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Artwork for Punk & Paillette

Punk & Paillette

Charlie und Fabian

Tochter & Papa im Gespräch über Musik, Alltag, Trends und das Leben zwischen Plattenspieler und Pausenbrot.
Mal tiefgründig, mal total albern – aber immer echt.
Charlie und Fabian nehmen euch mit in ihren Familienalltag voller Fragen, Lachen, Kunst, Musik und kleinen Abenteuern.
🎙️ Zwei Generationen, ein Mikrofon (mittlerweile zwei 😅) – kein Filter.

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  • 22 episodes
  • weekly
  • Avg 54 min
  • German
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  • S1 · E45
    Thursday · 39 min

    #45 Laufie-Sprechies, Mittelmeer umrühren und Rockertisch

    Diese Woche fühlt sich ziemlich nach Sommer an: draußen sitzen, Musik, Markt, Wasser und zwischendurch landen wir auf einem Rockerfest, wo uns der Rocker-Chef höchstpersönlich an den Rockertisch holt. Charlie versucht das Mittelmeer umzurühren, Salz direkt aus dem Glas ist ein hervorragender Snack und auf dem Markt finden Charlie und Papa eine Badehose mit zwei wirklich fantastisch platzierten Wölfen. So schön kann Mode sein. Außerdem schmeckt Cola Zero plötzlich nach Zimt, Papa unterhält sich mit einer Schleuse und während der Aufnahme verteilt sich ein Pfefferstreuer einmal großzügig um uns herum. Und dann wären da noch die Laufie-Sprechies. Walkie-Talkies kann wirklich niemand ernsthaft besser finden. Eine Folge mit viel Sonne, ziemlich guter Laune und genau der richtigen Menge Quatsch. Episode 45 ist da. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E44
    September 10 · 58 min

    #44 Fish of the Year, Bäume sind krass und große Lyrik

    Episode 44 ist da! Wir sind immer noch in Frankreich und Papa hat eine neue Beschäftigung gefunden: Schuhe aus Fontänen angeln. Mit Spanngurt, Filmklemme und erstaunlich viel Ehrgeiz wird aus einem feststeckenden Schuh mal eben ein 20-Minuten-Projekt. Danach ist Papa nass, der Schuh gerettet und irgendwie auch ein bisschen die Luft raus, weil das Spiel jetzt vorbei ist. Charlie wird währenddessen im Supermarkt von einer fremden Frau vor Taschendieben gewarnt und Papa beweist bei Instagram, dass Wurstfinger und soziale Medien keine besonders gute Kombination sind. Außerdem sind Bäume einfach krass, wir liefern große Lyrik, reden über Fish of the Year und lösen endlich auf, was wir bei unserem Urlaubsspiel eigentlich die ganze Zeit gesucht haben. Also eigentlich alles wie immer. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E43
    September 3 · 1 hr 1 min

    #43 Saufschach, weiße Flamingos und eine Harpune

    Episode 43 ist da – und wir sitzen diesmal direkt am Wasser in Frankreich. Wir haben weiße Flamingos gesehen und klären natürlich, warum die eigentlich nicht rosa sind. Außerdem entdecken wir einen ziemlich beeindruckenden Park mit Basketball, Tischtennis, Fußball, Volleyball und fest eingebauten Schachtischen. Und weil man da natürlich irgendwie seine eigenen Figuren mitbringen müsste, entsteht ein Gedankenexperiment: Könnte man Schach nicht einfach mit Dosen und Flaschen spielen? Wer geschlagen wird, muss austrinken. Saufschach ist geboren. Auf unserem Kahn geht die Schatzsuche währenddessen weiter. Egal, wie oft wir glauben, inzwischen wirklich alles gefunden zu haben, taucht aus irgendeiner Ecke wieder etwas Neues auf. Diesmal unter anderem: eine Harpune. Warum auch nicht. Dazu gibt’s französische Rastplätze, Sprachbarrieren im Supermarkt, viel zu viel Hitze auf dem Boot und die Frage, warum Fernseher früher eigentlich ein halbes Vermögen gekostet haben. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E42
    August 27 · 47 min

