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Zorn und Zuversicht

Christa Kloibhofer-Krampl | next incubator

Vom Zorn zur Zuversicht und weiter in die Aktivität. Der Podcast für eine Welt im Wandel.

Wir leben in einer Zeit der Umbrüche. Zwischen Schlagzeilen, die uns ohnmächtig machen, und einem Alltag, der uns oft überfordert, suchen wir nach Zuversicht und Hoffnung. Zorn & Zuversicht ist der Podcast, der den Zorn als Initialzündung versteht um mit viel Zuversicht die Welt zu ändern.

Warum dieser Podcast?
Christa Kloibhofer-Krampl lädt Expert*innen, Aktivist*innen und inspirierende Menschen ein. Sie stellt Fragen und gemeinsam versuchen sie Antworten zu finden. Der Zorn ist ein Kompass. Er zeigt uns, wo Grenzen überschritten werden und Missstände herrschen. Doch Zorn allein macht uns Handlungsunfähig. Erst die Zuversicht verwandelt diese Energie in Handeln.

Wer steckt dahinter?
Zorn & Zuversicht ist eine Initiative des Next-Incubators, dem Innovationshub für Nachhaltigkeit der Energie Steiermark. Als Schnittstelle für zukunftsweisende Ideen suchen wir nach wirksamen Lösungen für die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit.

Abonniere jetzt Zorn & Zuversicht – für alle, die verstehen wollen, warum wir beides brauchen, um die Welt zu verändern.

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • 31 episodes
  • weekly
  • Avg 27 min
  • German
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  • Tuesday · 12 min

    Der TINA-Effekt – There is no alternative!? - Folge 32

    Ist Alternativlosigkeit in Politik, Wirtschaft und unserem Alltag wirklich Realität oder bloß eine bequeme Ausrede? In dieser Solo-Folge des Podcasts Zorn & Zuversicht nehme ich, deine Gastgeberin Christa Kloibhofer-Krampl, das weit verbreitete Mantra „There is no alternative“ genauer unter die Lupe. Ich zeige dir, wie dieser TINA-Effekt als rhetorische Denkblockade funktioniert, die unsere Neugier und Zukunftslust im Keim erstickt. Lass uns gemeinsam untersuchen, wer von angeblichen Denkverboten profitiert und wie wir den Blick für echte Handlungsspielräume wieder öffnen. Was du in dieser Folge erfährst: Ursprung des TINA-Effekts: Wie die britische Premierministerin Margaret Thatcher den Begriff prägte, um neoliberale Reformen durchzusetzen, und wie er bis heute als Scheinargument wirkt. Mythos Mehrarbeit und Wohlstand: Warum die Behauptung, wir müssten zwingend mehr und länger arbeiten, wichtige Debatten über Produktivität, Gesundheit und alternatives Wirtschaften abwürgt. Fleischkonsum und Denkmuster: Weshalb das Argument, körperliche Arbeit brauche zwingend Fleisch, historisch wie ernährungswissenschaftlich überholt ist und den Blick auf Lösungen verstellt. KI-Hype und das Prinzip TAPPAS: Warum Künstliche Intelligenz keine unabwendbare Naturgewalt ist und wie die Haltung „There are plenty of alternatives“ uns wieder handlungsfähig macht. Teile deine Gedanken und persönlichen Beispiele für vermeintliche Alternativlosigkeit sehr gerne mit mir in den Kommentaren auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Instagram Deep Dive Impuls für die Zuhörer*innen: Wenn dir das nächste Mal jemand erklärt, eine Entscheidung sei vollkommen alternativlos, halte kurz inne und frage dich: Wer profitiert eigentlich von dieser Behauptung und wer trägt das Risiko? Ersetze das lähmende Gefühl von TINA ganz bewusst durch TAPPAS, denn es gibt so gut wie immer eine Fülle an gangbaren Wegen. Erwähnte Quellen, Projekte & weiterführende Links: Momentum Institut: Die von Barbara Blaha geleitete österreichische Denkfabrik forscht und publiziert fundiert zu Arbeitszeitverkürzung, Verteilungsgerechtigkeit und wirtschaftlichen Alternativen. Alternativlosigkeit (TINA-Prinzip): Ein Überblick über die historische Entstehung des Schlagworts durch Margaret Thatcher und seine Verwendung als politisches Denkverbot. TAPPAS-Konzept: Der von zivilgesellschaftlichen Bewegungen geprägte Gegenentwurf zu TINA, der mit „There are plenty of alternatives“ den Raum für vielfältige Handlungsoptionen öffnet. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • October 20 · 17 min

    Identität, Nationalismus & die Kunst der Gemeinschaft - Folge 31

    Gehört Österreich wirklich nur den Österreicher*innen – oder verwechseln wir heimatliche Verbundenheit längst mit gefährlicher Abschottung? Pünktlich zum österreichischen Nationalfeiertag nehme ich dich in dieser Solo-Folge von Zorn & Zuversicht mit auf eine persönliche Spurensuche zwischen Herkunft, Kultur und echtem Zusammenhalt. Als Gastgeberin teile ich meinen Zorn über rückwärtsgewandte Ausgrenzung und meine Zuversicht für ein solidarisches Miteinander, das weit über Landesgrenzen hinausreicht. Gemeinsam ergründen wir, wie vielschichtig unsere Identität eigentlich ist und warum ein gesunder Patriotismus den europäischen Horizont braucht. Was du in dieser Folge erfährst: Mythos Nationalfeiertag: Was wir am 26. Oktober geschichtlich tatsächlich feiern und warum die immerwährende Neutralität bis heute für Diskussionsstoff sorgt. Das Zwiebelmodell der Identität: Warum deine Herkunft dich zwar prägt, aber keineswegs allein bestimmt, und wie Kultur durch ständiges Aushandeln im Alltag geformt wird. Patriotismus versus Nationalismus: Worin der entscheidende Unterschied zwischen der Wertschätzung für demokratische Grundwerte und der gefährlichen Abwertung anderer liegt. Der europäische Horizont: Weshalb das Beharren auf einem rein kleinstaatlichen Denken in einer vernetzten Welt scheitert und wie viel Kraft in unserer gemeinsamen Identität als EU-Bürger*innen steckt. Teile deine Gedanken und Perspektiven zu dieser Folge gerne in den Kommentaren auf Instagram mit mir! Kontakt: podcast@next-incubator.com Instagram Deep Dive Impuls für die Zuhörer*innen: Frage dich in den kommenden Tagen einmal selbst, welche verschiedenen Schichten deine eigene Identität ausmachen und wo du vielleicht unbewusst Grenzen ziehst. Beobachte im Alltag ganz bewusst, wo du anderen mit echter Anerkennung begegnen kannst, statt dich in bequeme Schubladen zurückzuziehen. Erwähnte Quellen, Projekte & weiterführende Links: Haus der Geschichte Österreich: Das Webportal bietet fundierte historische Einblicke in die Unterzeichnung des Staatsvertrags 1955 und den Weg zum österreichischen Nationalfeiertag. Parlament Österreich: Die Informationsplattform des Parlaments dokumentiert das Bundesverfassungsgesetz über die immerwährende Neutralität vom 26. Oktober 1955 im Wortlaut. Europäische Union: Das offizielle Informationsportal vermittelt Wissenswertes über die Institutionen, Grundwerte und die gemeinsame Identität der Mitgliedsstaaten. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • October 13 · 49 min

    Airan Berg: Über Wissenschaft, Kunst und Staunen im Zirkus des Wissens - Folge 30

