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Vereinbarkeit Next

Ines Eschbacher und Susanne Holzer

Vereinbarkeit Next – Zwischen Mut, Macht, Karriere und Familie😆

In „Vereinbarkeit Next“ sprechen Ines und Susanne – beide Gründerinnen, Geschäftsführerinnen und zweifache Mütter – offen und ehrlich über das tägliche Jonglieren zwischen Unternehmensführung und Familienleben, Vorstellungen und Wirklichkeit und darüber, was es wirklich bedeutet, das alles zum selben Zeitpunkt im Leben zu wollen.

Zwei Frauen. Zwei Lebensmodelle. Ein Ziel: Vereinbarkeit von Familie, Karriere und eigenem Wellbeing. Während Ines in einer 2-Career-Family lebt, ist Susi alleinerziehend.

Zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Vereinbarkeit – aber mit einem gemeinsamen Anliegen: Strukturen hinterfragen, Erfahrungen ehrlich teilen und neue Wege aufzeigen.

Im Podcast geht es um das, was oft hinter verschlossenen Türen bleibt: Mental Load, Machtstrukturen, Mütterbilder, Selbstmanagement und Unternehmensverantwortung. Und um die Frage: Wie schaffen wir Bedingungen, in denen wir das alles leben können – ohne daran auszubrennen?

Für alle, die sich fragen: *Wie geht das eigentlich – Karriere, Kinder und ein verantwortungsvoller Job?* Und was muss sich verändern, damit es für mehr Menschen funktioniert?

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  • 30 episodes
  • weekly
  • Avg 46 min
  • German
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  • Thursday · 1 hr 8 min

    #66 Ab wann wird Bildschirmzeit gefährlich? Über Medienregeln, Verbote und Verantwortung – mit Matthias Jax

    Ines' Kinder dürfen täglich 30 Minuten vor den Bildschirm. Bei Susi ist es eine Stunde, zumindest beim Zwölfjährigen. Klare Regeln also, die im Familienalltag eigentlich ganz gut funktionieren. Bis Matthias Jax erklärt, dass selbst 30 Minuten tägliche Bildschirmzeit für ein vierjähriges Kind zu viel sein können. Und plötzlich stehen die beiden vor einer Frage, die wohl viele Eltern kennen: Wie viel Screentime ist wirklich okay und wie schafft man es, die eigenen Regeln wieder zu ändern, ohne dass zu Hause der nächste große Streit ausbricht? Deshalb haben wir Matthias Jax von Saferinternet.at eingeladen. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der sicheren Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und erklärt, warum nicht nur die Bildschirmzeit selbst, sondern vor allem Inhalte, Gewohnheiten und die Begleitung durch Eltern entscheidend sind. Wir sprechen über das erste Smartphone, WhatsApp-Klassengruppen, Fortnite, Roblox und YouTube, über geplante Social-Media-Verbote und die Grenzen von Kinderschutz-Apps. Matthias erklärt außerdem, woran Eltern erkennen, dass Mediennutzung problematisch wird, warum Kinder keine perfekten Eltern brauchen und weshalb ein offenes Gespräch oft mehr bringt als die strengste Bildschirmzeitbegrenzung. Zahlen & Fakten aus der Folge: 0 bis 3 Jahre: In diesem Alter empfiehlt Saferinternet.at, möglichst vollständig auf Bildschirmzeit zu verzichten. 1 Stunde vor dem Schlafengehen: In diesem Zeitraum sollte laut Matthias möglichst auf Bildschirmzeit verzichtet werden, da sie den Schlaf beeinträchtigen kann. 24 Stunden: Matthias empfiehlt, einen ganzen Tag aufzuzeichnen und Schlaf, Schule, Hausübungen, Freizeit und Mediennutzung gegenüberzustellen. 500 Nachrichten pro Tag: So viele Nachrichten können Kinder laut Matthias in den ersten Wochen mit einem neuen Smartphone erhalten, etwa durch aktive Klassengruppen. 13 bis 15 und 15 bis 18 Jahre: Für diese Altersgruppen werden auf EU-Ebene unterschiedliche Schutzmaßnahmen für soziale Netzwerke diskutiert. Hilfreiche Anlaufstellen aus der Folge: Saferinternet.at: Kostenlose Informationen, Materialien und Tipps zur Medienerziehung Rat auf Draht Elternseite: Unterstützung bei schwierigen Situationen im digitalen Familienalltag Klicksafe.de: Materialien und Hilfestellungen, unter anderem zum Mediennutzungsvertrag Hier gehts zu den Profilen: Matthias' Linkedin Ines' Linkedin Susannes Linkedin Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

