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Ö1 Radiokolleg

ORF Ö1

Hier gibt es wöchentlich neue Serien zu relevanten Wissensthemen aus allen Lebensbereichen – breitgefächert, vertiefend und orientierend. Autorinnen und Autoren verbinden fachliche Expertise mit Alltagserfahrung sowie Hintergrundwissen mit Reflexion und eröffnen neue Perspektiven auf aktuelle Fragen unserer Zeit.Redaktion: Ina Zwerger, Ulrike Schmitzer, Monika Kalcsics, Ute Maurnböck, Astrid Schwarz.Produktion: ORF Wissen. Weitere Informationen: https://oe1.orf.at/radiokolleg

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  • 62 episodes
  • Avg 26 min
  • German
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  • Thursday · 22 min

    Wiederherstellung der Natur (1)

    Mehr Biodiversität in Agrarlandschaften. Die EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur verpflichtet die Mitgliedsstaaten, ihre geschädigten Ökosysteme bis zum Jahr 2050 schrittweise wieder in einen guten Zustand zu bringen, dazu zählen auch Agrarlandschaften. Schon im Vorfeld der Abstimmung über das Renaturierungsgesetz war aus Kreisen der Landwirtschaftsfunktionäre in Österreich Protest und Widerstand dagegen zu vernehmen, die Wogen gingen hoch. Doch einige Bäuerinnen und Bauern sind auf dem Boden geblieben: sie arbeiten bereits daran, die Biodiversität auf ihren Flächen zu verbessern. Gestaltung: Sonja Bettel. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 28.09. 2026.

  • Thursday · 24 min

    Wiederherstellung der Natur (2)

    Renaturierung ist dringend nötig. Im August 2024 ist die EU-Verordnung über die Wiederherstellung der Natur in Kraft getreten. Bis 1. September 2026 mussten die Mitgliedsstaaten ihre Nationalen Wiederherstellungspläne an die Europäische Kommission schicken. In Österreich hat das dafür zuständige Ministerium BMLUK den Plan am letzten Tag abgegeben, allerdings mit vielen Leerstellen. Naturschutz-Forscherinnen und -forscher und Naturschutzorganisationen fordern, dringend nachzubessern, denn eine intakte Natur sei die Grundlage für unsere Wirtschaft und die Anpassung an den Klimawandel. Das Wissen dafür sei vorhanden, nun gehe es darum, die Restaurierung von Ökosystemen rasch in Angriff zu nehmen. Gestaltung: Sonja Bettel. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 29.09. 2026.

  • Thursday · 23 min

    Wiederherstellung der Natur (3)

    Flüsse sollen frei fließen können. 25.000 Kilometer beeinträchtiger Flüsse in der Europäischen Union sollen laut dem Nature Restoration Law der EU bis zum Jahr 2030 wieder frei fließen. Das ist ein sehr ambitioniertes Ziel angesichts der vielen Flüsse, die ab dem 19. Jahrhundert "reguliert" wurden. Mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie werden aber schon seit dem Jahr 2000 Flüsse revitalisiert. Damit konnte viel Erfahrung gewonnen werden und die Projekte zeigen, dass Flüsse rasch reagieren, wenn Uferverbauungen und Querbauwerke entfernt werden. Die Revitalisierung kostet, doch sie nützt mehrfach: Den im und am Fluss lebenden Pflanzen und Tieren, für den Hochwasserschutz, das Grundwasser und die Erholung der Menschen. Gestaltung: Sonja Bettel. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 30 09. 2026.

  • Thursday · 24 min

    Wiederherstellung der Natur (4)

    Hilfe für Moore und Wälder. Moore und Wälder sind wertvolle Lebensräume für Fauna, Flora und Funga und erbringen wichtige sogenannte Ökosystemleistungen für uns Menschen. Doch in der Vergangenheit wurden sie oft nur aus der Sicht der Produktivitätssteigerung betrachtet und beeinträchtigt oder übernutzt. Diese Lebensräume zu verbessern ist deshalb eines der Ziele der EU-Wiederherstellungsverordnung. Wie man Moore wiedervernässen und damit renaturieren kann und wie Wälder vielfältiger und resilienter gegen den Klimawandel werden, damit beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher und Menschen in der Praxis. Gestaltung: Sonja Bettel. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 1.10. 2026.