    Wissenschaft ist wichtig, trocken und findet nur in Laboratorien statt? Von wegen! In dieser Folge von Zorn & Zuversicht spreche ich mit einem Mann, der die Grenzen zwischen Hochkultur, Wissenschaft und Gesellschaft radikal einreißt: Airan Berg, Zirkusdirektor des Zirkus des Wissens an der Johannes Kepler Universität Linz. Gemeinsam tauchen wir ein in einen Raum, in dem Wissenschaft durch Kunst, Tanz und Emotion für alle Menschen zugänglich wird – und stellen uns der Frage, wie wir durch echtes Staunen und Partizipation unsere Gesellschaft verändern können. Was du in dieser Folge erfährst: Der Zirkus des Wissens: Wie an einer Universität ein einzigartiger Ort geschaffen wurde, der hard-core Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse in spielerische, sinnliche Theatererfahrungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene verwandelt. Kunst als Brückenbauer: Warum interdisziplinäres Denken (und der Schritt von STEM zu STEAM) Barrieren abbaut, Skepsis gegenüber der Wissenschaft abbauen hilft und Bildung durch Erleben gelingt. Die Macht der Partizipation: Wie partizipative Großprojekte (von der Klangwolke bis hin zu internationalen Bürger-Bühnen) echten Zugang und kulturelle Teilhabe für alle Gesellschaftsschichten ermöglichen. Das Plädoyer für das Analoge: Warum echte menschliche Begegnung, das gemeinsame Schreiben mit Hand und der Raum für das gemeinsame Staunen in einer zunehmend digitalen Welt wichtiger sind denn je. Teile deine Gedanken zum Thema Wissenschaftsskepsis und deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Instagram Deep Dive Impuls für die Zuhörer*innen: Hör nicht auf zu staunen! Wenn wir die Welt verstehen wollen, brauchen wir nicht nur kalte Fakten, sondern den emotionalen Zugang und den Mut, Dinge gemeinsam durch Kunst und Neugier neu zu fühlen und zu verhandeln. Erwähnte Quellen, Projekte & weiterführende Links: Zirkus des Wissens (JKU Linz): Das Theater- und Wissenschaftsprojekt an der Johannes Kepler Universität Linz für alle Generationen. Zirkus des Wissens – JKU Linz Die Macht des Staunens & Kulturprojekte: Erwähnte Großprojekte wie I Like to Move It Move It, die Klangwolke oder partizipative Produktionen in Linz und Istanbul. Wissenschaftliche & Künstlerische Referenzen: Das Zusammenspiel aus naturwissenschaftlicher Forschung (z. B. Zellbiologie/Zilien-Forschung) und künstlerischer Darbietung (wie dem Tanz der Zilien). Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • October 6 · 18 min

    Wissenschaftsfeindlich oder einfach misstrauisch? Unser Blick auf die Forschung - Folge 29

    Das Narrativ „Österreich ist absolut wissenschaftsfeindlich“ hält einer genaueren Überprüfung so pauschal nicht stand – es ist vielschichtiger, historisch verwurzelter und spannender, als es auf den ersten Blick scheint. Warum tun wir uns im Alltag oft so schwer mit wissenschaftlichen Erkenntnissen – sei es beim Klima, in der Gesundheit oder in der Wirtschaft? Und liegt das wirklich an mangelndem Wissen oder an etwas ganz anderem? In dieser Solo-Folge von Zorn & Zuversicht tauche ich, Christa Kloibhofer-Krampl, in die Datenlage, Soziologie und Geschichte der Wissenschaftsskepsis in Österreich ein. Ich identifiziere Mythen rund um Eurobarometer-Zahlen, beleuchte historische Fälle von strategisch erzeugtem Unwissen (Agnotologie) und zeige auf, warum echtes Vertrauen nicht durch trockene Belehrung entsteht, sondern durch Dialog, Transparenz und Kunst. Eine Folge über Misstrauen in Autoritäten, die Grenzen klassischer Kommunikation und das Potenzial von kreativer Erkenntnis für eine neugierige Zukunft. In dieser Folge erfährst du: Die harte Datenlage & das Eurobarometer-Paradoxon: Was die berüchtigte Eurobarometer-Umfrage von 2021 (53 % sahen keinen Alltagsbezug zu Wissenschaft) wirklich aussagte, was das ÖAW-Wissenschaftsbarometer ergänzt und warum Frustration in Krisenzeiten oft als Skepsis fehlinterpretiert wird. Misstrauen in Autoritäten statt Wissenschaftsfeindlichkeit: Warum die IHS-Ursachenstudie (2023) zeigt, dass Vorbehalte selten gegen die Forschung an sich gerichtet sind, sondern gegen die Verflechtung von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Agnotologie – Die strategische Erzeugung von Unwissen: Wie historische Skandale (die Zucker-Lobby der 1960er, ExxonMobils Klimastudien oder Monsanto/Glyphosat) sowie heimische Parteien- und Umfragenskandale das Vertrauen in „gekaufte Expertise“ nachhaltig erschüttert haben. Warum Wissenschaftskommunikation so schwer ist: Der Zielkonflikt zwischen dem Wunsch der Öffentlichkeit nach einfachen, absoluten Wahrheiten und der Natur der Wissenschaft als iterativer, selbstkorrigierender Prozess (Hypothese, Peer-Review, Falsifikation). Kunst als Übersetzer & Brücke zur Zuversicht: Wie Initiativen wie der Zirkus des Wissens an der JKU Linz unter Airan Berg Wissenschaft durch Performance und Barrierefreiheit („Pay as you can“) erlebbar machen – als Ausblick auf das kommende Interview. Teile deine Gedanken zum Thema Wissenschaftsskepsis und deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Instagram Zusatz-Content zur aktuellen Folge Links & Wissenschaftliche Quellen zur Folge: Spezial-Eurobarometer 516 (2021): European Commission (2021): European citizens’ knowledge and attitudes towards science and technology. Bericht zur Studie (PDF) ÖAW Wissenschaftsbarometer (2022): Österreichische Akademie der Wissenschaften (2022): Repräsentative Erhebung zum Vertrauen der Bevölkerung in Wissenschaft und Forschung in Österreich. Ergebnisse der ÖAW IHS-Ursachenstudie zur Wissenschaftsskepsis (2023): Starkbaum, J., & Auel, K. et al. (Institut für Höhere Studien): Ursachen für Wissenschafts- und Technikskepsis in Österreich. Endbericht des IHS (PDF) Agnotologie & Zuckerindustrie (1960er): Kearns, C. E., Schmidt, L. A., & Glantz, S. A. (2016): Sugar Industry and Coronary Heart Disease Research: A Historical Analysis of Internal Industry Documents. JAMA Internal Medicine. Fachartikel im JAMA Network Orchestrierte Klimaleugnung (ExxonMobil): Supran, G., & Oreskes, N. (2017): Assessing ExxonMobil’s climate change communications (1977–2014). Environmental Research Letters. Studie im IOPscience Portal The Monsanto Papers (Ghostwriting bei Glyphosat): McHenry, L. (2018): The Monsanto Papers: Poisoning the scientific well. International Journal of Risk & Safety in Medicine / PubMed. PubMed Abstract Wissenschaftsvermittlung durch Kunst: JKU Linz – Zirkus des Wissens (Konzept & Programm unter der Leitung von Airan Berg). Offizielle JKU-Projektseite Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • September 29 · 18 min

    Effektiver Altruismus oder die Frage, wie mathematisch ist Helfen? - Folge 28

    „Reicht es, Gutes tun zu wollen, oder müssen wir eiskalt berechnen, wie viel Wirkung unser Geld und unsere Zeit tatsächlich erzielen? In dieser Folge von Zorn & Zuversicht tauche ich, Christa Kloibhofer-Krampl, in ein Thema ein, das mich seit einem Gespräch mit Julia Wagner nicht mehr loslässt: den Effektiven Altruismus. Zwischen mathematischer Optimierung, dem Drang der Tech-Elite im Silicon Valley zur Weltrettung und den ganz großen ethischen Fragen unseres Handelns stellt sich die Frage: Verwandeln wir Nächstenliebe in eine reine Rechenaufgabe – oder übersehen wir dabei die echten, strukturellen Missstände unserer Welt?“ Was du in dieser Folge erfährst: Die Mathematik des Helfens: Wie der Effektive Altruismus (EA) wissenschaftliche Methoden und Kosten-Nutzen-Analysen nutzt, um mit begrenzten Ressourcen maximales Leid zu verhindern. Das Silicon-Valley-Dilemma: Warum die Bewegung zur inoffiziellen Haus-Philosophie der Tech-Elite wurde, wie das Konzept des Earn to Give extreme Reichtümer legitimierte und wie der Schwenk zum Longtermism die Armutsbekämpfung verdrängte. Grenzlinien & blinde Flecken: Die ethischen Grenzen des utilitaristischen Kalküls – von der Gefahr, Mitgefühl durch reine Mathematik zu ersetzen, über das Ausblenden struktureller Systemfehler bis hin zum FTX-Skandal um Sam Bankman-Fried. Der politische Widerspruch: Warum nationaldemokratische Strömungen und die politische Instrumentalisierung von Menschenleben das theoretische Fundament des Effektiven Altruismus vor völlig neue Zerreißproben stellen. Impuls für die Zuhörer*innen: „Wir müssen Helfen nicht neu berechnen, aber wir dürfen uns fragen: Blicke ich beim Helfen nur dorthin, wo es sich für mich gut anfühlt – oder nehme ich den Mut auf, meine Wirkung dort zu entfalten, wo sie am dringendsten gebraucht wird?“ Kontakt: podcast@next-incubator.com Instagram Zusatz-Content zur aktuellen Folge Links & Wissenschaftliche Quellen zur Folge: Bücher & Tiefenanalysen Gideon Lewis-Kraus – The Good Guys (bzw. sein Porträt „The Reluctant Prophet of Effective Altruism“, New Yorker, 2022) - 🔗 New Yorker: The Reluctant Prophet of Effective Altruism Émile P. Torres – Human Extinction: A History of the Science and Ethics of Annihilation (2023) – Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Longtermism und der Verschiebung von Gegenwarts- zu Zukunftskrisen im Silicon Valley. William MacAskill – What We Owe the Future (2022) (Grundlagenwerk der neuen EA-Welle) Artikel & Medienberichte TIME Magazine: „How Effective Altruism Became the Ideology of Silicon Valley“ (2022) – Beleuchtet die Verflechtungen zwischen Sam Bankman-Fried, OpenAI und den Tech-Chefetagen. - 🔗 TIME Magazine Artikel-Archiv MIT Technology Review: „Effective Altruism’s Silicon Valley Problem“ (2023) – Kritische Analyse darüber, wie EA-Gelder die Debatten um KI-Forschung und -Regulierung beeinflussten. - 🔗 MIT Technology Review Podcasts & Interviews The Ezra Klein Show (The New York Times): Episode mit Will MacAskill und Émile P. Torres („Effective Altruism Promised to Do the Most Good. What Went Wrong?“). Hard Fork (New York Times): Episoden zum OpenAI-Board-Drama über den Richtungsstreit zwischen EA-Ideologen und Kapitalgebern. Odd Lots (Bloomberg Podcast): Das berüchtigte Interview mit Sam Bankman-Fried und Matt Levine, in dem SBF die Ertragsmaximierung offen als systemische "Box" beschrieb. Wichtige Begriffe & Organisationen Peter Singer: Australischer Philosoph (Praktische Ethik, Essay Famine, Affluence, and Morality mit dem berühmten Gedankenexperiment des ertrinkenden Kindes). William MacAskill: Oxford-Philosoph und Mitbegründer der EA-Bewegung (Autor von Gutes besser tun / Doing Good Better). GiveWell: Unabhängige Evaluierungsagentur für Hilfsorganisationen nach wissenschaftlichen Kosten-Nutzen-Kennzahlen. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • September 22 · 1 hr 10 min