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  • October 15 · 54 min

    #65 Vereinbarkeit ist eine Wirtschaftsfrage. Warum wir nach 65 Folgen noch nicht fertig sind

    416 Tage bleiben Mütter in Österreich im Schnitt in Karenz, Väter gerade einmal 9. Gleichzeitig arbeiten viele hochqualifizierte Frauen nach der Geburt ihrer Kinder in Teilzeit, während Unternehmen über Fachkräftemangel klagen. Für Ines und Susi ist deshalb klar: Vereinbarkeit ist keine Privatsache und schon gar kein reines Frauenthema. Nach 65 Folgen ziehen die beiden Bilanz und sprechen darüber, warum sie diesen Podcast gestartet haben und weshalb ihnen das Thema heute noch wichtiger ist als vor eineinhalb Jahren. Auslöser ist unter anderem eine Broschüre des Familienministeriums, die Alleinerziehenden fragwürdige Tipps gibt, statt die eigentlichen Probleme anzusprechen. Susi erzählt, warum finanzielle Sicherheit und fehlende Betreuung gerade für Alleinerziehende entscheidend sind. Ines erklärt, welche Rahmenbedingungen sie als Geschäftsführerin in ihrem Unternehmen schafft und wo selbst familienfreundliche Unternehmen an ihre Grenzen stoßen. Wir sprechen über gleichberechtigte Elternschaft, Teilzeitfallen, Pensionssplitting, Kinderbetreuung und politische Verantwortung. Und darüber, warum es nicht reicht, Vereinbarkeit im eigenen Familienalltag irgendwie hinzubekommen, solange die Strukturen dahinter nicht mitspielen. Zahlen & Fakten aus der Folge: 416 Tage bleiben Mütter in Österreich laut einer in der Folge genannten Zahl durchschnittlich in Karenz, Väter hingegen nur 9 Tage Rund 1,5 Jahre ist es her, dass Ines und Susi mit der Idee zu Vereinbarkeit Next gestartet sind Nach jeweils 3 Monaten ist Ines nach der Geburt ihrer beiden Kinder wieder Vollzeit in den Beruf eingestiegen 10 bis 12 Wochenstunden reichen aus Ines' Sicht kaum aus, um sich beruflich weiterzuentwickeln und Karriere zu machen Jeder in zusätzliche Kinderbetreuung investierte Euro kommt laut einer in der Folge erwähnten Studie sechsfach zurück 4 Ebenen sind für Ines und Susi entscheidend, um Vereinbarkeit zu verbessern: die private, die unternehmerische, die gesellschaftliche und die politische Hier gehts zu den Profilen: Ines' Linkedin Susannes Linkedin Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

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  • October 8 · 44 min

    #64 Mehr Effizienz, mehr Vereinbarkeit? Was KI wirklich verändern kann – mit Ana Simic

