
Rennwoche: Nervöses Hemd, Marathon im Kopf und die Sache mit der Laufuhr
Die Rennwoche ist da – und plötzlich ist alles anders. Christian steht kurz vor dem Marathon in Köln und versucht, zwischen Wetter-Apps, erhöhtem Puls, Tapering und der eigenen Zielzeit irgendwie die innere Ruhe zu bewahren. Knacki kann derweil entspannt zuschauen … schließlich kann er wegen seines Knies selbst nicht starten. Was natürlich nicht bedeutet, dass er nicht trotzdem mitmischt. Wie viel Druck macht man sich vor einem Marathon eigentlich selbst? Warum fühlt sich Tapering manchmal so an, als würde man innerhalb von zwei Tagen seine komplette Form verlieren? Und warum kann eine neue Laufuhr ausgerechnet in der Rennwoche zum persönlichen Endgegner werden? Dazu wird es gewohnt nerdig: Wir sprechen über Pace und Zwischenzeiten, über den Unterschied zwischen Straße und 400-Meter-Bahn, über automatische Runden bei Intervallen und darüber, warum man auf der Bahn besser den Markierungen als der Uhr vertraut. Natürlich darf auch Strava nicht fehlen – inklusive Pulswerte von anderen Läuferinnen und Läufern, bei denen man sich unweigerlich fragt: Bin ich eigentlich fit genug? Aber diese Folge zeigt auch die andere Seite des Laufens: Beim Zero Hunger Run der Welthungerhilfe geht es nicht um Bestzeiten, sondern ums Dabeisein, um Gemeinschaft und darum, was Menschen erreichen können, wenn sie gemeinsam trainieren. Vom Bambini-Lauf bis zur 10-Kilometer-Premiere nach einem halben Jahr Training. Und dann ist da noch Tien-Fung Yap: Beim Berlin-Marathon läuft er einen deutschen Rekord in seiner sehbehinderten Klasse. 2:38:37! Glückwunsch. Eine Folge über Marathonangst, Laufnerd-Tum, Gemeinschaft – und die vielleicht wichtigste Frage der Rennwoche: Wie schafft man es eigentlich, sich auf das zu freuen, wofür man monatelang trainiert hat? Tempolauf und Torte – der Laufpodcast für alle, die gerne schnell laufen, gerne darüber reden und manchmal auch einfach nur froh sind, wenn die Uhr funktioniert.