    #42 Nasse Technik, ein Sextant und acht Kilo Reis

    Diesmal nehmen wir den Podcast tatsächlich auf dem Fahrrad auf. Also auf zwei Fahrrädern – jeder hat schon sein eigenes. Wir fahren vom Boot in den nächsten Ort, halten zwischendurch im Bistro und versuchen dabei irgendwie, den Faden nicht zwischen Gegenwind, Autos und französischen Mücken zu verlieren. Unser Bus hat inzwischen einen neuen Besitzer bekommen und wir sind offiziell ohne Auto. Dafür beschäftigen wir uns jetzt erstaunlich intensiv mit Lenkzeiten, Fahrerkarten und der großen Frage, was zur Hölle eigentlich Kabotage ist. Außerdem erzählt Papa, wie ausgerechnet er inzwischen Höhenangst entwickelt hat und auf einer ungefähr fünf Meter hohen Mauer plötzlich nicht mal auf allen Vieren weiterkam. Charlie beschäftigt dagegen die deutlich wichtigere Frage, ob Mittelmeer, Salzwasser und Sonne ihre Haare schneller blond machen. Auf dem Boot gibt es derweil die erste kleine Havarie: Es regnet durch mehrere Luken, eine davon hat Papa vorher versehentlich rausgeboxt und dann entdecken wir auch noch eine Kiste mit nasser Technik. Die logische Konsequenz: Wir stehen mit einem Zollstock im Supermarkt, messen Reispackungen aus und kaufen 8640cm³ Reis. Dazu gibt’s einen Ö-Tag mit Böla, Charlö und natürlich Pömmes, einen neu entdeckten Organiser-Fetisch, einen kleinen Bootshund und ziemlich viel neues Leben auf unserem Kahn. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E41
    August 21 · 35 min

    #41 One Rider, Jellydog und Springerstiefel

    Episode 41 entsteht diesmal nicht im Wohnzimmer, sondern unter einer Linde irgendwo in Baden-Württemberg. Wir sind mit dem vollgepackten Bus auf dem Weg zum Boot, haben die Wohnungsübergabe hinter uns und versuchen nebenbei herauszufinden, ob „herausragend“ eigentlich auch auf Badisch funktioniert. Charlie hat einen Euro aus einem Einkaufswagen befreit, Papa bekommt einen Stressball verordnet und wir lösen unser „Wer würde eher?“-Spiel auf. Dabei erfahren wir unter anderem, wer Fallschirm springen würde, wer eher mit Haien taucht und warum Charlie im Dschungelcamp vermutlich einfach die Regeln der Sendung ändern würde. Natürlich geht es auch nochmal um Jellycat. Charlie würde nämlich deutlich lieber selbst Kuscheltiere „zubereiten“, als nur eins zu kaufen – notfalls eben unter der neuen Marke Jellydog. Papa erzählt außerdem von seinen ersten Springerstiefeln und der bis heute ungeklärten Frage, ob die für die kahlen Stellen an seinen Waden verantwortlich sind. Wir wollen von den LKW-Fahrer*innen unter euch alles über Pausen, Schlafplätze und das Leben unterwegs wissen, bauen für besseren Sound spontan den halben Bus um und stellen fest, dass Charlie andere Frequenzen neben Bass eigentlich grundsätzlich ablehnt. Dazu gibt’s falschrum gelegte Canasta-Karten, Hans Guck-in-die-Luft und eine Simson-Schwalbe mitten in der Aufnahme. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E40
    August 13 · 58 min