    KI soll uns produktiver machen, Aufgaben übernehmen und Zeit sparen. Trotzdem hat Anna noch keine Führungskraft erlebt, die zu ihr gesagt hat: Ich möchte weniger arbeiten. Dabei könnten Agents längst Recherchen, Marktanalysen oder Vorbereitungen übernehmen, für die es früher mehrere Juniors gebraucht hätte. Anna Simic berät als Gründerin und CEO der AI Consultancy Propeller Führungskräfte zu KI-Strategie und Transformation. Mit ihr fragen wir uns: Wo landet eigentlich die Zeit, die wir durch KI gewinnen? Wir sprechen darüber, warum KI unseren Arbeitsalltag grundlegend verändern könnte, aber Mental Load nicht einfach verschwinden lässt. Anna erklärt, welche Aufgaben sie selbst an KI abgibt, wo für sie der Mensch weiterhin entscheiden muss und warum „Human in the Lead“ wichtiger wird als „Human in the Loop“. Und wir reden darüber, warum gerade Menschen mit Care-Verantwortung von KI profitieren könnten, weshalb Frauen die Technologie trotzdem weniger nutzen und welche Kompetenzen Kinder in einer Welt brauchen, in der KI selbstverständlich sein wird. Zahlen & Fakten aus der Folge: Rund 1,5 Jahre ist es laut Ana her, dass Reasoning-Modelle für sie einen entscheidenden Paradigmenwechsel gebracht haben Bis zu 60 Stunden Arbeit pro Woche sind für Ana kein Modell, um dauerhaft produktiv und gleichzeitig zufrieden zu sein Rund 90 Prozent eines ersten Vorschlags für Einkaufs- und Essensplanung könnte KI mit ausreichend Kontext bereits übernehmen 9-to-5-Arbeit könnte durch KI-Agents zunehmend infrage gestellt werden, weil diese Aufgaben selbstständig und rund um die Uhr bearbeiten können In 3 Jahren erwartet Ana, dass wir darüber lachen könnten, überhaupt infrage gestellt zu haben, ob KI uns im Alltag unterstützen kann Hier gehts zu den Profilen: Anas Linkedin Ines' Linkedin Susannes Linkedin Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

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  • October 1 · 54 min

    #63 Raus aus der Unsichtbarkeit. Wie du deine Personal Brand aufbaust - mit Doris Christina Steiner

    Kind schläft endlich, 20 Minuten Ruhe und eigentlich sollte man mal wieder etwas posten, damit beruflich niemand vergisst, dass es einen noch gibt. Gerade in der Karenz, beim Wiedereinstieg oder zwischen Job und Familie kann Sichtbarkeit schnell ganz unten auf der Prioritätenliste landen. Doris Christina Steiner war bis 2024 Geschäftsführerin bei Jung von Matt Donau und hat Anfang 2025 ihre eigene Attention Consultancy Neon Green gegründet. Für sie ist klar: Können allein reicht nicht. Menschen müssen auch wissen, wofür man steht. Wir sprechen darüber, warum eine Personal Brand gerade in unsicheren beruflichen Zeiten wichtig sein kann, wie man nach einer längeren Pause wieder sichtbar wird und weshalb es dafür nicht fünf Postings pro Woche braucht. Doris erzählt, warum sie selbst ihre Mutterrolle beruflich bewusst wenig thematisiert, was Expertise von Persönlichkeit unterscheidet und weshalb ein Markenzeichen dabei helfen kann, in Erinnerung zu bleiben. Und wir klären, warum Personal Branding nichts für People Pleaser ist, man nicht auf fünf Kanälen gleichzeitig starten sollte und es am Ende vor allem darum geht, den eigenen Cringe Mountain zu überwinden.  Zahlen & Fakten aus der Folge: Nach 7 Monaten stieg Doris nach ihrer Karenz wieder vollständig ins Berufsleben ein, ihr Mann übernahm anschließend weitere 7 Monate Karenz 10 Minuten täglich können für den Wiedereinstieg in LinkedIn reichen, um gezielt Beiträge zu lesen und zu kommentieren Auf 5 berufliche Postings kann beispielsweise 1 persönlicheres Thema wie Vereinbarkeit kommen Mit 1 Posting pro Woche kann man starten und die Frequenz anschließend langsam steigern Statt 5 Kanäle gleichzeitig zu bespielen, empfiehlt Doris, mit 1 Kanal zu starten und diesen zunächst als Routine zu etablieren  Hier gehts zu den Profilen: Doris' Linkedin Ines' Linkedin Susannes Linkedin Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

