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Artwork for Psyche im Quadrat
Health & FitnessMental Health

Psyche im Quadrat

Bezirk Oberbayern, kbo-Kliniken des Bezirks Oberbayern; Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Erkrankter; Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (OSPE) e. V.

Über den Podcast: Willkommen zu Psyche im Quadrat, einem Podcast, der die Themen der psychischen Gesundheit aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Moderator Matthias Riedel-Rüppel, selbst Mitarbeitender des Bezirks Oberbayern und der Kliniken des Bezirks Oberbayern sowie Intendant im Kleinen Theater Haar, bringt in jeder Folge Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und Leistungsträger an einen gemeinsamen Tisch. Ziel ist es, eine offene Diskussion über psychische Erkrankungen zu fördern und neue Wege des Verstehens und Unterstützens zu eröffnen.
Durch Psyche im Quadrat kommen Menschen zu Wort, die auf verschiedene Weisen betroffen sind: Betroffene, die ihren Alltag bewältigen, Angehörige, die unterstützen und Orientierung geben, Fachkräfte, die behandeln und begleiten, sowie Vertreter des Bezirks Oberbayern, der zahlreiche Hilfsangebote finanziert und organisiert. Diese verschiedenen Sichtweisen zusammenzubringen eröffnet eine umfassendere Perspektive auf die Herausforderungen und Bedürfnisse im Bereich der psychischen Gesundheit.

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  • 7 episodes
  • every few months
  • Avg 52 min
  • German
  • September 10 · 58 min

    Suizidgedanken – Wie Reden Leben retten kann. Zwei Perspektiven

    Weiterführende Informationen • Krisendienste Bayern: https://www.krisendienste.bayern • Münchner Bündnis gegen Depression: https://www.muenchen-depression.de • Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de • kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern: https://www.kbo.de • Bezirk Oberbayern: https://www.bezirk-oberbayern.de • Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Erkrankter: https://www.angehoerige-oberbayern.de • Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (OSPE) e. V.: https://www.ospe-ev.de Hilfe in psychischen Krisen Wenn Sie selbst Suizidgedanken haben oder sich Sorgen um einen anderen Menschen machen, holen Sie sich Unterstützung. Krisendienste Bayern Telefon: 0800 655 3000 Kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar. Auch Angehörige, Freunde und andere Bezugspersonen können sich an die Krisendienste Bayern wenden. TelefonSeelsorge Telefon: 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123 Bei akuter Lebensgefahr wählen Sie bitte den Notruf 112. Über den Podcast Psyche im Quadrat ist eine Gemeinschaftsproduktion von: • Bezirk Oberbayern • kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern • Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener (OSPE) e. V. • Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Erkrankter Der Podcast informiert über psychische Erkrankungen, stellt Hilfsangebote vor und bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen: die von Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen. Gemeinsam möchten wir Verständnis fördern, Vorurteile abbauen und Orientierung im Hilfesystem geben.

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  • July 15 · 54 min

    Mut zur Hilfe – Was Kinder- und Jugendpsychiatrie leisten kann

    Wann braucht ein Kind professionelle Hilfe? Was passiert eigentlich in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie? Und warum ist der Schritt, Unterstützung anzunehmen, oft der mutigste, den Familien gehen können? In dieser Folge spricht Moderator Matthias Riedl Rüppel mit Priv.-Doz. Dr. Katharina Bühren, Ärztliche Direktorin des kbo Heckscher-Klinikums. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Türen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und sprechen über psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, Warnsignale, Behandlungsangebote sowie die Rolle von Eltern, Schule und Gesellschaft. Die Folge zeigt, wie moderne Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeitet, mit Vorurteilen aufräumt und Mut macht, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen. In dieser Folge geht es unter anderem um: • Welche psychischen Erkrankungen Kinder und Jugendliche betreffen können • Woran Eltern erkennen, dass ihr Kind Unterstützung braucht • Erste Anlaufstellen und Hilfsangebote für Familien • Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit • Leistungsdruck, Schule und Social Media als Belastungsfaktoren • Ambulante, tagesklinische und stationäre Behandlungsmöglichkeiten • Wie ein Klinikaufenthalt abläuft und was Familien erwartet • Die wichtige Rolle der Eltern während der Behandlung • Die Zusammenarbeit mit Schule, Jugendhilfe und weiteren Unterstützungsangeboten • Warum frühe Hilfe langfristig Leben verändern kann Zu Gast Priv.-Doz. Dr. Katharina Bühren Ärztliche Direktorin des kbo-Heckscher-Klinikums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

