
Wenn die eigene Familie Pflege braucht – wie viel kannst du selbst tragen?
Was passiert, wenn ein Mensch, den du dein ganzes Leben kennst, plötzlich auf deine Hilfe angewiesen ist? In dieser sehr persönlichen Folge von **Pflege – Eiskalt** erzählt Tamara von 13 Tagen mit ihrer Oma, die an einer fortgeschrittenen dementiellen Erkrankung leidet. Von einer Oma, die früher immer sofort wusste, wer vor ihr steht – und von Momenten, in denen heute plötzlich Orientierung fehlt. Von gemeinsamen Erinnerungen, schönen Ausflügen und vertrauten Kleinigkeiten. Aber auch von Hilflosigkeit, Angst und der Erkenntnis: **Liebe allein bedeutet nicht, dass man die Pflege eines Angehörigen selbst übernehmen kann oder muss.** Wir sprechen darüber, wann aus Unterstützung eigentlich Pflege wird, welche Grenzen Angehörige haben dürfen und warum professionelle Hilfe kein Abschieben sein muss. Und wir stellen uns eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist: **Würdest du deine eigenen Eltern oder Großeltern selbst pflegen? Und wo wäre deine persönliche Grenze?** 🎙️ Willkommen zurück in unserer virtuellen Stationsküche. 💬 Jetzt seid ihr gefragt: Pflegt ihr selbst einen Angehörigen oder habt ihr diese Situation schon erlebt? Schreibt uns eure Erfahrungen – offen, respektvoll und ohne gegenseitige Verurteilung. In dieser Episode sprechen wir über: • Pflege von Angehörigen und den schleichenden Rollenwechsel innerhalb einer Familie • Tamaras persönliche Erfahrungen mit ihrer an Demenz erkrankten Oma • Demenz aus Sicht einer Enkelin und Pflegefachkraft • den Unterschied zwischen professioneller Pflege und der Pflege eines geliebten Menschen • Orientierung, Struktur und Alltag bei einer dementiellen Erkrankung • emotionale Belastung und persönliche Grenzen • warum Angehörige nicht alles selbst übernehmen müssen • ambulante Unterstützung und professionelle Pflege • die schwierige Frage nach einem Pflegeheim • warum professionelle Unterstützung kein Zeichen fehlender Liebe sein muss • die Bedeutung gemeinsamer schöner Zeit • die Frage, wie abhängig unser Pflegesystem von Angehörigen ist Unsere Frage an euch: Habt ihr selbst einen Angehörigen gepflegt oder begleitet? Wo liegt für euch die Grenze zwischen „Natürlich mache ich das für meine Familie“ und „Ich kann das nicht mehr“? Schreibt uns oder diskutiert mit uns auf Instagram, TikTok, Facebook und YouTube. 🎙️ Pflege – Eiskalt Aus unserer virtuellen Stationsküche – persönlich, direkt und ohne Hochglanzfilter.


