  • Wednesday · 12 min

    Mit Hirn durchs Leben (11)

    Wie viele kann ich lieben? Die Idee der Polyamorie geht davon aus, dass ein Mensch mit mehreren Personen gleichzeitig eine innige Liebesbeziehung führen kann. Was steckt dahinter? Ist es die Angst, etwas zu verpassen, wenn man nur eine Person liebt? Oder ist die Idee der Offenheit und Ehrlichkeit das Erfolgsgeheimnis gelingender Beziehungen? Wie viele kann man gleichzeitig lieben? Lieben wir seriell intensiver? Oder gibt es gar nur die eine große Liebe? Was sagen die großen Denker zu Monogamie, Polyamorie und zur Liebe des Lebens. Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 28. 09. 2026 gesendet. "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast: https://sound.orf.at/podcast/oe1/mit-hirn-durchs-leben

  • Wednesday · 12 min

    Mit Hirn durchs Leben (12)

    Ist Eigenverantwortung noch zeitgemäß? Bergretter beklagen, dass viele Gipfelstürmer keine Eigenverantwortung mehr übernehmen - sie verlassen sich darauf, dass sie ohnehin gerettet werden. Man spricht schon von einer "Vollkaskomentalität", die sich breit macht: Irgendwer wird schon die Verantwortung übernehmen, ist nicht nur im Bergsport die Devise. Ist das die Folge einer Erziehung, in der man nicht mehr lernt, für sich selbst einzustehen? Lisz Hirn befragt die Werke von Philosophinnen und Philosophen zu diesem Phänomen. Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 29. 09. 2026 gesendet. "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast: https://sound.orf.at/podcast/oe1/mit-hirn-durchs-leben

  • Wednesday · 13 min

    Mit Hirn durchs Leben (13)

    Wem kann ich noch glauben? Fake News, Alternative Facts - die Wahrheit ist heute biegsam. Wem kann man noch vertrauen? Ist der Glaube an eine Wahrheit jetzt wichtiger als die Erkenntnisse der Wissenschaft oder das Wissen von Experten? Oder anders mit dem Philosophen Michel Foucault gefragt: Wer hat die Macht zu bestimmen, was wahr ist? Mit Donald Trump hat diese theoretische philosophische Frage an Brisanz gewonnen. Wie will uns die Philosophie zu kritischem Denken führen? Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 01. 10. 2026 gesendet. "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast: https://sound.orf.at/podcast/oe1/mit-hirn-durchs-leben

  • Wednesday · 13 min

    Mit Hirn durchs Leben (14)

    Was schulde ich der älteren Generation? Einst war der Generationenvertrag eine fixe Größe - schließlich sollten die Jungen später auch davon profitieren. Doch wenn es heute um Pension, um Wehrpflicht oder um Pflege geht, wird neu ganz verhandelt. Gibt es eine moralische Verpflichtung der älteren Generation gegenüber? Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich meine Erbschuld nicht an den Eltern abarbeiten will? Wie gehen die Denker mit diesem ethischen Problem um? Lisz Hirn gibt neue Denkanstöße. Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Lisz Hirn. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Diese Folge wurde auch im Ö1 Radiokolleg am 01. 10. 2026 gesendet. "Mit Hirn durchs Leben" gibt es auch als eigenen Podcast: https://sound.orf.at/podcast/oe1/mit-hirn-durchs-leben

  • September 24 · 13 min

    Das Ortsbild (1)

    Historische Ortsbilder sind Heimat, Identität und Tourismusmagnet zugleich - doch sie stehen unter Druck. Investoren wittern Profit, Gemeinden und lokale Initiativen kämpfen gegen Zersiedlung und Leerstand. Wir berichten in 4 Folgen über regionale Beispiele aus Österreich und stellen die Frage, wie ländliche Raumplanung aussehen muss, damit sie zukunftsfit ist? Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 21. 09. 2026.

  • September 24 · 13 min

    Das Ortsbild (2)

    Wie Architektur Altes bewahrt und Neues wagt. Historische Ortsbilder sind touristische Attraktionen, doch für Menschen. die in den meist Jahrhunderte alten Häusern und engen Gassen leben, ist das Wohnen hinter den alten Fassaden oft eine Herausforderung. Bauliche Veränderungen, oder gar Neubauten in historisch geschützten Ensembles sind oft schwierig und nur unter großen Auflagen möglich. Die erfolgreiche Bewahrung von Ortsbildern erfordert eine behutsame Architektur und damit auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Eigentümern, Gemeinden, Planern und Behörden. Im Idealfall sind Neu-, An- und Zubauten eigenständige Statements, ohne dominant zu wirken. Beispiele für diese Entwicklungen finden sich in zahlreichen Vorarlberger Gemeinden. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 22. 09. 2026.

