
Was haben Tätowierer und Schönheitschirurgen gemeinsam?
In Folge 7 von Skalpell Kartell wird es persönlich: Uli erzählt von seiner Zeit als dicker Junge, der nicht wusste, wie er abnehmen sollte – und sogar Eiswürfel gegessen hat. Wir sprechen über GLP-1 und den Hype um die Abnehmspritze: Was kann sie wirklich leisten, welche Risiken gibt es und wie verändert sie unseren Umgang mit Übergewicht? Finden plastische Chirurgen eigentlich nur perfekte Menschen schön? Wir sprechen darüber, bei welchen Problemen Filler besonders sinnvoll sind und wie sinnvoll der Body-Positivity-Trend wirklich ist. Muss man alles an seinem Körper lieben? Und schließen sich Selbstakzeptanz und der Wunsch, etwas an sich zu verändern, überhaupt aus? Anschließend sprechen Ulli und Peter mit der bekannten Münchner Tätowiererin Isi Siebert, Gründerin von Corpsepainter Tattoo. Mit ihr geht es um sexpositive Partys und Belästigung in normalen Clubs: Was passiert auf solchen Partys eigentlich? Wie wird dort mit persönlichen Grenzen umgegangen? Und warum werden Grenzen beim ganz normalen Feiern so oft überschritten? Isi erzählt von Ablehnung und Vorurteilen gegenüber Menschen mit krassen Tattoos. Warum reicht ein auffälliges Äußeres oft schon aus, um in eine Schublade gesteckt zu werden? Wie offen ist unsere Gesellschaft wirklich, wenn jemand anders aussieht? Und was macht es mit einem, wenn andere schon ein Urteil gefällt haben, bevor man überhaupt etwas gesagt hat? Außerdem entdecken wir überraschende Gemeinsamkeiten zwischen plastischen Chirurgen und Tätowierern. Was verbindet zwei Berufe, die auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken? Und wie ähnlich sind die Wünsche und Erwartungen der Menschen, die zu uns kommen? Viel Spaß mit Folge 7 vom Skalpell Kartell Podcast!