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Artwork for Nutri Crime - Tatort Teller

Nutri Crime - Tatort Teller

Prof. Dr. Yurdagül Zopf, Dr. Joachim Hans Herrmann

Im FAU-Podcast „Nutri Crime – Tatort Teller“ klären Prof. Dr. Yurdagül Zopf, Professur für Integrative Medizin mit dem Schwerpunkt Ernährungsmedizin der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), und Dr. Hans Joachim Herrmann, leitender Ernährungswissenschaftler am Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport am Uniklinikum Erlangen, über die gesunde Ernährung auf.Ernährungsmythen gibt es viele. Welche sind wahr und welche sind falsch? Und welche Ernährungstipps sind tatsächlich zu empfehlen? In ihrem Podcast stellen Professorin Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann reale Fälle von Patientinnen und Patienten vor, diskutieren aktuelle wissenschaftliche Studien und beleuchten unterschiedliche Aspekte einer gesunden, ausgewogenen Ernährung.
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  • 30 episodes
  • fortnightly
  • Avg 56 min
  • German
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  • #15
    October 12 · 45 min

    Die Akte Ballaststoffe: Was kommt auf den Teller?

    Zwischen Vollkornbrot, Haferflocken, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und immer mehr ballaststoffangereicherten Produkten kann schnell die Frage entstehen: Was gehört tatsächlich regelmäßig auf den Teller?Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf, Dr. Hans Joachim Herrmann und Leonie Burgard nehmen deshalb die wichtigsten Ballaststoffquellen im Alltag unter die Lupe. Dabei zeigt sich: Eine ballaststoffreiche Ernährung muss weder kompliziert noch eintönig sein. Von verschiedenen Brotsorten über Obst und Gemüse bis hin zu Hülsenfrüchten – schon kleine Veränderungen bei der Lebensmittelauswahl können die tägliche Ballaststoffzufuhr deutlich beeinflussen.Gerade Hülsenfrüchte sind dabei interessant. Sie liefern reichlich Ballaststoffe, werden aber nicht immer gut vertragen. Die richtige Zubereitung, Portionsgröße und Gewöhnung können entscheidend dafür sein, dass sie ihren festen Platz im Speiseplan finden. Auch die Lebensmittelmatrix spielt eine Rolle, denn für die Bewertung eines Lebensmittels zählt nicht allein, wie viele Gramm Ballaststoffe darin stecken.Neben konkreten Ideen für die Zusammenstellung von Mahlzeiten und alltagstauglichen Tipps geht der Blick außerdem nach Dänemark. Das Beispiel zeigt, dass eine höhere Ballaststoffzufuhr nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch durch Veränderungen des Lebensmittelangebots und der Ernährungsumgebung gefördert werden kann._ _ _Fragen, Anregungen, Feedback?Kontakt: hectorcenter.m1@uk-erlangen.de_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Gäste: Leonie Burgard (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Produktion: Thomas Bauernschmitt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

  • #15
    October 12 · 45 min

    Die Akte Ballaststoffe: Was kommt auf den Teller?

    Zwischen Vollkornbrot, Haferflocken, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und immer mehr ballaststoffangereicherten Produkten kann schnell die Frage entstehen: Was gehört tatsächlich regelmäßig auf den Teller?Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf, Dr. Hans Joachim Herrmann und Leonie Burgard nehmen deshalb die wichtigsten Ballaststoffquellen im Alltag unter die Lupe. Dabei zeigt sich: Eine ballaststoffreiche Ernährung muss weder kompliziert noch eintönig sein. Von verschiedenen Brotsorten über Obst und Gemüse bis hin zu Hülsenfrüchten – schon kleine Veränderungen bei der Lebensmittelauswahl können die tägliche Ballaststoffzufuhr deutlich beeinflussen.Gerade Hülsenfrüchte sind dabei interessant. Sie liefern reichlich Ballaststoffe, werden aber nicht immer gut vertragen. Die richtige Zubereitung, Portionsgröße und Gewöhnung können entscheidend dafür sein, dass sie ihren festen Platz im Speiseplan finden. Auch die Lebensmittelmatrix spielt eine Rolle, denn für die Bewertung eines Lebensmittels zählt nicht allein, wie viele Gramm Ballaststoffe darin stecken.Neben konkreten Ideen für die Zusammenstellung von Mahlzeiten und alltagstauglichen Tipps geht der Blick außerdem nach Dänemark. Das Beispiel zeigt, dass eine höhere Ballaststoffzufuhr nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch durch Veränderungen des Lebensmittelangebots und der Ernährungsumgebung gefördert werden kann._ _ _Fragen, Anregungen, Feedback?Kontakt: hectorcenter.m1@uk-erlangen.de_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Gäste: Leonie Burgard (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Produktion: Thomas Bauernschmitt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

  • #14
    September 28 · 41 min

    Die Akte Ballaststoffe: Viel hilft viel?

