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Artwork for Selfpublishing ohne Bullshit
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Selfpublishing ohne Bullshit

Selfpublishing ohne Bullshit | Svenja Haupt

Selfpublishing ohne Bullshit. Ein Podcast über das Schreiben, die Buchbranche und alles, was niemand öffentlich zugibt.
Svenja ist seit zehn Jahren im Selfpublishing und hat 2026 ihren eigenen Verlag gegründet und macht seitdem die Erfahrung, dass diese Branche kaum noch funktioniert, wie behauptet wird. Hier redet sie offen: über Zahlen, über KI, über öffentliche Angriffe, über die Frage, wer im Buchmarkt eigentlich noch entscheidet, welche Bücher Leserinnen und Leser überhaupt finden.

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  • 29 episodes
  • Avg 40 min
  • German
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  • September 29 · 1 hr 8 min

    Warum ich meine Community Aufklären muss | Offenbar, muss ich jetzt ständig Sonderfolgen machen | Eine Anfrage, die mein Auge zucken lässt | DSGVO Konformes & Transparentes arbeiten

    Also langsam weiß ich auch nicht mehr genau, was da los ist, aber offenbar hat mein Podcast den uncharmanten Nebeneffekt, dass mir niemand mehr zuhört. :D Wenn das so ist, lese ich ab jetzt nur noch "Tante Ernas Gute Nacht Geschichten" vor. Ich habe eine Anfrage für den Podcast bekommen und auch, wenn ich mich unheimlich über sowas freue, dachte ich nach ungefähr 3/4 der Mail, dass ich entweder einen Schlaganfall hatte oder in einem Fiebertraum gefangen bin.

  • September 27 · 1 hr 19 min

    Der Fall Thélyson Oréliens | Rassismus in der Literaturbranche | Zerstört KI - die Buchbranche?

    Ich entschuldige mich vorab - für die kläglichen Versuche der französischen Aussprache :D Ein anonymer Account veröffentlicht einen Verdacht. Ein KI-Detektor zeigt bei einem gefeierten Roman angeblich bis zu hundert Prozent an. Ein preisgekrönter Autor wird zum Verdachtsfall. Im Zentrum steht Thélyson Orélien, ein haitianisch-kanadischer Schriftsteller. Sein Roman „C’était ça ou mourir“ erzählt von einem haitianischen Lehrer, der vor Gewalt flieht und sich bis nach Kanada durchschlägt. Das Buch gewann den Prix du Roman Fnac und stand in der Auswahl für den Prix Goncourt. Am Tag der Fnac-Auszeichnung behauptete der damals kleine X-Account „Balance ton Claude“, später unter dem Handle „Pangramed“, der Roman sei fast vollständig mit künstlicher Intelligenz geschrieben worden. Grundlage waren Tests mit dem KI-Detektor Pangram. Orélien bestritt den Vorwurf. Er verwies auf einen bereits 2019 abgeschlossenen ersten Entwurf und einen dokumentierten Lektoratsprozess. Andere Detektoren kamen teilweise zu anderen Ergebnissen. Später bestätigte der französische Essayist Samuel Fitoussi, an dem zunächst anonymen Account beteiligt zu sein. Er schreibt für „Le Figaro“, veröffentlichte „Woke Fiction“, vertritt konservative und anti-„woke“ Positionen und investiert in KI-Start-ups. Er bestreitet eine politische Motivation und erklärt, es gehe ihm um den Schutz menschlichen Schreibens. Das ist Kontext, aber kein Beweis für ein rassistisches Motiv. Gleichzeitig berichtet Orélien von rassistischen Angriffen. Damit steht eine schwierige Frage im Raum: Wurde hier lediglich möglicher KI-Einsatz aufgedeckt – oder spielten bei Auswahl, Verbreitung und Bewertung auch Hautfarbe, Herkunft und kulturell geprägte Sprache eine Rolle? Bewiesen ist eine rassistische Motivation bisher nicht. Trotzdem gehört die Frage zur Einordnung. Rassismus zeigt sich in der Branche nicht nur durch Beleidigungen. Er kann auch darin liegen, wem Kompetenz zugetraut wird und wer seine Urheberschaft plötzlich beweisen soll. Was bedeutet nun „hundert Prozent KI“? Nicht, dass ein Detektor den Schreibvorgang beobachtet oder eine unsichtbare Claude-Signatur gefunden hätte. Das System bewertet statistische Ähnlichkeiten zu bekannten KI-Texten. Pangram meldet niedrige Fehlerraten. Doch das ersetzt keine unabhängige Prüfung dieses literarischen Einzelfalls. Ein Detektorwert ist ein Indiz, aber allein kein Beweis. Die Folgen sind trotzdem real. Oréliens Roman wurde aus der Goncourt-Auswahl entfernt, die Promotion in Kanada ausgesetzt. Zusätzlich wurden bei älteren Texten erhebliche Übereinstimmungen mit fremden Veröffentlichungen gefunden. Das ist schwerwiegend, muss aber getrennt betrachtet werden: Ein früherer Plagiatsfall beweist nicht automatisch KI-Nutzung bei einem späteren Roman. Für Autorinnen und Autoren entsteht daraus eine unangenehme Realität. Wir sind nicht verpflichtet, unseren gesamten kreativen Prozess öffentlich offenzulegen. Versionsverläufe, Rohfassungen und Lektoratsstände können im Streitfall schützen. Sie gehören aber nicht automatisch der Social-Media-Öffentlichkeit. Der Schaden dieser Debatte entsteht deshalb nicht nur durch maschinell erzeugte Bücher. Er entsteht durch eine Kultur des Verdachts: durch Prozentwerte, die wie Urteile behandelt werden, durch Anschuldigungen, die schneller reisen als Korrekturen, und durch eine Branche, in der Menschen nicht mehr fragen: „Was wissen wir wirklich?“, sondern nur noch: „Auf welcher Seite stehst du?“ Wir brauchen Kritik. Aber bessere Kritik: transparent, überprüfbar, langsam genug für Fakten und mit denselben Maßstäben für alle. Die größte Gefahr für die Literatur ist nicht nur, dass Maschinen irgendwann menschlich schreiben. Es ist auch, dass Menschen aufhören, menschlich miteinander umzugehen.