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  • September 24 · 51 min

    #62 Nein sagen schafft Vereinbarkeit. Warum jedes Nein auch ein Ja ist

    Sieben berufliche und drei private Terminanfragen in nur zwei Tagen. Ein Meeting hier, ein Lunch dort, eine Abendveranstaltung, die eigentlich richtig spannend wäre. Wer Karriere, Kinder und Verantwortung unter einen Hut bekommen möchte, hat irgendwann kein Zeitmanagementproblem mehr. Der Kalender ist einfach voll. Und genau dann wird ein Nein zur Voraussetzung für Vereinbarkeit. Wir sprechen darüber, warum uns Nein sagen trotzdem so schwerfällt, welche Rolle FOMO und People Pleasing dabei spielen und nach welchen Kriterien wir entscheiden, was noch Platz im Kalender bekommt. Susi erzählt von einem beruflichen Nein, das sie wochenlang beschäftigt hat, Ines davon, warum sie heute Termine, Aufgaben und Einladungen viel konsequenter hinterfragt. Und wir sprechen darüber, warum ein Nein nicht nur Verzicht bedeutet, sondern vor allem Fokus, Klarheit und neue Energie für das schafft, was wirklich wichtig ist. Zahlen & Fakten aus der Folge: 80 Prozent sagen Ja, wenn sie um etwas gebeten werden, obwohl sie sich danach darüber ärgern 85 Prozent der Jüngeren fällt Nein sagen schwer Bei den Älteren sind es 77 Prozent Frauen sagen bei Anfragen von Vorgesetzten häufiger Ja als Männer Hier gehts zu den Profilen: Ines' Linkedin Susannes Linkedin Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

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  • September 17 · 56 min

    #61 Lesen zwischen Karriere, Kindern und Alltag. Unsere Bücher, Routinen und größten Flops

    Ines hat als Kind so viel gelesen, dass sie Leseverbot bekommen hat. Susi hat ihr Weihnachtsgeschenk heimlich schon vor Weihnachten fertig gelesen und wieder zurückgelegt. Heute sind Bücher für beide noch immer fixer Bestandteil ihres Alltags. Zwischen Kindern, Karriere und Mental Load wird Lesen zur Routine, zur Weiterbildung und manchmal einfach zum Ausstieg aus dem Gedankenkarussell. Wir sprechen darüber, wann wir überhaupt Zeit dafür finden, warum bei uns meistens zwei Bücher gleichzeitig am Start sind und weshalb Kindle, Hörbuch und gedrucktes Buch jeweils ihren eigenen Platz haben. Und natürlich reden wir über die Bücher selbst: über Romane, die uns noch lange beschäftigt haben, Sachbücher voller Markierungen und Post-its und gehypte Bestseller, bei denen wir uns gefragt haben, was eigentlich alle daran finden. Von „Für Polina“ und „Maybe in Another Life“ über „Die fünf Arten des Reichtums“ und „Die 1%-Methode“ bis zu unseren persönlichen Lese-Flops. Und darüber, warum wir unseren Kindern Bücher fast nie abschlagen, Vorlesen bis heute zur Abendroutine gehört und Lesen für uns längst mehr ist als nur ein Hobby. Zahlen & Fakten aus der Folge: Mindestens 10 Minuten wird bei Ines aktuell täglich Lesen mit ihrem Sohn geübt Meistens lesen beide 2 Bücher parallel: einen Roman und ein Sach- oder Fachbuch Zu rund 90 Prozent liest Ines jeden Tag Hier gehts zu den Profilen: Ines' Linkedin Susannes Linkedin Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

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  • September 10 · 52 min

    #60 Familie mit 2 Väter. Wie 50:50 und Pflegeelternschaft funktionieren – mit Kevin Ilse

    Kevin ist Foodstylist, Foodfotograf, Influencer – und Vater von zwei Töchtern. Gemeinsam mit seinem Mann teilt er Care-Arbeit und Familienorganisation so gut es geht 50:50. Im Podcast erzählt er, wie sich Selbstständigkeit, Projektarbeit und Familie vereinbaren lassen, warum Kinder den eigenen „Bullshit-Filter“ schärfen und weshalb klassische Rollenbilder auch dann von außen auf Familien projiziert werden, wenn sie intern ganz anders gelebt werden. Vor allem sprechen wir mit Kevin über den Weg zur Pflegeelternschaft: von den Vorbereitungskursen und dem Matching bis zu dem Moment, in dem ein Kind tatsächlich einzieht. Kevin erzählt, warum der Kontakt zu den biologischen Eltern wichtig sein kann, wie er die Privatsphäre seiner Kinder schützt und weshalb es für echte Vereinbarkeit mehr braucht als eine gute Aufteilung zu Hause – nämlich bessere Kinderbetreuung, mehr Beteiligung von Männern an Karenz sowie Care-Arbeit und passendere politische Rahmenbedingungen. Zahlen aus der Folge: Die Ausbildung für Pflegeeltern dauert 6 bis 9 Wochen, ergänzt durch einen 3- bis 4-tägigen Intensivkurs. Zwischen Kennenlernen und Einzug eines Pflegekindes liegen oft nur 7 bis 10 Tage. In Wien finden wöchentlich Matching-Termine für Pflegekinder und potenzielle Pflegeeltern statt. Pflegeelternschaft ist in Österreich je nach Bundesland unterschiedlich geregelt. Hier gehts zu den Profilen: Ines' Linkedin Susannes Linkedin Social Media von Kevin Ilse Dieser Podcast wurde produziert von wepodit.