    Mit Fibermaxxing wurden Ballaststoffe zum Ernährungstrend in den sozialen Medien. Möglichst viele Ballaststoffe sollen gut für unsere Verdauung und Gesundheit sein. Gilt hier wirklich: Je mehr, desto besser? Ballaststoffe können vom menschlichen Körper nicht wie andere Kohlenhydrate verdaut werden. Trotzdem sind sie alles andere als nutzlos. Was genau passiert also mit ihnen im Körper?Die Folge geht der Geschichte der Ballaststoffe auf den Grund und zeigt, wie sich die wissenschaftlichen Vorstellungen und Empfehlungen im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei geht es um unterschiedliche Ballaststoffarten, die Frage, ob Ballaststoffe überhaupt Energie liefern, und ihre Bedeutung für Darmgesundheit, Gallensäuren und den Cholesterinspiegel sowie die Adipositastherapie. Welchen Einfluss haben Lebensmittelmatrix und Zubereitung darauf, wie Kohlenhydrate und Ballaststoffe im Körper wirken? Was passiert mit Lebensmitteln, wenn sie gegart und anschließend wieder abgekühlt werden?Natürlich geht es auch um den Fibermaxxing-Trend selbst: Wie viele Ballaststoffe sind tatsächlich sinnvoll? Braucht es dafür spezielle Produkte? Und warum sollte bei einer ballaststoffreicheren Ernährung auch die Flüssigkeitszufuhr nicht aus dem Blick geraten?Eine wissenschaftliche Spurensuche rund um Ballaststoffe und die Frage, was hinter dem Social-Media-Trend wirklich steckt._ _ _Wie viele Ballaststoffe stecken in Ihren liebsten Lebensmitteln? Der Bundeslebensmittelschlüssel gibt Aufschluss: https://blsdb.de/search_ _ _Fragen, Anregungen, Feedback?Kontakt: hectorcenter.m1@uk-erlangen.de_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Gäste: Leonie Burgard (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Produktion: Thomas Bauernschmitt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

  • #14
    September 28 · 41 min

    Die Akte Ballaststoffe: Viel hilft viel?

    Mit Fibermaxxing wurden Ballaststoffe zum Ernährungstrend in den sozialen Medien. Möglichst viele Ballaststoffe sollen gut für unsere Verdauung und Gesundheit sein. Gilt hier wirklich: Je mehr, desto besser? Ballaststoffe können vom menschlichen Körper nicht wie andere Kohlenhydrate verdaut werden. Trotzdem sind sie alles andere als nutzlos. Was genau passiert also mit ihnen im Körper?Die Folge geht der Geschichte der Ballaststoffe auf den Grund und zeigt, wie sich die wissenschaftlichen Vorstellungen und Empfehlungen im Laufe der Zeit verändert haben. Dabei geht es um unterschiedliche Ballaststoffarten, die Frage, ob Ballaststoffe überhaupt Energie liefern, und ihre Bedeutung für Darmgesundheit, Gallensäuren und den Cholesterinspiegel sowie die Adipositastherapie. Welchen Einfluss haben Lebensmittelmatrix und Zubereitung darauf, wie Kohlenhydrate und Ballaststoffe im Körper wirken? Was passiert mit Lebensmitteln, wenn sie gegart und anschließend wieder abgekühlt werden?Natürlich geht es auch um den Fibermaxxing-Trend selbst: Wie viele Ballaststoffe sind tatsächlich sinnvoll? Braucht es dafür spezielle Produkte? Und warum sollte bei einer ballaststoffreicheren Ernährung auch die Flüssigkeitszufuhr nicht aus dem Blick geraten?Eine wissenschaftliche Spurensuche rund um Ballaststoffe und die Frage, was hinter dem Social-Media-Trend wirklich steckt._ _ _Wie viele Ballaststoffe stecken in Ihren liebsten Lebensmitteln? Der Bundeslebensmittelschlüssel gibt Aufschluss: https://blsdb.de/search_ _ _Fragen, Anregungen, Feedback?Kontakt: hectorcenter.m1@uk-erlangen.de_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Gäste: Leonie Burgard (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Produktion: Thomas Bauernschmitt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

  • #13
    September 14 · 56 min

    Die Akte Protein: Tierisch gut oder pflanzlich besser?

