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Korte & Rink

VRM

In dem wöchentlich erscheinenden Podcast „Korte & Rink“ analysiert Dennis Rink, Chefredakteur der VRM, gemeinsam mit dem renommierten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte jeweils ein politisches Thema, das die Menschen in Hessen und Rheinland-Pfalz bewegt.

Redaktion und Produktion: Mike Dornhöfer

Ein Angebot der VRM.

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  • 24 episodes
  • weekly
  • Avg 34 min
  • German
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  • Today · 37 min

    Folge 94: Von Merz bis Klopp – Die Kunst, Menschen einzubeziehen

    „Deutsches Drama“, „absurdes Theater“ oder doch deutscher Wandel? VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf die aktuellen Entwicklungen in der Bundesregierung – und auf die Frage, wie politische Veränderung vermittelt wird. Ein Gegenbeispiel finden die beiden ausgerechnet im Fußball: Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp. Dessen Rhetorik merke man an, „dass er grundsätzlich versucht, uns einzubeziehen, also uns inklusiv mitzunehmen“, sagt Korte. Beim Reformkurs der Bundesregierung fehle vielen dagegen genau dieses Gefühl. Was in den Ministerien konkret passiert und wann Veränderungen spürbar werden, bleibe zu oft unklar. Damit stellt sich auch für die Medien eine zentrale Frage: Wie berichtet man kritisch über Missstände und Versäumnisse einer Regierung, ohne mit der Dauer-Kritik zugleich die politischen Ränder weiter zu stärken? Darüber diskutieren Korte & Rink in der neuen Folge. Ein Angebot der VRM.

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  • September 21 · 40 min

    Folge 93: „Volkspartei-Ruinen“ – Der doppelte Wahl-Dämpfer für Merz

    Wieder ein Montag nach diesmal gleich zwei Landtagswahlen: In Mecklenburg-Vorpommern gewinnt die AfD, während Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit der SPD ("Das sind Schwesig-Prozente") überraschend stark auf Platz zwei landet. Die CDU dagegen fliegt erstmals aus dem Schweriner Landtag. Für Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt sich eine tiefgreifende Verschiebung: „Was wir sehen, sind Volkspartei-Ruinen.“ Berlin wählt links: Die Linke wird unter Erif Eralp stärkste Kraft und sorgt gemeinsam mit dem Ergebnis aus Mecklenburg-Vorpommern für neue Unruhe in der Bundespolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz spricht noch am Wahlabend von einem „Desaster“ und bekräftigt zugleich seinen bisherigen Kurs. „So eine Rede am Wahlabend ist zumindest mal ungewöhnlich“, sagt Korte. Welche Koalitionen jetzt möglich sind, warum die schlechten Wahlergebnisse aus CDU-Sicht Friedrich Merz paradoxerweise in die Karten spielen und welche Rolle die politische Geografie im föderalen Wahlkalender spielt: Unsere Analyse in der neuen Folge von „Korte & Rink“. Wir haben die Folge aus den Kulissen des ZDF-MorgenMagazin aufgenommen. Die teils schlechte Audio-Qualität bitten wir zu entschuldigen. Ein Angebot der VRM.

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  • September 14 · 42 min

    Folge 92: „Aggressive Ratlosigkeit“ – Die Lehren aus Sachsen-Anhalt

    Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wirkt nach – vor allem im politischen Berlin. VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf die Reaktionen der Bundesregierung und die bekannten politischen Reflexe nach dem Wahlergebnis. Korte beobachtet eine „aggressive Ratlosigkeit“ der Koalition – geprägt von Ritualen und Floskeln. „Die Art und Weise, wie wir Politik betreiben, hat einen Dämpfer bekommen“, sagt Korte. Das Gefühl vieler Bürger, abgehängt zu sein, wirke nach. Für ihn steht deshalb eine grundsätzlichere Frage im Raum: „Wir müssen anfangen über Verfahren nachdenken, wie wir Politik neu denken können.“ Wie eine Regierung in Sachsen-Anhalt aussehen könnte, ist derzeit schwer vorherzusagen. Korte blickt zudem auf mögliche Sondierungen mit der AfD („Parlamentarisches Vertrauen zu einer solchen Partei aufzubauen, wird schwer“) und auf die nächsten Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Ein Angebot der VRM.