    #40 Dior Kids, Tür aufbrechen und Bass zum Atmen

    Eigentlich wollten wir nur ganz normal über unsere Woche reden. Am Ende landen wir bei Dior Kids und einer aufgebrochenen Tür. Charlie war im KaDeWe und hat dort neben ungefähr drölf Louis-Vuitton-Abteilungen auch Dior Kids und natürlich Jellycat entdeckt. Den erhofften Laden gab’s zwar nicht, dafür lernen wir sehr ausführlich, wie man ein winziges Kuschelcroissant für 25 Euro so behandeln lassen kann, als würde es gerade frisch in einer Bäckerei zubereitet. Außerdem brechen wir mit ausdrücklicher Erlaubnis eine fremde Tür auf, wobei ein Zelthering überraschend hilfreich wird. Am See gab's Aura-Flirting und im Fotostudio ignoriert Papa ein wirklich sehr großes Schild zur Lautstärkeregelung. Dann gibt’s vielleicht ein neues Familienspiel namens „Da kugelt sich der Hund“, alte schwarze Klamotten bekommen ein zweites Leben und Charlie stellt fest, dass normaler Bass einfach nicht reicht. Gesucht wird eher die Sorte Bass, bei der die Lautsprecher das Atmen übernehmen. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E39
    August 6 · 43 min

    #39 Erwachsenen-Geld, Gesichtswurst und Vita-Cola

    Episode 39 ist da – und diesmal sitzt Bela als Überraschungsgast mit am Tisch. Zu dritt sprechen wir über Jugendwörter, Boomer-Wörter und die Frage, warum „Klimmern“ Subkultur bleibt. Bela und Charlie entdecken ihre gemeinsame Liebe zu Vita-Cola, testen Papas Widerstandskraft mit Dad Jokes und erklären, weshalb ein Geschwisterstreit manchmal eigentlich ein Streit mit den Eltern ist. Dann tauschen wir gedanklich das Alter: Papa wäre mit zwölf plötzlich nicht strafmündig, die Kids hätten einen Papakörper, aber immerhin Erwachsenen-Geld zum Shoppen. Außerdem sammeln wir Wörter, die schon beim Hören wehtun – allen voran Warzenvorhof und Gesichtswurst – und erinnern uns an eine Geburtstagsgirlande, die aus ausgedruckter Wurst bestand. Es geht um kaputtgeänderte Eissorten, Tanzen im Sommerregen, Dirty Dancing neben der Nintendo Switch, Mogelpackungen mit fehlendem Füllstrich und Partyspiele, die jede echte Party zuverlässig beenden. Zum Schluss rechnen wir noch mit dem Schwimmunterricht ab: Duschgelkontrollen, widersprüchliche Anweisungen und Schaum in der Badehose inklusive. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E38
    July 30 · 1 hr 2 min

    #38 The Prodigy, Wer wird Millionär und ein brennendes Kuscheltier

    Episode 38 ist da – und wir starten mit einer ziemlich späten Erkenntnis: Wenn unter unserem Reel ein tanzendes GIF mit der Zahl 38 auftaucht, könnte das tatsächlich etwas mit der Episodennummer zu tun haben. Hat auch nur zwei Folgen gedauert. Außerdem geht’s um Werbung für Hörgeräte zwischen Podcasts und um Papas verpasstes The-Prodigy-Konzert. Wegen eines sintflutartigen Regenschauers wurde daraus zwar nichts, dafür färbte sein durchnässter Kapuzenpullover den kompletten Oberkörper blau. Papa Schlumpf ohne Konzert, aber mit bleibender Erinnerung. Danach wird es haarig: Papas letzte Frisur vor der Dreiviertelglatze, misslungene Dreadlocks, Charlies feste Haarwaschtage und Frisuren mit Kopfschmerzgarantie. Dabei klären wir auch, warum Rosmarin sowohl in Shampoo als auch in Papas geliebten Cashewkernen stecken. Charlie hält Papa nämlich für nussabhängig. Rund 500 Gramm pro Woche und täglicher Nussbedarf sprechen zumindest nicht eindeutig dagegen. Dazu gibt’s Tränen wegen eines brennenden Kuscheltiers, den Song „Hi Ren“, vermüllte Flüsse auf Bali und Bodenplatten, die durch Schritte Strom erzeugen. Viel Spaß beim Hören!

