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Artwork for Kulturleben

Kulturleben

Bayerischer Rundfunk

Spannende Debatten, lebendige Reportagen, hintergründige Gespräche: Der ganze Kosmos des Bayern 2-Kulturlebens.

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  • 35 episodes
  • Avg 32 min
  • German
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  • Friday · 24 min

    "Penthesilea an der Isar" – Drama unter freiem Himmel

    Regisseurin Lea Marlen Balzer berichtet live im Studio über ihre Überschreibung des Kleist-Dramas und über ihre eigene Ästhetik, in der Natur aufzuführen. Ab morgen geht's los an der Münchner Isar. / Filmkunstmesse in Leipzig: Markus Aicher war vor Ort und berichtet über Arthouse-Kinotrends, Zuschauerzahlen und Kulturvermittlung. Autor/in: Christoph Leibold Moderator/in: Christop Leibold

  • Thursday · 44 min

    Kommt Kultur ohne Zwischennutzungen aus?

    Ende September 2026 ist in der Fat Cat im ehemaligen Gasteig endgültig Schluss. Aber was geht einer Stadt verloren, wenn so eine Zwischennutzung wegfällt? Wo finden Künstlerinnen und Musiker eine Heimat? Kann eine Stadt die Bedarfe an Räumen für Kunst und Kultur ohne Zwischennutzungen überhaupt decken? Unter anderem diese Fragen besprechen wir mit Maria Trunk vom Raumkompass der Stadt Nürnberg, Benedikt Boucsein, Professor für Urban Design an der TU München und Stephanie Utz. Sie hat das MUCA gegründet – das Museum of Urban and Contemporary Art. Zudem bekam sie 2019 den Zuschlag für das ehemalige Gesundheitshaus in der Dachauer Straße in München und betreibt dort das Zwischennutzungsprojekt Kunstlabor 2. Autor/in: Christoph Leibold Moderation: Christoph Leibold Planer: Tobias Dirr

  • Wednesday · 33 min

    „Oktoberfest a Musical": Mit E-Gitarren dem Wiesn-Wahnsinn trotzen

    Eine von Ursli und Toni Pfister angeführte, internationale "Gurkentruppe" erfindet die Entstehungsgeschichte der Wiesn neu: Christoph Marti im Gespräch über "Oktoberfest a Musical", das zum Wiesnstart in München Premiere feiert. Außerdem: Ein Porträt des Opern-Intendanten und Regisseurs Tobias Kratzer. Bairischer Mundarttag in Deggendorf. Und: Michaela Domes über die "Fädder Gschichtn" - ein Theaterspaziergang durch Fürth. Autorin: Kathrin Hasselbeck

  • September 11 · 24 min

    Ein "Quatsch Comedy Club" für Unterfranken? Comedian Thomas Poppe über seine Show "Poppe lädt ein"

    Thomas Poppe lädt Comedians aus nah und fern ein in seine Show, die in Amorbach und Oberburg in Unterfranken jeweils auf die Bühne kommt. Seine Idee für die Show: große Namen und junge Nachwuchskünstler wechseln sich ab. Außerdem: BR-Filmkritiker Markus Aicher über die besten Filme des diesjährigen Festivals in Venedig; sowie ein Blick nach Hollywood zur Frage, wie KI und Streaming das Filmemachen verändern. Autor/in: Julian Ignatowitsch

  • September 9 · 41 min

    "Tipping Point": Tanzen bis zum Umkippen

    Ob in der Politik, dem Klimawandel oder bei privaten Krisen: Sogenannte Kipppunkte bezeichnen Momente des Umbruchs, die womöglich nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Im Tanzprojekt "Tipping Point - Point of No Return" beschäftigt sich Choreographin und Tänzerin Zufit Simon mit diesen Kipppunkten, in denen sie auch Chancen der positiven Veränderung sieht. Außerdem: Holzkunst von Christoph Drexler und Martin Kargruber in Bruckmühl und ein Kultur-Parcours zu Ehren des Dichters Hans Carossa. Autor/in: Andrea Mühlberger

  • September 4 · 27 min

    Film über den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg

    In ihrem Dokumentarfilm "Albrecht Weinberg - Es ist immer in meinem Kopf" begleitet Güner Balci den Holocaust-Überlebenden Albrecht Weinberg auf einer letzten Reise durch Norddeutschland // Wie die serbische Regierung das Belgrader Theaterfestival Bitef unter Kontrolle bringen will // Die Kabarettistin Sonja Pikart beim Salzburger Stier 2026. Autorin: Andrea Mühlberger

  • September 2 · 35 min

    „Mehr Aufmerksamkeit für ein Kunstwerk gab es in den letzten Jahren kaum“ - „Ars Sacra“-Künstler Michael Triegel