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  • September 7 · 35 min

    Folge 91: AfD-Triumph – Sachsen-Anhalt nach der Wahl

    Ein historisches Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt – und eine bittere Botschaft an das politische Berlin. Am Morgen nach seinem Auftritt im ZDF ordnet Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte gemeinsam mit VRM-Chefredakteur Dennis Rink den emotionalen Wahlabend und seine Folgen ein. „Dieses Ergebnis bedeutet einen historischen Bruch unserer Staatsraison“, bilanziert Korte. Eine Partei, die in Teilen als rechtsextrem eingestuft wird, wird für viele Wähler zum Hoffnungsträger. Während die CDU um Ministerpräsident Sven Schulze geschockt wirkt, tritt AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund selbstbewusst auf und spielt nach eigenen Regeln. Korte beobachtet: „Im Wahlkampf war die AfD weniger radikal – das ist aufgegangen.“ Was steckt hinter dem Ergebnis und der hohen Wahlbeteiligung? Welche Politik ist jetzt in Sachsen-Anhalt zu erwarten – und wie geht es bei den anstehenden Sondierungen weiter? Die Analyse in der neuen Folge von „Korte & Rink“. Ein Angebot der VRM.

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  • August 31 · 41 min

    Folge 90: Wahlen in Sachsen-Anhalt: Was kann die AfD erreichen?

    Kurz vor den Wahlen richtet sich der Blick nach Ostdeutschland: Wie normal ist die AfD dort inzwischen im politischen Alltag – und warum bleibt sie trotz ihres wachsenden Zuspruchs programmatisch radikal? In dieser Folge sprechen der Politikprofessor Karl-Rudolf Korte und VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Niedersachen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Dabei geht es um die aktuellen Umfragen, die Möglichkeit einer absoluten Mehrheit für die AfD und die Frage, ob sich die Wählerinnen und Wähler in zwei große Lager aufteilen: in diejenigen, die alles verändern wollen, und diejenigen, die eine AfD-Mehrheit verhindern möchten. Auch sprechen Korte und Rink über taktisches Wählen und die Auswirkungen, die der Einzug weiterer Parteien auf eine mögliche absolute Mehrheit der AfD hätte. Im Mittelpunkt stehen mögliche Regierungsbildungen mit CDU, SPD und Grünen sowie einer Duldung durch die Linke, Minderheitsregierungen und wechselnde Mehrheiten. Zum Abschluss geht es um die Frage, wie demokratische Parteien über ein gemeinsames „Dagegen“ hinaus ein überzeugendes „Dafür“ entwickeln können. Korte plädiert dafür, Alltagsprobleme zu lösen, die Vorteile einer offenen Gesellschaft sichtbar zu machen und Wahrnehmungen und Fakten wieder stärker zusammenzubringen. Ein Angebot der VRM.

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  • August 24 · 32 min

    Folge 89: 100 Tage schwarz-rote Regierung - Wie neu ist Rheinland-Pfalz?

    100 Tage ist die neue Landesregierung in Rheinland-Pfalz nun im Amt. Zeit für eine erste politische Einordnung: Welche Akzente hat Ministerpräsident Gordon Schnieder bislang gesetzt – und was lässt sich nach einem Sommer mit Ferien und wenigen Landtagssitzungen überhaupt schon bewerten? In dieser Folge sprechen der Politikprofessor Karl-Rudolf Korte und VRM-Chefredakteur Dennis Rink über die neue Ressortverteilung im Kabinett, die Rolle des neu zugeschnittenen Kommunalministeriums und warum dieses auch als „Demokratieministerium“ verstanden werden kann. Weiter geht es um die auffällige Kritik Schnieders an Bundeskanzler Friedrich Merz, die ersten öffentlichen Auftritte von Kulturminister Sven Teuber und Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig und die unterschiedlichen bildungspolitischen Ansätze hinter Themen wie Handyverbot und unangekündigten Hausaufgabenüberprüfungen. Zum Abschluss gibt Karl-Rudolf Korte einen Ausblick auf seine Termine in Schwerin und Worms – und verrät, warum Demokratie manchmal ganz einfach am heimischen Küchentisch beginnt. Ein Angebot der VRM.