  • S1 · E37
    July 23 · 57 min

    #37 Pop-up-Flop, Lilienexperiment und „Eine Mango flog über das Drosselnest“

    Episode 37 ist da! Wir starten direkt mit einer der großen Musikfragen unserer Zeit: Die Ärzte oder Die Toten Hosen? Charlie hat eine klare Meinung, Papa dafür sehr viele ungefragte Zusatzinformationen über Farin Urlaub, Bela B. und Künstlernamen im Allgemeinen. Auch unser großes Lilienexperiment geht endlich in die nächste Runde. Die Blüten sehen weiterhin ziemlich schön aus, riechen aber leider noch immer so, als sollte man sie besser nicht unbeaufsichtigt im Wohnzimmer stehen lassen. Immerhin haben wir inzwischen herausgefunden, welcher Teil der Blume vermutlich für den Geruch verantwortlich ist. Wie dieser Teil heißt, wissen wir natürlich trotzdem nicht. Außerdem geht’s um kalte Nächte im Zelt, feuchte Zeltwände und drei erwachsene Menschen, die mehrere Stunden brauchen, um gemeinsam ein Zelt aufzubauen. Irgendwann hält jede Person irgendeine Stange fest und niemand kann mehr loslassen, weil alle nur noch lachen. Auf dem Flohmarkt 2.0 werden wir bereits beim Aufbau von Menschen umzingelt, die offenbar davon ausgehen, dass wirklich alles verkäuflich ist – inklusive Akkuschrauber und unserer eigenen Campingstühle. Charlie berichtet von zwei sehr unterschiedlichen Kosmetik-Pop-ups, Heatless Curls und davon, dass kostenlose Produkte allein noch lange keine gute Veranstaltung machen. Zum Schluss versucht Papa, ein verschwundenes SoundCloud-Set wiederzufinden. Nach stundenlanger Suche schreibt er schließlich das Künstlerkollektiv Sonne, Mond und Mango an und bekommt tatsächlich einen exklusiven Link zu „Eine Mango flog über das Drosselnest“. Charlie entdeckt währenddessen kurz vor dem geplanten Verkauf ihres Nintendo 2DS XL plötzlich Sims 3 für sich. In der ersten Nacht wird sie direkt ausgeraubt und verliert Herd, Dusche, Waschbecken und Toilette. Dafür flirtet sie bereits mit fünf Menschen und arbeitet zielstrebig an ihrer politischen Karriere. Prioritäten. Viel Spaß Hören!

  • S1 · E36
    July 16 · 1 hr 3 min

    #36 The Final Countdown auf der Harmonika und Canasta statt Schlaf

    Wir starten mit unseren plötzlich blühenden Lilien und der Erkenntnis, dass Papa bis vor Kurzem offenbar dachte, an einer Lilie wächst grundsätzlich nur eine einzige Blüte. Botanik läuft bei uns. Danach geht’s noch einmal zurück zum Unpluggedival. Papa kniet mitten auf der gesperrten Straße, um seine Bauchtasche zu sortieren, und ein fremder Mann fragt vorsichtshalber, ob alles in Ordnung ist. Ziemlich nett – auch wenn Papa kurz mit einem religiösen Gespräch gerechnet hat. Wir klären außerdem, warum man sich in Monaten mit R auf keinen Fall auf den Boden setzen darf und weshalb wir trotzdem die meiste Zeit ziemlich bodennah unterwegs sind. Musikalischer Höhepunkt war ganz klar „The Final Countdown“ auf der Harmonika. Also auf diesem kleinen Klavierding, in das man durch einen Schlauch pustet und das Papa bisher nur für eine seltsame Alternative zur Blockflöte gehalten hat. Zwischendurch gibt’s einen Ginger-Ale-Tornado, Frittenwerk statt richtigem Restaurant und die Erkenntnis, dass Pommes zwar eigentlich Notfallessen sind, mit genug Zeug obendrauf aber plötzlich doch funktionieren. Und weil wir am Aufnahmetag Hochzeitstag haben, reden wir über Canasta und die Frage, warum man nicht schlafen sollte, wenn auf dem Balkon noch Karten liegen. Dazu kommt ein ziemlich großer Liebesbeweis.