    Tierisch oder pflanzlich? Naturjoghurt oder Proteinpudding? Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchte? Wer auf seine Proteinzufuhr achtet, hat heute mehr Auswahl denn je. Ein Steak, eine Linse oder ein Proteinpudding können zwar alle Eiweiß liefern – gesundheitlich sind sie dennoch nicht gleichwertig. Welche Lebensmittel eignen sich wirklich, um unseren Proteinbedarf zu decken?In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Yurdagül Zopf, Dr. Hans Joachim Herrmann und Leonie Burgard darüber, welche Lebensmittel besonders viel Protein liefern und worauf Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf achten sollten. Sie ordnen verschiedene Proteinquellen wissenschaftlich ein, erklären, welche Rolle Fleisch, Fisch, Milchprodukte und pflanzliche Lebensmittel in einer ausgewogenen Ernährung spielen und zeigen, warum der Proteingehalt allein wenig über die gesundheitliche Qualität eines Lebensmittels aussagt.Außerdem diskutieren den Stellenwert verarbeiteter High-Protein-Produkte und die Bedeutung des Verarbeitungsgrads von Lebensmitteln und geben praktische Tipps, wie sich eine proteinreiche Ernährung einfach und ausgewogen im Alltag umsetzen lässt_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie BurgardProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #13
    September 14 · 56 min

    Die Akte Protein: Tierisch gut oder pflanzlich besser?

    Tierisch oder pflanzlich? Naturjoghurt oder Proteinpudding? Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchte? Wer auf seine Proteinzufuhr achtet, hat heute mehr Auswahl denn je. Ein Steak, eine Linse oder ein Proteinpudding können zwar alle Eiweiß liefern – gesundheitlich sind sie dennoch nicht gleichwertig. Welche Lebensmittel eignen sich wirklich, um unseren Proteinbedarf zu decken?In dieser Folge sprechen Prof. Dr. Yurdagül Zopf, Dr. Hans Joachim Herrmann und Leonie Burgard darüber, welche Lebensmittel besonders viel Protein liefern und worauf Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf achten sollten. Sie ordnen verschiedene Proteinquellen wissenschaftlich ein, erklären, welche Rolle Fleisch, Fisch, Milchprodukte und pflanzliche Lebensmittel in einer ausgewogenen Ernährung spielen und zeigen, warum der Proteingehalt allein wenig über die gesundheitliche Qualität eines Lebensmittels aussagt.Außerdem diskutieren den Stellenwert verarbeiteter High-Protein-Produkte und die Bedeutung des Verarbeitungsgrads von Lebensmitteln und geben praktische Tipps, wie sich eine proteinreiche Ernährung einfach und ausgewogen im Alltag umsetzen lässt_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie BurgardProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #12
    August 31 · 1 hr 10 min

    Die Akte Protein: Mehr Protein – mehr Gesundheit?

    Protein gilt als Schlüssel für Muskelaufbau, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Entsprechend groß ist das Angebot an High-Protein-Produkten – von Pudding über Brot bis hin zu Chips. Doch wie viel Eiweiß braucht unser Körper tatsächlich? Und profitieren wirklich alle von einer höheren Proteinzufuhr?In dieser Folge ordnen Prof. Dr. Yurdagül Zopf, Dr. Hans Joachim Herrmann und Leonie Burgard den aktuellen Protein-Hype wissenschaftlich ein. Sie erklären, warum Protein für unseren Körper unverzichtbar ist, wie sich der Bedarf im Laufe des Lebens verändert und weshalb eine höhere Eiweißzufuhr in bestimmten Situationen – etwa im Alter, bei chronischen Erkrankungen oder während einer Gewichtsreduktion – sinnvoll sein kann.Außerdem werfen sie einen Blick auf die Geschichte des Proteinbooms, diskutieren den Stellenwert von High-Protein-Produkten und erklären, warum Marketingversprechen und wissenschaftliche Empfehlungen nicht immer übereinstimmen. Eine Folge über einen lebenswichtigen Nährstoff, große Marketingversprechen und die Frage, ob wir tatsächlich mehr Protein brauchen – oder nur häufiger darüber sprechen.In der nächsten Folge geht es um die praktische Umsetzung: Welche Lebensmittel liefern hochwertiges Protein? Sind pflanzliche Eiweißquellen genauso gut wie tierische? Und was ist von Proteinriegeln, Linsenpasta und anderen High-Protein-Produkten aus dem Supermarkt zu halten?_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie BurgardProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #12
    August 31 · 1 hr 10 min

    Die Akte Protein: Mehr Protein – mehr Gesundheit?