    Er malt im Jahr 2026 wie Raffael oder Michelangelo - stilistisch und inhaltlich: Jesus, Maria, Heilige. Michael Triegel ist "Ars Sacra"-Künstler. Auch den Papst hat er schon gemalt, was aber nicht allen im Vatikan gefallen hat. Wir sprechen mit ihm über seine aktuelle Ausstellung "Jenseits des Sichtbaren". / Der Bildhauer Heiko Börner arbeitet mit der Kettensäge und erstellt dabei Holzskulpturen, die aussehen wie fliegende Weltraumschiffe. Seine Kunst ist jetzt in der Burg im oberbayerischen Tittmoning zu sehen. / Unter der künstlerischen Leitung des international gefeierten Countertenors, Regisseurs und Kulturmanagers Max Emanuel Cencic eröffnet das Bayreuth Baroque Opera Festival wieder seine Pforten. / In dieser Ausstellung geht es um die Heiratspolitik der Wittelsbacher: "‘Verliebt‘, verlobt, verheiratet ... Eheglück im Hause Habsburg?" Wie war es also wirklich? Autor: Julian Ignatowitsch

  • August 28 · 25 min

    Odile Gakire Katese und ihre große Vision des Theaters in Ruanda

    Theatermacherin Odile Gakire Katese sucht nach Wegen, Menschen in Ruanda für die Kunst des Theaters zu begeistern und setzt sich in ihren Arbeiten intensiv mit den Erfahrungen des Genozids im Land auseinander. Außerdem: Die Orte in Griechenland, an denen Christopher Nolan seine Verfilmung der "Odyssee" drehte, verzeichnen diesen Sommer mehr Buchungen als sonst, doch es werden auch Warnungen vor den Folgen des Tourismusbooms laut. Autor: Knut Cordsen

  • August 26 · 35 min

    Erlanger Poet*innenfest: Literatur und Zuversicht in schwierigen Zeiten

    Zum 46. Mal findet in Erlangen eines der renommiertesten Literaturfestivals in Deutschland statt. Annika Gloystein im Interview darüber, was das Festival so besonders macht. Außerdem: Anlässlich des 900-jährigen Jubiläums der Gemeinde Neukirchen gestalten Kunstschaffende das Dorf. Und: Ortsbesuch in einer Dorf-Bibliothek in der nördlichen Oberpfalz. Mit dem "Buzz" bekommt Aschaffenburg ein neues Hip-Hop-Festival. Das Lehár Festival Bad Ischl entstaubt die Operette. Die Bauernbühne Pfronten inszeniert "Happy Birthday Kathi". Autorin: Andrea Mühlberger

  • August 21 · 24 min

    Dokumentarfilm „Hiddensee“: Ostseeinsel in politischen Gezeiten

    Der neue Dokumentarfilm "Hiddensee" von Annekatrin Hendel reist in der Geschichte zurück und zeigt, wie die Insel von der Zeit der Stummfilmstars über die DDR bis heute von Politik, Avantgarde und schroffen Bewohnern geprägt wird. Außerdem: Die Ruhrtriennale eröffnet mit dem Musiktheaterstück "Rebel Rebel" mit Musik von David Bowie. Und: Der Schweizer Markus Schönholzer ist Gewinner des Salzburger Stier 2026. Autor: Julian Ignatowitsch

  • August 19 · 34 min

    „Tunnel“-Ausstellung im DB Museum: Unterirdisch und unabkömmlich

    In der Ausstellung "Alles Rosa - von Rosé zu Pink und Fuchsia" in der Galerie Handwerk in München zeigen fast 60 Gestaltende aus neun Ländern, wie facettenreich die Farbe sein kann. Im Bayerischen Nationalmuseum trifft neue auf alte Kunst: Die neue Münchner Künstlergenossenschaft legt "Kuckuckseier" zwischen die alten Exponate. Mit Kuratorin Ursula Bartelsheim sprechen wir über die neue Ausstellung "Tunnel" im DB Museum Nürnberg. Das Jazzfest Saalfelden verbindet seit fast fünfzig Jahren experimentelle Klänge mit einzigartigem Bergpanorama. In der Komödie im Bayerischen Hof wird das Musical "Ein total verrückter Sommernachtstraum" in vereinfachter Sprache aufgeführt. Autor: Julian Ignatowitsch

  • August 14 · 26 min

    Milan Peschel: "Über sich selbst lachen entschärft Konflikte"

    Ob als "Beckenrand Sheriff" in der Komödie von Marcus H. Rosenmüller oder aktuell als Golf Marshal im Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko": Milan Peschel verkörpert mit Berliner Schnauze immer wieder schrullige Typen, denen es schwer fällt über ihren eigenen Schatten zu springen. Eine Komödie braucht im Kern auch immer Tragik, meint der Schauspieler im Gespräch. Außerdem: das Auswärtsspiel des Hamburger Thalia Theaters bei den Salzburger Festspielen mit dem "Menschenfeind" von Moliére. Und ein Blick auf den "Queer Comedy Boom" in München mit Komiker Sebastian Humi. Autorin: Kathrin Hasselbeck

  • August 12 · 35 min

    Über 200 geklaute Mozartfiguren: Wenn Kunst verschwindet

    Dieser Diebstahl muss gut organisiert gewesen sein, so schätzt das der Künstler Ottmar Hörl ein: Mehr als 200 seiner 320 Mini-Mozartfiguren, die er in Salzburg aufstellen ließ, sind gestohlen worden. Noch beunruhigender ist das Verschwinden der Spuren jüdischen Lebens aus vielen deutschen Städten - eine Initiative in Nürnberg will diese nun wieder sichtbar machen. Außerdem: Daniel Biskups Künstlerportraits im Schaezlerpalais Augsburg und das feministische Filmfestival "FilmschweSTERN*". Autor: Christoph Leibold