  • S1 · E33
    July 9 · 36 min

    #35 Räubertochter, pinke Papes und Katerfrühstück

    Wir sitzen im Restaurant, im Hintergrund rauschen U-Bahn und Straßenbahn, und uns gegenüber die Rapperin Räubertochter: waschechte Berlinerin, die fürs Studium nach Wien gezogen ist. Kennengelernt beim Unpluggdival-Teamtreffen waren direkt begeistert und wollten sie eigentlich sofort als ersten Gast bei uns haben. Hat wegen Wien, Terminen und Leben nicht ganz geklappt, aber jetzt sitzt sie da: nach zwei Konzerten, wenig Schlaf und trotzdem mit richtig viel Bock. Genau unser Tempo. Es geht um kleine Bühnen, große Überwindung, Auftritte beim Unpluggedival und im Berliner ://about blank, um Freund*innen, die Texte auswendig können und im Zweifel als persönliche Souffleusen funktionieren, Bühnen-Make-up und Rap. Dazu erzählt sie, wie ihre Songs im Studio entstehen, warum sie live tatsächlich über Windows Media Player performt, und wie ihre Spotify-Code-Aufkleber komplett an uns vorbeigegangen sind, weil jemand versucht hat, sie wie einen QR-Code mit der Handykamera abzufotografieren. Wir reden über Bühnenangst, Hunde, Katzen namens Brötchen, ihr Studium in Wien und den Plan, sich für Operngesang zu bewerben. Am Ende steht ein Versprechen im Raum: Wir sehen uns live wieder.

  • S1 · E34
    July 2 · 1 hr 11 min

    #34 Nippel-Aufkleber, Zollstock-Attacke und Der Teufel trägt Prada 2

    Episode 34 von Punk & Paillette ist da – und wir feiern: über 5.000 Streams, über 2.000 Insta-Follower und fast 300 auf Spotify. Eigentlich schon seit drei Folgen fällig, aber wir haben`s natürlich vercheckt. Schnips, schnips. Bevor es losgeht, muss aber noch ein Vogel geklärt werden: Nach unserer Tauben-Folge bedient sich seitdem eine Taube an Mamas Balkonpflanzen – rupft sich die Wurzeln raus, um sich damit anderswo ein Nest zu bauen. Zeichen oder Zufall, wir wissen es nicht. Dazu gibt`s endlich Aufklärung zur Interpol-Geschichte mit Jennys verschwundenem Ausweis (Spoiler: die Behörde bleibt ein Rätsel) und ein Feedback-Geständnis: Nein, wir sind keine Ace-of-Base-Fans, aber Thunderdome 7 auf CD, das war mal was. Dann geht`s an den See – mit gemietetem E-Auto, das uns gleich zweimal beim Laden im Stich gelassen hat, aufgeschnittenen Füßen, einem Dorfrestaurant mit ausschließlich Fleisch auf der Karte und einem Wildgulasch ganz ohne Wacholder. Einen Tag vorher waren wir im Freiluftkino bei Der Teufel trägt Prada 2 – mit Gewitter, Einweg-Regencapes, einem waschechten Hulk-Moment und der Frage, warum ausgerechnet an diesem Abend Weiß getragen wurde. Außerdem: ein Geheimnis von Charlie (übrig gebliebenes Gebäck und Wasser für die Menschen vorm Netto), Berlins wildeste Aufkleber-Motive, ein Ausblick aufs nächste Interview mit Räubertochter, ein Streit ums Putzen, der in einem kaputten Siphon endete, und späte Rache mit einem Zollstock vor Charlies Schule. Und weil`s uns wichtig ist: Diese Woche startet das Unpluggedival in der Florastraße, Pankow – zehnjähriges Jubiläum, komplett unabhängig, komplett ehrenamtlich. Kommt vorbei.

