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Zwischen Intro & Outro

Roman Bruckner

Auf meiner Reise zu mir selbst öffne ich die Schublade voller CDs aus den frühen 2000ern – Christina Aguilera, Anastacia, Pink, Avril Lavigne, No Angels und viele mehr. Jede Folge ist eine Mischung aus persönlichen Geschichten, Erkenntnissen über mein Leben und der Musik, die mich geprägt hat. Zwischen Skip or Repeat, Booklet-Check und Poptrivia tauchen wir ein in die Hits meiner Jugend und entdecken, wie sie mich zu der Person gemacht haben, die ich heute bin – ehrlich, humorvoll und manchmal ein bisschen nostalgisch.

Jeden Montag gibt es eine neue Folge!

Folg mir gerne auf Instagram für Hintergrundinfos zu den einzelnen Folgen (wie zB Booklet-Pics!):
@nichtbrumanrockner

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  • 26 episodes
  • weekly
  • Avg 50 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • #44
    Sunday · 49 min

    #43 | FREAK OF NATURE

    Es gibt Alben, die hört man irgendwann einfach wieder und plötzlich ist man sofort wieder komplett drin. „Freak of Nature“ von Anastacia ist für mich genau so ein Album. Und dass ich dafür endlich wieder ganz offiziell meinen inneren Anastacia-Stan auspacken darf, ist schon ziemlich wholesome. In dieser Folge geht’s um Anastacias zweites Album aus dem Jahr 2001: Wir sprechen über die Tracklist, die großen Hits, versteckte Details aus der Entstehungszeit und darüber, warum Anastacia damals vor allem in Europa und ganz besonders im DACH-Raum so riesig war. Außerdem schauen wir uns an, welche Songs ursprünglich für andere Artists gedacht waren oder später bei Anastacia gelandet sind, ob sie selbst für andere Künstler geschrieben hat und warum es von „One Day in Your Life“ überhaupt eine eigene US-Version gibt. Dazu gibt’s Collector’s Editions, Bonus-Tracks, unterschiedliche Albumfassungen, Booklet-Lore, die Typografie des Covers und einige herrlich unnötige, aber sehr wichtige Anastacia-Facts. Kurz gesagt: eine komplette Liebeserklärung an die Freak-of-Nature-Ära, mit sehr viel 2000er-Pop-Nostalgie, viel zu viel Detailwissen und einem Host, der endlich wieder einen legitimen Grund hat, über Anastacia zu sprechen.

  • #43
    September 20 · 56 min

    #42 | ELLE'MENTS

    Ich habe einen Fehler gemacht und "Elle’ments" von den No Angels nochmal komplett angehört. Jetzt habe ich wieder 2001 im Kopf, will Strähnchen und bin emotional überraschend investiert. In der Folge geht’s um Songs, die viel besser gealtert sind als erwartet, sehr wilde No-Angels-Facts und die wichtige Frage, warum Mainstream-Pop eigentlich immer noch so behandelt wird, als müsste man sich dafür entschuldigen. Sorry, aber nur weil 800.000 andere Menschen einen Song auch mögen, wird er ja nicht automatisch schlecht., Hannes! Wofür ich aktuell deutlich weniger Liebe übrig habe: Konzerttickets kaufen. Erst braucht man einen Presale-Code, dann wartet man 47 Minuten in einer virtuellen Schlange und wenn man endlich dran ist, gibt’s noch drei Plätze hinter einer Säule für 186 Euro. Oder gar nichts. Und die Künstler:innen, die man wirklich sehen will, sind sowieso gerade auf „World Tour“ (also USA, Kanada und zweimal London). Kurz gesagt: No Angels, Ticketkauf als Extremsport und ein Plädoyer dafür, einfach die Musik zu hören, die man geil findet. Peinlich ist höchstens, so zu tun, als würde man heimlich nicht auch „Daylight in Your Eyes“ mitsingen.