  • September 24 · 13 min

    Das Ortsbild (3)

    Warum Raumplanung zur Chefsache werden muss. In Österreich gibt es keine bundesweite Liste mit Orten, die unter Ensembleschutz stehen. Dennoch gibt es zahlreiche Orte und Stadtkerne, die aufgrund ihres geschlossenen historischen Erscheinungsbildes unter besonderem Schutz stehen, dazu zählen unter anderem: Hallstadt, Krems, Steyr, Gmunden, Freistadt, Friesach, Rust, Feldkirch, Dürnstein, Weitra oder Rattenberg. Doch in vielen Gemeinden gibt es ein Gefälle zwischen den geschützten historischen Zentren und dem Umland, denn weite Teile Österreichs sind stark zersiedelt. Die Gründe liegen einerseits im alten Erbrecht. Ein aktuellerer Grund ist die Raum- und Bebauungsplanung, die hierzulande in den Kompetenzbereich der Bürgermeister fällt. Vor allem in kleinen Gemeinden führt das zu Interessenskonflikten. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 23. 09. 2026.

  • September 24 · 12 min

    Das Ortsbild (4)

    Wie Gemeinden ihre Ortskerne neu erfinden. Ein Einkaufszentrum an der Peripherie führt fast immer zu einem ausgestorbenen Ortskern. Wo einst Bäcker, Fleischhauer, Gemüsehändler, Greißler, Modegeschäfte oder Wirtshäuser für ein belebtes Zentrum sorgten, klafft heute meist Leerstand. Dem entgegen wirken will die Initiative "Landluft", indem sie einen Baukulturpreis vergibt. Prämiert werden Gemeinden, in denen viele Bereiche wie architektonische Kontinuität, Bürgerbeteiligung, Energieversorgung, Mobilität, Behebung von Leerstand oder Ortskernverdichtung eng miteinander verzahnt sind. Das Ergebnis ist eine höhere Lebensqualität, die die Landflucht nicht nur verringert, sondern oft auch für Zuzug sorgt. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 24. 09. 2026.

  • September 23 · 22 min

    Wake-up-Call für Europa (1)

    Der aktuelle Befund über den Zustand der Europäischen Union ist kritisch: Sicherheitspolitisch drohe Europa zwischen den Fronten von USA, Russland und China zerrieben zu werden. Bei Zukunftstechnologien und der Digitalisierung würden europäische Unternehmen keine Rolle spielen. In den Augen vieler Experten kann nur eine tiefgreifende institutionelle Reform die EU vor dem Stillstand retten. Gestaltung: Johannes Gelich. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 21. 09. 2026.

  • September 23 · 22 min

    Wake-up-Call für Europa (2)

    Wege in die technologische und wirtschaftliche Souveränität. Wie kann Europa im technologischen Wettstreit zwischen den USA und China bestehen? Welche Schlüsseltechnologien müssen gezielt gefördert werden, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Innovationen zu sichern? Und wie können widerstandsfähige Lieferketten und Voraussetzungen für Europas langfristige wirtschaftliche und technologische Handlungsfähigkeit geschaffen werden? Gestaltung: Johannes Gelich. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 22.09. 2026.

  • September 23 · 21 min

    Wake-up-Call für Europa (3)

    Wege zu einer institutionellen Reform. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler sieht die EU vom Untergang bedroht, wenn nicht in absehbarer Zukunft wichtige institutionelle Reformen eingeleitet werden: Europa brauche weniger Einstimmigkeit, mehr strategische Führung und eine vertiefte Zusammenarbeit jener Staaten, die bereit sind, militärische Verantwortung übernehmen. Doch welche institutionellen Reformen sind tatsächlich notwendig und durchsetzbar, damit Europa künftig schneller entscheidet, gemeinschaftlich handelt und seine strategischen Ziele wirksam umsetzt? Gestaltung: Johannes Gelich. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 23.09. 2026.

  • September 23 · 22 min

    Wake-up-Call für Europa (4)

    Wege zu einem neuen europäischen Selbstbewusstsein. Ein handlungsfähiges Europa braucht nicht nur wirtschaftliche Stärke und sicherheitspolitische Autonomie, sondern auch ein gemeinsames Selbstverständnis. Doch welche Werte und Überzeugungen verbinden die Europäer in einer zunehmend polarisierten und machtgetriebenen Welt? Und wie könnte in Europa ein (neues) Gefühl der Zusammengehörigkeit jenseits von Nationalismus und Patriotismus entstehen? Gestaltung: Johannes Gelich. Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 24.09. 2026.