    Protein gilt als Schlüssel für Muskelaufbau, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Entsprechend groß ist das Angebot an High-Protein-Produkten – von Pudding über Brot bis hin zu Chips. Doch wie viel Eiweiß braucht unser Körper tatsächlich? Und profitieren wirklich alle von einer höheren Proteinzufuhr?In dieser Folge ordnen Prof. Dr. Yurdagül Zopf, Dr. Hans Joachim Herrmann und Leonie Burgard den aktuellen Protein-Hype wissenschaftlich ein. Sie erklären, warum Protein für unseren Körper unverzichtbar ist, wie sich der Bedarf im Laufe des Lebens verändert und weshalb eine höhere Eiweißzufuhr in bestimmten Situationen – etwa im Alter, bei chronischen Erkrankungen oder während einer Gewichtsreduktion – sinnvoll sein kann.Außerdem werfen sie einen Blick auf die Geschichte des Proteinbooms, diskutieren den Stellenwert von High-Protein-Produkten und erklären, warum Marketingversprechen und wissenschaftliche Empfehlungen nicht immer übereinstimmen. Eine Folge über einen lebenswichtigen Nährstoff, große Marketingversprechen und die Frage, ob wir tatsächlich mehr Protein brauchen – oder nur häufiger darüber sprechen.In der nächsten Folge geht es um die praktische Umsetzung: Welche Lebensmittel liefern hochwertiges Protein? Sind pflanzliche Eiweißquellen genauso gut wie tierische? Und was ist von Proteinriegeln, Linsenpasta und anderen High-Protein-Produkten aus dem Supermarkt zu halten?_ _ _Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie BurgardProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #11
    July 20 · 1 hr 15 min

    Die Akte UPFs: Je mehr, desto schlechter

    Sie stehen in fast jedem Supermarktregal, sind praktisch, günstig und oft besonders schmackhaft: hochverarbeitete Lebensmittel, auch Ultra-Processed Foods (UPFs) genannt. Welchen Einfluss nehmen sie wirklich auf unsere Gesundheit und warum stammen mittlerweile mehr als die Hälfte unserer täglichen Energiezufuhr aus verarbeiteten Lebensmitteln? Gemeinsam mit den Ernährungswissenschaftlern Leonie Burgard und Philip Süß ordnet Prof. Dr. Zopf die aktuelle Studienlage ein, räumt mit Mythen auf und beleuchtet, was Bewertungssysteme wie der NOVA-Score und der Nutri-Score tatsächlich aussagen. Außerdem diskutieren sie, weshalb UPFs nicht nur für Menschen mit Übergewicht, sondern auch für gesunde Erwachsene und insbesondere Kinder relevant sind, wie belastbar die wissenschaftliche Evidenz tatsächlich ist und warum eine gesunde Ernährung weit mehr von den Lebensumständen abhängt als von bloßer Willenskraft. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf Lösungen – sowohl im Alltag als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Die Hosts geben praktische Tipps, wie sich der Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel bewusster gestalten lässt, welche kleinen Veränderungen langfristig einen Unterschied machen und wie Convenience-Produkte sinnvoll in eine ausgewogene Ernährung integriert werden können. Gleichzeitig diskutieren sie, welche politischen und gesellschaftlichen Maßnahmen dazu beitragen könnten, gesunde Entscheidungen im Alltag einfacher zu machen.

  • #11
    July 20 · 1 hr 15 min

    Die Akte UPFs: Je mehr, desto schlechter

    Sie stehen in fast jedem Supermarktregal, sind praktisch, günstig und oft besonders schmackhaft: hochverarbeitete Lebensmittel, auch Ultra-Processed Foods (UPFs) genannt. Welchen Einfluss nehmen sie wirklich auf unsere Gesundheit und warum stammen mittlerweile mehr als die Hälfte unserer täglichen Energiezufuhr aus verarbeiteten Lebensmitteln? Gemeinsam mit den Ernährungswissenschaftlern Leonie Burgard und Philip Süß ordnet Prof. Dr. Zopf die aktuelle Studienlage ein, räumt mit Mythen auf und beleuchtet, was Bewertungssysteme wie der NOVA-Score und der Nutri-Score tatsächlich aussagen. Außerdem diskutieren sie, weshalb UPFs nicht nur für Menschen mit Übergewicht, sondern auch für gesunde Erwachsene und insbesondere Kinder relevant sind, wie belastbar die wissenschaftliche Evidenz tatsächlich ist und warum eine gesunde Ernährung weit mehr von den Lebensumständen abhängt als von bloßer Willenskraft. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf Lösungen – sowohl im Alltag als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Die Hosts geben praktische Tipps, wie sich der Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel bewusster gestalten lässt, welche kleinen Veränderungen langfristig einen Unterschied machen und wie Convenience-Produkte sinnvoll in eine ausgewogene Ernährung integriert werden können. Gleichzeitig diskutieren sie, welche politischen und gesellschaftlichen Maßnahmen dazu beitragen könnten, gesunde Entscheidungen im Alltag einfacher zu machen.

  • #10
    July 6 · 1 hr 2 min

    Die Akte Kommunikation – Scrollen, liken, glauben?

