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Artwork for Stachel und Herz

Stachel und Herz

Sarah Vecera, Thea Hummel

Stachel und Herz – Gespräche von Sarah und Thea. Wir reden über Diskriminierung in Gesellschaft und Kirche. Wir träumen von einer Gemeinschaft für alle. Dazu legen wir den Stachel in die Wunde – meistens zu zweit und manchmal mit Expert*innen, aber immer mit Herz. Sarah und Thea geben Infos zu aktuellen Themen und interviewen Gäst*innen zu ihren persönlichen Geschichten oder Expertisen.
Wir freuen uns über Fragen, Themenwünsche und Kritik: podcast@vemission.org. Wenn ihr mehr wissen möchtet, folgt uns auf Instagram @stachelundherz.

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  • 30 episodes
  • weekly
  • Avg 1 hr 12 min
  • German
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  • #144
    Tuesday · 1 hr 12 min

    "Christliche Rücksichtnahme"? - Merz, Bärbel Bas und was uns Sri Lanka über einfache Antworten lehrt

    Nach der Rückkehr aus Sri Lanka sprechen Thea und Sarah Vecera darüber, was sie dort erlebt haben – und was sie mit nach Hause nehmen. Dazwischen: Herbstwetter, Boygroups und die Frage, wofür man früher andere verurteilt hat und heute selbst Verständnis hat. Wir sprechen unter anderem über: Advocacy Training und Eurozentrismus – warum das Training früher „Summer School" hieß, und was an diesem Namen die europäische Perspektive verrät, Teeplantagen im Hochland: Wie die methodistische Kirche mit Plantagenarbeiter:innen arbeitet, deren Vorfahren die Briten vor rund 200 Jahren ins Land holten – und die nach der Unabhängigkeit teils staatenlos wurden, Kirche als gesellschaftliche Akteurin: Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Gesundheit, die nach der Anschubfinanzierung von staatlichen Stellen weitergeführt werden, Kindersonntag: Wenn Kinder nicht nur singen, sondern den Gottesdienst leiten und predigen, religiöse Vielfalt: Besuch in Kirche, Moschee, katholischem Meditationszentrum und buddhistischem Tempel – und überraschende Parallelen zwischen den Erzählungen der Religionen, Gedenken und Macht: Wer errichtet welche Denkmäler und an wen wird erinnert? Ein Vergleich mit deutschen Gedenktafeln für Täter des Völkermords in Namibia, Komplexität statt einfacher Antworten: Warum der Blick aus Sri Lanka entlastend wirkt, gerade in Zeiten, in denen einfache Antworten politisch Konjunktur haben, Freude und Hoffnung als Haltung – nicht als Laune, sondern als Entscheidung, Urlaubsbeobachtungen, Pauschalreisen, Couchsurfing und die Frage, warum sich Vorlieben mit dem Leben verändern, zum Schluss: ein „Herz" über die Menschenkette jüdischer Studierender vor der Synagoge in Halle am 9. Oktober, die einem AfD-Politiker den Zutritt zur Gedenkveranstaltung verwehrten. Ein Gespräch über Perspektivwechsel, Erinnerungskultur und die Kraft von Widerstand und Zuversicht. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

  • #112
    Tuesday · 1 hr 1 min

    „Hoffnung ist eine Entscheidung" – Eindrücke aus Sri Lanka

    Content Note: Krieg und Kindersoldat*innen Diese Folge kommt direkt von einer Dienstreise der VEM nach Sri Lanka, wo die Hosts ein zehntägiges Advocacy-Training mit Teilnehmenden aus verschiedenen Kirchen und Ländern begleiten. Wir sprechen unter anderem über: - einen augenzwinkernden Einstieg übers Oktoberfest, Dirndl, Kompetenzjäckchen und die Frage, wo kulturelle Aneignung anfängt und wo eigene Tracht aufhört, - einen kurzen politischen Einschub zu Jens Spahn und seinem zweiten Rückzug aus dem Haushaltsausschuss binnen zwei Monaten, - die Geschichte Sri Lankas: vom Ende der britischen Kolonialherrschaft 1948 über die Diskriminierung der tamilischen Bevölkerung bis zum Bürgerkrieg, - die aktuelle politische Lage unter Präsident Anura Kumara Disanayake, der Versöhnung und Korruptionsbekämpfung verspricht – und warum Human Rights Watch trotzdem von anhaltendem Misstrauen gegenüber Tamil*innen und Muslim*innen berichtet, - eine Einheit zu Intersektionalität im Advocacy-Training und das „Wheel of Power" – und wie sich dieses Machtrad je nach Kontext (Kirche, Hautfarbe, Bildung, Staatsangehörigkeit) ganz unterschiedlich zusammensetzt, - einen Besuch im berühmten Zahntempel von Kandy, an dem buddhistische, hinduistische und christliche Praxis auf engstem Raum nebeneinander existieren, - und – als emotionalen Kern der Folge – ein zweieinhalbstündiges Gespräch mit drei ehemaligen Kindersoldat*innen, die durch einen Healing-of-Memories-Workshop mit Father Michael Lapsley gelernt haben, Hoffnung als bewusste, tägliche Entscheidung zu verstehen, nicht als bloßes Gefühl. Eine persönliche, bewegende Folge über Krieg, Versöhnung, Religion und die Frage, was wir in Deutschland von dieser Hoffnung lernen können. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