    • Transcript
  • February 11 · 1 hr

    Von der Klinik in den Alltag – Erfahrungen, Herausforderungen & Wege nach der Entlassung

    Kapitelmarken • 00:16 – Intro & Thema: Von der Klinik in den Alltag • 01:44 – Gäste & Perspektiven: Angehörigenarbeit (ApK/OI) und EX-IN-Genesungsbegleitung • 02:53 – ApK & Oberbayerische Initiative: Auftrag, Selbsthilfe, Gremienarbeit, Interessenvertretung • 04:25 – Angehörige im System: Warum Bedürfnisse oft übersehen werden • 06:09 – Entlassungserleben: „Freiheit“ nach der Klinik und Realität in einer Einrichtung • 08:55 – Heute: Leben mit Struktur, Arbeit als EX-IN, Tagesstätte Theateratelier • 10:03 – Angehörige in der Klinik: Einbindung, damalige Erfahrungen, Veränderungen über die Jahrzehnte • 11:57 – Familiensysteme: Nähe, Distanz, Unsicherheit und Erwartungen nach der Entlassung • 16:22 – Entlassmanagement: Lücken, Eigeninitiative, Therapeutische Wohngemeinschaft (TWG) • 18:12 – Selbsthilfe: Warum Angebote oft erst später greifen • 20:28 – Schweigepflicht & Verantwortung: Zusammenarbeit ermöglichen, Grenzen respektieren • 28:03 – Ängste vor Alltag und Arbeit: Vulnerabilität, Rückkehr, Unterstützungsmöglichkeiten • 30:14 – Angehörigen-Selbstfürsorge: Stabil bleiben, nicht zur Belastung werden • 31:26 – Hilfe vs. Übergriff: „Glucken“, Kontrolle und die Bedeutung von Autonomie • 35:48 – Vertrauen/Zutrauen: Ressourcen stärken statt Defizite verwalten (Recovery) • 43:29 – Konkrete Empfehlungen nach Entlassung: Reflexion, Frühwarnzeichen, Schlaf, Tagesstruktur, Behandler*innen finden • 49:36 – Enttäuschung: Systemgrenzen, Familienbelastung, Modellverhalten und Rollenklärung • 56:09 – Wunschbaum: Finanzierung von Strukturen und ressourcenorientierte Haltung • 58:11 – Ein Satz zum Mitnehmen: erster Tag nach der Klinik (Betroffene & Angehörige) • 59:11 – Credits & Ausblick: Nächste Folge zum ambulanten Versorgungssystem Kernaussagen (Takeaways) • Übergänge sind Bruchstellen: Nach der Klinik braucht es Orientierung, realistische Erwartungen und tragfähige Netzwerke. • Angehörige sind „mitbetroffen“: Entlastung, Austausch und Selbstfürsorge sind zentrale Schutzfaktoren. • Schweigepflicht bleibt zentral: Entbindungen können Zusammenarbeit erleichtern, müssen aber freiwillig und passend sein. • Trialog statt „über jemanden reden“: Konstruktive Lösungen entstehen, wenn Betroffene einbezogen werden – nicht nur besprochen. • Autonomie ist kein Luxus: Unterstützung gelingt über Abstimmung, Geduld und Grenzen – nicht über Kontrolle. • Recovery heißt Ressourcen stärken: Fokus auf gesunde Anteile, Tagesstruktur und ein lebenswertes Umfeld. • Selbsthilfe braucht Timing: Viele nutzen sie erst, wenn Symptome und Klinikfolgen etwas Abstand bekommen. Für wen ist die Folge? Betroffene nach einem Klinikaufenthalt, Angehörige und Freundeskreis, Peer-Begleiter*innen, Fachkräfte in ambulanter Versorgung, Tagesstätten/Sozialpsychiatrie sowie alle, die Entlassung, Nachsorge und Recovery-orientierte Unterstützung besser verstehen möchten. Genannte Angebote & Anlaufstellen • ApK München / Oberbayerische Initiative (Angehörigenarbeit, Selbsthilfe, Gruppenaufbau, Interessenvertretung) • EX-IN-Genesungsbegleitung (Peer-Support) • Therapeutische Wohngemeinschaften (TWG) • Tagesstätten / Kontakt- und Begegnungsangebote (z. B. Theateratelier) • Sozialpsychiatrischer Dienst (SPDI) • Selbsthilfe von Psychiatrie-Erfahrenen (z. B. Münchner Psychiatrie-Erfahrene)