  • September 17 · 14 min

    Red Light - Soundtrack einer Flucht (1)

    Der Rapper Mo Zaman lebt in Wien. Geboren im Iran, aufgewachsen in Afghanistan, beginnt er früh zu schreiben und Musik zu machen - und gerät damit in Konflikt mit seinem Umfeld. 2016 verlässt er seine Heimat. Es ist der Beginn einer jahrelangen Flucht über den Iran, die Türkei und Griechenland bis nach Österreich. "Red Light" folgt seiner Geschichte als musikalisch-dokumentarische Erzählung - und als Coming-of-Age eines Künstlers, der unterwegs seine Sprache findet. Die 4-teilige Serie erzählt diese Entwicklung in Anlehnung an Friedrich Nietzsches drei Verwandlungen des Geistes: Kamel, Löwe und Kind. Auf seinem Weg verbinden sich Erinnerung und Gegenwart zu einer Geschichte über Anpassung, Rebellion und die Freiheit, die eigene Stimme zu erheben. Gestaltung: Franziska Grillmeier, Anja Troelenberg. Gesprochen von: Tilman Tuppy. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 09. 2026.

  • September 17 · 15 min

    Red Light - Soundtrack einer Flucht (2)

    Der Löwe. Als Mo Zaman Afghanistan 2016 verlässt, trägt er bereits seinen Künstlernamen: Zaman, das persische Wort für Zeit. Er arbeitet als Schweißer und lebt in einem notdürftig hergerichteten Raum auf dem Betriebsgelände. Nachts schreibt er Songs und rappt allein vor dem Spiegel. "Die Musik war mein einziger Freund." Als sein Visum abzulaufen droht, macht er sich gemeinsam mit anderen zu Fuß durch die Berge auf den Weg zur türkischen Grenze. Auf iranischer Seite schießen Grenzsoldaten auf die Gruppe. In der Türkei angekommen, scheint das Schlimmste zunächst überstanden - bis ihn die Polizei an einem Busbahnhof festsetzt. Gestaltung: Franziska Grillmeier, Anja Troelenberg. Gesprochen von: Tilman Tuppy. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 09. 2026.

  • September 17 · 14 min

    Red Light - Soundtrack einer Flucht (3)

    Das Kind. In der Türkei gewinnt Mo Zaman eine Rap-Challenge, nimmt seinen ersten offiziellen Song mit einem geliehenen iPhone auf und produziert das Album "Nakhoda" - auf deutsch: "Der Kapitän". Kurz darauf gerät er in eine schwere Krise. Im Spiegel erkennt er sich fast nicht wieder und begreift genau darin die Möglichkeit eines Neubeginns: "Wie ein weißes Blatt, auf das ich schreiben konnte, was ich wollte." Sein Aufenthalt bleibt jedoch unsicher. Er wagt die Überfahrt nach Griechenland. Noch an der Küste, zeigt ein Schmuggler auf ein rotes Licht am Horizont. Dort, heißt es, liege die Freiheit. Gestaltung: Franziska Grillmeier, Anja Troelenberg. Gesprochen von: Tilman Tuppy. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 09. 2026.

  • September 17 · 14 min

    Red Light - Soundtrack einer Flucht (4)

    Mo Zaman. Als Mo Zaman 2019 im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos ankommt, gleicht es einer provisorischen Stadt: Tausende Menschen aus aller Welt warten in Zelten und selbst gebauten Unterkünften auf die Entscheidung über ihre Asylanträge. Die Erinnerungen an die Überfahrt, der Lärm und die Enge verwandeln sich in immer neue Texte: "Aus den Bildern wurden Sätze, die sich reimten." Als Moria ein Jahr später abbrennt, dreht er in den Ruinen das Musikvideo zu seinem Song "Dead Rabbits". Ein Auftritt beim Donauinselfest führt ihn 2022 nach Wien. Dort stellt er einen Asylantrag - und scheitert. Im Berufungsverfahren nimmt er seine Musik mit vor Gericht. Gestaltung: Franziska Grillmeier, Anja Troelenberg. Gesprochen von: Tilman Tuppy. Studiotechnik: Jakob Kainz. Redaktion: Monika Kalcsics. Gesendet in Ö1 am 14. 09. 2026.

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