  • #42
    September 13 · 1 hr 4 min

    #41 | A LITTLE BIT LONGER (feat. Annabel Lubega)

    Ich habe in meinem Leben noch nie bewusst die Jonas Brothers gehört. Wirklich nie. Kein „Burnin’ Up“, kein „Lovebug“, kein heimliches Disney-Channel-Fantum. Das ändert sich in dieser Folge... und sagen wir so: Ich habe Dinge zu sagen. Damit ich mich diesem sehr speziellen Stück 2008 nicht komplett alleine aussetzen muss, ist Annabel Lubega zu Gast. Annabel ist in Österreich geboren, zwischen Singapur und Uganda aufgewachsen, arbeitet bei Vienna Würstelstand und bringt genau die richtige Mischung aus Popkultur-Wissen, Internet-Gehirn und Jonas-Brothers-Erfahrung mit. Und weil Annabel sehr viel Englisch spricht, wird auch diese Folge ziemlich bilingual - deal with it! Gemeinsam hören wir „A Little Bit Longer“ von vorne bis hinten durch und entscheiden bei jedem Song: Skip oder Repeat? Dabei begegnen uns erstaunlich gute Momente, erstaunlich viele Songs, die sich verdächtig ähnlich anhören, Joe Jonas’… sagen wir… markante Stimme, ein rappender Bodyguard, Purity Rings, Demi Lovato und sehr viel Disney-Channel-Energie. Die große Frage dieser Folge: Habe ich die Jonas Brothers 18 Jahre lang völlig zu Unrecht ignoriert oder war das vielleicht doch eine meiner besseren Entscheidungen? Cute Mäuse folgen Annabel hier: https://www.instagram.com/itsbellokay

  • #41
    September 6 · 44 min

    #40 | LOOSE

    "Loose" von Nelly Furtado war für mich nie einfach nur ein Album. Es war "Promiscuous" auf Repeat, "Say It Right" sowieso, Texte mitsingen, ohne genau zu wissen, worum es eigentlich geht. Und vor allem: sehr, sehr viel Tanzen. In dieser Folge gehe ich 20 Jahre später nochmal durch eines der größten Pop-Alben der 2000er und erzähle die Geschichten dahinter: Timbaland, brennende Lautsprecher, wilde Samples, unveröffentlichte Songs und natürlich die sehr wichtige Frage, welche Tracks heute noch REPEAT sind und welche leider SKIP. Aber es wird diesmal auch ziemlich persönlich. Ich spreche über meine Body Issues als Jugendlicher, übers Abnehmen und darüber, wie ausgerechnet Female Popstars wie Nelly Furtado mir geholfen haben, mich mehr zu bewegen. Nicht mit Fitnessplan oder „Summer Body Challenge“, sondern indem ich in meinem Zimmer zu ihren Songs getanzt habe. A lot. Und dann reden wir darüber, wie absurd es ist, dass ausgerechnet Nelly heute selbst mit Bodyshaming konfrontiert wird. Was das mit mir macht, warum ich meinen eigenen Körper inzwischen anders sehe und was ich gerne meinem jugendlichen Ich sagen würde, das damals vorm Spiegel sehr viel kritischer mit sich war.

  • #40
    August 30 · 45 min

    #39 | THE FAMILY JEWELS

    MARINA war Tumblr, Theater, Ehrgeiz, Existenzkrise und ein bisschen Größenwahn – und The Family Jewels hat das alles 2010 auf ein Album gepackt. Wir hören uns durch ihr Debüt, sprechen darüber, warum „Oh No!“ bis heute unskipbar ist, warum „Numb“ für mich der absolute Höhepunkt bleibt und bei welchen Songs ich mittlerweile leider sagen muss: totgehört. Dazu gibt’s Marinas etwas wilde Origin Story: erfolglose Castings, GarageBand im Schlafzimmer und natürlich den legendären Versuch, sich als Mann verkleidet in eine Reggae-Boyband einzuschleusen. Wir klären außerdem, wer „the Diamonds“ eigentlich waren, warum daraus irgendwann nur noch MARINA wurde und wie aus einer Freundschaft mit Charli XCX, einem gemeinsamen Song und ein paar Zitronen einer der absurdesten Pop-Beefs der 2010er wurde. Und weil es offenbar thematisch zu Shampain passen musste: Falls ich in dieser Folge stellenweise ein bisschen lalle, ist das dem Alkoholgenuss geschuldet, den ich unmittelbar davor erleben durfte. Professionell wie immer.