  • S1 · E33
    June 25 · 1 hr 15 min

    #33 Blinker verloren, Badesee gefunden und Mama auf der Fahndungsliste

    In Folge 33 von Punk & Paillette fangen wir mit Tauben an. Eine Hörerin hat sich gemeldet und darauf hingewiesen, dass man Tauben eigentlich genauso wenig eklig finden dürfte wie Obdachlose. Das Argument sitzt. Wir spielen "Rede oder halt das Maul" und kommen beide zu dem Schluss, dass es besser ist, erst mal das Maul zu halten. Dann Ace of Base. Auf der Fahrt nach Augsburg lief "The Sign" und eine von uns hat das Prädikat "furchtbar" vergeben... Die Fahrt nach Augsburg dauerte entspannte zehn Stunden. Irgendwo in Sachsen fällt unser vorderer Blinker einfach ab – nicht kaputt, weg, ein Loch im Auto, samstags. Wir fahren kurz vor Feierabend auf einen Schrottplatz in Thüringen, der Mann dort bastelt uns einen neuen Stecker, klebt alles mit Gaffer rein. Das hält. Danach entdecken wir von der Autobahn aus eine Sommerrodelbahn – natürlich fahren wir ab. Und dann ein Badesee sechs Minuten abseits, komplett leer, eine ganze Anlage nur für uns vier. Außerdem: das erste Mal Geld am Automaten abheben, ein Fremder im Späti, der einfach mitbezahlt, und die These, dass unser Leben als Daily Soap bei keinem Sender durchgehen würde, weil die Drehbücher zu unglaubwürdig klingen. Das stimmt. Vor zwei Jahren wollten wir nach Albanien. An der montenegrinischen Grenze war Jennys Ausweis bei Interpol zur Fahndung ausgeschrieben. Warum, weiß bis heute niemand. Der Ausweis wurde eingezogen, etwas auf Montenegrinisch unterschrieben, wir des Landes verwiesen. Albanien wurde Kroatien. Einer von uns hat herzhaft gelacht... Wie immer: etwas chaotisch, viel unterwegs und eine Geschichte dabei, die kein Drehbuch überlebt hätte.

  • S1 · E32
    June 18 · 36 min

    #32 Die Krakeelen, Hausaufgabenhölle und Pogo in Zeitlupe

    In Folge 32 von Punk & Paillette sind wir in Augsburg zu Gast bei Die Krakeelen in der Ballonfabrik. Wir sind alle ein bisschen aufgeregt, klären direkt am Anfang, ob es wirklich bei die Krakeelen heißt, und Charlie ist vor lauter Herzrasen kurz nicht in der Lage, die erste Frage zu stellen. Dann sprechen wir mit Sophie und Julian über Kinderpunk, Konzerte im Hellen, Kinder am Mikrofon, „Ich mag Lego“, Schulregeln, Kraki, die wahre Bedeutung von Hausaufgaben und klären, was Eltern vielleicht lieber mal nicht mehr sagen sollten. Natürlich haben wir auch gespielt. Unter anderem Punk oder Zeigefinger und Songtitel aus der Hölle. Nach dem Interview sehen wir Die Krakeelen live, erleben Strandball-Pogo, Ohrwürmer über Duschen und Stinken, sehr viel Kinderpunk-Energie und Charlies Einsatz am Merchstand. Zum Schluss sitzen wir an einem türkisblauen See, haben Hunger auf Nudeln und sind uns ziemlich sicher: Das war richtiger Punk.