    Zwischen Rezeptvideos, Ernährungstipps, Nahrungsergänzungsmitteln und vermeintlichen Wunderkuren ist es oft schwer zu erkennen, welche Informationen wissenschaftlich fundiert sind und welche vor allem Klicks generieren sollen. Der Tatort dieser Folge liegt deshalb nicht auf dem Teller, sondern mitten im Social-Media-Feed. Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf beleuchtet mit Dr. Joachim Herrmann, Leonie Burgard und ihrem Gast Albert Krause (@foodbert) zwei Perspektiven der Ernährungskommunikation: Wie können Ernährungsfachkräfte soziale Medien nutzen, um evidenzbasierte Inhalte verständlich und attraktiv zu vermitteln? Und wie können Nutzerinnen und Nutzer seriöse Informationen von Falschinformationen unterscheiden? Dabei geht es auch um die Rolle von Emotionen in der Ernährungskommunikation, den Spagat zwischen Aufmerksamkeit und fachlicher Qualität sowie die Frage, welche Chancen in einer aktiven Zusammenarbeit zwischen Fachgesellschaften und Content-Creatorn liegen und welchen Raum diese Kooperation für eine sichtbare, wissenschaftlich fundierte Ernährungskommunikation in sozialen Medien eröffnen könnte.🎧 Jetzt reinhören und die Akte Ernährungskommunikation öffnen. Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie Burgard und Albert Krause (@foodbert)Produktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #10
    July 6 · 1 hr 2 min

    Die Akte Kommunikation – Scrollen, liken, glauben?

    Zwischen Rezeptvideos, Ernährungstipps, Nahrungsergänzungsmitteln und vermeintlichen Wunderkuren ist es oft schwer zu erkennen, welche Informationen wissenschaftlich fundiert sind und welche vor allem Klicks generieren sollen. Der Tatort dieser Folge liegt deshalb nicht auf dem Teller, sondern mitten im Social-Media-Feed. Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf beleuchtet mit Dr. Joachim Herrmann, Leonie Burgard und ihrem Gast Albert Krause (@foodbert) zwei Perspektiven der Ernährungskommunikation: Wie können Ernährungsfachkräfte soziale Medien nutzen, um evidenzbasierte Inhalte verständlich und attraktiv zu vermitteln? Und wie können Nutzerinnen und Nutzer seriöse Informationen von Falschinformationen unterscheiden? Dabei geht es auch um die Rolle von Emotionen in der Ernährungskommunikation, den Spagat zwischen Aufmerksamkeit und fachlicher Qualität sowie die Frage, welche Chancen in einer aktiven Zusammenarbeit zwischen Fachgesellschaften und Content-Creatorn liegen und welchen Raum diese Kooperation für eine sichtbare, wissenschaftlich fundierte Ernährungskommunikation in sozialen Medien eröffnen könnte.🎧 Jetzt reinhören und die Akte Ernährungskommunikation öffnen. Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie Burgard und Albert Krause (@foodbert)Produktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #9
    June 22 · 55 min

    Die Akte Fasten: Wie gesund ist der Verzicht?

    Fasten erfreut sich großer Beliebtheit und gilt für viele als Schlüssel zu mehr Gesundheit, Gewichtsverlust und Wohlbefinden. Aber was ist wissenschaftlich wirklich belegt? Prof. Yurdagül Zopf spricht mit Dr. Joachim Herrmann, Dr. Verena Ohse und Leonie Burgard über die aktuelle Evidenz zu verschiedenen Fastenformen wie Intervallfasten, Heilfasten und Scheinfasten. Sie diskutieren kritisch, welche Effekte auf Stoffwechsel, Insulinsensitivität, Entzündungsprozesse und Adipositas tatsächlich nachvollziehbar sind, und wo die Studienlage weniger eindeutig ist. Dabei ordnen sie auch ein, welche Rolle der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme spielt und wie sich individuelle Lebensrhythmen wie Schichtarbeit auswirken können.Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das Fasten bei Krebserkrankungen: Kann man Tumoren tatsächlich „aushungern“? Welche Risiken bestehen durch Muskelverlust und welche Bedeutung hat das für die Prognose von Patientinnen und Patienten?Außerdem geht es um mögliche Herausforderungen und Risiken des Fastens, insbesondere für ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, und die Frage, welche Ansätze sich im Alltag langfristig wirklich bewähren. Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Dr. Verena Ohse und Leonie BurgardProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #9
    June 22 · 55 min

    Die Akte Fasten: Wie gesund ist der Verzicht?