  • #143
    September 29 · 1 hr 4 min

    Wie ist Jesus weiß geworden? Das Praxisbuch

    Diese Folge ist etwas Besonderes: Co-Host Sarah Vecera sitzt heute nicht nur am Mikro, sondern auch auf der Gästinnen-Seite – es geht um ihr neues Buch „Wie ist Jesus weiß geworden? Das Praxisbuch" (Patmos Verlag), das direkte Fortsetzung und Praxis-Ergänzung zu ihrem gefeierten ersten Buch ist. Wir sprechen darüber, wie aus einer VEM-Arbeitsgruppe von 2020 über Umwege ein Praxisbuch für Einzelpersonen und Gruppen wurde, warum aktuelle Studien (Polarisierungsbarometer, Vielfaltsbarometer, Mitte-Studie, Rassismus-Monitor) zeigen, dass Begegnungsräume dringender denn je gebraucht werden – und warum Kirche genau das sein könnte, warum das Gespräch über Rassismus gerade zwischen „zu woke" und „zu genervt" pendelt – und wie man trotzdem im Raum bleibt, weshalb reines Kopfwissen nicht reicht und Rassismus auch im Körper sitzt – von unbewussten Sitzplatzentscheidungen in der Bahn bis zu Körperübungen im Buch, wie das Buch bewusst beide Wege anbietet: eigene Reflexion allein UND Gruppenarbeit in Gemeinde, Hauskreis oder Team, welche Awareness-Konzepte und Safer-Space-Überlegungen wichtig sind, wenn eine Gruppe nicht divers, sondern mehrheitlich weiß ist, und zum Ausklang: ein "Herz" für Jürgen Klopp – über Authentizität, Humor und gesundes Selbstvertrauen ohne falsche Bescheidenheit. Ein Gespräch darüber, wie aus gutem Wissen gute Praxis wird – und warum dafür auch der Körper gebraucht wird, nicht nur der Kopf. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #142
    September 22 · 2 hr 5 min

    Warum du für Selbstfindung keine Weltreise brauchst - mit Tobias Sauer (ruach.jetzt)

    Für Selbstfindung muss niemand nach Bali. Tobias Sauer, katholischer Theologe und Gründer von ruach.jetzt, ist in Trier geblieben und hat trotzdem ein ganzes Jahr Reise daraus gemacht. In seinem neuen Buch „Alles, was du suchst, ist schon hier" nimmt er uns mit durch 52 kleine Schritte, vom Espresso vor der Haustür bis zum Staunen im Phantasialand. Mit Sarah spricht er über Klassismus und die Scham, sich Schönes zu gönnen. Über Zuhören als Übung. Über sanfte Radikalität und weich bleiben. Über die Frage, für wen Ankommen eine Übung ist und für wen ein Kampf um Zugehörigkeit. Und darüber, warum Kirche für ihn dienen und im Zweifel sich selbst abschaffen darf. Das Herz der Folge ist ein sehr ehrliches Kapitel: Warum professionelle Hilfe und Therapie sein Fundament sind, gerade auch aus männlicher Perspektive. Links: • Tobias Sauer: „Alles, was du suchst, ist schon hier. Eine Anleitung zur Selbstfindung ohne Weltreise" (Herder): https://store.ruach.jetzt/produkt/alles-was-du-suchst-ist-schon-hier/ • ruach.jetzt (Netzwerk, Verlag, Shop, Newsletter): https://ruach.jetzt und https://store.ruach.jetzt • ruach.jetzt auf Instagram: @ruach.jetzt • Cover und Gestaltung: Tiffany Maaßen • Windhauch-Podcast von ruach.jetzt Hilfe und Beratung (Thema Therapie in dieser Folge) • TelefonSeelsorge, rund um die Uhr, kostenlos und anonym: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123 • Lebensberatungsstellen der Bistümer und Frauenberatungsstellen bieten oft niedrigschwellige, kostenlose Gespräche und helfen bei der Suche nach Therapieplätzen mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #141
    September 15 · 1 hr 14 min

    Sind wir zu anständig? Über Haltung und Strategie gegen rechts

    Thea ist zurück aus Südafrika, und ehe wir uns versehen, sind wir bei der Frage, die diese Woche über allem liegt. Wie reden wir über rechts, ohne uns im Ton zu verlieren und ohne die Sache kleinzureden? Ein Talkmaster bekommt einen Fernsehpreis und stellt sich als Retter der Demokratie hin. Die Union streitet vor allem mit sich selbst. Hartmut Rosa erklärt im Interview, warum Gefühle diese Wahlen mehr bewegen als Fakten. Und im Bundestag fällt ein Wort, über das danach mehr gesprochen wird als über den Satz, der es ausgelöst hat. Am Ende stand diese Woche etwas Gutes auf der Straße. Links: • Hartmut Rosa im Interview, Süddeutsche Zeitung, 9.9.2026, "Da sagen die Leute irgendwann: Dann bin ich halt ein Nazi" • Die Demos am Wochenende liefen unter der Prüf-Initiative für ein AfD-Verbotsverfahren: pruef-demos.de • Ruth Moschners Instagram-Post "Wenn du Menschen wie mich ärgern möchtest, wähl nicht die AfD" • Zur Berliner Debatte um Religion, Ethik und Lebenskunde: der Artikel bei www.evangelisch.de mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #140
    September 8 · 56 min

    Sachsen-Anhalt hat gewählt: Woher nehmen wir jetzt Hoffnung?

    Sarah sitzt in Wuppertal, Thea in Kapstadt, und beide haben schlecht geschlafen. Am Sonntag hat die AfD die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent gewonnen und die CDU auf 17,2 Prozent halbiert. Und ausgerechnet Thomas de Maizière nennt die AfD bei Caren Miosga eine „Partei der Hoffnung“. Was macht das mit uns, und was heißt das für eine Kirche, die eigentlich selbst Hoffnung im Angebot hätte? Themen dieser Folge: • Sachsen-Anhalt-Wahl, die Zahlen und was jetzt bei der Wahl des Ministerpräsidenten wirklich passieren kann • de Maizières These von der AfD als „Hoffnungspartei“ und warum an dieser Analyse leider was dran ist • Theas Trainingswoche zu Trauma und Resilienz in Kapstadt und was Hoffnung wirklich bedeutet, wenn sie keine rosa Wohlfühlnummer sein will • Empathie für AfD-Wählende, Grenzen dieser Empathie, und wo Sarah und Thea sich uneinig sind • Wochenspruch „Lobe den Herrn, meine Seele“ und was Trotz mit Glauben zu tun hat Links zur Folge: • Wahlergebnis Sachsen-Anhalt im ZDF-Liveblog: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/landtagswahl-sachsen-anhalt-wahlergebnisse-cdu-afd-schulze-siegmund-100.html • Caren Miosga vom 7.9.2026 in der ARD-Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sendung/caren-miosga • Buchtipp von Sarah: Bijan Moini, „2033“, Atrium Verlag 2025: https://www.atrium-verlag.com/buecher/2033/ • Aladin El-Mafaalani, „Die Misstrauensgemeinschaft. Über den Umgang mit Vielfalt in Deutschland“, Kiepenheuer & Witsch 2024 Wenn euch die Folge trifft, schickt sie an eine Person, mit der ihr diese Woche sowieso über die Wahl reden werdet. Mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #139
    September 1 · 1 hr 21 min

    Boys will be Boys? Über Jungen*-Erziehung und Mythen, die darin stecken - mit Anne Dittmann

    In dieser Folge von Stachel und Herz ist Anne Dittmann zu Gast – Spiegel-Bestseller-Autorin, Journalistin und Mutter eines Sohnes. Anlass ist ihr aktuelles Buch „Jungs von heute, Männer von morgen" (Kösel Verlag), in dem sie der Frage nachgeht, wie wir Jungen jenseits enger Rollenbilder begleiten können. Wir sprechen darüber, warum der eigene innere Konflikt zwischen „Feministin" und „fürsorgliche Mama" für viele Eltern von Söhnen so real ist, welche Männlichkeitsmythen sich wissenschaftlich einfach nicht halten lassen – zum Beispiel die Sache mit dem „einschießenden" Testosteron, wie Jungen schon im Kleinkindalter über Farben, Spielzeugregale und Sprache lernen, welche Räume ihnen „erlaubt" sind, warum das Stärke-Ideal Jungen paradoxerweise verletzlicher macht – mit Folgen bis hin zu höheren Risiken bei Unfällen, Sucht und Suizid, wie Schule und Kita Jungen oft schlechter auf Übergänge vorbereiten – und was Kinderärzt:innen dazu raten, warum auch Jungen und Männer Angst kennen, und wieso einseitige Erzählungen darüber niemandem helfen, und was Anne Dittmann sich für die Zukunft wünscht, wenn Erwachsene und Söhne in zehn Jahren miteinander sprechen. Ein Gespräch über Erziehung auf Augenhöhe, Rollenbilder, die wir kaum merken, und warum eine gerechtere Zukunft für alle nur mit starken, fürsorglichen Jungen gelingt. Hinweise: Annes Buch „Jungs von heute, Männer von morgen" (Kösel Verlag) Anne Dittmann auf Instagram Serie „Heartstopper" Film „Close" mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #138
    August 25 · 1 hr 11 min

    10.000 € an die AfD und er will rausgeworfen werden: Bernd Prange, bröckelnde Brandmauer und warum Race keine Wahl ist

    TW: Reden über Rassismus Diese Folge kommt wieder direkt aus Spanien – mit einem kurzen, aber gehaltvollen Gastbeitrag von Dr. Nathalie Eleyth. Wir sprechen unter anderem über: ihren Artikel „Im Gewand der Frömmigkeit" zu subtilem Rassismus bei christlichen Influencer:innen – ästhetisch verpackt, religiös vokabuliert und im Gestus vermeintlicher Neutralität, einen vieldiskutierten Post der Influencerin Mia Friesen zum Thema „Go woke, go broke" und Kirchenaustritte – und was aktuelle Kirchenmitgliedschaftsuntersuchungen tatsächlich zeigen, den Unterschied zwischen rechtskonservativ und rechtsextrem – und warum diese Unterscheidung wichtig, aber kein Freibrief ist, ein Reaktionsvideo zu Johannes Hartl, der Gender und „Race" gleichsetzt – und warum dieser Vergleich hinkt, aber trotzdem eine interessante Debatte eröffnet, den Fall Rachel Dolezal und Mithu Sanyals Roman „Identitti" (Hanser, 2021), der genau dieses Gedankenexperiment literarisch durchspielt, außerdem: eine augenzwinkernde Rubrik „Sarah Vecera rettet die CDU" über einen Ortsbürgermeister, der öffentlichkeitswirksam an die AfD spendete, sowie ein Aufruf zum strategischen Wählen in Sachsen-Anhalt, und zum Ausklang ein Herz für alle: das Zitat „Hope is a discipline" von Mariame Kaba. Eine Folge über die Frage, wie Glaube instrumentalisiert wird – und wie man Hoffnung trotzdem als Übung versteht, nicht als Zufall. Zu Gast: Dr. Nathalie Eleyth forscht an der Universität Zürich u.A. zu Rassismus. Hinweise: Zeitzeichen-Artikel zum evangelischen Gesangbuch: https://zeitzeichen.net/node/12696 Roman „Identitti" von Mithu Sanyal (Hanser, 2021): https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/identitti/978-3-446-26921-7/ Hinweis zum strategischen Wählen in Sachsen-Anhalt: https://www.campact.de/strategisch-waehlen/sachsen-anhalt-2026/ mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #137
    August 19 · 1 hr 19 min

    Zwischen Volksbühne und Gesangbuch: Wer entscheidet eigentlich mit?

    Triggerwarnung: Sprechen über Suizid und Rassismus Diesmal sind Sarah und Thea ohne Studiogast unterwegs – dafür mit ganz viel Gesprächsstoff aus dem Sommer. Zwischen Strand und Klimaanlage sprechen sie über drei Fälle, die zeigen, wie eng Rassismus, Klassismus und die Frage nach Teilhabe zusammenhängen. Es geht unter anderem um: Aufzählungs-TextDie Kritik der VEM (Vereinte Evangelische Mission) am Auswahlprozess des neuen evangelischen Gesangbuchs und die Replik des EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claußen – und warum die Frage „Wer saß eigentlich am Tisch?" so zentral ist, Aufzählungs-Textden Streit um eine Freibad-Aktion der Berliner Volksbühne für den Verein Eyoto, die als „exklusiv" beworben wurde – und wie daraus ein politisch aufgeladener Shitstorm mit Apartheid-Vergleichen wurde, Aufzählungs-Textwarum ein Fördersumme von 300.000 Euro für die Aktion zum Politikum wurde, obwohl vergleichbare Ausschlüsse nach Einkommen kaum je hinterfragt werden, Aufzählungs-Textden Fall eines Cambridge-Professors, dessen Plagiate erst nach seiner PR-trächtigen Berufung aufflogen, und sein Tod kurz nach dem erzwungenen Rücktritt – inklusive eines Exkurses zum sogenannten Werther-Effekt und verantwortungsvoller Medienberichterstattung über Suizid, Aufzählungs-Textund – zum Ausklang – ein persönliches „Herz" der Hosts über die Kraft von Gemeinschaft auf ihrer Sommerfreizeit. Content-Hinweis: Diese Folge spricht offen über Suizid, Rassismus und rassistische Anfeindungen gegen Kinder und Jugendliche. Wenn dich das Thema Suizid persönlich betrifft, findest du Unterstützung z. B. bei der Telefonseelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, kostenlos und anonym). mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #136
    August 11 · 1 hr 40 min

    Adultismus: Die Diskriminierung, die wir alle schon erlebt haben – mit ManuEla Ritz

    In dieser Folge von Stachel und Herz ist ManuEla Ritz zu Gast – Teamerin gegen Diskriminierung, Autorin und die Person, die den Begriff Adultismus vor rund 25 Jahren im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht hat. Gemeinsam mit ihrer Tochter Simbi Schwarz hat sie 2022 das Buch „Adultismus und kritisches Erwachsensein" veröffentlicht; aktuell arbeitet sie an einem neuen Buchprojekt, in dem erstmals Kinder und Jugendliche selbst über Adultismus schreiben und malen. Wir sprechen darüber, was Adultismus eigentlich ist – die Diskriminierung von jungen Menschen durch Erwachsene, die wortwörtlich jede*r von uns selbst erlebt hat, warum es dabei nicht um „Erziehung", sondern um Machtstrukturen geht, was „schützende Macht" von Kontrolle unterscheidet – und wen wir eigentlich schützen, wenn wir Regeln aufstellen, warum viele Erwachsene eigene Kindheitserfahrungen von Ungerechtigkeit verdrängt haben, wie kleine Veränderungen in Sprache und Ton – Gespräch statt Interview, Rituale statt Kommandos – einen großen Unterschied machen, was „kritisches Erwachsensein" heißt und warum die Verantwortung für Veränderung bei den Erwachsenen liegt, nicht bei den Kindern, und was ManuElas persönliche Utopie ist: eine Welt ganz ohne die Trennlinie zwischen „Kind" und „erwachsen". Ein Gespräch über Macht im Alltag, eigene Kindheitserinnerungen und die Frage, wie Beziehungen zu jungen Menschen auf Augenhöhe aussehen können. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #135
    August 4 · 1 hr 11 min

    Warum Wegschauen nie neutral ist – über Empathie und Haltung - mit Kristina Lunz

    In dieser Folge von Stachel und Herz ist Kristina Lunz zu Gast – Autorin, Unternehmerin und Mitgründerin des Center for Feminist Foreign Policy (CFFP). Anlass ist ihr Buch „Empathie und Widerstand", in dem sie zeigt, warum diese beiden Begriffe kein Widerspruch sind, sondern zusammengehören. Wir sprechen darüber, warum Empathie kein Nullsummenspiel ist – Mitgefühl für eine Gruppe schließt Mitgefühl für eine andere nicht aus, woran man selektive Empathie bei sich selbst erkennt, warum Neutralität in Situationen von Ungerechtigkeit oft eine bequeme, keine empathische Haltung ist, wie man klare Grenzen setzt, ohne zu verhärten – und warum eine Grenze keine Ablehnung der ganzen Person ist, was kognitive Dissonanz mit Zynismus und political Fatigue zu tun hat, wie Kristina die Spannung zwischen Systemkritik und Arbeit innerhalb der Machtstrukturen (z. B. im Auswärtigen Amt) für sich auflöst, und was sie sich – jenseits von Institutionen – für mehr Empathie in Politik und Gesellschaft wünscht. Ein Gespräch über Haltung, Ambiguitätstoleranz und die Frage, wie wir wohlwollend bleiben, ohne uns selbst zu verlieren. Zur Gästin: Kristina Lunz ist Aktivistin, Sozialunternehmerin und Autorin. Nach Studienabschlüssen am University College London und in Oxford gründete sie 2018 das Center for Feminist Foreign Policy. Ihr erstes Buch „Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch" (2022) wurde zum Bestseller und ins Englische übersetzt. Ihr neues Buch „Empathie und Widerstand" ist bei Ullstein erschienen. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -

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  • #134
    July 28 · 1 hr 26 min

    Neues evangelisches Gesangbuch: Wer darf mitsingen?