    Möglichkeitsraum Zukunft: Wenn Neugier zum politischen Akt wird - Folge 27

    Aufgenommen wurde diese Folge beim Neugier-Salon #13 im Rahmen des Botschafter:innen-Treffens des Ministeriums für Neugier & Zukunftslust in der Tabakfabrik Linz / Ars Electronica 2026 Stehen wir vor dem Ende der Erwerbsarbeit, wie wir sie kennen? Während KI und Automatisierung tradierte Berufsbilder und gesellschaftliche Gefüge ins Wanken bringen, stellt sich eine drängende Frage: Verhandeln wir in unseren Diskursräumen eigentlich die Zukunft der Menschlichkeit – oder verteidigen wir bloß unsere eigenen Privilegien? In dieser Live-Episode von Zorn & Zuversicht tauche ich, Host Christa Kloibhofer-Krampl, mitten in das Spannungsfeld aus Zukunftsangst, Zorn, wissenschaftlich belegter Zuversicht und echter Gestaltungskraft ein. Gemeinsam mit ihren Gästen diskutiere ich über die Grenze zwischen realitätsnahem Possibilismus und naiver Realitätsverweigerung. Wie verwandeln wir Lähmung in zivilen Ungehorsam durch Neugier? Wer sitzt mit am Verhandlungstisch der Zukunft und wer bleibt draußen? Eine vielschichtige Debatte über Wandel, Inklusion, den Mut zum Handeln und die Notwendigkeit, Banden zu bilden. 👥 Die Gäste am Panel Veronika Liebl (Direktorin des Ars Electronica Festivals): Denkt vom Kultur- und Diskursraum aus und holt Kunst, Technologie und gesellschaftliche Debatten aus dem Elfenbeinturm direkt in Spitäler, Kirchen und Schulen. Patrick Rammerstorfer (Co-Gründer des Ministerium für Neugier & Zukunftslust): Denkt vom Kompetenzraum aus und setzt Erschöpfung und Pessimismus radikale Neugier, Entdeckergeist und Possibilismus entgegen. In dieser Folge erfährst du: Privilegien vs. Menschlichkeit: Warum wir uns in Zukunftsdebatten ehrlich fragen müssen, ob wir die Transformation der Gesellschaft verhandeln oder bloß unsere eigenen Privilegien verteidigen. Der Dämon KI & das Ende der Erwerbsarbeit: Wie KI und Automatisierung tradierte Berufsbilder und den Selbstwert über Arbeit auflösen und welche Dystopien und Chancen darin liegen. Die Neurobiologie der Zuversicht: Warum Dauerstress und Angst den Denkkorridor verengen, während Zukunftslust Dopamin freisetzt, die Amygdala beruhigt und uns erst fähig für komplexe Lösungen macht. Neugier als ziviler Ungehorsam: Wie wir durch aktiven Possibilismus den Demagogen und der Lähmung den Nährboden entziehen – und warum Zynismus schlicht faul ist. Dein Impuls für diese Woche: Zukunft ist kein fixer Zustand, der einfach über uns hereinbricht, sondern ein Möglichkeitsraum, den wir aktiv verhandeln. Prüfe diese Woche in deinem eigenen Umfeld: Wo verfällst du aus Erschöpfung in Zynismus oder Angst – und an welcher Stelle kannst du durch gezielte Neugier deinen eigenen Denkkorridor erweitern? Teile deine Gedanken zur Folge und deine ersten kleinen Schritte zur Zukunftslust gerne auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Instagram Zusatz-Content zur aktuellen Folge Links & Wissenschaftliche Quellen zur Folge: Zitate & Denker*innen aus der Folge Paul Virilio (Kulturphilosoph & Medien theoretiker): „Wer das Schiff erfindet, erfindet auch den Schiffbruch; wer das Flugzeug erfindet, erfindet den Flugzeugabsturz… Jede Technologie bringt ihre eigene Negativität mit sich.“ Antonio Gramsci (Philosoph & Journalist): „Die Krise besteht genau darin, dass das Alte stirbt und das Neue nicht geboren werden kann; in diesem Interregnum treten die unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen auf.“ (Gefängnistagebücher, 1930) - Gramsci: Prison Notebooks / Gefängnistagebücher Wissenschaftliche Studien & Neurobiologie Broaden-and-Build-Theorie (Prof. Barbara Fredrickson): Wissenschaftlicher Nachweis, wie positive Emotionen und Neugier den Denkkorridor erweitern (Broaden) und langfristig kognitive sowie soziale Ressourcen aufbauen (Build). - Studie: Fredrickson, B. L. – Positive Emotions Broaden and Build Harvard-Studie zu Optimismus & Langlebigkeit (Dr. Lewina Lee et al.): Untersuchung der Harvard T.H. Chan School of Public Health & Boston University, die belegt, dass eine zuversichtliche Lebenseinstellung die Lebensspanne um 11 bis 15 % verlängern kann. - Studie: Optimism is associated with exceptional longevity (PNAS, 2019) Initiativen, Netzwerke & Gastgeber Ministerium für Neugier & Zukunftslust: Netzwerk und Plattform zur Stärkung von Zukunftsfähigkeit und Entdeckergeist. Ars Electronica Festival Linz: Plattform für Kunst, Technologie und Gesellschaft (Motto: Negotiating Humanity). Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • September 15 · 14 min

    Zukunftslust statt Erstarrung: Warum Gestalten glücklicher macht als Angst - Folge 26