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  • August 17 · 30 min

    Folge 88: Schnieder gegen Merz – Unruhe in der CDU

    Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder findet im aktuellen FAZ-Interview ungewöhnlich deutliche Worte für Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach der holprigen Regierungsumbildung im Sommer kritisiert er den Umgang innerhalb der CDU. „Loyalität ist keine Einbahnstraße“, zitiert VRM-Chefredakteur Dennis Rink den Ministerpräsidenten. Auch Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte kann den Unmut nachvollziehen: „Die Kritik an der konkreten Darstellung eines Zeitablaufs kann ich nachvollziehen. So verfährt man nicht mit Mitarbeitern, auf welcher Ebene auch immer.“ Für den Politikwissenschaftler zeigt sich darin auch die fehlende Regierungserfahrung des Kanzlers. Vor den anstehenden Wahlen im Osten steigt derweil die Spannung. Wie sachlich wird noch über Kandidaten und Inhalte diskutiert? Welche Rolle spielen mediale Zuspitzungen – wie das Spiegel-Cover um AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, den das Magazin als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ betitelt? Und wie wirken Sicherheitsbedürfnis und deutsche „Nörgelkultur“ auf den Wählermarkt? Ein Angebot der VRM.

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  • August 10 · 31 min

    Folge 87: Sommerpause adé: Unruhe im Kabinett

    Nach der Sommerpause melden sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zurück – und die politische Lage ist deutlich turbulenter als noch beim Abschied. Ein Selfie von Jens Spahn mit Kinderwagen versetzt Berlin in Aufregung und entfacht eine Debatte im Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz. Für Korte ein weiteres Beispiel für das inzwischen bekannte „fundamentale Verstolpern“ der Regierung. Rink und Korte diskutieren außerdem über eine mögliche Neuordnung der Machtachsen in der Union, die Rolle von Thorsten Frei und die Lage der SPD vor den Landtagswahlen im Herbst. Warum Boris Pistorius vermeidet, zu zeigen, dass er zur SPD gehört, und wie sich das Verhältnis der rheinland-pfälzischen CDU zu Friedrich Merz verändert hat, hört ihr in der neuen Folge „Korte & Rink“. Ein Angebot der VRM.

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  • June 22 · 35 min

    Folge 86: Über die Wirkungsmacht einer Entschuldigung

    Im AZ-Interview mit Ministerpräsident Gordon Schnieder bringt Chefredakteur Dennis Rink ein seltenes Thema auf die politische Agenda – die Frage nach einer Entschuldigung im Kontext der Ahrtal-Flut. Denn während von der Politik durchaus Fehler eingeräumt und Verantwortung übernommen wird, bleibt eine echte Entschuldigung auf politischer Ebene meist die Ausnahme. Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt sich ein Wandel: Die Bereitschaft, politische Konsequenzen zu ziehen und Ämter niederzulegen, „scheint aus der Mode gekommen zu sein.“ Auch die politische Kommunikation selbst steht im Fokus. Wer schreibt heute eigentlich die Reden? Zwischen klassischen Redenschreibern und neuen Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz verändert sich die Öffentlichkeit spürbar. Korte beschreibt KI als „Sortiermaschine“, während Rink auf die hohe Dynamik rund um Bildgenerierung und Avatare verweist. Mit dieser Folge verabschieden sich Korte & Rink in die Sommerpause. