
Das Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie: Wie globale Niederschlagsdaten für Klima, Dürre und Starkregen entstehen
16: Das Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie: Wie globale Niederschlagsdaten für Klima, Dürre und Starkregen entstehen Warum ist eigentlich Niederschlag so schwer zu messen? Dieser Frage geht Podcast-Host Dr. Thomas Lüllwitz in der aktuellen Folge des HyWa-Podcasts WasserGespräche nach und spricht mit Dr. Markus Ziese, dem Leiter des Weltzentrums für Niederschlagsklimatologie (WZN) beim DWD. Im Gespräch: Wie das WZN aus den Niederschlagswerten weltweit nutzbare Klimadaten macht. Im Mittelpunkt stehen die Datenerfassung, die mehrstufige Qualitätsprüfung und die Frage, wie aus Messpunkten belastbare Aussagen zu Dürre, Starkregen und Klimawandel entstehen. Für Markus Ziese steht fest: „Daten sind durch nichts zu ersetzen.“ Vorab ist Co-Host Dr. Martin Labadz vor Ort beim Deutschen Wetterdienst und trifft sich mit Markus Ziese im Offenbacher Wetterpark. Dieser macht das Wetter für die Besucher greifbar und bietet die verschiedensten Anschauungsbeispiele, um Wetter und Klima besser verstehen zu können. Gast dieser Folge Dr. Markus Ziese – Leiter des WZN beim Deutschen Wetterdienst, Offenbach am Main Themen im Gespräch Die Messung von Niederschlag: Von klassischen Niederschlagsmessern über Radar bis zu Laser- und Windmesssystemen. Die Bedeutung von Metadaten: Informationen zu Ort, Zeitraum und Messmethode, damit Niederschlagswerte überhaupt korrekt interpretierbar sind. Ein einheitliches Format für Daten: Wie aus verschiedenen Quellen, wie zum Beispiel Synop-Meldungen, Wetterdiensten, E-Mail, FTP, Webseiten und APIs einheitliche Datensätze werden. Der Dürreindex des WZN: Die Kombination von Niederschlags- und Verdunstungsinformationen, um trockene Regionen global besser abbilden zu können. Nutzung von WZN-Daten: Klimamodelle, Satellitenprodukte, Dürremonitoring, Extremereignisse und Fallstudien zu El Niño und La Niña. Kapitelmarken 03:29 - Wetterpark Offenbach: Anschauungsbeispiele für Messprinzipien 06:24 - Radar, Radom und flächendeckende Niederschlagsmessung 08:47 - Klimazonen und die ungleiche Verteilung von Messstationen 11:15 - Wind als Messproblem und warum Korrekturen nötig sind 12:31 - Die Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes im Wetterpark Offenbach 16:46 - Wie Niederschlagsdaten aus vielen Quellen zusammenlaufen 22:27 - Welche Rolle der Deutsche Wetterdienst und die WMO beim WZN spielen 23:21 - Synop-Daten und die globale Datensammlung aus fast allen Ländern 26:38 - Von Stationsdaten zu Flächenmitteln für die Forschung 27:50 - Nutzen der WZN-Daten: Modelle, Satelliten, Wissenschaft 42:09 - Wie der Dürreindex berechnet wird und warum er wichtig ist 47:43 - Warum Starkregen global schwer auszuwerten ist 49:57 - Fallstudien zu Extremereignissen 53:11 - El Niño und La Niña: typische Niederschlagsmuster weltweit 55:25 - Zukünftige Schwerpunkte: KI, offene Daten und höhere zeitliche Auflösung Ausblick: Nächste Folge Die nächste Folge knüpft an das Thema Niederschlag und Dürren an. Im Mittelpunkt: Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, kurz UFZ. Der Gesprächsgast: Dr. Andreas Marx, Leiter des Dürremonitors des UFZ. Links & Ressourcen Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie: https://www.dwd.de/DE/leistungen/wzn/wzn.html Der HyWa-Podcast „WasserGespräche“ wird in Koblenz von der Bundesanstalt für Gewässerkunde produziert. Podcast-Host: Dr. Thomas Lüllwitz Co-Host und Produzent: Dr. Martin Labadz
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