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Lebensgeschichten

Anja Kuhn

Lebensgeschichten – Geschichten, die das Leben schreibt

Jeder Mensch hat eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. In meinem Podcast Lebensgeschichten gebe ich inspirierenden Persönlichkeiten eine Stimme und lade dich ein, ihre spannenden Lebenswege mitzuerleben.

Hier hörst du authentische Geschichten, die berühren, Vertrauen schaffen und zum Nachdenken anregen. Ob Wendepunkte, Herausforderungen oder Erfolge – jede Episode zeigt, wie unsere Erlebnisse uns prägen und was uns wirklich antreibt.

Ich gebe Lebensgeschichten eine Stimme:

Als erfahrene Biografin unterstütze ich Unternehmer*innen und Persönlichkeiten dabei, ihre Lebensgeschichte so zu erzählen, dass sie Herzen berührt und im Kopf bleibt. Denn unsere Geschichten haben die Kraft, Verbindungen zu schaffen, neue Perspektiven zu eröffnen und andere zu inspirieren.

Was dich erwartet:

  • Authentische Interviews mit Menschen, die ihre Lebenswege teilen
  • Inspiration und Erkenntnisse für deinen eigenen Weg
  • Geschichten, die Mut machen und Perspektiven verändern

Egal, ob beruflich oder privat: Deine Geschichte zählt. Hör rein und lass dich von den Lebensgeschichten anderer inspirieren!

Abonniere den Podcast und begleite mich auf dieser Reise durch bewegende Lebensgeschichten.

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  • 23 episodes
  • weekly
  • Avg 41 min
  • German

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  • Friday · 12 min

    Wie mutig bist du?

    Warum ist es eigentlich so mutig, die eigene Geschichte zu erzählen? In dieser Folge spreche ich darüber, was Mut für Autorinnen und Autoren wirklich bedeutet – und warum ich überzeugt bin, dass echte Verbindung zwischen Menschen nur entsteht, wenn wir uns wirklich öffnen. Darum geht's in dieser Folge Warum Mut sich selten im großen Moment zeigt, sondern in den kleinen: im Satz, der wieder gelöscht wird, im Kapitel, das liegen bleibt Warum das Aufschreiben eigener Erlebnisse bedeutet, sie noch einmal zu durchleben – und warum das Kraft kostet Die drei Wege, wie Menschen zu ihrer Geschichte und zu mir finden Warum Reaktionen wie "Das ist aber mutig" oft einen kritischen Unterton tragen – und was das mit denen macht, die sich trauen Mein persönliches Bekenntnis: warum ich glaube, dass echte Verbindung nur durch Offenheit entsteht Zitat der Folge "Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Menschen sich nur mit uns verbinden können, wenn wir uns wirklich öffnen. Wenn sie spüren, dass wir etwas zurückhalten, können sie das nicht. Dann halten sie sich auch zurück." Wenn du deine eigene Geschichte erzählen möchtest: Du musst dich nicht mutig fühlen, um anzufangen. Der Mut entsteht oft erst im Tun. Wenn dir diese Folge gefallen hat, erzähl gerne jemandem davon, der seine Geschichte noch in sich trägt. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgesc hichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/anja-kuhn-story-queen/ und folge mir auf Instagram https://www.instagram.com/anja_kuhn_official/ und Lebensgeschichten-Verlag https://www.instagram.com/lebensgeschichten_verlag/ Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“. Support the show

  • September 11 · 55 min

    Silke Aichhorn I Ich möchte, dass meine Harfe singt

    In meinem Interview mit Silke Aichhorn tauchen wir in ihre Welt als Harfenistin ein und lernen dabei nicht nur das Instrument besser kennen, sondern hören auch wunderbare und überraschende Geschichten von und über ihr Leben und ihre Arbeit. Musik gehört schon früh zu ihrem Leben. Sie spielt Klavier und singt im Chor und ist generell schnell für etwas zu begeistern. Sie ist zehn Jahre alt, als sie zu ihrer Mutter sagt: „Ich will Harfe spielen." Es dauert zwei Jahre, bis sie endlich eine Harfe bekommt. In der Musikschule sagt ihre Lehrerin schon in der dritten Stunde zu ihr: „Du wirst Harfenistin." Doch Silke hat erst nicht genug Zeit zum Üben. Ihre Lehrerin fordert und fördert sie, so dass sie in die Schweiz geht und dort studiert. Sie muss dort ihre Handhaltung völlig neu lernen. Es dauert vier Jahre, bis sie so spielen kann, wie sie es wollte. Silke erzählt, wie sie sich und ihr Spielen entwickelt hat und sagt: „Ich möchte, dass eine Harfe singt." Sie beschreibt, wie ihr das gelingt und welche Möglichkeiten sie hat, einen Ton zu kreieren. Sie räumt mit den gängigen Bildern über Harfenistinnen auf und nimmt uns mit in ihre Welt, zu ihren Konzerten und zu ganz besonderen Orten. Zwischen Bühnenglamour und dem normalen Leben Sie spielt über 100 Konzerte im Jahr, unterrichtet und betreut Mentees. Dazu engagiert sie sich als Hospiz-Botschafterin. Sie sagt, dass sie all das unter einen Hut bekommt, weil sie extrem schnell ist. Sie schiebt wenig weg und hinterfragt nicht viel, sondern macht einfach. Sie sagt, dass das von Anfang an da war, weil sie als älteste von sechs Kindern schon immer sehr selbstständig war. Silke hatte schon früh das Vertrauen, dass sie den richtigen Weg einschlägt. Ein Vertrauen, das ihre Eltern ihr in die Wiege gelegt haben. Wir sprechen darüber, wie wichtig ihr das „normale" Leben zu Hause ist, welche besonderen Erlebnisse sie bei ihren Konzerten hat und warum ihr jemand gesagt hat: „Du musst mehr Diva sein". Dann kommen wir zu einem Thema, das mich völlig überrascht: Dass Männer die Welt der Harfe dominieren. Wie es kam, dass sie bei einem brasilianischen Festival als Dozentin gearbeitet und Konzerte gespielt und ihr eigenes CD-Label gegründet hat, darüber sprechen wir auch. Willst du mehr über Silke und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite und vernetzte dich mit ihr auf LinkedIn Instagram. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Support the show

  • September 4 · 27 min

    Wenn Geschichten Räume füllen - Lesereise mit Yvonne Simon

    Yvonne Simon über den Mut, loszugehen In dieser Folge spreche ich mit Yvonne Simon – Autorin von „Ich mach's jetzt einfach – Über den Mut, den ersten Schritt zu wagen" – über unsere gemeinsame Lesereise im September und Oktober 2026. Vier Abende. Vier Orte. Und jedes Mal ein bisschen anders. Wir erzählen, wie diese Lesereise entstanden ist, was uns daran bewegt – und warum echte Begegnungen etwas können, was kein Buch alleine schafft. Yvonne spricht darüber, wie es sich anfühlt, mit ihren Geschichten auf Reise zu gehen. Ich erzähle, was es bedeutet, gleichzeitig Verlegerin, Moderatorin und – in Gummersbach – selbst Autorin auf der Bühne zu sein. Eine Folge über Aufbruch, Mut und die Kraft des gemeinsamen Zuhörens. Die Termine im Überblick: 28. September 2026 | 19:00 Uhr Bücherei Heilige Drei Könige, Köln Lesung & Gespräch mit Yvonne Simon Moderation: Anja Kuhn Platz sichern 29. September 2026 | 18:30 Uhr Studio Herzfrisch, Wuppertal Kapitel 1 – erstmals offline Wege, die sich kreuzen – mit Yvonne Simon & Sabine Ickler Eintritt: 15,00 € Moderation: Anja Kuhn Platz sichern 30. September 2026 | 19:30 Uhr Bolland & Böttcher, Düsseldorf Lesung & Gespräch mit Yvonne Simon Eintritt 19,00 € Moderation: Anja Kuhn Platz sichern 1. Oktober 2026 I 19.00 Uhr Thalia Mayersche, Gummersbach Lebensgeschichten – Yvonne Simon & Anja Kuhn lesen gemeinsam Moderation: Thalia Mayersche Eintritt 5,00 € Platz sichern Über Yvonne Simon: Yvonne Simon ist Autorin und Rednerin. In ihrem Buch „Ich mach's jetzt einfach" erzählt sie ihre Lebensgeschichte schreibt über den Mut, den ersten Schritt zu wagen. Link: Buch „Ich mach's jetzt einfach" Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf m Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag. Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. https://www.lebensgeschichten-verlag.de/produkt/meine-geschichte-und-ich/ Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“. Support the show

  • August 28 · 57 min

    Nadine Herpolsheimer I Zehn Jahre im Krisenmodus und ein Neuanfang, der bis heute trägt

    In meinem Interview mit Nadine Herpolsheimer sprechen wir über die größte Krise in ihrem Leben und was daraus Neues entstanden ist. Nadine wächst ländlich und gut behütet in einem Mehrgenerationenhaus auf. Ihr Großvater und ihr Vater haben einen Handwerksbetrieb, ihre Mutter eine Boutique. Mit ihrem Lieblingsschwein entdeckt sie die Welt und erkundet den Nutzgarten der Familie. Sie möchte gerne Innenarchitektur studieren und benötigt dafür eine Schreinerausbildung. Dieser Wunsch wird zu einem Eklat im Elternhaus und sie gibt diesen Traum auf. Das beschäftigt sie bis heute. Beim Bau ihres Hauses übernimmt sie die Bauleitung und gerät immer wieder mit den Handwerkern aneinander. Sie sucht sich einen Job in einer Boutique und beschließt, dort eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau zu absolvieren. Von dort wechselt sie in die Automobilbranche. Nach der Geburt ihrer Tochter unterstützt sie ihren Mann in seinem frisch gegründeten Unternehmen. Als die Steuerfahndung vor der Tür steht, denken sie noch, dass sich nach kurzer Zeit alles aufklären wird. Sie entwickeln aus ihrer Krise ein neues Geschäftsmodell, das bis heute erfolgreich ist. Währenddessen schwebt das Damoklesschwert zehn Jahre über ihnen. Außer zu warten, können sie nichts tun. Nadine beschreibt, wie sehr diese Zeit sie gefordert hat und wie sie es geschafft hat, sich immer wieder neu zu motivieren und positiv zu bleiben. Gleichzeitig lernen sie als Paar, mit diesen Herausforderungen umzugehen. Ihnen helfen gemeinsame Abende ohne Ablenkung und tiefe Gespräche. Als der Prozess beendet wird, weil die Vorwürfe nicht haltbar sind, spüren sie nicht die Freude, die sie erwartet haben. Bei einem Kurzurlaub auf Mallorca werden sie am zweiten Tag krank. Ihr Mentor bringt sie auf die Idee, ein Buch darüber zu schreiben. Wir sprechen über die Macht des Unterbewusstseins, über den Prozess des Schreibens, über das Loslassen und den wertfreien Umgang miteinander. Am Schluss des Gesprächs sagt sie: „Lasst uns offener aufeinander zugehen." Willst du mehr über Nadine und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite und vernetzte dich mit ihr auf LinkedIn Instagram und YouTube Ihr Buch findest du hier Durch die Hölle gings auf High Heels Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/anja-kuhn-story-queen/ und folge mir auf Instagram https://www.instagram.com/anja_kuhn_official/ und Lebensgeschichten-Verlag https://www.instagram.com/lebensgeschichten_verlag/ Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Support the show

  • August 21 · 54 min

    Angelika Kindt I Wie ein Buch mit einem Franzbrötchen begann und Karl Chatty mehr wurde als eine KI