  • S1 · E31
    June 11 · 1 hr 1 min

    #31 Global Space Odyssey, ein Boot als Wohnung und die Trennung vom Vinyl

    In Folge 31 von Punk & Paillette testen wir unsere neuen Mikrofon-Griffe mit Puschel für unser bevorstehendes Interview mit Die Krakeelen und Charlie sieht dabei direkt aus wie eine RTL-Moderatorin. Es geht um heisere Stimmen nach Schulfest-Gebrüll, Neon Schwarz, den Doppeldecker-Bus, geklaute Eddings, außerdem fragen wir uns, ob es eigentlich Global Space Odyssey oder Global Space Odysee heißt. Wir erzählen von unserem Leipzig-Wochenende: Zwischenstopp bei Oki, Global Space Odyssey, Flohmarkt-Ablenkung, selbstgemachtem Wassereis, vier Etagen Müller, McDonalds-Schande, Demo-Auflagen, Hängematte im Park und der Erkenntnis, dass abbiegende Hauptstraßen aussehen können wie traurige Smileys oder traurige Einhörner. Charlie sucht außerdem Glitzer-Mascara, wir sprechen über unsere Podcast-AI Uschi, Emojis, „Clock It“, „Malle ist nur einmal im Jahr“ und Charlies offizielle Beschwerde gegen Mogelpackungen, besonders bei Nutella-Sticks. Und dann wird es groß: Wir erzählen, warum wir umziehen und warum unsere Wohnung bald ein Boot ist. Genauer gesagt ein Segelkatamaran im Mittelmeer. Das bedeutet auch: Es wird aussortiert. Vieles muss weg, manches darf mit, und Fabian muss sich der wohl härtesten Wahrheit stellen: Die Schallplatten können nicht alle mitkommen. Hier gehts zu den Vinyls die nicht mit dürfen: https://punkundpaillette.de/vinyl.html Aber keine Sorge: Aus Punk & Paillette wird trotzdem kein Segelpodcast.

  • S1 · E30
    June 4 · 1 hr 3 min

    #30 Porzellan-Plume, Technokerne und Hochzeitsbritney

    Episode 30 von Punk & Paillette ist da. Diesmal geht’s um die Porzellan-Plume mit P, diese heißt bei uns jetzt einfach Plume. Warum? Weil Charlie es falsch geschrieben hat, niemand widersprochen hat und Cashewkerne schließlich auch Technokerne heißen. Das ist das Niveau, auf dem wir Entscheidungen treffen... Außerdem geht’s um Rick and Morty-Streetart, WhatsApp-Status, Kamerakram und vor allem um eine Hochzeit, die ziemlich viel Stoff für diese Folge liefert: mit Schloss, Trauung, Blumenmensch statt Blumenmädchen, Hüpfburg, Emotionen, kleinen Pannen und dem Moment, in dem Britney läuft und Britney geht immer, also haben wir getanzt. Wie immer etwas chaotisch, ein bisschen drüber und ziemlich genau unser Ding.

  • S1 · E29
    May 28 · 51 min

    #29 Mittelfinger, Stahlbetten und Glimmern fürs Jugendwort

    In Folge 29 von Punk & Paillette geht es direkt mit einem Mittelfinger los, der eigentlich nur eine Reaktion auf Papas sehr strebermäßiges Brille-hochschieben war. Danach klären wir, ob seine Brille rosa, pink, neon oder doch eher lachsfarben ist, warum Gelee-Bananen zum Frühstück offenbar gar nicht so abwegig sind und weshalb eine Porzellanblume im Treppenhaus plötzlich zum kleinen Ermittlungsfall wird. Außerdem nehmen wir Feedback auf und überlegen, wie ein „Day in the Life“ als reines Hörformat funktionieren könnte. Mit festen Aufnahmezeiten, Schule-Arbeit, Party- oder Gammelwochenende oder sogar als komplett überkomplizierter Stereo-Podcast mit linkem und rechtem Tonkanal. Schöne Idee, Umsetzung eher schwierig. Charlie erzählt von der Klassenfahrt mit Stahlbetten, Ameisen im Zimmer, hartem Kartoffelpüree, Kackesee, Blutegel-Alarm und Wanderungen ohne erkennbares Ziel. Dazu geht es um Chemical Brothers, Schallplatten, Handy-Speicherprobleme, klebriges Desinfektionsmittel, Party-Kabelmanagement, Charlies Abschluss-Steckbrief und natürlich um die wichtigste Mission dieser Folge: Glimmern muss Jugendwort werden!