    Wir leben in einer Zeit multipler Krisen – und oft fühlt es sich an, als rollte ein Dauer-Tsunami an schlechten Nachrichten auf uns zu. Ein ganzes Ökosystem aus Medien, Politik und Weltuntergangsszenarien lebt davon, uns in ständiger Bedrohung und Zynismus zu halten. Die Folge? Viele von uns verharren in Schockstarre und Hilflosigkeit. Aber: Ich habe schlichtweg keine Lust mehr auf Angst! Denn Angst macht unglücklich, lähmt und nimmt uns die Regie über das eigene Leben. Anlässlich des bevorstehenden Botschafter*innen-Treffens des Ministeriums für Neugier und Zukunftslust in Linz tauche ich, Christa Kloibhofer-Krampl, in dieser Folge tief in das Konzept der Zukunftslust ein. Ich unterscheide zwischen passivem Optimismus und aktiver Zukunftslust und zähle drei wissenschaftlichen Fakten auf, die belegen, dass Zukunftsfreude kein naiver Luxus ist, sondern Voraussetzung für echten Wandel. In dieser Folge erfährst du: Optimismus vs. Zukunftslust: Warum „Es wird schon alles gut“ zu passiv ist und weshalb Zukunftslust die mutige, aktive Entscheidung ist, neugierig hinzusehen und anzupacken. Beweis 1 (Neurobiologie): Die Broaden-and-Build-Theorie: Warum unser Gehirn im Angstmodus (Amygdala) nur im Überlebens-Tunnelblick reagiert und weshalb erst Neugier und Dopamin den Denkhorizont erweitern, um komplexe Probleme überhaupt lösen zu können. Beweis 2 (Psychologie): Erlernte Hilflosigkeit vs. Selbstwirksamkeit: Was erlernet Hilflosigkeit ist und was das mit gesellschaftlicher Schockstarre zu tun hat – und wie das Erleben eigener Wirksamkeit die Lähmung bricht. Beweis 3 (Neurowissenschaft & Immunologie): Biologische Selbstverteidigung: Wie Dauer-Zukunftsangst den Körper in chronischen Notfallstress versetzt und warum Zukunftsfreude nachweislich Entzündungsprozesse bremst, das Immunsystem stärkt und laut Harvard-Studien sogar das Leben verlängern kann. Dein Impuls für diese Woche: Such dir diese Woche eine Sache in deinem Umfeld, die dich nervt oder dir Sorgen macht. Frage dich nicht: „Warum tut da keiner was?“, sondern: „Mit wem zusammen kann ich heute den ersten kleinen Schritt machen, um es zu verändern?“ Teile deine Gedanken zur Folge und deine ersten kleinen Schritte zur Zukunftslust gerne auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Wissenschaftliche Quellen zur Folge: Initiative & Netzwerk: Ministerium für Neugier & Zukunftslust Neurobiologie & Emotionen: Fredrickson, B. L. (2001): The role of positive emotions in positive psychology. The Broaden-and-Build Theory of Positive Emotions. American Psychologist / PubMed Psychologie der Hilflosigkeit: Seligman, M. E. P. (1975): Helplessness: On Depression, Development, and Death. W. H. Freeman / APA PsycNet Epidemiologie & Lebenserwartung: Lee, L. O., et al. (2019): Optimism is linked to exceptional longevity and a longer life span. PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences) Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • September 8 · 32 min

    Lehrling trifft Vorstand: Zwei Betroffene im Gespräch über Inklusion - Folge 25

    In dieser Folge von Zorn und Zuversicht dreht sich alles um das Thema Inklusion und Diversität im Unternehmenskontext – und das auf ganz besondere Weise: Zu Gast sind Martin Graf, Vorstand der Energie Steiermark und Markus Friedl, Lehrling der Energie Steiermark. Beide leben mit einer körperlichen Einschränkung, lassen sich davon im Alltag und im Beruf jedoch keineswegs ausbremsen. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum echte Inklusion weit über Gesetzessätze und Ausgleichstaxen hinausgehen muss, wie ein offener Umgang ohne Berührungsängste im Team gelingt und warum Diversität ein entscheidender Erfolgsfaktor für große Zukunftsprojekte wie die Energiewende ist. Kern-Insights & Highlights dieser Folge: Persönliche Geschichten: Martin Graf erzählt von seinem Arbeitsunfall mit 18 Jahren und wie er gelernt hat, dass die eigene Motivation entscheidend ist. Markus Friedl teilt, wie er trotz angeborener Einschränkung seinen Traumberuf als Elektriker ergriffen hat und bei der Feuerwehr aktiv ist. Inklusion im Betrieb: Warum es in Unternehmen vor allem auf Bewusstseinsbildung, Akzeptanz und gelebten Zusammenhalt im Team ankommt. Blick aufs Ganze: Welche Rolle Diversität bei der Bewältigung großer gesellschaftlicher Aufgaben (wie der Energiewende) spielt. Einstellungssache: Warum ein positiver Fokus auf die eigenen Fähigkeiten wichtiger ist als die Konzentration auf vermeintliche Defizite. Teile deine Gedanken zu dieser Folge gerne in den Kommentaren auf Instagram, per Mail direkt an mich den Host, Christa Kloibhofer-Krampl, oder auf allen Podcast-Kanälen! Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Links & Ressourcen zur Folge: Barrieren abschaffen mit Heidemarie Egger | Zorn & Zuversicht Eine inklusive Gesellschaft – Interview mit der Lebenshilfe | Zorn & Zuversicht Statistik Austria: Erhebung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen (GALI-Indikator zu Aktivitätseinschränkungen, Erwerbsquoten, Armutsgefährdung): Registrierte Behinderung, Selbsteingeschätzte Behinderung Sozialministeriumservice (SMS): Gesetzliche Vorgaben, Ausgleichstaxesätze und Förderrichtlinien gemäß Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) Arbeiterkammer (AK) & Wirtschaftskammer Österreich (WKO): Arbeitsrechtliche Bestimmungen zur Pflichtstellung, Anrechnungsverfahren und Ausgleichstaxberechnung Statistik Austria – Behinderungs- und Teilhabestatistik: Pilotprojekt & Berichte zur Lage von Menschen mit Behinderung (Erhebungsdaten 2023–2025 sowie Mikrozensus GALI-Zeitreihen 2014–2024). Sozialministerium & Sozialministeriumservice (SMS): Berichte der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen in Österreich sowie Auswertungen zum Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG). Dachverband dabei-austria (Dachverband für berufliche Integration): Auswertungen und Sonderanalysen auf Basis von AMS-Daten zur Erwerbslosigkeit und Verweildauer von Menschen mit Behinderungen. Österreichischer Behindertenrat & BIZEPS: Positionspapiere, Analysen und Stellungnahmen zur Entwicklung der Erwerbsquoten, Ausgleichstaxe und UN-Behindertenrechtskonvention. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • September 1 · 13 min

    JOMO – The Joy of Missing Out - Folge 24

    Der Sommer klingt langsam aus, die Alltagstretmühle nimmt wieder Fahrt auf und wir merken oft nicht nur, dass wir müde sind, sondern komplett reizüberflutet. Ob Push-Nachrichten, dauernde E-Mail-Schleifen oder Schlagzeilen im Minutentakt: Wir leben in Zeiten von Infobesity (Informations-Adipositas). Unser Gehirn ist für diese schiere Masse an Dauerreizen schlichtweg nicht gebaut und reagiert darauf mit Dauerstress. In dieser Solo-Folge von Zorn & Zuversicht tauche ich, Host Christa Kloibhofer-Krampl, in die Psychologie, Soziologie und Neurowissenschaft hinter dem Begriff JOMO (Joy of Missing Out) ein. Ich erklärt, warum das bewusste Weglassen kein egoistischer Rückzug ist, sondern das wissenschaftlich fundierte Zurückerobern unserer eigenen Autonomie. Eine Folge über Konsumdruck, die Erschöpfung in der eigenen Wohlfühl-Bubble und die Frage, warum nur ausgeruhte Köpfe unsere Demokratie schützen können. In dieser Folge erfährst du: Die Wissenschaft hinter JOMO: Warum der Begriff vom US-Tech-Pionier Anil Dash geprägt wurde und wie er sich im Rahmen der Selbstdeterminationstheorie (Deci & Ryan) als aktiver Befreiungsschlag gegen den dauerhaften FOMO-Modus unseres Angstzentrums (Amygdala) erweist. Das Default Mode Network (Ruhezustandsnetzwerk): Was neurowissenschaftlich im Gehirn passiert, wenn wir den Reizstrom stoppen – und warum echte Kreativität und Erholung erst beim Weglassen entstehen. Infobesity & die Industrie hinter dem Unbehagen: Wie Marketing, Anti-Aging und Wellness-Märkte Billionen damit verdienen, uns ein Gefühl des Mangelns einzureden, und warum echtes Wohlbefinden nicht käuflich ist. Demokratische Resilienz: Warum dauererschöpfte Bürger:innen anfälliger für Apathie und Desinformation werden – und weshalb JOMO ein politischer Akt zur Erhaltung unserer Handlungsfähigkeit ist. Active Coping vs. Passive Avoidance: Die feine Linie zwischen dem gesunden, bewussten Setzen von Grenzen und dem bloßen „Vogel-Strauß-Prinzip“. Teile deine Gedanken zum Thema JOMO und deine Erfahrungen mit digitaler Pause gerne in den Kommentaren auf Instagram! Shownotes Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Begriffsursprung JOMO: Dash, Anil (2012): Juicy Open Sourcing / JOMO Essay Selbstdeterminationstheorie (SDT): Deci, E. L., & Ryan, R. M. (2000): The "What" and "Why" of Goal Pursuits: Human Needs and the Self-Determination of Behavior. Center for Self-Determination Theory Neurowissenschaft & Default Mode Network: Raichle, M. E. (2015): The Brain's Default Mode Network. Annual Review of Neuroscience. Soziologie der Beschleunigung: Rosa, Hartmut (2005/2013): Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne. Suhrkamp Verlag. Infobesity & Information Overload: Holbrook, M. B. (2003) & American Psychological Association (APA) Stress in America Report. Politische Psychologie & News Avoidance: Reuters Institute Digital News Report Podcast-Empfehlung im Kontext Zugehörigkeit: Hör-Tipp zu den Grundbedürfnissen: Die Folgen mit Anthropologin Bettina Ludwig. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • August 25 · 38 min

    Jakob Gmoser: KI und Nachhaltigkeit: Retter oder Stromfresser? - Folge 23

    Die Debatte rund um Künstliche Intelligenz schwankt meist extrem zwischen zwei Polen: Für die einen ist KI der „geilste Scheiß“ und der ultimative Effizienzbringer, für die anderen öffnet sich damit das Tor zur Hölle – nicht zuletzt wegen des immensen Energie- und Ressourcenverbrauchs von Rechenzentren. Doch wie sieht die Realität aus, wenn man KI gezielt für den klimagerechten Wandel einsetzt? In dieser Folge von Zorn & Zuversicht begrüße ich, Host Christa Kloibhofer-Krampl, den Grazer Founder Jakob Gmoser vom Startup aitark. Gemeinsam beleuchten wir das Spannungsfeld zwischen dem ökologischen Fußabdruck von Algorithmen und ihrem Potenzial, Unternehmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD / ESG) entscheidend zu unterstützen. Ein Gespräch über ungenaue CO₂-Berechnungen von KI-Anfragen, Shitty Codes, das Empowerment von kleinen Teams und die essenzielle Rolle des „Human in the Loop“. In dieser Folge erfährst du: Das Startup aitark: Wie Jakob Gmoser und sein Team KI nutzen, um eine saubere Nachhaltigkeits-Dateninfrastruktur in Unternehmen aufzubauen. Der ökologische Preis von KI: Warum KI-Abfragen bis zu 10-mal mehr Energie verbrauchen können als eine einfache Google-Suche, was der Standort von Rechenzentren ausmacht und warum Vergleiche mit Autofahrten oder Rindfleisch-Burgern hinken. Große vs. kleine Modelle: Wie sich rechenintensive „Reasoning-Modelle“ von spezialisierten, kleineren KI-Systemen unterscheiden und welche Rolle veraltete Server-Hardware spielt. CSRD & Bürokratie-Druck: Warum das Sammeln heterogener Unternehmensdaten oft noch dem „Wilden Westen“ gleicht und wie KI dabei hilft, Berichterstattung effizienter zu machen. Empowerment vs. Jobangst: Warum KI kleinen Teams enormen Hebel gibt, weshalb es nach wie vor „Senior-Expert:innen“ braucht und warum das Aufräumen von KI-generiertem „Shitty Code“ ein Berufsfeld der Zukunft ist. Human in the Loop: Warum Künstliche Intelligenz ohne menschliche Einordnung, Werte und fachliche Validierung unvollständig bleibt. Dein Impuls für diese Woche: Wie nutzt du KI im Alltag oder Beruf? Hilft sie dir dabei, Ressourcen zu sparen, oder ertappst du dich dabei, unnötige Datenmengen zu erzeugen? Schick uns gerne deine Gedanken – und die witzigsten KI-Prompts, die so richtig in die Hose gegangen sind! Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Mehr zu aitark: KI Nachhaltigkeitssoftware | Daten einmal erheben, überall nutzen – aitark EU-Nachhaltigkeitsberichterstattung: Infos zur CSRD (Europäische Kommission) Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Bild: Judith Schnaubelt

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  • August 18 · 10 min

    Aktionismus, weil privilegiert! Warum Nicht-Handel keine Option ist - Folge 22

    „Du Christa, statt aktiv zu werden, planen wir lieber unsere nächsten Urlaube und tun so, als wäre eh alles wie immer.“ Dieser eine Satz einer Freundin am Telefon hat gesessen. Weil er wahr ist. In dieser ungemütlich ehrlichen Solo-Folge geht es um die Komfortzone der Privilegierten – und Christa macht sich dabei als Host selbst angreifbar. Warum flüchten wir vor den Krisen unserer Zeit in den Luxusurlaub und nehmen es mit der Umsetzung im Alltag dann doch nicht ganz so genau? Wir räumen auf mit dem lähmenden Alarmismus („Wir werden alle sterben!“), der unser Gehirn erst recht in die Passivität treibt, und definieren Aktionismus völlig neu. Denn das systematische Wegschauen und das Ausreizen unserer Privilegien auf Kosten vulnerabler Gruppen hat System – und zwar nicht nur beim Klima, sondern exakt genauso beim schleichenden Demokratieverlust, der erschreckenden Zahl an Femiziden oder grassierender Queer-Feindlichkeit. Eine Folge über das ökologische und soziale Überziehungskonto, auf dem wir in Österreich leben, und ein flammendes Plädoyer dafür, die eigenen Privilegien endlich als Hebel zu nutzen, um unbequemer und lauter zu werden. In dieser Folge erfährst du: Warum ständige Untergangsszenarien uns psychologisch in die Verdrängung treiben. Was das „Geschäftsführer-Prinzip“ mit unserer Verantwortung als wohlhabende Gesellschaft zu tun hat. Warum echter Aktionismus nicht bedeutet, dass sich jede*r auf die Straße kleben muss, sondern dass Schweigen im Alltag keine Option mehr ist. Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Psychologische Dynamiken hinter der Krisenstarre: Psychologists for Future – Klimakrise verstehen Wann Österreich seine Ressourcen für das Jahr aufgebraucht hat: Global Footprint Network – Country Overshoot Days Daten zur globalen CO₂-Ungleichheit der Reichsten: Oxfam Deutschland – Klimagerechtigkeit Zahlen, Fakten & strukturelle Prävention zu Gewalt an Frauen: Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) Bericht zum weltweiten Zustand von Demokratien und Polarisierung: V-Dem Institut – Global Democracy Report Der umfassende Klimastatusbericht für Österreich: CCCA Klimastatusbericht Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • August 11 · 35 min

    Claudia Zettel über Tech-Bros & Ideologien: Wer kontrolliert unsere digitale Zukunft? - Folge 21

    Wir neigen oft dazu, Tech-Gründer wie Popstars zu feiern und ihre Innovationen unkritisch als reinen Fortschritt abzutun. Doch hinter den glänzenden Keynotes und den Kapuzenpullis mancher Tech-Gurus steht längst eine knallharte, politisch radikale und antidemokratische Agenda. Welche Rollenbilder und Ideologien steuern eigentlich die Algorithmen und KI-Tools, die unser tägliches Leben beeinflussen? In dieser besonderen Folge von Zorn & Zuversicht melde ich mich gemeinsam mit meinem Gast Gast direkt aus dem Podmobil vor dem Schloss Schönbrunn in Wien. Zu Gast ist die renommierte Tech- und Wissenschaftsjournalistin sowie überzeugte Feministin Claudia Zettel. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen der stark männerdominierten Tech-Branche. Wir analysieren neofaschistische Denkströmungen aus dem Silicon Valley, beleuchten das Phänomen der „Deepfakes“ und digitaler Gewalt gegen Frauen und diskutieren, warum europäische Gesetzgebungen wie der EU AI Act eine unverzichtbare Leitplanke für unsere Freiheit sind. In dieser Folge erfährst du: Die Ideologie der „Tech-Bros“: Warum Denkmodelle von neofaschistischen Akteuren wie Curtis Yarvin (z. B. das „RAGE“-Konzept zur Zerschlagung demokratischer Institutionen) bei mächtigen Tech-Milliardären wie Peter Thiel oder Elon Musk auf fruchtbaren Boden stoßen. Die Schattenseite der Tech-Welt in Europa: Warum diese verstrickten Netzwerke längst kein reines US-Phänomen mehr sind, sondern wie extremistische Strömungen auch in Österreich und Europa Fuß fassen. Frauenbild & Machtstrukturen: Wie die extrem männerdominierte Tech-Szene veraltete, biologisch begründete Rollenbilder fortschreibt und warum Gründerinnen strukturell benachteiligt werden. Deepfakes & Industrielle digitale Gewalt: Wie sexualisierte Cyber-Gewalt (z. B. Fälle wie jener von Collien Ulmen-Fernandes) Frauen trifft, was es mit dem unkontrollierbaren „Hydra-Prinzip“ auf sich hat und wo Apps wie Musks KI-Chatbot Grok Grenzen überschreiten. Die Zuversicht durch Journalismus & Regulierung: Warum Europa mit dem EU AI Act und der neuen EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen das Richtige tut und wie kritische Aufklärung als Schutzschild für unsere Demokratie wirkt. Dein Impuls für diese Woche: Christa und Claudia laden dich ein: Welchen Tech-Köpfen folgst du und auf welchen Plattformen bewegst du dich täglich? Hinterfragst du aktiv, welche Werte und Ideologien hinter den Apps stehen, die du nutzt? Teile deine Gedanken und Erfahrungen gerne auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Depp Dive zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Der Tech-Bro Watchblog (Claudia Zettel auf Golem.de): Eric Demuth, der Krypto-Bro und seine kryptischen Messages Gesetzgebung & Schutz: EU AI Act Portal Investigativer Journalismus: Moment.at Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Portrait-Bild ©: Kurier

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  • August 4 · 13 min

    TikTok & Kinder: Ist China klüger? - Folge 20

    40 Minuten TikTok am Tag und danach ist unerbittlich Schluss – genau das gilt in China für Jugendliche unter 14 Jahren. Während den Teens dort vor allem Bildungsinhalte, MINT-Fächer und virtuelle Museumsführungen ausgespielt werden, versinken Kinder im Westen oft stundenlang im endlosen „Doomscrolling“ zwischen witzigen Videos und Werbeclips. Ist Chinas radikaler Regulierungsansatz also der gescheitere Weg, um die mentale Gesundheit unserer Kinder zu schützen? Oder öffnet staatliche Kontrolle in einem autokratischen System nur die Tür für politische Indoktrination? In dieser Folge von Zorn & Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, meine persönlichen Gedanken als Mutter und Mitarbeiterin einer Innovationsabteilung. Ich schaue mir den Unterschied zwischen der chinesischen App Douyin und der westlichen TikTok-Variante an und beschäftige mich mit der Arbeit von US-Technologe Tristan Harris (Center for Humane Technology). Eine Folge über die Macht von Algorithmen, den Wahn von Likes und die Frage, wie wir und unsere Kinder wieder die Kontrolle über Social Media zurückgewinnen können. In dieser Folge erfährst du: Das chinesische Modell: Was der „Teenager Mode“ in China beinhaltet, warum dort nur 40 Minuten Bildungssnacks erlaubt sind und was die Cyberspace Administration of China damit bezweckt. Spinat vs. digitales Opium: Warum US-Experten wie Tristan Harris das chinesische TikTok als Nährstoff vergleichen, während der Westen mit der Suchtwirkung der Algorithmen allein gelassen wird. Center for Humane Technology: Welche konkreten Forderungen Experten stellen – vom Stopp von Auto-Play über chronologische Feeds bis hin zu transparenter Datennutzung. Die Schattenseite staatlicher Reglementierung: Warum Verbote den Raum für echte Jugendkultur beschneiden und warum der Staat nicht allein darüber entscheiden darf, was wir sehen. Hoffnung durch Eigenverantwortung: Ein erstaunliches Zitat von meinem 11-jährigem Sohn, das zeigt, dass Kinder die mentale Belastung durch Smartphones selbst spüren und einen reflektierten Umgang erlernen können. Dein Impuls für diese Woche: Wie wird das Thema Bildschirmzeit und Social Media bei dir zu Hause gehandhabt? Welche Regeln oder ehrlichen Gespräche helfen euch im Alltag gegen das endlose Scrollen? Teile deine Tipps und deine Meinung dazu gerne per Nachricht oder in den Kommentaren auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Depp Dive zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Links & Ressourcen zur Folge: Initiative für menschliche Technologie Podcast-Empfehlung Dokumentation: The Social Dilemma (Netflix) Mehr über den Innovationsbereich Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 28 · 12 min

    Ein Sommer wie damals? Warum unsere Klimanostalgie gefährlich ist - Folge 19

    „Früher war es im Sommer doch auch schon heiß, solche Phasen gab es immer!“ – Hand aufs Herz: Wie oft hast du diesen Satz in den letzten Wochen beim Small Talk gehört? In dieser Solo-Kurzfolge von Zorn & Zuversicht knöpft sich Christa die weit verbreitete „Klimanostalgie“ vor. Warum verklären wir die Sommer unserer Kindheit so sehr und klammern uns an die rosarote Brille, während wir eine extreme Hitzewelle nach der anderen erleben? Christa nimmt uns mit auf den Bauernhof ihrer Oma im Mühlviertel der 1980er-Jahre und deckt ein faszinierendes psychologisches Phänomen auf: Unser Gehirn erinnert sich extrem selektiv. Wir spiegeln diese weichen Erinnerungen mit den harten, messbaren Daten der Messgeschichte und zeigen, warum das vermeintlich harmlose Schönreden in Wahrheit eine unfaire Lastenverschiebung auf die nächste Generation ist. Eine Folge über die selektive Natur unserer Erinnerung, aufgeheizte Badeseen und die Frage, wie wir die echte Essenz von damals als Treibstoff für heute nutzen können. In dieser Folge erfährst du: Warum unser Gedächtnis uns im Hitze-Small-Talk systematisch belügt (Das Pollyanna-Prinzip). Wie radikal sich die Anzahl der realen Hitzetage in Österreich seit den 1980ern verändert hat. Warum es der schönen Erinnerung an früher keinen Abbruch tut, wenn wir der Wahrheit von heute ins Auge blicken. Links & Ressourcen zur Folge: Zusatz-Content zur aktuellen Folge Hintergründe & Analysen zur aktuellen Hitzeentwicklung: GeoSphere Austria Hitze-Bilanz & Klimabilanz Langfristiger Klimatrend im Alpenraum seit 1767: HISTALP-Datenarchiv der GeoSphere Austria Interaktive Daten zur Zunahme von Hitzetagen in Österreich: Informationsportal Klimawandel Das psychologische Konzept hinter der verklärten Erinnerung: Das Pollyanna-Prinzip: Die Psychologie der Positivitätsvorurteile Video-Empfehlung (2 Min. Erklärung): What is Pollyanna Principle | YouTube Literarische Erwähnung: Porter, Eleanor H. (1913): Pollyanna. Infos zu uns: Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 21 · 1 hr 3 min

    Julia Wagner, Why don't Ju: Let’s talk purpose: Wie werden leise Themen laut? - LIVE-Aufnahme - Folge 18

    In dieser Folge von Zorn & Zuversicht tauche ich, Christa Kloibhofer-Krampel, mit Julia Wagner von Why don’t Ju in ein Thema ein, das die Arbeitswelt aktuell dominiert, aber selten kritisch hinterfragt wird: den Drang nach „Purpose“ und beruflicher Selbstverwirklichung. Die aktuelle Aufnahme wurde live mit Publikum aufgenommen. Wir reden über Purpose, also Sinn und Sinnökonomie, und warum der Wunsch, mit der eigenen Arbeit die Welt zu verbessern, oft auch eine Frage des Privilegs ist. Ausgehend von unseren eigenen beruflichen Neustarts diskutieren wir darüber, ob Purpose wichtig ist und warum. Wir blicken auf die Gefahren von „Purpose-Washing“, den unangenehmen Seiten wenn man leise Themen laut macht und die strukturellen Hürden, die Frauen in der öffentlichen Sichtbarkeit noch immer überwinden müssen. In dieser Folge erfährst du (unter anderem): Der Purpose-Hype auf dem Prüfstand: Warum berufliche Selbstverwirklichung nicht für alle zugänglich ist und wie das Konzept des „Effektiven Altruismus“ (Nutzenmaximierung statt emotionaler Spende) aus dem Silicon Valley bewertet werden kann. Die gläserne Decke im Netz: Warum Frauen in digitalen, gesellschaftspolitischen Debatten massiv unterrepräsentiert sind und wie der „Prove-it-Again“-Effekt und das „Silencing“ Karrieren im echten Leben bremsen. Wie leise Themen laut werden: Inspirierende Beispiele (wie der isländische Frauenstreik 1975) und konkrete Tipps, warum Beharrlichkeit, ein starkes Netzwerk und echte Überzeugung die wichtigsten Werkzeuge für Veränderung sind. Dein Impuls für diese Woche: Kein Impuls diesmal sondern ein Spendenaufruf. Veränderung braucht Teilhabe – und oft beginnt diese bei der Sicherung von Grundbedürfnissen. Deshalb nutzen wir unsere Sichtbarkeit heute, um auf den Verein Frauenservice Graz aufmerksam zu machen. Der Verein bietet essenzielle Beratung und Unterstützung für Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen und Krisensituationen. Bei der Aufzeichnung hat es eine Spendenbox für den Verein Frauenservice Graz gegeben und für alle die nicht vor Ort waren, gibt es natürlich auch zu Hause die Möglichkeit das zu tun. Website & Infos: https://www.frauenservice.at (Hinweis: Die genauen Kontodaten für Spenden findest du direkt auf der Website des Vereins.) Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Why Don’t Ju: auf allen gängigen Podcast-Plattformen Ressourcen zur Folge: Philosophie & Ethik: TED Talk von Will MacAskill zum Thema „Effektiver Altruismus“ Diversität & Repräsentation: Daten des Global Media Monitoring Project (GMMP) zur Sichtbarkeit von Frauen in den Medien Forschung zu Sinn in der Arbeit: Prof. Dr. Tatjana Schnell (Universität Innsbruck/Oslo) über die Sinnökonomie Aktuelle Zahlen und Studien zum Thema digitale Gewalt gegen Frauen Literaturtipp: Barbara Blaha – Einblicke in den isländischen Frauenstreik 1975. Literaturtipp: Ingrid Brodnig – Feindbild Frau (Brandstätter) Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 14 · 7 min