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  • September 3 · 38 min

    #59 Replay: Kind krank - was tun?

    Takeaways Die Erkältungszeit bringt viele Herausforderungen für Eltern mit sich. Backup-Pläne sind entscheidend, wenn Kinder krank werden. Vorbeugung durch gesunde Routinen ist wichtig. Ein starkes Netzwerk kann die Belastung verringern. Eltern sollten sich nicht schuldig fühlen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erfordert Planung und Flexibilität. Es ist normal, dass nicht alles perfekt läuft. Selbstfürsorge ist für Eltern unerlässlich. Die Verantwortung für die Kinderbetreuung sollte geteilt werden. Eltern sollten sich bewusst sein, dass ihre Arbeit nicht lebenswichtig ist.

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  • August 27 · 46 min

    #58 Eine von drei Müttern kommt nicht zurück. Wie gutes Karenzmanagement gelingt - mit Tabea Reicher

    Susanne ist zu einem Pitch gefahren und hat die Babysitterin mitgenommen. Sie hat drinnen präsentiert, das Baby war draußen im Auto, danach kurz am Parkplatz gestillt und heim. So sah ihr Wiedereinstieg aus. Ines hat zwischen zwei Kindern mehrfach bei Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer angerufen, weil sie wissen wollte, ab wann sie wieder arbeiten darf. Zwei Wege, die mit dem, was die meisten Mütter in Österreich erleben, wenig zu tun haben. Deshalb haben wir Tabea dazugeholt. Sie hat ihr Unternehmen aus der eigenen Elternkarenz heraus gegründet, nachdem sie über eine Zahl gestolpert ist: Eine von drei Müttern kommt nach der Karenz nicht zurück. Sie hat die persönlichen Geschichten dahinter beiseitegeschoben und sich das betriebswirtschaftlich angesehen. Fluktuation kostet bis zu 90 Prozent eines Bruttojahresgehalts. Wir reden über die drei Gründe, die Eltern immer wieder nennen, über das Dreiphasenmodell, über U-Boote im Team und darüber, warum eine Rückkehrquote von 90 Prozent am Papier gut aussieht und trotzdem nichts aussagt. Zahlen aus der Folge: Mütter sind in Österreich im Schnitt 416 Tage in Karenz, Väter 9 Tage Rund 70 Prozent der Mütter arbeiten Teilzeit, jede zweite Frau insgesamt Vor 50 Jahren waren 35 Prozent der Frauen erwerbstätig, heute rund 70 Prozent Laut StepStone arbeiten 50 Prozent der Frauen nach der Karenz nicht mehr auf ihrer ursprünglichen Position, jede fünfte unter ihrer Qualifikation Vor 10 bis 15 Jahren gaben 60 Prozent der Väter an, mehr Zeit mit den Kindern verbringen zu wollen. Ihre Arbeitszeit haben sie nicht reduziert tabea@allesbisschenviel.at www.linkedin.com/in/tabeareicher www.allesbisschenviel.at vereinbarkeitnext

  • July 23 · 51 min

    #54 Scheidung ohne böse Überraschungen: Was Eltern über Unterhalt, Pension und ihre Rechte wissen müssen Im

