Faule Eier, heiße Quellen, Gold im Kraftwerk – in Rotorua (Neuseeland) ist Schwefelwasserstoff überall
Diesmal nimmt Peter Dokter mit nach Rotorua, eine Stadt in Neuseeland, in der es überall nach faulen Eiern riecht. Schuld ist Schwefelwasserstoff, das kleine Schwestermolekül von Wasser. Unsere Nase riecht es schon in winzigsten Mengen, ungefähr so viel wie ein Tropfen in einem Schwimmbecken. Aber genau hier wird es tückisch: Wenn es richtig gefährlich wird, riecht man es plötzlich nicht mehr. Wir klären, warum H₂S uns ersticken lässt, obwohl genug Sauerstoff im Blut ist, wie man es misst und warum unser Körper es trotzdem selbst herstellt. Außerdem: wie der gelbe Schwefel an Vulkanen entsteht, warum Silberschmuck im Thermalbad schwarz wird, wie man ihn mit Alufolie wieder blank bekommt und wie Schwefelwasserstoff in der Tiefe Gold transportiert. Zum Schluss geht es zu einem Kraftwerk, das aussieht wie ein AKW, um die Frage, warum Neuseeland fast ein Viertel seines Stroms aus Erdwärme holt und Deutschland nicht, und um eine Altstadt am Rand des Schwarzwalds, die sich um bis zu 65 Zentimeter gehoben hat. Zum Weiterlesen: „Schwefelwasserstoff (H2S): Übler Geselle und lebenswichtiges Signalmolekül“ von Dr. Jörg Wetterau, Faszination Chemie (GDCh): https://www.faszinationchemie.de/wissen-und-fakten/news/schwefelwasserstoff-h2s-uebler-geselle-und-lebenswichtiges-signalmolekuel