    Ein neues evangelisches Gesangbuch entsteht. Im März 2026 hat die EKD die vorläufige Liederliste beschlossen, 2029 soll es in den Gemeinden liegen. Ein Buch, das 30 Jahre Bestand hat und dessen Lieder in unsere Partnerkirchen in Asien und Afrika weiterwandern. Diese Woche fragen wir: Wer entscheidet, was wir die nächste Generation singen lassen? Und warum ist ein schönes Lied nicht automatisch ein harmloses Lied? Wir sprechen über die protestantische Trennung von Werk und Person und warum sie meistens die Etablierten schützt. Über Autor:innen und Komponist:innen auf der Liste, deren Vernetzungen wir problematisch finden. Über Geldflüsse und Tantiemen. Und über die Frage, die die Vereinte Evangelische Mission diese Woche selbst gestellt hat: Wer saß eigentlich am Tisch, als 17.000 Lieder gesichtet wurden? Davor nehmen wir uns Zeit für den Anschlag beim CSD in Berlin, für Solidarität mit der queeren Community und für den antimuslimischen Rassismus, der danach befeuert wird. Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Queerfeindlichkeit, sexualisierte Gewalt und geistlichen Machtmissbrauch. Wenn dir das gerade nicht guttut, hör beim nächsten Mal wieder rein. Links, die wir versprochen haben: Die Stellungnahme der VEM zur Liederliste findet ihr auf vemission.org (Primärquelle direkt von eurer Seite verlinken). Die dazugehörige Pressemitteilung: https://www.lifepr.de/pressemitteilung/vereinte-evangelische-mission/VEM-kritisiert-Auswahlprozess-fr-das-neue-EKD-Gesangbuch/boxid/1068401 Stellungnahme der VEM: https://www.vemission.org/fileadmin/redakteure/Dokumente/Pressemitteilungen/Stellungnahme_der_VEM_zur_vorlaeufigen_Liederliste_des_neuen_EKD-Gesangbuchs_24.7.2026.pdf Zum Weiterlesen und Weiterhören: Sarahs Buch „Wie ist Jesus weiß geworden? Mein Traum von einer Kirche ohne Rassismus" (Patmos) Aladin El-Mafaalani, „Misstrauensgemeinschaften" Podcast „Toxic Church" zu Machtmissbrauch bei Hillsong Die vorläufige Liederliste und Infos der EKD: https://www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch-52340.htm Schreibt uns bei Instagram @stachelundherz, wie ihr zur Liste steht. Wir lesen alles. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #133
    July 21 · 1 hr 10 min

    Jens Spahns Rücktritt, Doppelmoral und das Ende der WM 2026

    Links zu Pace and Power Effect: Racial Bias in Football Commentary (Study): The Pace and Power Effect | RunRepeat Racist Stacking im deutschen Spitzensport: Wieso es keine Schwarzen Torhüter in der Fußball-Bundesliga gibt und was das mit Rassismus zu tun hat pace-and-power-paper

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  • #132
    July 14 · 1 hr 14 min

    WM 2026: Rassismus im Netz und die FIFA-Geste, die kaum jemand kennt

    Kann man Ratschläge geben, an die man sich selbst nicht hält? Und sind Ratschläge nicht sowieso schon Schläge? Damit steigen wir ein, bevor wir zu den großen Sachen kommen. In dieser Folge: Warum Spenden und Antirassismus zusammengehören und wieso „dann spende ich halt nicht mehr" die falsche Konsequenz aus White-Saviorism-Kritik ist Rassismus rund um die WM 2026: dreizehnmal so viele beleidigende Posts wie 2022, die neue FIFA-Handgeste gegen Diskriminierung und wie das Protokoll beim Ägypten-Spiel eben nicht eingehalten wurde Unser Lieblings-Fact zum Mitnehmen: katholische Länder gewinnen die WM, Brasilien wurde parallel evangelikaler und schlechter. Correlation is not causation, aber wir finden die Kurve trotzdem spannend Mentale Gesundheit im Männerfußball: der Tod von Jayden Adams und warum Jude Bellinghams Post gerade ein wichtiges Zeichen ist Stachel: der Kahlschlag bei der Psychotherapie, Kürzungen bei Kinderzuschlag, Elterngeld, Wohngeld und Unterhaltsvorschuss, während Vermögen unversteuert bleibt und hundert Milliarden pro Jahr durch Steuerkriminalität verloren gehen Herz: Lächeln als Widerstand, die Schwimmerin auf Netflix und ein intergalaktischer Weltraumkrieger, der gegen Nigel Farage antritt Links und Hinweise: In dieser Folge geht es auch um Suizid und psychische Belastung. Wenn es dir gerade nicht gut geht, hol dir Hilfe. Die Telefonseelsorge ist kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123, telefonseelsorge.de Filmtipp: „Die Schwimmerin" auf Netflix, die wahre Geschichte von Yusra und Sarah Mardini mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #131
    July 7 · 53 min