  • August 7 · 27 min

    Genialer Grenzgänger: Christopher Marlowe war Shakespeares größter Rivale

    Es war ein Leben im Ausnahmezustand. Wie Christopher Marlowe die Konventionen sprengte und die Literatur revolutionierte, davon schreibt der Literaturwissenschaftler Stephen Greenblatt in der Biografie "Dunkle Renaissance". Ein Buch über einen genialen Grenzgänger. / Das Open Air Kino hat Hochkonjunktur. Welchen Einfluss der Klimawandel hat und wie die Filme ausgesucht werden - über Reiz und Risiken reden wir mit dem Kinobetreiber Florian Scheurer aus Regensburg. Autor: Christoph Leibold

  • August 5 · 37 min

    "Das zauberhafte Land von Oz" auf der Freilichtbühne Altusried

    Die Geschichte um Dorothy, die durch einen Sturm das magische Land von Oz betritt und sich dort mit Vogelscheuche, Blechmann und Löwen auf die Suche nach einem Zauberer macht - sie wurde immer wieder neu interpretiert und wird jetzt als Open-Air-Musical auf der Freilichtbühne Altusried aufgeführt. Außerdem: ein Portrait des Lyrikers Tristan Marquardt und ein Ausblick auf die "Tanzwerkstatt Europa" in München. Autorin: Kathrin Hasselbeck

  • July 31 · 26 min

    70 Jahre Lach und Schieß: Rückkehr nach Schwabing

    Zum Jubiläum muss sich die Münchner Lach- und Schießgesellschaft ein weiteres Mal neu erfinden. Nachdem die Kabarettinstitution aus ihrer angestammten Spielstätte ausziehen musste und zwischenzeitlich im Gasteig untergekommen war, steht jetzt wieder der Umzug nach Schwabing an. Außerdem: Handgemalte Filmplakate aus Ghana in der Städtischen Galerie Rosenheim. Autor/in: Christoph Leibold

  • July 30 · 38 min

    Angst und Argwohn – Emotionen als politische Kraft

    Seitdem ein Auto im Berliner Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren ist, verwandelt sich Vertrautes in Unvertrautes. Was diese Gefühle mit dem Einzelnen und mit der Gesellschaft machen, wann sie produktiv ist und wann lähmend. Wir nehmen den mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Berliner CSD vom vergangenen Wochenende zum Anlass, um über Angst zu sprechen - Angst als eine wichtige Emotion in der Politik, die gerade wieder überall zu spüren ist. Terror wirkt durch das schwarze Gift der Angst. Er infiziert den Alltag mit Misstrauen und Argwohn, er schlägt zu, wo und wann er will, zerstört das Vertrauen in eine sinnhafte Ordnung. Angst organisiert dann ihre eigene Realität. Was dieses Gefühl mit dem Einzelnen und mit der Gesellschaft macht, wann sie produktiv ist, wann lähmend - darüber spricht Jayrôme C. Robinet mit uns. Der Schriftsteller ("Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund") wurde als Frau geboren und lebt jetzt als Mann in Berlin. Er hat den Berliner CSD am vergangenen Wochenende selbst besucht. Und wir schauen aus historischer Perspektive auf Angst als politische Kraft. Angstmanagement sei zu einer zentralen Aufgabe der politischen Klasse geworden, sagt uns außerdem Ute Frevert. Die Historikerin forscht schon lang zu Gefühlen in Gesellschaft und Geschichte. Autorin: Marie Schoeß / Planung: Christine Hamel

  • July 29 · 35 min

    Ein Fest der Straßenmusik: 50 Jahre Bardentreffen in Nürnberg

    Vor einem halben Jahrhundert fand zum ersten Mal das Bardentreffen in Nürnberg statt, damals zum 400. Todestag des Meistersingers Hans Sachs. Inzwischen ist die jährliche Zusammenkunft von Bühnen- und Straßenmusikern zu einer Großveranstaltung mit durchschnittlich 200.000 Besuchern geworden. Außerdem: Das Improtheater-Festival in Augsburg und der Licht-Designer Ralf Wapler, der unter anderem die "Geierwally Freilichtbühne" im Lechtal beleuchtet. Autor/in: Andrea Mühlberger

  • July 28 · 31 min

    Warum müssen Opernhäuser so teuer sein?

    Festspielzeit: Peter Jungblut hat Intendanten aus München, Nürnberg und Augsburg befragt, warum Opernhäuser so teuer sind. / Außerdem: Die Do’s und Dont’s auf dem Grünen Hügel in Bayreuth - Peter Jungblut eruiert die Spielregeln. / Reisezeit ist INSTA-Zeit. Ein Essay von Martin Zeyn / Ein mögliches Reiseziel: Die Villa D’Este. Ein Spaziergang in der Nähe von Rom mit Anna Giordano. Autorin: Marie Schoeß

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