    Einsamer Wolf oder starkes Team? Über die Kraft der Kooperation - Folge 17

    Wir leben in einer Welt, die oft den „einsamen Wolf“ feiert – den genialen Erfinder oder den Solo-Unternehmer, der alles allein stemmt. Doch blickt man genauer hin, wird klar: Die wirklich großen Herausforderungen unserer Zeit, wie die Energiewende oder soziale Transformationen, lassen sich nur gemeinsam lösen. In dieser Folge von Zorn und Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, meine Gedanken zur Relevanz von Partnerschaften. Ich beziehe mich damit auf meine Erfahrung in meiner Tätigkeit beim next-incubator und betone, wie wichtig eine klare Zieldefinition ist. In dieser Folge erfährst du: Zugehörigkeit & Teamwork: Was eine private Partnerschaft von einer beruflichen Kooperation lernen kann und umgekehrt. Evolutionärer Vorteil: Warum der Mensch darauf programmiert ist, in Gemeinschaften zu arbeiten, um komplexe Probleme zu bewältigen. Risikoteilung & Know-how: Wie Kooperationen dabei helfen, Komplexität zu reduzieren und gemeinsam mutiger zu agieren. Die Bedeutung des Ziels: Warum viele Partnerschaften scheitern, wenn das gemeinsame „Warum“ nicht präzise formuliert ist. Einladung zur Vernetzung: Warum Christa dazu aufruft, aktiv nach Partnern zu suchen, um gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu bauen. Kooperation ist kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem wir aus Zorn über den Status Quo echte Zuversicht für morgen schaffen. Dein Impuls für diese Woche: Wo versuchst du gerade, etwas für dich großes und wichtiges ganz alleine zu stemmen? Wer könnte die ideale Ergänzung zu deinen Stärken sein? Denn Zuversicht wächst am schnellsten, wenn man sie teilt. Wir freuen uns, wenn du uns von deinen Erfahrungen mit neuen Partnerschaften berichtest! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 7 · 19 min

    Gen Z sind faul, Boomer an allem schuld? 5 Demografie Mythen - Folge 16

    Nachdem wir im Team die 11 Megatrends intensiv aufbereitet haben, hat mich ein Thema einfach nicht mehr losgelassen: der demografische Wandel. Warum? Weil wir diese langfristige Veränderung der Größe und Zusammensetzung unserer Bevölkerung schon jetzt auf unzähligen Ebenen spüren. Doch statt sachlicher Debatten beherrschen oft emotionale Klischees, Ängste und gegenseitige Schuldzuweisungen der Generationen den Diskurs. In dieser Folge von Zorn & Zuversicht schaue ich mit 5 demografische Mythen etwas genauer an. Ich blicke hinter die harten Messgrößen wie Altersstruktur, Geburtenraten und Migrationsströme, um eine wichtige Frage zu beantworten: Wer wird eigentlich die Klimakrise lösen, wenn wir uns im ewigen „Generationen-Bashing“ verlieren? Ein ehrlicher und unaufgeregter Blick auf eine Gesellschaft im Wandel, der zeigt, dass die Zukunft weit weniger dystopisch ist, als uns manche Schlagzeilen weismachen wollen. In dieser Folge erfährst du: Die vier Säulen der Demografie: Was Begriffe wie Silver Society, Longevity und sinkende Fertilitätsraten in der Realität für unseren Alltag bedeuten. Mythos 1 – Das Generationen-Korsett: Warum starre Einteilungen in 15-Jahres-Schritte wissenschaftlich hinken und warum die „faule Gen Z“ ein reines Stereotyp ist. Mythos 2 – Der sichere Wohlstandsverlust: Warum eine alternde Bevölkerung nicht automatisch das wirtschaftliche Ende bedeutet und warum die Produktivitätsentwicklung in Schreckensszenarien oft völlig vergessen wird. Mythos 3 – Geistiger Verfall im Alter: Der Unterschied zwischen flüssiger und kristalliner Intelligenz – und warum unsere strategische Weisheit und der Wortschatz oft erst zwischen 60 und 70 ihren Höhepunkt erreichen. Mythos 4 – Der allgegenwärtige Arbeitskräftemangel: Warum Panik fehl am Platz ist und welche Branchen (wie das Handwerk oder personennahe Dienstleistungen) wirklich Unterstützung brauchen. Mythos 5 – Die Geburten-Polarisierung: Ein sachlicher Blick auf die Geburtenraten von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich und warum sich globale Trends unaufhaltsam angleichen. Dein Impuls für diese Woche: Ich lade dich ein: Achte in dieser Woche ganz bewusst auf Medienberichte oder Gespräche in deinem Umfeld, bei denen das typische Generationen-Bashing betrieben wird (z. B. „Die Boomer haben alles verbrochen“ oder „Die Jungen wollen nicht mehr arbeiten“). Steige bewusst aus diesem Mechanismus aus. Konzentriere dich stattdessen auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Altersgruppen und frage dich, wie Alt und Jung gemeinsam an echten Lösungen – wie der Bewältigung der Klimakrise – arbeiten können. Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Hintergrundbericht zum Geburtenrückgang: Der Standard – Geburtenrückgang in Österreich hält an Aktuelle Migrationsstatistiken: Statistik Austria – Migration und Einbürgerung Generationenforschung im Fokus: FM4-Interview mit Rüdiger Maas über Generationen-Klischees Produktivität und Demografie: Cedefop-Analyse zur Produktivitätsentwicklung (PDF) *Arbeitsmarkt-Studie: Prognos-Studie zum demografischen Wandel in Österreich Geburten nach Herkunftsland: Geburtenbarometer – Sonderauswertung Geburtsland (PDF) Megatrend-Glossar: Zukunftsinstitut – Demografischer Wandel Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • June 30 · 33 min

    Anna Oberdorfer: Die Macht der Sprache und warum diese nie neutral ist - Folge 15