    WM 2026: Wenn ich gewinne, bin ich Deutscher, wenn ich verliere Ausländer

    Fußball zeigt grade sehr deutlich, wer in Deutschland als dazugehörig gilt und wer nicht. Wir reden über den Rassismus unter Jonathan Tahs Posts nach dem verschossenen Elfmeter, über Özils alten Satz, der aktueller ist denn je, und über die Logik der nützlichen Migrant:innen: wer funktioniert, gehört dazu, wer nicht mehr leistet, fällt schneller, als er gucken kann. Derselbe Mechanismus steckt im Merz-Post nach dem Aus, Wertschätzung nur gegen Leistung. Dann Trump und die FIFA: die rote Karte für Balogun verschwindet nach einem Anruf bei Infantino, während die WM in den USA läuft. Kleines Update nach der Aufnahme: Belgien hat trotzdem 4:1 gewonnen. So viel zum Anruf. Der Teil, der grade fast untergeht: die Bundesregierung schafft das Informationsfreiheitsgesetz faktisch ab. Attest ab Tag eins, sachgrundlose Befristung bis zu vier Jahre, und eben das IFG, mit dem Foodwatch, Frag den Staat oder ihr selbst bisher Behördendokumente einsehen konntet. Ohne das gäbe es die Aufklärung zu Spahns Maskendeals nicht. Und der AfD-Parteitag in Erfurt, auf den Tag hundert Jahre nach dem zweiten NSDAP-Parteitag. Rechtsruck bis in die Spitze, warum das Verbotsverfahren überfällig ist, und Weidels Widerspruch in sich selbst. Zum Schluss was Schönes: neun von zehn afrikanischen Teams in der KO-Runde, Kap Verde als Held*innen zu Hause empfangen. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #130
    June 30 · 1 hr 7 min

    AfD-Verbot, Kolonialismus und die Männer WM: wer darf dazugehören?

    Diese Folge wurde aufgenommen, als Deutschlands Sommermärchen noch nicht zerschlagen war. Die Frage, die uns durchgängig in der Folge beschäftigt, lautet: wer darf dazugehören, und wer bestimmt die Erzählung. Wir verfolgen sie von der WM 2026 über ein Gutachten, das der AfD Verfassungswidrigkeit attestiert, bis zu dem, was Hasskommentare nachweisbar mit Menschen machen. Dazwischen Infantinos Privatjet, die Schande von Gijón und eine Simulation zu Kolonialismus im Fußball. Abpfiffe der Woche: Infantinos Privatjet gegen die eigenen Klimaziele der FIFA, die Schande von Gijón 1982 und der Verdacht rund um das 3:3 zwischen Österreich und Algerien. Dazu die Debatte um einen Spieler, der zur Geburt seines Kindes nach Hause reist. Kolonialismus und Weltfußball: was Aladin El-Mafaalani im taz-Interview über die kolonialen Reste in unserem Blick auf die WM sagt Rassismus und Hass im Netz: „Sie sprechen aber gut Deutsch" nach dem Gottesdienst, und was Hass in Kommentaren mit uns macht Der Stachel: das GFF-Gutachten zur Verfassungswidrigkeit der AfD, ehrlich eingeordnet. Das Herz: die Flamingo-Proteste in Albanien. Links: AfD-Gutachten der GFF, Volltext und Aufarbeitung: afd-gutachten.de taz-Interview mit Aladin El-Mafaalani, 22.06.2026: Soziologe über Chancen einer Fußball-WM: „Das zeugt noch von einem kolonialen Denken“ | taz.de mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #129
    June 23 · 1 hr 1 min

    WM 2026: Schweinsteiger, "afrikanischer Fußball" und alltäglicher Rassismus

    WM-Woche, und wir reden über die Sätze, die nebenbei fallen. Schweinsteiger über "afrikanischen Fußball", ein Gebet bei der WM, das mehr ist als ein Gebet, und eine EU-Abstimmung, die im Fußballtrubel fast untergegangen ist. – Schweinsteiger nennt das Spiel der Elfenbeinküste "ein bisschen wild" und "nicht von der Taktik geprägt". Wir sortieren, warum das nicht harmlos ist. – Kap Verde zum ersten Mal bei einer WM, zu null gegen Spanien, und ein Torwart, dessen Mutter erst kein Visum bekam. (Die Abpfiffe der Woche) – Ein Gebet bei der WM, riesige Reichweite, und die Frage: über welchen Jesus reden wir hier? – Die EU-Rückführungsverordnung, "Send them back" im Parlament, und warum Kirche dazu nicht stillhalten sollte. Links: Kolonialmächte-Studie (Uni Zürich/Konstanz): WM-Simulationen zeigen Vorteile ehemaliger Kolonialmächte im Fussball | UZH News | UZH Quinton Ceasar über den parfümierten Jesus: Quinton Ceasar | Sonntags Herbert Grönemeyers Post: https://www.instagram.com/p/DZ14aRAOm_3/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== Video von Präses Thorsten Latzel: https://www.instagram.com/reel/DZxbw5FIUUv/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA== Schreibt uns in die DMs bei @stachelundherz, was ihr von der WM-Woche haltet. mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #128
    June 16 · 58 min