    Warum führt finanzielle Ahnungslosigkeit oft zur Eskalation bei der Scheidung? Was bringt ein Ehevertrag wirklich und wie schützt man sich vor Altersarmut nach der Karenz? In dieser Folge sprechen Susanne und Ines mit Scheidungsanwalt Mag. Martin Wolm über das Recht hinter Ehe, Trennung und ungleicher Care-Arbeit. Die wichtigsten Themen im Überblick: Geld & Eskalation: Warum Unwissenheit über das Partner-Einkommen einer der häufigsten Auslöser für Rosenkriege ist. Care-Arbeit & Verschuldensscheidung: Wie das österreichische Scheidungsrecht bei ungleicher Aufgabenverteilung zur Falle werden kann. Pensionssplitting: Ein einfaches, oft vergessenes Tool zur Absicherung des kinderbetreuenden Elternteils (beantragbar bis zum 10. Geburtstag des Kindes). Doppelresidenz (50/50): Wann ein Wechselmodell dem Kind dient – und wann es nur genutzt wird, um Unterhalt zu sparen. Erste-Hilfe-Tipps bei Trennung: Warum du niemals vorschnell Verträge unterschreiben, deinen Finanzüberblick schärfen und nicht sofort aus der Ehewohnung ausziehen solltest. Kanzlei: Susanne Perl-Lippitsch Gefällt dir der Podcast? Dann abonniere „Vereinbarkeit Next“ und hinterlasse uns gerne eine Bewertung!

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  • July 9 · 35 min

    #53 Ihr Homeoffice rettet ihr Gehalt. Seins die Gleichberechtigung

    Homeoffice klingt nach einer Lösung für alle. Zwei Studien zeigen: Es kommt darauf an, wer flexibel ist. Ist der Vater zu Hause, verschiebt sich die Care-Arbeit. Ist die Mutter zu Hause, verschiebt sich ihr Einkommen. Susanne und Ines über einen 20-Stunden-Tag mit drei Städten, Karenz, die am Familieneinkommen scheitert, und die Frage, wann Vereinbarkeit zur Privilegienverwaltung wird. Kapitelmarken (01:43) Ines' 20-Stunden-Tag über drei Städte (04:42) Karenz, die am Familieneinkommen scheitert (09:11) Studie 1: Väter im Homeoffice (DJI) (14:27) Studie 2: Homeoffice der Mütter und das Einkommen (20:31) Reaktionen aus der Community (25:04) Susannes Perspektive als Alleinerziehende (30:02) Wie die beiden es als Paar lösen

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  • July 2 · 44 min

    #52 Wie Väter Vereinbarkeit verändern können

    Philipp Macke ist Vater von drei Kindern, ehemaliger Innovationsberater und gerade selbst in Elternzeit. Nebenbei baut er DaddyDo, eine App für Väter rund um Schwangerschaft, Geburt und Familienalltag. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Väter beim dritten Kind oft mehr übernehmen als beim ersten, wie die Retraditionalisierungsfalle funktioniert, also warum Paare in stressigen Phasen automatisch in klassische Rollenbilder zurückfallen, und was es braucht, damit Männer früher Verantwortung übernehmen: Struktur, Vorbilder und manchmal auch einen kleinen Schubser. Philipp war außerdem als einziger Mann auf der Bühne beim Berliner Familiengipfel und hat dort mit einer Senatorin über gleichberechtigte Elternschaft diskutiert. Links: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/philipp-macke/ DaddyDo: https://www.daddy-do.com Instagram: https://www.instagram.com/daddydo_official

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  • June 25 · 39 min

    #51 Sommerferien mit Kind und Job: Wie wir neun Wochen wirklich organisieren

    Juni fühlt sich an wie Dezember, nur ohne Adventskalender: Buchstabenfest, Sommerfest, Wandertag, Schwimmtage, Schummelgeburtstage. Alles auf einmal, alles auf der Liste, überall erwartet man Elternpräsenz oder Kuchenspenden. In dieser Folge erzählen Susi und Ines, wie sie den Endspurt vor den Sommerferien erleben und wie sie neun Wochen Ferien tatsächlich durchgeplant haben: Feriencamps, Großeltern, Nachbarschaftslösungen, Gemeinde-Betreuung die ausfällt, und der Mittwoch als Homeoffice-Puffertag. Außerdem: Was eine AK-Studie über die Betreuungslücke sagt (im Schnitt zwei Wochen, 415 Euro pro Kind), warum Co-Parenting strukturell die entspannteste Lösung ist, und wie man lernt, die Stille bei der Suche nach Freiwilligen einfach auszuhalten.