  • #39
    August 23 · 47 min

    #38 | DANGEROUSLY IN LOVE

    Grüße aus Griechenland - wo andere Urlaub machen und ich offenbar beschlossen habe, „Dangerously in Love“ von Beyoncé aufzuarbeiten. Wir reden über eine Zeit, in der Beyoncé noch ein bisschen weniger Weltkulturerbe und ein bisschen mehr lässig cool war. Ich muss nämlich gestehen: Irgendwann auf ihrem Weg zur unantastbaren Queen B hat sie mich als Fan verloren. Vielleicht vermisse ich einfach die Beyoncé, die noch nicht bei jedem Auftritt wirkte, als würde gleich ein nationales Denkmal enthüllt. Und dann wäre da noch „Me, Myself and I“: ein wirklich guter Song, der inzwischen leider zum Dating-Prompt-Endgegner mutiert ist. Gefühlt hat jede zweite Person den dort stehen. Independent. Self-love. Me, myself and… ihr wisst schon. Aber vor allem geht’s um den Moment, in dem aus Beyoncé von Destiny’s Child plötzlich einfach Beyoncé wurde. Dangerously in Love war 2003 ihr erstes Soloalbum – voll mit R&B, großen Balladen, absurden Vocals und Hits, die ihren Weg vom Girlgroup-Superstar zu einer der wichtigsten Popkünstlerinnen ihrer Generation eingeläutet haben. Also: Wie viel Destiny’s Child steckt da noch drin? Wie viel von der späteren Queen B hört man schon?

  • #38
    August 16 · 1 hr 10 min

    #37 | MUSIC (feat. DJ EcleKtric)

    In dieser Folge wird’s musikalisch, nerdig und stellenweise so detailreich, dass mein Gehirn kurz davor war, wegen Überfüllung zu schließen. Zu Gast ist Christoph Etzlsdorfer aka DJ EcleKtric - ein wandelndes Madonna-Lexikon, bei dem ich mich ernsthaft frage, warum ihm im DACH-Raum noch niemand offiziell den Titel „Madonna-Experte“ verliehen hat. Falls es dafür eine Prüfung gibt: Er hat bestanden. Mit Auszeichnung. Gemeinsam nehmen wir uns Madonnas Album "Music" vor - und Christoph weiß dazu nicht nur viel, sondern wirklich ALLES. Wer hat wo produziert? Welcher Sound kommt woher? Welche musikalischen Einflüsse verstecken sich in welchem Song? Was passierte im Studio? Und welche Information ist so nischig, dass man sich fragt, woher ein Mensch so etwas überhaupt wissen kann? Christoph weiß es. Natürlich. Ohne Spickzettel! Da er selbst DJ ist, geht es diesmal besonders tief in die Produktion: Sounds, Kompositionen, Beats, Einflüsse und die Frage, warum "Music" so klingt, wie es klingt. Ich nicke dabei zwischendurch fachkundig, während mein Gehirn verzweifelt versucht, die letzten 47 Madonna-Fakten zwischenzuspeichern. Eine Folge für Madonna-Fans, Musiknerds und alle, die endlich wissen wollen, wie viel Madonna-Wissen in einen einzelnen Menschen passt. Spoiler: erschreckend viel. Folgt Christoph unbedingt auf Instagram: https://www.instagram.com/eclektric/

  • #37
    August 9 · 39 min

    #36 | TEENAGE DREAM

    Katy Perry, Zuckerwatte, fünf Nummer-eins-Hits und eine Pop-Ära, die heute fast schon wie ein eigenes Universum wirkt: In dieser Folge geht es um Teenage Dream. Wir schauen uns an, warum das Album 2010 so riesig wurde, welche Geschichten hinter Songs wie „Teenage Dream“, „Firework“, „E.T.“ und „The One That Got Away“ stecken und welche Tracks es ursprünglich gar nicht aufs Album geschafft haben. Außerdem: Songs, die Katy Perry für andere Artists geschrieben hat, versteckte Demos und Outtakes, die Complete Confection, ein Albumcover, das tatsächlich nach Zuckerwatte roch – und die Frage, warum diese Ära bis heute als einer der größten Pop-Momente der 2010er gilt. Plus: Wie erfolgreich war Teenage Dream eigentlich im DACH-Raum – und wie nah war Katy Perry daran, mit einem einzigen Album sechs Nummer-eins-Hits zu landen?