    WM 2026: Korruption, Trump und warum wir trotzdem hingucken

    Diese WM ist eine Woche alt und hat schon mehr Skandale als Spieltage. Wir boykottieren nicht, wir gucken hin, und starten dafür unsere neue Rubrik: die Abpfiffe der Woche. Außerdem im Gepäck: ein Fall aus England, an dem sich gerade zeigt, wie ein Mord von rechts umgedeutet wird. Abpfiffe der Woche: FIFA, Trump und ein Finalticket für 2,3 Millionen Dollar Wo dürfen Männer eigentlich weinen, außer im Stadion? Henry Nowak, die Ausschreitungen in Southampton und Belfast und wie aus schlechter Polizeiarbeit ein „Antirassismus ist zu weit gegangen” gebastelt wird Deniz Undav, das 6:1 und ein kurdischer Tanz, der für viele Familien das Schönste am ganzen Spiel war Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 116 016, kostenlos und rund um die Uhr, hilfetelefon.de Folgt uns für mehr auf Instagram: @stachelundherz mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #127
    June 9 · 1 hr 12 min

    Looksmaxxing und App Creed: Wer verdient an deiner Unsicherheit?

    Ein süßes Schaf namens Lenny soll Kindern gegen Abo-Gebühr den Glauben näherbringen. Wir nehmen die Christen-App Creed auseinander und landen beim nächsten großen Geschäft mit der Unsicherheit: Looksmaxxing, vom Hammer auf den eigenen Kiefer bis zur Abnehmspritze für Jugendliche. Und bei der Frage, warum das Vermessen von Schönheit eine längere faschistischere Geschichte hat, als der Trend zugibt. Darum geht's: • Warum Lenny mehr Tamagotchi als Seelsorge ist und was das für den Kinderschutz heißt • Woher Looksmaxxing kommt, was Black Pill und Incel-Foren damit zu tun haben und wer den Trend pusht • Ozempic für einen Jugendlichen, abstehende Ohren, die eigene Nase: wo Optimierung aufhört und Druck anfängt • Sarahs Herz: warum das Gesicht ihrer Uroma das schönste war, das sie kennt Links: • Christianity Today zur Finanzierung von Creed: https://www.christianitytoday.com/2026/01/creed-artificial-intelligence-church/ • Interview mit Lena Müller, Landesjugendpfarrerin Berlin, zu Looksmaxxing: Pfarrerin zu “Looksmaxxing”: Jugendliche wollen Kontrolle - Evangelische Zeitung • "Looksmaxxing": Was steckt hinter dem Social-Media-Trend? | tagesschau.de • Sascha Lobo und Jule über Looksmaxxing: https://feel-the-news.podigee.io/233-looksmaxxing-warum-wir-wieder-uber-schonheit-streiten • Detlef D! Soost im Podcast mit einem deutschen Looksmaxxer: https://www.podcast.de/episode/702006553/looksmaxxing-mit-detlef-soost Schreib uns in die Kommentare: Ist dir Lenny oder Looksmaxxing schon mal im Feed begegnet? mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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  • #126
    June 2 · 1 hr 5 min

    Ebola im Kongo, CDU & Pride: Was Demokratie wirklich bedeutet

    Thea ist in Berlin, Sarah ist zu Hause. Und gemeinsam reisen wir heute in den Kongo, auf die Philippinen und direkt in die CDU-Zentrale. Diese Woche: Ebola im Ostkongo: Über 575 Verdachtsfälle, unsere Mitgliedskirchen mittendrin – und kaum deutsche Medien berichten Ein Ex-Diktator steht in Den Haag vor Gericht. Warum weiß das hier kaum jemand? CDU veröffentlicht Broschüre gegen Rechtsextremismus – ohne ein Wort über Antifeminismus oder Transfeindlichkeit Pride Month: Gender Affirming Care und die Doppelmoral mit den Haartransplantationen Außerdem: Stachelpost ist live – schreibt uns eure Fragen, Dilemmata, Beobachtungen. Links: → Spenden Kongo: https://www.vemission.org/spenden/nothilfe → Stachelpost: DM @stachelundherz oder podcast@vemission.org → Jugendkirchentag Hessen live am Freitag https://jugendkirchentag.de/programm/live-podcast-stachel-und-herz/ mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk

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