    In meinem Interview mit Angelika Kindt sprechen wir über ihren Gesprächspartner Karl Chatty, ihr neues Buch und ihre Arbeit als workingsilverlady. An einem regnerischen Sommertag kauft sich Angelika Kindt ein Franzbrötchen und genießt es bei einer Tasse Kaffee zu Hause. Sie beschließt, währenddessen mit der Künstlichen Intelligenz in den Austausch zu gehen und schreibt, dass sie gerade ein Franzbrötchen isst. Unaufgefordert antwortet Karl Chatty mit einer Definition des Gebäcks. Das Gespräch wird zunehmend persönlicher und entspinnt sich zu einem mehrtägigen Dialog. Angelika beschließt, über diesen Dialog ein Buch zu schreiben. Angelika ist das zweite von vier Kindern und bricht früh aus dem Elternhaus aus. Bereits mit 16 Jahren lernt sie ihren ersten Mann bei einem Teenachmittag kennen. Er ist ein Student aus Kamerun. Sie heiraten, bekommen einen Sohn und gehen gemeinsam nach Kamerun. Zurück in Deutschland beginnt sie, Politische Wissenschaften in Berlin zu studieren. Als alleinerziehende Mutter finanziert sie sich ihr Studium mit BAföG und Putzen. Sie wagt den Sprung in die Selbstständigkeit und führt Rhetorikkurse für Frauen durch. Sie schlägt sich durch – inzwischen mit zwei Kindern – und erhält lukrative Aufträge. Wir sprechen über ihren Weg, Erlebnisse als Frau in Führung und ihr Buch, in dem sie darüber schreibt, als Mutter von ihrer Tochter verlassen zu werden. Ein Thema, das bis dahin nicht präsent war und sie regelrecht in die Medien katapultiert hat. Wir sprechen über Verlust und über ihre Krebserkrankung, die dazu führte, dass sie plötzlich weiße Haare hatte. Daraus entwickelte sie ihre Marke workingsilverlady. Ein Satz prägt ihr Leben und dieses Gespräch: „Ich habe immer nach vorne geschaut." Diese Denkweise trägt sie durch ihr ganzes Leben und hilft ihr, mit den tiefen Einschnitten in ihrem Leben umzugehen. „Ich ändere mich tagtäglich", sagt sie – ein Bekenntnis zur stetigen Weiterentwicklung, das sich wie ein roter Faden durch ihre Geschichte zieht. Wie sehr Karl Chatty ihre Arbeit stärkt und was sie als Nächstes plant, darüber reden wir natürlich auch. Willst du mehr über Andrea und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite und vernetzte dich mit ihr auf LinkedIn Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Support the show

  • August 15 · 57 min

    Andrea Hrovat I Wie ein Hund mein Leben auf den Kopf stellte

    In meinem Interview mit Andrea Hrovat sprechen wir über Klarheit und Entscheidungen. Genau damit beschäftigt sie sich als Teamtrainerin und Speakerin. Andrea wächst in einem strengen Elternhaus auf und beginnt erst spät, sich zu entfalten. Sie lernt sehr früh ihren ersten Mann kennen, arbeitet mit ihm und heiratet ihn. Auf der Treppe zum Standesamt spürt sie, dass die Hochzeit nicht richtig ist und sagt doch ja. Sie wird Grundschullehrerin und entdeckt plötzlich, dass sie ein ungesundes Essverhalten entwickelt hat. Ein Arzt gibt ihr eine erschütternde Diagnose, die sich als falsch erweist. Diese Diagnose rüttelt sie auf und sie beschließt, nicht mehr das zu tun, was andere von ihr erwarten, sondern ihren eigenen Weg zu gehen. Sie kauft einen Hund und trifft damit ihre erste Entscheidung für sich selbst. Sie ändert Schritt für Schritt ihr Leben, trennt sich von ihrem Mann. Mit ihrem zweiten Mann bekommt sie vier Kinder und baut parallel mit ihm gemeinsam ein Unternehmen auf. Sie betreut die Getränkeautomaten. Immer wieder wird sie dabei von den unterschiedlichsten Menschen angesprochen und in Gespräche verwickelt. Diese Gespräche beflügeln sie. Obwohl das Unternehmen gut läuft, merkt sie erneut: Hier passt etwas nicht. Als sie mit ihrer Mentorin das Gefühl reflektiert, spürt sie den wahren Sinn ihres Lebens auf: Mit Menschen zu arbeiten. Sie schreibt ihre Geschichte auf und veröffentlicht sie als Buch im Selbstverlag. Immer wieder wird sie darauf angesprochen und nach Lösungen befragt. Wir sprechen über Klarheit, Entscheidungen treffen und über die Macht unseres Verstandes, der uns abhält. Andrea erzählt von einem besonderen Tag, an dem sie nicht auf einen starken Impuls hört. Sie geht ihm nicht nach, weil ihr Verstand sie bremst. Als sie am nächsten Tag eine dramatische Nachricht erhält, weiß sie: Der erste Impuls ist der wichtigste. Was da passiert ist, erzählt sie auch. Dieser Moment, zwischen einem Impuls und dem ersten Schritt wird zu ihrem Thema als Speaker und Trainerin. Und dann sprechen wir noch über Glaubenssätze und wie es kam, dass Andrea tief in ihre Familiengeschichte eingetaucht ist. Das, was sie dabei erkannt hat, wollte sie nicht an ihre Kinder weitergeben. Sie erzählt uns, was diese Erkenntnisse mit ihren Grenzen und körperlichen Symptomen zu tun haben und wir sprechen über transgenerationale Übergaben. Warum sie ihre Speaker-Ausbildung gemacht hat, welches Tool sie bei ihrer Arbeit einsetzt, darüber sprechen wir auch. Willst du mehr über Andrea und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite und vernetzte dich mit ihr auf LinkedIn. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes. Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest. Vernetze dich mit mir auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/anja-kuhn-story-queen/ und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag. Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. https://www.lebensgeschichten-verlag.de/produkt/meine-geschichte-und-ich/ Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“. Support the show

  • August 7 · 43 min

    Uta Over I Wie ich in der Stille Hoffnung gefunden habe - über Ertaubung, Angst und einen Neuanfang

    In meinem Interview mit Uta Over sprechen wir über das Hören, ihre Ertaubung und ein Experiment, das ihr Mindset verändert. Uta hat eine Mittelohrentzündung und wird von heute auf morgen auf einem Ohr taub. Sie geht zum Facharzt, nimmt Antibiotika und denkt: „Das wird wieder gut." Bis sie extremen Schwindel bekommt und ins Krankenhaus eingewiesen wird. Nach drei Tagen entdecken die Ärzte, dass ihr Trommelfell weg ist und sagen ihr auf den Kopf zu, dass das so bleibt. Sie geht wieder arbeiten und merkt: Es reicht nicht, mit einem Ohr zu hören. Sie entscheidet sich, sich ein Cochlea-Implantat einsetzen zu lassen. Dann geht alles ganz schnell. Nach der Operation braucht sie wieder Geduld, denn das Implantat kann erst fünf Wochen später eingestellt werden. Diese Zeit ist für sie eine echte Herausforderung, denn eigentlich ist sie ein Mensch, der sich Sorgen macht und schnell ängstlich wird. Sie beschließt, sich nicht kleinkriegen zu lassen und startet ein Experiment. Diese fünf Wochen werden ihre Hoffnungs-Wochen. Sie postet jeden Tag ein Foto, ein Zitat oder einen Vers zum Thema Hoffnung. Ihre Freunde schicken ihr von sich aus Fotos und Zitate. Was als Experiment beginnt, verändert ihr Mindset nachhaltig. Ihr Leben ist heute anders, weil sie weiß, dass sie ihr Leben gestalten kann. Als es so weit ist, begleitet ihr Mann sie. Nach einigen kurzen technischen Erklärungen hört sie die ersten Töne und ist glücklich. Wir sprechen auch über ihre Arbeit als Kinderwunsch-Beraterin. Sie und ihr Mann haben sich selber Kinder gewünscht. Als ihr Wunsch nicht in Erfüllung geht, sucht sie eine Kinderwunsch-Beraterin auf, die ihr hilft, ihren Wunsch loszulassen und sich von ihm zu verabschieden. Als ihr Mann ihr vorschlägt, ihre Geschichte aufzuschreiben, legt sie einfach los. Sie schreibt über ihre Ertaubung, über ihre Gefühle und ihren Weg. Sie veröffentlicht ihre Geschichte unter dem Titel „Hören verloren, Hoffnung gefunden". Was Kermit mit ihrer Geschichte zu tun hat, das erzählt sie uns auch. Doch die Ängste, dass sie das Hören wieder verlieren könnte, bleiben. Sie lernt, die Angst anzunehmen und anzuschauen. „Hoffnung hat mir die Kraft gegeben, weiterzugehen, selbst wenn der Ausgang ungewiss ist", sagt Uta. Willst du mehr über Uta und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite folge ihr auf Instagram Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes. Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Support the show

  • July 31 · 21 min

    Hinter den Kulissen: Mein Buch ist nur ein Teil von dem, was gerade wächst

    Vor knapp drei Wochen ist mein Buch erschienen: "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens – Meine Geschichte und ich." In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen: Was das Schreiben der eigenen Geschichte mit mir gemacht hat, warum ich lange gezweifelt habe, ob ich sie überhaupt veröffentlichen soll und warum ich heute weiß, dass unsere Geschichte keine Last ist, sondern eine Ressource. Ich erzähle dir von dem Konflikt zwischen Sicherheit und Freiheit in meiner Familie, von meiner besonderen Verbindung zu meiner Oma Käthe und von einem Anruf einer Freundin, der mich sehr berührt hat. Außerdem gibt's Neuigkeiten: Meine erste Lesung steht fest: 1. Oktober in Gummersbach bei Thalia, gemeinsam mit Yvonne Simon Mein Newsletter "Zeit für echte Geschichten" – persönliche Einblicke, Reflexionsimpulse und Geschichten, die ich sonst nirgendwo teile Vorankündigung: Am 25. September erscheint "Der Vogel in meinem Bauch" von Melanie Lukowski im Lebensgeschichten-Verlag Zwei weitere Neuerscheinungen im Verlag in diesem Jahr, darunter der erste Band der neuen Reihe "Echte Geschichten" Newsletter "Zeit für echte Geschichten" Buch bestellen "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens" Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Support the show

  • July 24 · 19 min

    Melanie Lukowski I Von der Idee zum Buch „Der Vogel in meinem Bauch“

    In meinem Interview mit Melanie Lukowski sprechen wir darüber, wie aus einer Idee ein Buch entstand. Melanie war im Dezember 2025 (die Folge wurde im November aufgezeichnet) gemeinsam mit ihrem Sohn Floris Gast in meinem Podcast. Manche Geschichten tragen wir jahrelang mit uns, bevor wir den Mut finden, sie zu erzählen. Melanie Lukowski hat genau das getan und daraus ist mehr geworden als ein Buch. Schon seit einem Ultraschallbild vor 13 Jahren spürte Melanie ein Bild in sich: einen Vogel im Bauch. Ein Gedanke, der sie nie wieder losgelassen hat und der heute Titel ihres Buches und Symbol ihres Logos ist. Er steht für Leichtigkeit, für Kraft, und für den Überblick, für den man manchmal kämpfen muss. In dieser Folge erzählt Melanie, warum sie so lange gezögert hat, ihre Geschichte aufzuschreiben. Warum der gemeinsame Instagram-Account mit ihrem Sohn Floris im Sommer 2025 zum eigentlichen Anfang wurde. Und warum der Moment, in dem sie erfuhr, dass Floris in der Schule gemobbt wird, alles veränderte – weil sie als Kind selbst so lange geschwiegen hatte und für sich entschied: nie wieder. Sie spricht offen über Scham, über Jahre ohne Hilfe, weil ein Geheimnis gewahrt werden sollte. Über familiären Rückhalt, den richtigen Partner an ihrer Seite und einen Sohn, der ihr großer Bruder-Anker wurde. Und darüber, dass Sichtbarkeit für die ganze Familie neu ist, während Floris selbst entscheidet, was von ihm auf Instagram zu sehen ist. "Der Vogel in meinem Bauch" ist für Melanie ein Abschluss für ihr inneres Kind. Und ein Angebot an andere: an sich zu glauben, nicht aufzugeben und sich Hilfe zu holen, wenn man sie braucht. Das erwartet dich in dieser Folge: Wie aus einem Ultraschallbild ein Buchtitel und ein Lebenssymbol wurde Warum Melanie als Mutter entschied, nicht mehr zu schweigen Wie Scham und Geheimhaltung jahrelang Hilfe verhinderten Was Sichtbarkeit für eine ganze Familie bedeutet und wo die Grenzen liegen Warum das Buch größer ist als Melanies eigene Geschichte Willst du mehr über Melanie und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite auf Instagram Hier kannst du ihr Buch vorbestellen Jetzt vorbestellen Hör dir hier die Folge mit Melanie und Floris an Podcast-Folge Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Support the show