    • Transcript
  • S1 · E28
    May 21 · 54 min

    #28 Impro-Blumen, Laser-Dude und fremdgegangen mit Claude

    In Episode 28 müssen wir gleich zwei Wochenenden aufarbeiten — und das merkt man. Erst geht es zurück auf eine Geburtstagsparty mit Open-Air-Kneipen-Vibes, Lagerfeuer, Impro-Theater, Fake-Blumen, einem sehr ungünstigen Wurfmoment... Danach geht es direkt weiter ans Meer: Festival, Ostseewetter, Kinder-Crew, Tanzteppiche, Salat und Gelee-Bananen zum Frühstück, Fischbrötchen am Strand und eine Expedition in den Nachbarort, bei der Pommes geteilt, Eisschokolade kritisch bepreist und ein überraschender Skaterpark gefunden wird. Außerdem geht es um Laserfunken, ein sehr schönes Podcast-Notizbuch, das Familienspiel „Mein Meer“, Sprachnachrichten bei iMessage und Charlies dramatische Trennung von ChatGPT — denn sie ist offenbar mit Claude fremdgegangen. Eine volle, chaotische und übermüdete Folge Punk und Paillette — mit Lagerfeuer, Festivalstaub, Kinderabenteuern und ganz viel „Wir müssen eigentlich noch duschen und packen“.

    • Transcript
  • S1 · E23
    May 14 · 1 hr 10 min

    #27 Zwischen Denken ohne Hören und gekrümmtem Raum

    In Episode 27 wird es voll, wild und ziemlich schön: Bela ist beim Feedback nochmal dabei, weil sein Auftritt und vor allem seine große Frage aus der letzten Folge so viele spannende Antworten ausgelöst haben. Es geht darum, wie gehörlose Menschen denken, welche Rolle Sprache dabei spielt und wie beeindruckend es ist, wenn Zuhörer*innen mit echtem Fachwissen reagieren. Außerdem krümmen wir den Raum — zumindest versuchen wir es mit Tuch, Bällen und einer ordentlichen Portion Einstein für zu Hause. Danach geht es um ein halbes Jahr Podcast, Community-Gefühl, Paula Wolf, Shopping, Erwartungshaltungen, Techno und Drum and Bass.

    • Transcript
  • S1 · E26
    May 7 · 42 min

    #26 Reiher, Rauch und Raptexte

    Willkommen zu Folge 26 von Punk & Paillette: "Reiher, Rauch und Raptexte“. Diese Folge kommt nicht aus dem Wohnzimmer, sondern direkt vom Lagerfeuer. Im Hintergrund knackt das Holz, irgendwo am Weiher wohnen vermutlich Reiher, und Bela ist zum ersten Mal mit dabei. Wir sprechen über das Minecraft-Frühlingsupdate, niedliche Babymobs und darüber, wie absurd ein Babyzombie auf einem Babyhuhn aussehen kann. Außerdem erzählt Bela von einem Minecraft-Server, auf dem geklaute Items, Cheater-Moves und Admin-Machtmissbrauch ziemlich schnell für schlechte Stimmung gesorgt haben — dies im direkten Vergleich zu unserem „Kuschelserver“ mit pinkem Schaf und Prinzessinnenbett. Dann wird es zwischen Charlie und Chatty persönlich: Charlie hat gefragt, was ihre peinlichsten oder unangenehmsten ChatGPT-Momente waren — und Chatty hat daraus gefühlt eine kleine Beschwerdeliste geschrieben. Zwischen „checkst du?“, „das ist alles falsch“ und „du kannst das eh nicht“ stellt sich die Frage, wer hier eigentlich wen verletzt hat. Bela zeigt außerdem, wie textsicher er in unserem Musikquiz ist. Es geht um Juju, K.I.Z., Großstadtgeflüster, Antilopen Gang, MC Fitty und einige Zeilen, die erstaunlich schnell aus dem Kopf kommen. Dazu gibt es noch Lagerfeuerrauch im Gesicht, Fabians Erinnerungen an CB-Funk, Blinkzeichen von LKWs, eine Diskussion über Twitch-Kameraperspektiven und eine philosophische Frage die Bela beschäftigt, „In welcher Sprache denke gehörlose Menschen?". Eine Folge mit Reihern, Rauch, Raptexten, Minecraft-Drama und verletzten Bot-Gefühlen.

    • Transcript
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