    Fasten erfreut sich großer Beliebtheit und gilt für viele als Schlüssel zu mehr Gesundheit, Gewichtsverlust und Wohlbefinden. Aber was ist wissenschaftlich wirklich belegt? Prof. Yurdagül Zopf spricht mit Dr. Joachim Herrmann, Dr. Verena Ohse und Leonie Burgard über die aktuelle Evidenz zu verschiedenen Fastenformen wie Intervallfasten, Heilfasten und Scheinfasten. Sie diskutieren kritisch, welche Effekte auf Stoffwechsel, Insulinsensitivität, Entzündungsprozesse und Adipositas tatsächlich nachvollziehbar sind, und wo die Studienlage weniger eindeutig ist. Dabei ordnen sie auch ein, welche Rolle der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme spielt und wie sich individuelle Lebensrhythmen wie Schichtarbeit auswirken können.Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das Fasten bei Krebserkrankungen: Kann man Tumoren tatsächlich „aushungern“? Welche Risiken bestehen durch Muskelverlust und welche Bedeutung hat das für die Prognose von Patientinnen und Patienten?Außerdem geht es um mögliche Herausforderungen und Risiken des Fastens, insbesondere für ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, und die Frage, welche Ansätze sich im Alltag langfristig wirklich bewähren. Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Dr. Verena Ohse und Leonie BurgardProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #8
    June 8 · 1 hr 12 min

    Die Akte Diäten: Was hilft bei der Gewichtsreduktion?

    Low Carb, Intervallfasten, Keto, Formula-Shakes oder doch einfach „weniger essen“? Welche Diäten halten wirklich, was sie versprechen – und welche entpuppen sich als falsche Fährte?Prof. Zopf und Dr. Herrmann sprechen mit der Ernährungswissenschaftlerin Leonie Burgard und dem Ernährungswissenschaftler Philip Süß darüber, warum der Begriff „Diät“ oft missverstanden wird und weshalb nachhaltige Veränderungen wichtiger sind als kurzfristige Verbote. Sie erklären, welche Rolle Muskelmasse und Entzündungen spielen, wie Heißhunger entsteht und wie Gewohnheiten, Stress und Emotionen das Ernährungsverhalten beeinflussen. Außerdem geben sie praktische Strategien an die Hand, mit denen sich das eigene Verhalten langfristig verändern lässt und verraten, wie man gut vorbereitet durch den nächsten Supermarkteinkauf kommt. Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie Burgard und Philip SüßProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #8
    June 8 · 1 hr 12 min

    Die Akte Diäten: Was hilft bei der Gewichtsreduktion?

    Low Carb, Intervallfasten, Keto, Formula-Shakes oder doch einfach „weniger essen“? Welche Diäten halten wirklich, was sie versprechen – und welche entpuppen sich als falsche Fährte?Prof. Zopf und Dr. Herrmann sprechen mit der Ernährungswissenschaftlerin Leonie Burgard und dem Ernährungswissenschaftler Philip Süß darüber, warum der Begriff „Diät“ oft missverstanden wird und weshalb nachhaltige Veränderungen wichtiger sind als kurzfristige Verbote. Sie erklären, welche Rolle Muskelmasse und Entzündungen spielen, wie Heißhunger entsteht und wie Gewohnheiten, Stress und Emotionen das Ernährungsverhalten beeinflussen. Außerdem geben sie praktische Strategien an die Hand, mit denen sich das eigene Verhalten langfristig verändern lässt und verraten, wie man gut vorbereitet durch den nächsten Supermarkteinkauf kommt. Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gäste: Leonie Burgard und Philip SüßProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #7
    May 25 · 52 min

    Die Akte Zucker: Schluss mit Heißhunger und Zuckerfallen

    Zucker steckt heute fast überall – sogar dort, wo wir ihn gar nicht vermuten. Wie schafft es die Industrie, dass wir immer weiteressen wollen? Warum sind ausgerechnet Getränke oft wahre Zuckerbomben? Und kann sich unser Geschmack wieder an weniger Zucker gewöhnen? Mit Diätassistentin und Ernährungstherapeutin Sophia Lucie Schulze nehmen Prof. Yurdagül Zopf und Dr. Joachim Herrmann die größten Zuckerfallen unter die Lupe. Außerdem geht es um praktische Strategien gegen Süßhunger am Abend, clevere Lebensmittelkombinationen für einen stabileren Blutzucker und die Frage, warum Porridge eben nicht gleich Porridge ist – und Kuchen nicht gleich Kuchen. Wie kann ein ausgewogenes Frühstück aussehen, welche Rolle spielen Vollkornprodukte und was hat es mit Bitterstoffen, Vanille und der Prise Salz auf sich? Mit vielen alltagstauglichen Strategien, überraschenden Zuckerfallen und einfachen Tricks zum Ausprobieren – ganz ohne Verbote. Zur gezielten Suche nach qualifizierten Ernährungsfachkräften bieten die deutschen Berufsverbände die besten Anlaufstellen. Die wichtigsten Webseiten im Überblick:Fachkräfte von den Berufsverbänden Diätassistenten: Der Verband der Diätassistenten ist der maßgebliche Berufsverband für Diät- und Ernährungstherapie in Deutschland. www.vdd.de Oecotrophologie: Der VDOE ist der Berufsverband für OecotrophologInnen und ErnährungswissenschaftlerInnen. www.vdoe.de Ernährungsmedizin: Der BDEM vertritt Ärztinnen und Ärzte für Ernährungsmedizin. www.bdem.de Verbandsübergreifende Plattformen Verband für Ernährung und Diätetik: In der Fachkräfte-Datenbank können selbstständig arbeitende Diätassistenten und Oecotrophologen, die in den verschiedensten Bereichen tätig sind gesucht werden. www.vfed.de E-Zert (Plattform für qualifizierte Ernährungstherapie & Ernährungsberatung e.V.): als verbandsübergreifende Plattform sind hier zertifizierte Ernährungsfachkräfte deutschlandweit gelistet. www.e-zert.de Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gast: Sophia Lucie SchulzeProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #7
    May 25 · 52 min