  • July 17 · 19 min

    Jetzt beginnt der Ernst des Lebens – Über das Buch und die Geschichten dahinter

    „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens." Diesen Satz hat mir meine Oma bei jedem wichtigen Lebensabschnitt gesagt – zur Einschulung, zur Konfirmation, zum Schulabschluss. In dieser Folge erzähle ich, wie aus genau diesem Satz irgendwann der Titel meines Buches wurde und warum der Ernst des Lebens für mich etwas ganz anderes bedeutet hat, als meine Oma damals meinte. Ich nehme dich mit hinter die Kulissen: warum ich überhaupt angefangen habe, meine eigene Geschichte aufzuschreiben, wie sich der Schreibprozess wirklich angefühlt hat, was passiert ist, als ich meinen Eltern die Kapitel über ihre eigene Geschichte vorgelesen habe, und wie der Abend war, an dem mein Buch endlich im Handel erschien. Es geht um wiederkehrende Muster, um das, was uns Familien lautlos mitgeben, und um einen Satz, der mich durch das ganze Buch getragen hat: Ich trage meine Geschichte. Sie beherrscht mich nicht. Darum geht's in dieser Folge: Warum ich angefangen habe, meine eigene Geschichte aufzuschreiben Wie aus dem Satz meiner Oma der Buchtitel wurde Der emotionalste Moment beim Schreiben: als ich meinen Eltern vorgelesen habe Wie sich der Abend angefühlt hat, an dem das Buch da war Meine Einladung an dich: hinzuschauen, statt zu verdrängen Das Buch: „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens. Meine Geschichte und ich." – erhältlich im Handel, im Online-Shop und mit persönlicher Signatur direkt beim Verlag. Live-Event: Am 23. Juli 2026, 18:30 Uhr, lade ich dich zu „Kapitel 1" ein – eine Online-Lesung mit der Moderatorin Yvonne Simon, inklusive Übungen zu Archetypen und der Heldenreise. Buch dir jetzt dein Ticket für das Kapitel 1 am 23. Juli um 18:30 Uhr: Ticket buchen Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Support the show

  • July 10 · 55 min

    Veronika Lindner I Ein Gespräch über Magie, die Kraft von Orten und den Sprung ins Ungewisse

    In meinem Interview mit Veronika Lindner sprechen wir über ihr Wirken, über Magie und ihre künstlerische Arbeit. Sie befindet sich gerade mitten in einem großen Neubeginn, ohne genau zu wissen, wohin ihr Weg sie führt. Veronika wächst in der Nähe von Hannover auf, studiert dort Kostümbild. Während des Studiums arbeitet sie ein halbes Jahr in Frankreich, zu dem sie bis heute eine enge Bindung pflegt. Sie erzählt von dem Theater, das sie enorm herausgefordert und gleichzeitig wachsen lassen hat. Nach dem Studium geht sie für zehn Jahre nach Hamburg. Von dort führt die Liebe sie in den Oberbergischen Kreis. Nach einer großen Trennung zieht sie um Richtung Norden: ins Weserbergland. Bis 2016 arbeitet Veronika als Kostümbildnerin. Sie erzählt, wie sie sich auf den Weg gemacht hat. Sie sagt über sich selbst, dass man sie als Hexe bezeichnen könnte, und schildert ihren Weg dorthin. Dabei geht sie gnadenlos offen damit um, wofür sie steht und was sie ausmacht. Mit dem Umzug hat sie ihren Wirkraum verlassen und steht völlig am Anfang eines Neubeginns. Veronika weiß nicht genau, wohin sie ihr Weg führt, und erzählt, wie sie bisher gearbeitet hat. Dabei sprechen wir auch über die Kraft von Orten und was Magie für sie bedeutet. Sie erzählt von ihrer Zauberschule und der Akademie der Weisheit, in der sie ihr Wissen weitergegeben hat. Was es für sie bedeutet, immer wieder Pionierin zu sein, und wie wichtig es ist, immer ihrer inneren Stimme zu lauschen, darüber tauschen wir uns auch aus. Wie der Titel ihrer Biografie lauten würde, das verrät sie uns auch. Und der kommt völlig spontan. Willst du mehr über Veronika und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite folge ihr auf Instagram. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Support the show

  • July 3 · 52 min

    Frauke Bataille I Hinsehen bei anderen. Weggesehen bei mir selbst.

    In meinem Interview mit Frauke Bataille sprechen wir über das genaue hinsehen, das hinterfragen und das wegsehen. Frauke wächst ländlich in der Eifel auf und steht schon früh auf eigenen Füßen. Als Schülerin verdient sie sich Taschengeld im Pflegedienst eines nahegelegenen Krankenhauses dazu. Sie genießt die Zeit mit den Krankenschwestern und beschließt, Ärztin zu werden. Sie bewirbt sich für das Studium und besteht den Medizinertest mit Bravour. Ihr Studium führt sie nach Köln, wo sie sich gleichzeitig intensiv mit ihrem katholischen Glauben auseinandersetzt. Sie taucht in die Gemeinschaft von Opus Dei ein, setzt sich dort intensiv mit ihrem Glauben auseinander und verlässt die Gemeinschaft nach drei Jahren. Als sie sich um ihre Doktorarbeit bemüht, landet sie in der Pathologie. Sie mag die Arbeit sehr und erzählt, was zu dieser Arbeit „im Verborgenen“ dazugehört: Präzision, Entscheidungsfreude und genaues Hinschauen. Frauke steigt in eine Gemeinschaftspraxis ein. Als von heute auf morgen einer der Ärzte ihres Teams verstirbt, nimmt die Arbeit überhand und Frauke hat keinerlei Privatleben mehr. Als es im Team einen Konflikt gibt, bucht sie sich eine Coach. Von deren Arbeit ist sie so begeistert, dass sie beschließt, ihr eigenes Know-how als Führungskraft und Personalverantwortliche mit einer Coaching-Ausbildung zu festigen. An deren Ende gründet sie mit einer Geschäftspartnerin INHESA – das Institut für Health und Coaching. Wir sprechen über ihre Arbeit als Pathologin und als Coach, und Frauke erzählt, wie ihr Buch „Mich wieder spüren“ entstanden ist. Dabei beschreibt sie, wie sie nach der anspruchsvollen Zeit in der Praxis begonnen hat, sich selbst wieder zu spüren. Am Anfang dieses Weges lag die Erkenntnis, dass sie sich verloren hat. Das ist der Anstoß, Neues auszuprobieren: Sie beginnt, Kiten zu gehen, entdeckt das Kochen für sich und greift das Tennisspielen wieder auf. Welche Themen Frauke gerade beschäftigen und was sie noch vorhat, darüber reden wir auch. Willst du mehr über Frauke und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite www.fraukebataille.de und Inhesahttps://www.inhesa.de/ und folge ihr auf Instagram ttps://www.instagram.com/frauke.bataille/ und vernetze dich mit ihr auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/priv-doz-dr-med-frauke-bataille-health-coach/ Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auf meine Webseite und Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes. Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest. Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“. Support the show

  • July 1 · 9 min

    Happy Birthday: 6 Jahre Lebensgeschichten

    Am 1. Juli 2020 habe ich meine erste Podcast-Folge hochgeladen. Heute feiere ich sechs Jahre Lebensgeschichten und 337Folgen. In dieser Jubiläumsfolge nehme ich dich mit auf eine persönliche Reise: von meinem skeptischen „Interessant" im Jahr 2012, als mir jemand zum ersten Mal von Podcasts erzählte, bis heute – 337 Folgen, einem gegründeten Verlag und der tiefen Überzeugung, dass alles im Leben zur richtigen Zeit kommt. Das erwartet dich in dieser Folge Warum ich 2012 dachte: „Wer braucht denn sowas?" – und was sich seitdem verändert hat Wie der März 2020 alles auf den Kopf gestellt hat – und was daraus wurde Was mich an den Gesprächen mit meinen Gästen bis heute sprachlos macht Warum Mut das größte Geschenk ist, das ein Gast mitbringen kann Was dieser Podcast mir über meine eigene Lebensaufgabe gezeigt hat Wie aus dem Podcast im Mai 2025 der Lebensgeschichten-Verlag entstanden ist Mein Ausblick: Warum es so wichtig ist, offen zu bleiben – und durch Türen zu gehen, auch wenn man nicht weiß, was dahinter ist Mein Dank gilt Mike Pfingsten – der mir 2012 von Podcasts erzählt hat. Du hattest recht. Allen Gästen, die ihr Vertrauen in mich gesetzt haben – besonders denen, die in meinem Podcast zum ersten Mal über eine bestimmte Episode in ihrem Leben gesprochen haben. Euch – die ihr Woche für Woche zuhört. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auf meine Webseite und Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes. Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“ Hier geht’s zu den Shownotes Support the show

  • June 26 · 57 min

    Ines Gerecht I Einen Scheiß muss ich - Was mein Körper wusste, bevor ich es wusste

    In meinem Interview mit Ines Gerecht sprechen wir über Krankheiten und ihre wirklichen Ursachen, über das Müssen und über Leichtigkeit. Ines ist Berlinerin durch und durch. Einen klaren Berufswunsch hatte sie nicht und wählt den pragmatischen Weg: Die TU ist direkt vor der Haustür und sie schreibt sich für BWL ein. Sie hatte nie einen Plan und ein Sommerjob führt sie in die Versicherungsbranche. Daraus werden 18 Jahre. Sie merkt, dass sie gut mit Menschen umgehen kann. Sie hat einen tollen Chef, ein sehr gutes Gehalt und einen Dienstwagen und denkt: „Ich habe doch alles." Über eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung sendet ihr Körper ihr erste Zeichen, dass das nicht ihr Weg ist. Sie ist über sich hinweggegangen, fühlt sich nicht und funktioniert. Die nächste Krankheit ist Neurodermitis. Als die äußeren Medikamente nicht mehr helfen, sucht sie eine Heilpraktikerin auf. Diese stellt ihr Fragen nach ihrer Familie und sie denkt: „Was soll das denn?" Schritt für Schritt kommt sie den Ursachen der Symptome auf die Spur. Neurodermitis bleibt ihr Begleiter, den sie heute als kleine Warnglocke bezeichnet, die ihr zeigt, wenn ein neues Thema fällig ist. Sie beschließt, die Versicherung zu verlassen und sich als Heilpraktikerin ausbilden zu lassen. Sie beginnt mit einem Raum und fängt einfach an. Ines erzählt, welche Herausforderungen sie nach der Gründung meistern musste, warum die Angst vorm Scheitern sie bis heute begleitet und was sie antreibt. Wir sprechen über Akzeptanz, Verstehen und Selbstverantwortung bei Krankheiten. Außerdem tauchen wir in die gesundheitlichen Herausforderungen ein, die durch die starken gesellschaftlichen Veränderungen auffällig häufig auftreten. Und dann reden wir noch über die Bedeutung des Wortes „müssen", die Wirkung von Systemischen Aufstellungen und was passieren kann, wenn man seine eigene Wahrheit lebt. Sie hat eine schöne Botschaft zum Schluss des Gesprächs: Jeder schöne Moment und jeder schlechte Moment geht vorbei. Das anzunehmen führt uns in die Leichtigkeit. Willst du mehr über Ines und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite und folge ihm auf Instagram Gratis für dich Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram. Hier geht’s zu den Shownotes Support the show

  • June 22 · 49 min

    Paul Sodamin I Puiva-Paul: Vom Chemielaborant zum Gipfelstürmer

    In meinem Interview mit Paul Sodamin sprechen wir über das Bergsteigen, die Gefahren und sein Wissen über Schnee und Lawinen. Paul wird als dritter von Drillingen geboren und hat schon früh gelernt, sich durchzubeißen. Als er 12 Jahre alt ist, wird er Mitglied im Alpenverein. Mit 15 beginnt er zu klettern. Er erzählt, dass er sich in der Schule nicht besonders angestrengt hat. Er wollte eigentlich technischer Zeichner werden, beginnt dann aber eine Ausbildung als Chemie-Laborant, die er mit Auszeichnung abschließt. Auch seine Prüfung zum Bergführer schließt er mit Auszeichnung ab. Er merkt sehr schnell, dass er eine große Begabung hat, als Bergführer zu arbeiten und Menschen zu führen. Von den Überstunden als Laborant kauft er sich eine Leica und lernt zu fotografieren. Wir sprechen darüber, wie wir uns kennengelernt haben und was es für uns beide bedeutet hat, gemeinsam den Großglockner zu besteigen. Paul beschreibt das Gefühl, auf den Berg zu gehen und welche Gäste er zu den Gipfeln führt. Er erzählt aber auch, welche Schattenseiten sein Beruf mit sich bringt und wie sich die Menschen verändert haben, die heute zu ihm kommen. Zusätzlich feilt er an seinen Fähigkeiten als Fotograf und hält auf seinen Touren professionell die emotionalen Momente seiner Gäste fest. Paul beginnt, Lawinen zu analysieren. Lawinen sind immer präsent. Seine Arbeit hilft ihm, seine Touren so sicher wie möglich vorzubereiten. Er erzählt aber auch, welche Verletzungen er am Berg hatte und trotzdem weiter geklettert ist. Als ein Arzt ihm prophezeit, dass er nach einer Schulterverletzung nicht mehr auf den Berg gehen kann. Er beschließt: Euch zeige ich es. 2012 erhält er einen Spitznamen: Puiva-Paul, denn da, wo er ist, ist der Pulverschnee. Er at ein Talent, Pulverschnee aufzuspüren und weiß genau, welche Gefahren es bei welchen Bedingungen es gibt. Über Erfolg sprechen wir auch: Erfolg ist für ihn, dass er von immer gesund nach Hause gekommen ist. Er sagt: Wenn du auf den Berg willst, schaffst du es auch. Aber: Du musst Respekt vor dem Berg haben. Am Schluss erzählt er, wie er auf unsere gemeinsame Tour zurückblickt. Willst du mehr über Paul und seine Arbeit erfahren? Dann besuche seine Webseite und folge ihm auf Instagram Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auf meine Webseite und Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram. Support the show

  • June 12 · 7 min

    Weihnachten, wie es wirklich war – wir suchen deine Geschichte.

