Skip to content

Physics

Every show filed under physics, ranked by what listeners actually play.

84
shows
0
subcategories
0
new this week

Most subscribed

in physics · refreshed hourly

Newest episodes

last seven days
  • Fakten zum Einschlafen – Das Universum

    Was passiert mit den Sieben Schwestern, wenn die hellsten Sterne sterben? - Leben, Tod und Reflexionsnebel der Plejaden | Fakten zum Einschlafen - Das Universum

    Am Winterhimmel zieht ein kleiner, dichter Sternhaufen die Aufmerksamkeit auf sich, den Kulturen weltweit seit Jahrtausenden als die Sieben Schwestern kennen. Die Plejaden erscheinen uns als feste, ewige Formation, doch diese Vertrautheit trügt. In Wahrheit handelt es sich um eine kosmische Familie, die sich bereits mitten in einem langen Abschied befindet. Die Episode beleuchtet, warum diese Sterne wirklich zusammengehören und durch welche Mechanismen der Haufen langsam seine Gestalt verliert. Dabei wird deutlich, dass ausgerechnet die massereichen, leuchtstarken Sterne, die das Bild des Haufens prägen, am schnellsten verbrennen und ihm bald fehlen werden. Gleichzeitig rückt ein zweites Phänomen in den Fokus: der zarte blaue Nebelschleier, der die Sterne umgibt und sich nicht, wie lange angenommen, aus ihrem Geburtsmaterial speist, sondern das Resultat einer zufälligen Begegnung mit interstellarem Staub ist. Bei der Arbeit an dieser Episode kehrte ich immer wieder zu einer grundlegenden Frage zurück: Wie gehen wir mit dem Wissen um Vergänglichkeit um, wenn es sich um Objekte handelt, die wir für ewig hielten? Die Plejaden lehren uns eine Art kosmische Achtsamkeit. Sie zeigen, dass das Universum keine Dauerhaftigkeit verspricht, sondern nur Gegenwart. Wir beobachten dieses Familienfoto genau im richtigen Moment, bevor sich die Geschwister zerstreuen. Es ist ein Gedankenexperiment über das Werden und Vergehen, das uns dazu einlädt, den Nachthimmel nicht als statische Kulisse zu betrachten, sondern als einen fortlaufenden Prozess, den wir für eine kurze Zeit bezeugen dürfen.

    Today · 29 min
  • Fakten zum Einschlafen – Das Universum

    Warum brauchte die Physik so lange für die Schwerkraft? - Vom geozentrischen Modell zur gekrümmten Raumzeit | Fakten zum Einschlafen - Das Universum

    Über mehr als tausend Jahre lang schien es völlig logisch, dass die Erde ruht und die Sterne um sie kreisen. Steine fielen nach unten, weil sie ihren natürlichen Ort suchten, und Flammen stiegen auf, weil sie nach Hause gingen. Das aristotelische Weltbild ordnete den Kosmos in einen irdischen und einen vollkommenen himmlischen Bereich. Doch je genauer man beobachtete, desto mehr Flicken brauchte dieses Gefüge. Komplexe Epizykel sollten die Schleifen der Planeten erklären, und die Impetustheorie versuchte, die Bewegung von Pfeilen zu retten. Diese Episode verfolgt den langen Bogen der Physikgeschichte von diesen frühen Modellen über die kopernikanische Wende bis hin zu Isaac Newtons Gravitationsgesetz. Wir betrachten, wie Newton die Trennung zwischen Himmel und Erde auflöste, indem er zeigte, dass derselbe Apfel, der zu Boden fällt, und derselbe Mond, der die Erde umkreist, Ausdruck eines einzigen universellen Gesetzes sind. Schließlich führt der Weg zu Albert Einstein, der die Schwerkraft nicht mehr als unsichtbare Kraft verstand, sondern als geometrische Krümmung der Raumzeit selbst. Bei der Arbeit an dieser Episode kehrte ich immer wieder zu einer Frage zurück: Warum hielten frühere Denker an Modellen fest, die uns heute so umständlich erscheinen? Die Antwort liegt darin, dass diese Systeme innerhalb ihrer Beobachtungsgrenzen erstaunlich gut funktionierten. Mich fasziniert dieser kumulative Prozess, bei dem kein Gerüst einfach zusammenbrach, sondern behutsam umgebaut wurde, bis eine tiefere, einheitlichere Erklärung gefunden war.

    Today · 29 min
  • Sleepy Facts About the Universe

    What Will Happen When Betelgeuse Explodes? - The Ghost Star at Orion's Shoulder | Sleepy Facts About the Universe

    Look up at Orion's shoulder tonight, and the red ember you see may already be gone. Betelgeuse is one of the most familiar stars in the night sky, but it is also a dying giant. This episode explores the physics of this red supergiant, from its tenuous, ghost-like atmosphere that would feel thinner than a laboratory vacuum, to the iron core accumulating at its center and guaranteeing its eventual collapse. We examine what the unprecedented 2019 dimming event revealed about the star's violent mass ejections, and what we will see in the sky when the supernova finally happens. Some questions sound simple until you try to answer them. I wanted to understand how we can look at a star every night and still not know if it has already died. Because Betelgeuse is over five hundred light-years away, the light arriving now left the star in the late 1400s. The final collapse may have already occurred, and the photons announcing its death are still traveling through the dark. Exploring this mismatch between human time and cosmic time offers a calm reflection on our place in the universe, and a reminder that the iron in our blood was forged in distant furnaces exactly like this one.

    Today · 29 min
  • The Quark Side - Quantum Physics Podcast

    A New Theory Connects Quantum Spacetime to the Universe’s Dark Energy

    Could quantum uncertainty in spacetime explain both dark energy and the accelerated expansion of the universe? Physicist Savvas Koushiappas proposes a new framework that could replace the Big Bang singularity with a cosmic bounce, offering a possible...

    Today · 17 min

All Physics84