    Die Akte Zucker: Schluss mit Heißhunger und Zuckerfallen

    Zucker steckt heute fast überall – sogar dort, wo wir ihn gar nicht vermuten. Wie schafft es die Industrie, dass wir immer weiteressen wollen? Warum sind ausgerechnet Getränke oft wahre Zuckerbomben? Und kann sich unser Geschmack wieder an weniger Zucker gewöhnen? Mit Diätassistentin und Ernährungstherapeutin Sophia Lucie Schulze nehmen Prof. Yurdagül Zopf und Dr. Joachim Herrmann die größten Zuckerfallen unter die Lupe. Außerdem geht es um praktische Strategien gegen Süßhunger am Abend, clevere Lebensmittelkombinationen für einen stabileren Blutzucker und die Frage, warum Porridge eben nicht gleich Porridge ist – und Kuchen nicht gleich Kuchen. Wie kann ein ausgewogenes Frühstück aussehen, welche Rolle spielen Vollkornprodukte und was hat es mit Bitterstoffen, Vanille und der Prise Salz auf sich? Mit vielen alltagstauglichen Strategien, überraschenden Zuckerfallen und einfachen Tricks zum Ausprobieren – ganz ohne Verbote. Zur gezielten Suche nach qualifizierten Ernährungsfachkräften bieten die deutschen Berufsverbände die besten Anlaufstellen. Die wichtigsten Webseiten im Überblick:Fachkräfte von den Berufsverbänden Diätassistenten: Der Verband der Diätassistenten ist der maßgebliche Berufsverband für Diät- und Ernährungstherapie in Deutschland. www.vdd.de Oecotrophologie: Der VDOE ist der Berufsverband für OecotrophologInnen und ErnährungswissenschaftlerInnen. www.vdoe.de Ernährungsmedizin: Der BDEM vertritt Ärztinnen und Ärzte für Ernährungsmedizin. www.bdem.de Verbandsübergreifende Plattformen Verband für Ernährung und Diätetik: In der Fachkräfte-Datenbank können selbstständig arbeitende Diätassistenten und Oecotrophologen, die in den verschiedensten Bereichen tätig sind gesucht werden. www.vfed.de E-Zert (Plattform für qualifizierte Ernährungstherapie & Ernährungsberatung e.V.): als verbandsübergreifende Plattform sind hier zertifizierte Ernährungsfachkräfte deutschlandweit gelistet. www.e-zert.de Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann Gast: Sophia Lucie SchulzeProduktion: Thomas Bauernschmitt (FAU) Kontakt: Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sporthectorcenter.m1@uk-erlangen.de

  • #6
    May 11 · 51 min

    Die Akte Zucker: Kleines Laster oder großes Problem?