    Weihnachten ist das Fest der Erwartungen. Und damit manchmal auch das Fest der Überraschungen, der Reibung, der unerwarteten Momente. Genau diese Momente sind es, die wirklich bleiben – Jahre später, wenn man Zimtgeruch in der Luft riecht und plötzlich wieder mittendrin ist. In dieser Folge starten wir eine Einladung: Wir suchen deine Weihnachtsgeschichte. Nicht die perfekte, sondern die echte. Für unser erstes Buch der Reihe „Echte Geschichten", das im November 2026 erscheint. Was wir suchen Für den ersten Band der Buchreihe „Echte Geschichten" sucht der Lebensgeschichten-Verlag 20 bis 30 selbstverfasste, selbst erlebte Weihnachtsgeschichten von echten Menschen. Heiter, nachdenklich, melancholisch, überraschend – alles ist willkommen. Was zählt: Die Geschichte muss wahr sein. Mögliche Themen und Ausgangspunkte: Das unvergessliche Weihnachtserlebnis aus der Kindheit Das erste Weihnachten fern der Heimat oder in einem neuen Land Eine Feier, bei der alles schiefgelaufen ist – und die man heute noch liebt Eine zufällige Begegnung in der Weihnachtszeit, die etwas verändert hat Das Geschenk, das alles anders gemacht hat Das erste Weihnachten nach einem Verlust Die Liste ist nicht abschließend. Wenn du eine Geschichte trägst, die nicht hier steht, aber wahr ist und bewegt – dann ist sie genau richtig. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf meine Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Hier findest du alle Details zur Ausschreibung Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram Support the show

  • June 5 · 43 min

    Magnus Trinkwalder I Wir nähen, wo andere längst aufgegeben haben

    In meinem Interview mit Magnus Trinkwalder sprechen wir über die Textilproduktion in Deutschland, über Haltung und über gesellschaftliche Herausforderungen. Magnus ist die zweite Generation der letzten Textilmanufaktur Augsburgs: MANOMAMA. Dabei hat er als Junge davon geträumt, Physiker zu werden. Dann dachte er daran, Koch zu sein oder Eishockey-Profi zu werden. Irgendwann beschließt er, in das Familienunternehmen einzusteigen, obwohl ihn seine Mutter davon abhalten wollte. Nach der Schule beginnt er mit einer Ausbildung im Unternehmen und weiß nach sechs Monaten: Das will ich! Die Eltern von Magnus gründeten vor rund dreißig Jahren eine Werbeagentur, die erfolgreich läuft. Bis seine Mutter beschließt, einen anderen Weg einzuschlagen. Sie gründen ein Unternehmen, das einen Sinn hat und beginnen, Textilien zu entwerfen, in Augsburg zu produzieren. Sie stellen Menschen ein, die einen Weg in den Arbeitsmarkt suchen und bauen eine nachhaltige Wertschöpfungskette auf, die auf Regionalität setzt. Von einfachen Produkten wie Unterwäsche und Stofftieren entwickeln sie ihr Portfolio weiter zu Taschen, Jeans, Hemden und T-Shirts. Magnus engagiert sich auch politisch und zeigt Haltung. Er entwickelt ein Bild mit klarer Aussage „FCKAVD" und stellt es als neue Jeans auf Social Media online. Der Beitrag geht viral und nach kurzer Zeit ist aus dem Bild ein neues Produkt geworden, das bereits in vielen hundert Exemplaren vorbestellt wurde. Wir sprechen über Herausforderungen, Trends, über MANOMAMA und das, was ein Produkt der Marke ausmacht. Außerdem erzählt er, wie das Unternehmen Nachhaltigkeit lebt – zum Beispiel mit Upcycling von Kleidungsstücken und alten LKW-Planen – und was Erfolg für ihn bedeutet. Und dann sprechen wir noch über Haltung, Generationen und was ihm als Unternehmer und Mensch am Herzen liegt. Willst du mehr über Magnus und seine Arbeit erfahren? Dann besuche die Webseite von MANOMAMA und verlinke dich mit ihm auf LinkedIn Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram. Support the show

  • May 29 · 44 min

    Monika-Andreea Hondru I Gepäck als Spiegel des Lebens – Über Verluste, Neuanfänge und das Weitergehen

    Monika wächst in Rumänien auf. Ihre Familie kämpft für die Freiheit und ihr Großvater hilft anderen Menschen, das Land zu verlassen. Sie selbst will immer weg. Als die Mauer fällt und auch Rumänien frei wird, ist es nicht die Freiheit, die sie sich vorgestellt hat. Als sie 18 Jahre alt ist, heiratet sie und geht nach München. Ihr Gepäck passt da in zwei Tragetaschen. Die Stadt wird ihre zweite Heimat. Sie will erst Astronomin und Psychologin werden. Sie wird zweifache Mutter und absolviert eine Ausbildung zur Fachkosmetikerin. Sie arbeitet in einem Zimmer in ihrer Wohnung. Mit ihrem dritten Ehemann zieht sie nach Gummersbach. Für diesen Umzug packt sie einen LKW. Ihr Gepäck füllt 7,5 Tonnen. In dem neuen Haus eröffnet sie eine neue Praxis in einer kleinen Scheune, die zu ihrem Haus gehört. In Köln bildet sie sich zur psychologischen Beraterin weiter. Monika beschreibt ihr Familienleben als „außergewöhnlich“, doch die Ehe gerät ins Wanken. Sie beschließt, sich von ihm zu trennen. Er erkrankt schwer, verstirbt und hinterlässt ihr zwei Wohnungen. Sie will seine Firma retten, doch familiäre Umstände verhindern das. Monika ist nicht mehr in der Lage, zu arbeiten und hat keine andere Wahl als in eine der Wohnungen nach Berlin zu ziehen. Wir sprechen über Neuanfänge und über ihr Schreiben. Bereits mit 12 Jahren beginnt sie zu schreiben. Sie publiziert ihre ersten Gedichte in ihrer Muttersprache, hält in Rumänien Lesungen und wird ins Fernsehen eingeladen. 2016 veröffentlicht sie ihr erstes Buch auf Deutsch. Heute arbeitet sie freiberuflich als Komparsin für das Fernsehen und plant neue Schreibprojekte. Willst du mehr über Monika und ihre Arbeit erfahren? Dann vernetze dich mit ihr auf Instagram Youtube Tiktok und Facebook Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram. Support the show