    In dieser Folge von Zorn & Zuversicht begrüße ich, Christa Kloibhofer-Krampl, eine ganz besondere Gästin: Anna Oberdorfer, Mitgründerin der Agentur Visionistas und des Netzwerks Answer. Gemeinsam tauchen wir tief in ein Werkzeug ein, das wir täglich unbewusst nutzen, das jedoch wie kaum ein anderes unsere Realität, unsere Gehirne und unser Verhalten formt: die Sprache. Sprache ist weit mehr als das bloße Aneinanderreihen von Wörtern. Sie öffnet Räume oder verwehrt Zugänge, verleiht Würde oder grenzt aus. Ausgehend von provokanten Begriffen unseres Alltags beleuchten wir die massive Verantwortung, die in unserer Kommunikation liegt – sei es in den Medien, in der Politik oder am eigenen Küchentisch. Die Folge blickt auf den berechtigten Zorn über manipulative „Sprach-Waffen“ und versteckten Sexismus. Sie schenkt jedoch vor allem die Zuversicht, dass wir durch bewusste, sensible und lösungsorientierte Kommunikation kognitive Landkarten verändern und eine gerechtere, zukunftsfähige Welt aktiv mitgestalten können. In dieser Folge erfährst du: Sprache ist Verantwortung: Warum Worte niemals neutral sind und wie unbewusst erlernte Begriffe (wie „stiefmütterlich“ oder „bis zur…“) historische Kontexte transportieren, die Menschen verletzen können. Die Neurobiologie des Schmerzes: Warum das Gehirn in der ersten Reaktion kaum zwischen einem physischen Reiz und einem sprachlichen Symbol für Schmerz unterscheidet. Das Phänomen des Primings: Wie uns Worte unbewusst steuern – von Studierenden, die durch „Alters-Begriffe“ messbar langsamer gehen, bis hin zu der manipulativen Kraft von „Geld-Priming“. Linguistische Relativität: Wie das grammatikalische Geschlecht von Dingen (z. B. die Brücke vs. el puente) oder die Struktur unserer Muttersprache unsere emotionale Wahrnehmung einfärbt. Answer & Visionistas: Wie das Agenturnetzwerk gegen sexistische Werbung Narrative aktiv mitgestaltet und warum konstruktive Kommunikation Räume für echte Utopien öffnet. Verbaler Schmerz ist keine Metapher, sondern ein messbarer neurologischer Zustand. Aber wir haben es buchstäblich selbst in der Hand, Sprache als Werkzeug für ein freundlicheres Miteinander zu nutzen. Dein Impuls für diese Woche: Anna und ich laden dich ein: Achte an diesem Tag ganz bewusst auf deine eigenen Worte. Welches Wort benutzt du im Alltag oder im Beruf ständig, das dich eigentlich stresst, abwertet oder unbewusst zornig macht? Ersetze es versuchsweise durch ein lösungsorientiertes Begriffskonzept (z. B. „Herausforderung“ statt „Problem“). Beobachte, was dieser kleine Fokus-Shift mit deiner eigenen Energie und deinem Umfeld macht! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Neurobiologische Studie (Universität Jena): „Do words hurt? Brain activation during the processing of pain-related words“ (2010) – Nachweis der Schmerzareal-Aktivierung im Gehirn durch Worte. Bonn Institute: „Die Macht der Sprache: Wie Gedanken und Gefühle prägen“ – Psychologie im Journalismus und Medienkontext. IHK Bonn / Momentum: Ratgeber Sprachwirkung – Leitfaden für die Praxis. Literaturempfehlung: Hans Rosling – Factfulness (Wie wir lernen, die Welt datenbasiert und weniger katastrophisierend zu sehen). Initiative gegen Sexismus: Answer – Agenturnetzwerk gegen sexistische Werbung (bzw. entsprechende Vereinsplattform). Mehr über Annas Agentur: Visionistas – Kommunikation, die verändert. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Portrait-Bild ©: Maren Loerzer

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  • June 23 · 13 min

    KI im Kreuzverhör: Was arbeitet mein Kind in der Zukunft? - Folge 14

    „Mama, was werde ich eigentlich einmal arbeiten?“ Wenn ein elfjähriges Kind diese Frage im Jahr 2026 stellt, greifen die alten Antworten nicht mehr. Das klassische Versprechen „Lerne etwas Solides, dann hast du einen sicheren Job“ ist hinfällig. Mein Sohn sagt heute bereits, er will etwas machen, bei dem ihn die KI nicht ersetzen kann. In dieser Folge von Zorn & Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, ein zutiefst persönliches und gleichzeitig wissenschaftlich fundiertes Zukunftsnarrativ für die nächste Generation. Aus meiner Perspektive als Mutter und meiner beruflichen Erfahrung in der Innovationsabteilung des Next-Incubators versuche ich mit dystopischen Zukunftsszenarien aufzuräumen. Stattdessen zeichne ich das Bild einer non-linearen, dynamischen Arbeitswelt im Jahr 2050. Eine Welt, in der Empathie, Kreativität, Zusammenarbeit und die Fähigkeit, komplexe, reale Probleme gemeinschaftlich zu lösen nicht nur wichtiger werden sondern unseren beruflichen Alltag prägen werden. In dieser Folge erfährst du: Das Ende der Monobiografie: Warum der starre „Eisblock“ einer lebenslangen Festanstellung schmilzt und durch das Konzept des Liquid Work (fluides, projektbasiertes Arbeiten) ersetzt wird. Der Human Spark im KI-Zeitalter: Warum künstliche Intelligenz uns nicht die Zukunft wegnimmt, sondern uns Raum für unsere unersetzbaren menschlichen Kernkompetenzen (Human Skills) schenkt. Die Restoration Economy: Warum die Zukunftsberufe in der Reparatur und im Wiederaufbau unserer sozialen Systeme und geschädigten Ökosysteme liegen (Stichwort: Kreislaufwirtschaft). Elastisch statt gedrillt: Warum das aktuelle Bildungssystem Fächergrenzen aufbrechen muss, um Kinder resilient für eine sich ständig verändernde Welt zu machen. Ein optimistisches Narrativ: Wie wir unseren Kindern die Angst vor morgen nehmen und ihnen das Vertrauen schenken, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Eine Folge voller Zuversicht, die zeigt, dass die Erzählung für die Jugend von heute keine düstere sein muss – wir müssen nur heute beginnen, das richtige Fundament zu legen. Dein Impuls für diese Woche: Ich lade dich ein: Setze dich in dieser Woche mit einem jungen Menschen in deinem Umfeld (deinem Kind, Nichte, Neffe oder Enkelkind) zusammen. Frage sie oder ihn nicht: „Was willst du später mal werden?“, sondern frage: „Welches Problem auf dieser Welt würdest du gerne lösen und was brauchst du dafür?“ Lass uns anfangen, den Fokus weg von starren Berufsbezeichnungen hin zu echter Gestaltungskraft und Sinnorientierung zu lenken! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Die im Hintergrund der Folge genutzten und evidenzbasierten Studien internationaler Institutionen findest du hier: World Economic Forum (WEF) – Future of Jobs Report: Daten und Analysen zum Wandel von Routineaufgaben hin zu analytischem und empathiegestütztem Denken. Link zum Report (weforum.org) OECD – Job Quality Framework: Zeigt die massive Verschiebung der Prioritäten junger Arbeitnehmer:innen hin zu Sinnorientierung, Nachhaltigkeit und mentaler Gesundheit. Link zur OECD-Plattform (oecd.org) Internationale Arbeitsorganisation (ILO): Prognosen und Berichte zum boomenden Arbeitsmarkt der Green Transition und nachhaltigen Wirtschaftsformen. Link zur ILO-Website (ilo.org) Mehr über unsere Arbeit im Innovationsbereich: Next-Incubator Graz Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • June 16 · 15 min

    Post Work? Über Sinn, KI und wie wir 2050 arbeiten werden - Folge 13

    In dieser Folge von Zorn & Zuversicht nehme ich, Christa Kloibhofer-Krampl, dich mit auf eine faszinierende Zeitreise in das Jahr 2050. Ausgehend von den 11 Megatrends der Zukunftsforschung blicken wir gemeinsam hinter die Kulissen des Begriffs „New Work“ – und weit darüber hinaus. Es ist eine Episode, die zum Nachdenken anregt und versucht, Lust auf Zukunft zu machen. Ich zeichne ein Bild einer „Post-Work“-Gesellschaft, in der Erwerbsarbeit, wie wir sie kennen, neu definiert wird und der Mensch seinen Wert nicht mehr über bloße Produktivität definiert. In dieser Folge erfährst du: Die Evolution der Arbeit: Warum wir uns im Jahr 2026 bereits im Wandel zum Liquid Work befinden und warum das Arbeiten für nur einen einzigen Arbeitgeber bald der Vergangenheit angehören könnte. Kollaboration mit KI: Warum künstliche Intelligenz kein Jobkiller ist, sondern eine Chance, uns von repetitiven Aufgaben zu befreien, um Platz für den Human Spark – das zutiefst Menschliche – zu machen. Die Sinn-Ökonomie (Purpose): Was passiert, wenn Grenzkosten durch Technologie und erneuerbare Energien gegen Null sinken und wir nicht mehr arbeiten müssen, um zu überleben, sondern um zu gestalten. Mentale Gesundheit als Führungsaufgabe: Warum emotionale Resilienz und die psychische Gesundheit der Mitarbeiter:innen der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Zukunft sind. Die Kraft der Reparatur: Warum die Arbeit von morgen darin liegen wird, Ökosysteme und soziale Strukturen, die wir beschädigt haben, gemeinschaftlich wieder aufzubauen. Ein Plädoyer dafür, den Mut aufzubringen, positive Zukunftsbilder zu zeichnen, um die Welt von morgen aktiv mitzugestalten. Dein Impuls für diese Woche: Ich lade dich ein: Nimm dir in dieser Woche einen Moment Zeit und hinterfrage deine eigene Arbeit. Wenn Geld und Existenzsicherung keine Rolle spielen würden – welchen Beitrag würdest du aus freiem Willen und purer Leidenschaft für die Gesellschaft leisten wollen? Shownotes Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Zukunftsforschung & Megatrends: https://www.zukunftsinstitut.de/ - https://www.millennium-project.org/ - https://www.iao.fraunhofer.de/ - https://gdi.ch/ Plattform für Zukunftsvisionen Ökonomische Vordenker: Jeremy Rifkin und seine Thesen zur Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Literaturempfehlung: Bettina Ludwig – Zugehörigkeit. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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