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  • June 19 · 52 min

    #50 Familienurlaub planen mit Kindern: entspannt verreisen als Paar und alleinerziehend

    Familienurlaub planen kann mehr Stress machen als der Alltag. In dieser Folge teilen Susanne und Ines, wie sie mit Kindern verreisen, ohne sich vorher und nachher aufzureiben, als Paar und alleinerziehend. Was du mitnimmst: wie du Packen mit Packlisten pro Destination entspannter machst warum ein Apartment oft besser funktioniert als ein großes Familienhotel wie ihr als Familie entscheidet, wohin es geht, und wann Kinder mitreden wie du auch allein mit Kindern entspannt wegfahren kannst die eine Frage, die jede Urlaubsplanung leichter macht: Was tut der Familie gut? Wie verbringt ihr euren Sommerurlaub? Habt ihr Traditionen? Schreibt uns.

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  • June 13 · 59 min

    #49 Väter die wirklich übernehmen – Was 5 Männer über Karenz, Vereinbarkeit und Vaterschaft gelernt haben

    Premiere: Ines nimmt zum ersten Mal alleine auf. Zum Vatertag bringt sie die stärksten Momente aus fünf Gesprächen mit Vätern mit und erzählt sehr persönlich, wie gleichberechtigte Elternschaft bei ihr und Jürgen aussieht: vom Weinen im Auto am ersten Arbeitstag nach dem Mutterschutz bis zum gemeinsamen Geldtopf. In dieser Folge: Peter L. Eppinger über Karenz mitten im politischen Projekt und den Satz „Ich bin glücklich und müde, und für beides sind meine Kinder verantwortlich" Jürgen über zweimal 15 Monate Karenz, „Holiday-Karenzler" und Karenz als Bootcamp Martin Kaswurm (Chaka2) über präventive Paartherapie vor der Geburt, Au-pairs und Mental Load Kambis (WKÖ) über Vereinbarkeit als Infrastrukturprojekt Warum nur 0,4 Prozent der Väter in Österreich länger als sechs Monate in Karenz gehen Kinder lernen Rollenbilder durch Beobachtung, nicht durch Erklärungen Schickt die Folge gerne einem Paar, das gerade vor der Entscheidung steht. Und allen Vätern: alles Gute zum Vatertag!

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  • June 4 · 51 min

    #48 Meditation als Vereinbarkeits-Tool: Was wirklich hilft

    Susanne meditiert seit Jahren, immer wieder, mit Unterbrechungen. Ines nicht, und das bleibt auch nach dieser Folge offen. Was Susanne dazu gebracht hat, es trotzdem weiterzumachen: schlechter Schlaf, nächtliches Grübeln, Alltag als Alleinerziehende Unternehmerin. Kein spirituelles Erweckungserlebnis, sondern schlichter Bedarf. In dieser Folge geht es um konkrete Techniken (4-7-8-Atmung, Bodyscan, Visualisierung), Apps (Headspace, Insight Timer, Seven Mind), Studienergebnisse zu Cortisol und Schlaf, und die Frage, was Meditation eigentlich bedeutet, wenn der Kopf beim Meditieren weiter rattert. Spoiler: Das Rattern ist normal. Das Ziel ist nicht, es abzustellen. Erwähnte Apps: Headspace, Insight Timer, 7 Mind, Calm **Erwähntes Buch: **Luna das Mondmädchen (meditative Fantasiereisen für Kinder)

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  • May 28 · 41 min

    #47 Mikromanagement in der Elternschaft: Warum Kontrolle abgeben mehr Freiheit bringt

    Ines entdeckt bei sich selbst Mikromanagement. Ausgerechnet bei Kindergeburtstagsgeschenken. Sie ist schon mit Geschenktüten, Einwickelpapier und Planung beschäftigt, bevor sie überhaupt auf die Idee kommt, ihren Partner zu fragen. Der fragt zurück: "Glaubst du wirklich, ich kann kein Geschenk einpacken?" Susanne und Ines schauen sich an, woher das kommt und was es kostet: Mental Load, der Perfektionsdruck, die Kontrolle über "wie es richtig gemacht wird". Maternal Gatekeeping heißt das Phänomen, wenn Mütter Aufgaben kontrollieren, Standards definieren, Partner korrigieren und Verantwortung schwer abgeben können. Oft aus Perfektionsdruck, manchmal auch aus mangelndem Vertrauen.

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