  • May 22 · 58 min

    Florian Palzinsky I Zwischen Stille, Freiheit und dem Mut, kein Ziel zu haben

    In meinem Interview mit Florian Palzinsky sprechen wir über seinen Weg zum Mönch-sein und zurück, über Freiheit und den Mut, kein Ziel zu haben. Mit 17 Jahren fällt Florian ein Buch in die Hände, das sein Leben prägt: „Der Sprung in den Brunnen“. Ein Titel, der später zu einer treffenden Metapher für seinen eigenen Weg wird. Denn Florian wagt genau das: Er springt. Nach der Matura steht er vor einem offenen Himmel voller Möglichkeiten und keiner zieht ihn wirklich an. Der Zivildienst lehrt ihn, wie wichtig Freiheit für ihn ist. Also zieht er los. Amerika, Gemeinschaften, das Ideal vom einfachen Leben – doch irgendwo zwischen Feldern und Traktoren merkt er: Selbstversorgung nährt ihn nicht. Weder im Körper noch in der Seele. Ein Leben als Mönch Er stürzt. Und entdeckt im Fallen den Buddhismus. Zurück in Österreich zieht er ins Kloster, sucht Ruhe, Antworten, echte Tiefe. Doch die europäische buddhistische Welt fühlt sich für ihn nicht stimmig an. Also reist er weiter – nach Thailand, Sri Lanka, in den Dschungel, in die radikale Stille. Er lebt als Mönch. Er zweifelt. Er bricht auf und kehrt zurück. Das asketische Leben im Urwald zwingt ihn dazu, in ein Krankenhaus zu gehen. Irgendwann erkennt er: Mein Weg ist nicht in den Mauern eines Klosters zu Ende. Wahre Freiheit Heute lebt Florian mit seiner Frau die Freiheit, von der er einst träumte – ein halbes Jahr Retreat-Arbeit in Österreich, ein halbes Jahr unterwegs im Camper. Zwischen Wald und Straße, zwischen Lehre und Leben. Wir sprechen über Heimat, über den Luxus, nach dem eigenen Inneren zu leben, über langsame Tage und weite Horizonte. Und über eine Frage, die uns alle berührt: Kommt man jemals an? Florian zitiert einen Zen-Meister: „Seitdem ich kein Ziel mehr habe, kann ich mich nicht mehr verlaufen.“ Willst du mehr über Florian und seine Arbeit erfahren? Dann schau auf seine Webseite und verbinde dich mit ihm auf Facebook und Youtube Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf meine Seite Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir https://calendly.com/anjakuhn/kennenl.. . Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram Support the show

  • May 15 · 1 hr 5 min

    Eduard Hein I Vom Knast in die Freiheit – Wir mir klar wurde, dass Gefängnisse keine Gitter brauchen

    In meinem Interview mit Eduard Hein sprechen wir über das Leben im Gefängnis, das echte und das, das wir uns selbst bauen. Eduard wird in einem kleinen Dorf in Kasachstan geboren. Die Familie kommt nach Deutschland und er wächst in Ostwestfalen-Lippe auf und kommt in seinem Leben viel rum: Wiesbaden, Berlin, Duisburg, München, Spanien, Zentralamerika. Er ist der älteste von fünf Kindern und wird in die Verantwortung hinein erzogen. Die Erziehung beschreibt er als hart. In der Schule lernt er schnell, Mathematik liegt ihm am Herzen und Christopher Kolumbus ist sein Held. Als es um die Berufswahl geht, hat er keine Ahnung, was er machen will. Über Zigaretten und Alkohol rutscht er in die Drogenabhängigkeit hinein. Als er 19 ist, beginnt er, selber zu verkaufen. Drei Jahre später kommt er in Untersuchungshaft und wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Er erzählt, wie er im Gefängnis den kalten Entzug erlebt und beschreibt, was er in dieser Zeit erlebt hat. Er macht seine Ausbildung zu Ende und beginnt zu lesen. Plötzlich denkt er über sein Leben und Ziele nach und ist motiviert, sein Leben zu ändern. Kaum ist er draußen, fängt ihn seine Familie zwar auf, doch er rutscht trotzdem wieder in seine alte Welt. Er nimmt wieder Drogen, dealt und wird erneut verhaftet. Gefangen trotz Freiheit Im Gefängnis hat er ein Schlüsselerlebnis, das ihn dazu bringt, sein Leben nach der Haft zu verändern. Er schließt sich ein, lernt und bildet sich kontinuierlich weiter. Er beginnt, in Wiesbaden zu studieren und bezieht eine Wohnung, die gegenüber des Jugendknasts liegt. Als Eduard beim Rauchen auf das Tor schaut, wird ihm klar: Ich bin gefangener als im Knast selbst. Er bekommt einen Burnout und beschließt, zum zweiten Mal den Jakobsweg zu gehen. Inzwischen ist er zehn Mal auf dem Jakobsweg unterwegs. Auf jeder Wanderung verarbeitet er die verschiedenen Lebensphasen. Er erkennt, wie viele Menschen er in die Abhängigkeit gebracht hat und begleitet heute seine Klienten in ein souveränes und klares Leben. Eduard entschließt sich, seine Geschichte zu erzählen und beschreibt, was das mit ihm gemacht hat. Wir sprechen darüber, warum man gefangen sein kann, obwohl man frei ist. Über dieses Thema hat er neun Mechanismen definiert, die uns gefangen halten können, ohne hinter Gittern zu sein. Willst du mehr über Eduard und seine Arbeit erfahren? Dann schau auf seine Website und vernetzte dich mit ihm auf LinkedIn. Lad dir hier das PDF herunter: 9 Mechanismen, die dein Leben zum Gefängnis machen, egal wie erfolgreich Du bist. Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir. Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunes Hat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertest Vernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram. Support the show

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