    Zucker ist kein harmloser Genuss– er steht im Zentrum einer hitzigen politischen Debatte und betrifft unseren Alltag oft stärker, als uns bewusst ist. In dieser Folge lösen Prof. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Hermann mit Leonie Burgard und Prof. Peter von Philipsborn den wohl süßesten Fall: Sie erklären, warum vor allem freie Zucker kritisch sind, wo sie sich überall verstecken und warum gerade Getränke oft unterschätzt werden. Schnell wird klar, wie leicht wir die empfohlenen Mengen weit überschreiten.Doch was bedeutet das eigentlich für unseren Körper? Die Expert/-innen beleuchten, warum Zucker nicht nur mit Übergewicht, Diabetes oder Karies in Verbindung steht, sondern auch darüber hinaus Auswirkungen haben kann – etwa auf unser Mikrobiom, unsere Darmgesundheit und sogar unsere Psyche. Außerdem werfen sie einen überraschenden Blick in die Vergangenheit: Was passierte, als Zucker im Zweiten Weltkrieg rationiert wurde und was können wir heute daraus lernen? Wie konnte es passieren, dass Fett so lange als Hauptschuldiger galt und welche Rolle spielte die Zuckerindustrie dabei?Zu Gast ist Prof. Peter von Philipsborn, Leitung des Lehrstuhls für Public Health Nutrition an der Universität Bayreuth, der sich seit vielen Jahren aus Public-Health-Perspektive mit unserem Zuckerkonsum beschäftigt. Er erklärt, wie groß das Problem auf Bevölkerungsebene ist und welche politischen Hebel es gibt. Während Länder wie Großbritannien bereits mit einer Zuckersteuer arbeiten, setzt Deutschland weiterhin auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie. Warum das so ist, welche Interessen dahinterstehen und welche Rolle Lobbyismus spielt, wird ebenso diskutiert wie die Frage, ob eine Zuckersteuer sozial ungerecht wäre – oder vielleicht sogar das Gegenteil bewirken könnte.Diese Folge verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit gesellschaftlicher Brisanz und zeigt, dass Zucker weit mehr ist als nur eine Geschmacksfrage. Wer verstehen will, warum dieses Thema aktuell so kontrovers diskutiert wird – und was das ganz konkret für den eigenen Alltag bedeutet – sollte unbedingt reinhören. Weiterführende Links:Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport am Uniklinikum ErlangenHector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport - Medizin 1 | Uniklinikum ErlangenKontakt: hectorcenter.m1@uk-erlangen.de Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Gäste: Prof. Dr. Peter von Philipsborn (Universität Bayreuth) und Leonie Burgard (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Produktion: Thomas Bauernschmitt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

  • #6
    May 11 · 51 min

    Die Akte Zucker: Kleines Laster oder großes Problem?

    Zucker ist kein harmloser Genuss– er steht im Zentrum einer hitzigen politischen Debatte und betrifft unseren Alltag oft stärker, als uns bewusst ist. In dieser Folge lösen Prof. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Hermann mit Leonie Burgard und Prof. Peter von Philipsborn den wohl süßesten Fall: Sie erklären, warum vor allem freie Zucker kritisch sind, wo sie sich überall verstecken und warum gerade Getränke oft unterschätzt werden. Schnell wird klar, wie leicht wir die empfohlenen Mengen weit überschreiten.Doch was bedeutet das eigentlich für unseren Körper? Die Expert/-innen beleuchten, warum Zucker nicht nur mit Übergewicht, Diabetes oder Karies in Verbindung steht, sondern auch darüber hinaus Auswirkungen haben kann – etwa auf unser Mikrobiom, unsere Darmgesundheit und sogar unsere Psyche. Außerdem werfen sie einen überraschenden Blick in die Vergangenheit: Was passierte, als Zucker im Zweiten Weltkrieg rationiert wurde und was können wir heute daraus lernen? Wie konnte es passieren, dass Fett so lange als Hauptschuldiger galt und welche Rolle spielte die Zuckerindustrie dabei?Zu Gast ist Prof. Peter von Philipsborn, Leitung des Lehrstuhls für Public Health Nutrition an der Universität Bayreuth, der sich seit vielen Jahren aus Public-Health-Perspektive mit unserem Zuckerkonsum beschäftigt. Er erklärt, wie groß das Problem auf Bevölkerungsebene ist und welche politischen Hebel es gibt. Während Länder wie Großbritannien bereits mit einer Zuckersteuer arbeiten, setzt Deutschland weiterhin auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie. Warum das so ist, welche Interessen dahinterstehen und welche Rolle Lobbyismus spielt, wird ebenso diskutiert wie die Frage, ob eine Zuckersteuer sozial ungerecht wäre – oder vielleicht sogar das Gegenteil bewirken könnte.Diese Folge verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit gesellschaftlicher Brisanz und zeigt, dass Zucker weit mehr ist als nur eine Geschmacksfrage. Wer verstehen will, warum dieses Thema aktuell so kontrovers diskutiert wird – und was das ganz konkret für den eigenen Alltag bedeutet – sollte unbedingt reinhören. Weiterführende Links:Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport am Uniklinikum ErlangenHector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport - Medizin 1 | Uniklinikum ErlangenKontakt: hectorcenter.m1@uk-erlangen.de Hosts: Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf und Dr. Hans Joachim Herrmann (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Gäste: Prof. Dr. Peter von Philipsborn (Universität Bayreuth) und Leonie Burgard (Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport, Uniklinikum Erlangen)Produktion: Thomas Bauernschmitt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen

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