  • Apr 30, 2025 · 37 min

    "Aus der psychischen Krise: Ein Wegweiser zur Unterstützung“

    In dieser zweiten Folge widmen wir uns dem Thema der Unterstützung in psychischen Krisen. Matthias Riedl-Rüppel spricht mit Elif Weidinger und Anna Moosheimer vom Krisendienst Psychiatrie Oberbayern über das umfassende Hilfsangebot für Menschen in seelischen Notlagen. Anhand eines anonymisierten Fallbeispiels erfahren wir, wie der Krisendienst arbeitet – von der telefonischen Erstberatung bis hin zum mobilen Einsatzteam, das bei Bedarf auch persönlich vor Ort unterstützt. Elif und Anna erläutern, wie wichtig frühzeitige Hilfe ist, wie die Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen wie Kliniken, Polizei oder sozialen Diensten abläuft und warum niedrigschwellige, präventive Unterstützung entscheidend sein kann. Gemeinsam betonen sie, dass psychische Krisen viele Gesichter haben und der Zugang zu Hilfe leicht und anonym möglich sein muss. Die Folge macht Mut, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen, und gibt einen Einblick in die Entwicklung und Strukturen des Krisendienstes in Oberbayern, der bayernweit Vorreiter in der ambulanten Krisenversorgung ist. Krisendienst Psychiatrie in Oberbayern: Der Krisendienst Psychiatrie in Oberbayern bietet schnelle Unterstützung für Menschen in akuten psychischen Krisen – telefonisch rund um die Uhr und bei Bedarf auch mit mobilen Einsatzteams vor Ort. Das Angebot ist kostenlos und anonym erreichbar unter der Telefonnummer 0800 / 655 3000. Moderation: Matthias Riedl-Rüppel Herausgeber: Bezirk Oberbayern – https://www.bezirk-oberbayern.de/ Kliniken des Bezirks Oberbayern – https://kbo.de/ OSPE – Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener e. V. – https://www.ospe-ev.de/ OI – Angehörige psychisch erkrankter Menschen in Oberbayern – https://angehoerige-oberbayern.de/

  • Nov 14, 2024 · 54 min

    Familie und Krankheit: Ein Dialog über Ersterkrankung und Unterstützung

    In dieser ersten Folge setzen wir uns mit dem Thema der Ersterkrankung auseinander – ein einschneidendes Ereignis, das das Leben der Betroffenen und ihrer Familien nachhaltig prägen kann. Matthias Riedel-Rüppel begrüßt Peter und Lisa, die aus ihrer eigenen Erfahrung berichten. Peter erzählt aus der Perspektive eines Betroffenen mit der Diagnose „bipolare Störung Typ 1“ und teilt seine Erlebnisse und Herausforderungen im Umgang mit der Erkrankung. Besonders eindrucksvoll ist sein Weg von der ersten Episode über seine berufliche Entwicklung bis hin zu seinem heutigen Engagement bei BASTA, dem Bündnis für psychisch erkrankte Menschen, wo er Schulen besucht und mit jungen Menschen über seine Erfahrungen spricht. Lisa beleuchtet das Thema der Ersterkrankung aus der Sicht einer Angehörigen. Als Schwester eines an einer Psychose erkrankten Bruders schildert sie, wie die Erkrankung ihre Familie belastet hat und wie sie als Schwester damit umging. Lisa berichtet auch über ihre aktive Rolle in der Angehörigenselbsthilfe bei der ApK München, wo sie anderen Betroffenen und Familien durch ihre eigenen Erlebnisse Unterstützung und Orientierung gibt. Gemeinsam sprechen Peter und Lisa über die Bedeutung der Schuld- und Schamgefühle, die bei psychischen Erkrankungen oft auftreten, sowie die Notwendigkeit von Aufklärung und Enttabuisierung. Krisendienst Psychiatrie in Oberbayern: Der Krisendienst Psychiatrie in Oberbayern bietet schnelle Unterstützung für Menschen in akuten psychischen Krisen. Die professionelle Beratung und Hilfe steht täglich rund um die Uhr zur Verfügung. Der Krisendienst ist eine wertvolle Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige, die in Notsituationen dringend Unterstützung benötigen. Der Dienst ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800 / 655 3000. Moderation: Matthias Riedel-Rüppel Herausgeber: Bezirk Oberbayern - https://www.bezirk-oberbayern.de/ Kliniken des Bezirks Oberbayern - https://kbo.de/ OSPE – Oberbayerische Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener e. V. - https://www.ospe-ev.de/ OI – Angehörige psychisch erkrankter Menschen in Oberbayern - https://angehoerige-oberbayern.de/

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