  • S2 · E5
    September 13 · 36 min

    Wie viel Druck ist zu viel Druck? Ronja Madeleines Statement ! Lagern Verlage einen Unternehmensbereich einfach aus? Und was nehmen sie dafür in Kauf?

    Das Reel von Ronja - (Autorin der Cheering for Love - Reihe) hat mich die letzten Tage sehr nachdenklich gemacht.... Wie viel Druck erzeugt das Gefühl ständig funktionieren zu müssen eigentlich bei Autoren? Und machen es sich manche Verlage nicht etwas zu einfach? Was wird von Autoren heute für eine unbezahlte Leitung für ihre Bücher erwartet und wo ist die Grenze? Wer steht denn ein ... wenn die Gesundheit vor die Hunde geht?

  • S2 · E5
    September 6 · 25 min

    Communityverlage | Doppelmoral in der Buchbubble | Haben Barsortimente eine Hoheitsgewalt | Verlagsauslieferung | Was kleine Verlage finanziell wirklich kaputt macht |

    Was tut ein Barsortiment eigentlich? Und warum ist es so wichtig für den Buchmarkt ? Wieso braucht man als kleiner Verlag einen Verlagsauslieferer und kann das Barsortiment nicht selbst beliefern? Wieso sind es oft genau diese Kosten, die einen kleinen Verlag das Genick brechen? Und sind Communityverlage die Antwort auf dieses Problem? Oder verstärken sie es vielleicht sogar noch? Themen: Barsortiment | Handelsanbindung | Communityverlag | Verlagsauslieferung

  • S2 · E4
    August 30 · 30 min

    Buchhandelsanbindung | Warum es die meisten Selfpublisher nicht in die Buchhandlung schaffen - der Grund ist nicht Qualität | Selfpublishing auf kaufmännischer Sicht

    Es gibt mehr Selfpublisher als je zuvor - und alle wollen Sie dasselbe. Vielleicht einmal in einem Buchladen, auf der Ladenfläche liegen und von Laufkundschaft entdeckt werden. Warum der Markt aber indirekt dafür sorgt, dass wir das vermutlich nicht über unsere "risikoarme" Handelsanbindung schaffen - das gibt es heute.

  • S2 · E3
    August 23 · 52 min

    Wie es eine Selfpublisherin auf die Spiegelbestsellerliste geschafft hat | Ein Märchen wird wahr? Oder knallharte Strategie...