  • #36
    August 2 · 47 min

    #35 | THE FAME

    34 Folgen lang habe ich mich nicht getraut, dieses Album zu besprechen. Nicht, weil ich nichts dazu zu sagen hätte, sondern weil Lady-Gaga-Fans bekanntlich überall sind, jedes Demo kennen, jede japanische Bonustrack-Version besitzen und sofort aus dem Gebüsch springen, wenn man bei „Again Again“ die falsche Edition nennt. Jetzt ist es aber so weit: Wir sprechen über "The Fame", Lady Gagas Debütalbum von 2008, über die verschiedenen CD-Versionen, gestrichene Songs, Bonustracks, Songwriter-Credits, frühe Gaga-Demos und die Frage, wie viel von der späteren Pop-Ikone damals schon komplett durchgeplant war. Außerdem klären wir, warum „Poker Face“ mehr erzählt, als viele damals verstanden haben, welche Songs ursprünglich bei anderen Artists landen sollten und was Martin Kierszenbaum alias „Cherry Cherry Boom Boom“ mit all dem zu tun hat. Unter meinen Freund*innen werde ich übrigens gerne als Lady-Gaga-Hater bezeichnet. Das stimmt so nicht. Ich bin einfach nur kein besonders großer Fan - was im Gaga-Universum vermutlich bereits als Hassverbrechen gilt. Eine Folge über ein Album, das ich lange vermieden habe, eine Künstlerin, vor deren Fanbase ich gesunden Respekt habe, und die große Hoffnung, dass die Little Monsters mich nach dieser Episode zumindest am Leben lassen.

  • #35
    July 26 · 37 min

    #34 | HOME

    Was haben Bluegrass, ein politischer Skandal und die aktuelle Aussichtslosigkeit meines Datinglebens gemeinsam? Mehr, als man zuerst denken würde. In dieser Folge geht’s um Home von den Dixie Chicks - ein Album voller Sehnsucht, Heimat, komplizierter Beziehungen und ziemlich beeindruckender musikalischer Entscheidungen. Ich spreche über die Entstehung des Albums, den Streit mit der Plattenfirma, Natalie Maines’ berühmte Kritik an George W. Bush und den anschließenden Boykott durch große Teile des Countryradios. Außerdem geht’s darum, was Sheryl Crow mit „Landslide“ zu tun hat, welche Songs eigentlich Cover sind und warum die Band heute nur noch The Chicks heißt. Und weil auf diesem Album erstaunlich viel geliebt, vermisst und emotional gelitten wird, landen wir natürlich irgendwann wieder beim Dating - und bei der Frage, warum das aktuell alles eher nach „Long Time Gone“ als nach „I Believe in Love“ aussieht.

  • #34
    July 19 · 1 hr

    #33 | LET GO (feat. Verena Bogner)

    ENDLICH ist Musikjournalistin/Poptimistin Verena Bogner zu Gast! Gemeinsam sprechen wir über „Let Go“, das Debütalbum von Avril Lavigne, das Anfang der 2000er eine ganze Generation geprägt hat. (Premiere: Erstmals sprechen wir ein 2. Mal über eine Künstlerin, die wir schon in einer anderen Folge analysiert haben!) Warum haben Songs wie „Complicated“, „Sk8er Boi“ und „I’m With You“ bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren? Wie authentisch war Avril Lavignes rebellisches Image wirklich? Und weshalb fühlt sich das Album gleichzeitig nach Teenagerzimmer, Skatepark, Herzschmerz und dem unbedingten Wunsch an, anders zu sein? Verena trumpft dabei mit Avril-Nischenwissen auf, als gäbe es kein Morgen - und ich war ehrlich gesagt ziemlich impressed. Außerdem hat auch mein aktuellstes Tattoo eine Verbindung zu diesem Album. Welche genau, müsst ihr allerdings selbst herausfinden *zwinkersmiley* Folgt Verena gerne auf Social Media, um mehr von ihr, ihrer Arbeit und ihren Musikempfehlungen mitzubekommen: https://www.instagram.com/verenabgnr (wehe, ihr tut es nicht!)

  • #33
    July 12 · 59 min

    #32 | THE DUTCHESS

    Fergie war 2006 plötzlich nicht mehr nur „die von den Black Eyed Peas“, sondern eine eigene Pop-Macht mit Glamour, Attitude, absurden Hooks und einem Debütalbum, das sich anfühlt wie ein sehr lauter, sehr teurer, sehr 2000er-Jahre Fiebertraum: The Dutchess. Ein Album, bei dem man irgendwann nicht mehr ganz durchblickt – weil es sauviele Special Editions, Bonus Tracks und Versionen gibt. Wir sprechen darüber, warum dieses Album damals so omnipräsent war, welche Songs bis heute hängen bleiben und wieso "The Dutchess" mehr ist als nur ein paar riesige Hits aus der Black-Eyed-Peas-Ära. Außerdem gibt’s ein paar spannende Parallelen zu Gwen Stefanis Love. Angel. Music. Baby. – aber keine Sorge, wir machen daraus keine musikwissenschaftliche Doktorarbeit. Kleine Vorwarnung: Die Tonqualität ist diesmal – warum auch immer – nicht ganz so super. Wir wissen’s, wir hören’s, wir bitten um Nachsicht.

  • #32
    July 5 · 47 min

    #31 | FANMAIL

    Sie haben Post! In dieser Folge geht’s um TLCs futuristisches R&B-Meisterwerk "FanMail" - ein Album, das 1999 schon verstanden hat, dass das Internet nicht nur aus Verbindung besteht, sondern auch aus Einsamkeit, Sehnsucht, Projektion und sehr vielen schlechten Männern. Ich spreche über die Songs, die Lyrics, die DACH-Chartplatzierungen, Special Editions der CD, Hidden Fun Facts aus der FanMail-Era und natürlich über die Frage, warum „No Scrubs“ bis heute einer der besten musikalischen Korb-Services der Popgeschichte ist. Außerdem startet eine neue Kategorie: „Sie haben Post“. Jede Woche stelle ich euch auf Instagram eine Frage zur Folge und lese eure Antworten im Podcast vor. Ich freu mich drauf!

  • #31
    June 28 · 41 min

    #30 | UNDER CONSTRUCTION

    Manchmal entsteht Popgeschichte nicht durch einen großen Plan, sondern durch einen Zufall. In dieser Folge geht’s um Missy Elliotts Album „Under Construction“ — ein Album, das Hip-Hop Anfang der 2000er wieder ein bisschen zusammenbauen wollte und dabei selbst komplett anders klang als alles drumherum. Ich spreche darüber, warum Missy in dieser Ära so besonders war, wie viel Old-School-Hip-Hop in diesem futuristischen Sound steckt und warum gerade bei Album-Entstehungen oft Zufälle eine riesige Rolle spielen. Manchmal passiert im Studio irgendwas aus Versehen, jemand drückt den falschen Knopf, eine Idee entsteht nebenbei — und plötzlich wird genau daraus der ikonische Moment, den alle kennen. Außerdem geht’s um die Energie der frühen 2000er und darum, warum Under Construction bis heute nicht einfach nur nostalgisch klingt, sondern immer noch ziemlich einzigartig ist.

  • #30
    June 21 · 1 hr 1 min

    #29 | ELEPHUNK (feat. Der Kuseng)

    2003, MediaMarkt, Kopfhörerstation. Du stehst da, hörst in eine CD rein und fühlst dich wie die wichtigste Musikredaktion der Welt. Genau dort beginnt unser Ausflug zu "Elephunk" von den Black Eyed Peas. Gemeinsam mit Der Kuseng, Kabarettist, Content Creator und professioneller Alltagsbeobachter mit sehr viel Gefühl für absurde Details, sprechen wir über ein Album, das zwischen Party, Pop, Rap und sehr viel 2000er-Energie irgendwo komplett eskaliert ist. Folgt ihm gerne für mehr Content auf Instagram: https://www.instagram.com/derkuseng_official Wir reden darüber, warum "Elephunk" so ein Zeitkapsel-Album ist und stellen uns nebenbei die große Frage: Sind irgendwann eigentlich alle möglichen Klangabfolgen dieser Welt verbraucht — und wiederholt sich Musik dann einfach nur noch? Eine Folge über Nostalgie, Ohrwürmer, CD-Regale, frühe 2000er und die sehr ernste Wissenschaft hinter „Let’s Get It Started“.

  • #29
    June 14 · 47 min

    #28 | ALRIGHT, STILL

    In dieser Folge geht’s um „Alright, Still“ von Lily Allen — ein Debütalbum, das nach Sommer, Ska, Reggae und 2000er-Pop klingt, aber eigentlich die ganze Zeit kleine verbale Watschn verteilt. Lily singt über Ex-Freunde, London, Club-Creeps, falsche Freundschaften und ihren Bruder Alfie, und wirkt dabei nie so, als würde sie sich besonders anstrengen, edgy oder cool zu sein. Genau deshalb funktioniert es so gut. Cool sein ist halt nur cool, wenn es nicht erzwungen ist. Wir reden darüber, warum „Alright, Still“ ein perfektes MySpace-Zeitdokument ist — also aus einer Zeit, in der man noch mit hochgeladenen Demos Popstar werden konnte und nicht erst 14 Content-Säulen und einen Launchplan gebraucht hat. Ein Album zwischen frech, sonnig, gemein und überraschend ehrlich.

  • #28
    May 24 · 39 min

    #27 | STILLE POST

    Manche Alben klingen nicht nur nach Musik, sondern nach einer ganzen Ära. „Stille Post“ von MIA. ist genau so eins: Elektropop, Punk-Energie, 2000er-Berlin und Mieze Katz als Frontfrau, die nie einfach nur gesungen, sondern immer performt hat. In dieser Folge spreche ich über MIA. als Band, über „Hungriges Herz“, die Kontroverse rund um „Was es ist“ und darüber, warum dieses Album bis heute mehr ist als nur Deutschpop-Nostalgie. Außerdem geht’s um mein nicht vorhandenes Zeitgefühl. Die Polizei darf mich wirklich niemals fragen, was ich vor drei Tagen um 18:12 Uhr gemacht habe — keine Chance.

  • #27
    May 17 · 42 min

    #26 | LOVE. ANGEL. MUSIC. BABY.

    In dieser Folge springen wir zurück in Gwens "Love. Angel. Music. Baby."-Era: 80s-Pop, Harajuku-Style, Fashion-Fantasy und sehr viel 2000er-Attitude. Wir sprechen über die größten Songs und die Geschichten dahinter — wie Linda Perry aus Gwens Solo-Panik “What You Waiting For?” gemacht hat, warum “Cool” ursprünglich mal bei Christina Aguilera und TLC im Raum stand, und wie Pharrell, André 3000, Dr. Dre, Dallas Austin & Co. dieses Album zu einem komplett wilden Pop-Mix geformt haben. Und natürlich reden wir auch über die Era selbst: damals absolute Ikone, heute nicht ohne Kontroverse — vor allem wegen der Harajuku-Ästhetik. Kurz gesagt: ein Album wie ein überstylter 2000er-Fiebertraum. Cute, chaotisch, problematisch — und leider extrem catchy.

  • #26
    May 10 · 1 hr 22 min

    #25 | ONE LOVE (feat. Christina)

    Special Appearance diese Woche: Christina aka Kreativ Kreatur Christina! (ja, der Name wurde wirklich live in der Folge vergeben und nein, niemand konnte sie stoppen.) Gemeinsam tauchen wir komplett kopfüber ins „One Love“-Universum von Blue ein und besprechen alles, was damals wichtig war: Wer war der hotteste? Wer hatte die meisten Red Flags? Welches Outfit hätte eigentlich verboten gehört? Und warum waren Boyband-Skandale in den 2000ern gefühlt einfach Teil des Marketings? Außerdem reden wir über Coming Outs, den Druck in Boybands, lustige Fan-Momente und merken dabei einmal mehr: Diese Ära war komplett wild. Und falls ihr Christina genauso liebt wie ich nach dieser Folge: folgt ihrer wunderschönen Welt auf Instagram: https://www.instagram.com/ch.ecke0

  • #25
    May 3 · 37 min

    #24 | SPEAK

    Endlich geht’s um Lindsay Lohan – aber bewusst ohne Skandale, Abstürze oder Boulevard. Stattdessen schauen wir uns ihr Debütalbum "Speak" rein musikalisch an: Wie ist es entstanden, wie klingt es heute und wie viel davon ist persönlicher Ausdruck vs. Pop-Industrie? Wir sprechen über den typischen 2000s-Sound zwischen Pop und Rock, über Songs, die wie maßgeschneidert wirken – und andere, die klar aus dem Songwriter-Pool kommen. Und wir beleuchten die Rolle von Kara DioGuardi, die im Hintergrund entscheidend am Sound und an der Struktur des Albums mitgearbeitet hat. Eine Folge über ein oft unterschätztes Album, das mehr über seine Zeit verrät, als man auf den ersten Blick denkt – und über Lindsay Lohan als Musikerin, nicht als Schlagzeile.

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