    Mittlerweile wird Selfpublishern nicht nur der Zugang zum Markt gewährt, ... nein ! Man sagt Ihnen auch, dass Sie Spiegelbestseller werden können. Große Autoren wie Marie Döling und Marah Woolf machen es vor. Vom Selfpublishing zum Spiegelbestsellerautor. Aber ist das ein Märchen? Ein Wunder gar? Oder einfach der Moment, wo eine Autor:in entscheidet, dass Sie die Verlagsleistungen mit allen Risiken und Nebenwirkungen einfach selbst stemmt. Und was passiert, wenn es dann doch nicht klappt? Was ist überhaupt nötig damit man einen Bestseller von weitem sieht?

  • S2 · E2
    August 16 · 22 min

    Farbschnitt | Hübsche Dekoration oder knallharte Markteingstrategie

    Der Farbschnitt, der früher eher als Besonderheit galt, die nur Königen zustand, ist heute etwas, was man in jedem Regal sieht. Entwickelt hat sich dieser Trend besonders während der Pandemie, als man Produkte noch ansprechender Gestalten musste. Heute ist er nicht nur eine schöne Zierde für ein Buch, sondern wird als Marketingstrategie genutzt. _____________________________________ Werbung: Rieke Clausen hat ihre Formel 1 - Rom Com gelauncht und Leute was soll ich sagen. Ich mag keine Autos, aber ich liebe Riekes Stil zu schreiben - absolute Empfehlung wenn ihr einen Mann lesen wollt, der von der Welt in die absolut falsche Schublade gesteckt wurde und mit einem enormen Druck zu kämpfen hat.

  • S2 · E1
    August 12 · 42 min

    SPoB geht in die zweite Staffel | 4,99 € für Farbschnitte | KI Drama - der EU-AI-Act ist da ! PANIK !

    Selfpublishing ohne Bullshit - geht in die zweite Runde, und wir werden in den nächsten Monaten ein bisschen über den Buchmarkt sprechen. Nicht nur über die Dinge, die wir alle kennen sondern auch die Dinge, die hinter verschlossenen Türen so lauern.... ---------------------------------------------------------------------- Außerdem hat Tommy Brandle seinen "Klimathriller" - Die letzte Hoffnung gelauncht, mit einem hochaktuellen Thema.

  • August 11 · 4 min

    Entspannung

    Eine kleine Entspannungsübung

  • July 29 · 24 min

    Sichtbarkeit ohne Burnout | Vergleichsdruck & Motivation

    Die Buchbranche war noch nie so überfüllt wie aktuell. Die Konkurrenz ist riesig und man kämpft mit Millionen anderen Autoren um mediale Sichtbarkeit. Oft geht das so weit, dass wir nicht mehr merken, ab welchem Punkt wir vielleicht sogar unsere Gesundheit gefährden....

  • July 12 · 1 hr 9 min

    Purebelle & BlackEdition stellen den Printbetrieb ein | Ist Print tot? | Sonderfolge | Die Einordnung

    Was sagt der Markt zu der Frage: Ist das Printbuch tot? Wie kalkuliert man eigentlich eine Printauflage? Welche Fragen stellen sich wohl gerade einige Autoren? Und welche Mechanismen, werden leider oft nicht beachtet... Die Unterverlage des Wonda-Versums, der Versum Verlagsgruppe, Purebelle und Black Edition stellen zum 16.07. den Printbetrieb ein. Doch was bedeutet das eigentlich für den Markt?

  • June 28 · 49 min

    Gast Christopher Hoenig | Von Print on Demand zum Auflagendruck | Druckfails und andere Katastrophen | einfach Selfpublishing Tools | Buchmesse lohnt sich das?

    Christopher Hoenig war in meinem Podcast und wir haben darüber gesprochen, welcher Wahnsinn Ihn geritten hat, als er in den Auflagendruck gegangen ist. ;) Außerdem sprechen wir darüber, wie genau der Prozess bis dahin abgelaufen ist und wie gut die Druckerei mitgespielt hat. Christopher berichtet uns auch von seiner Erfahrung als Aussteller bei der Leipziger Buchmesse. Christopher Hoenig und sein aktueller Sommerroman "Der letzte echte Sommer" ist dann hoffentlich auch jetzt endlich erhältlich.

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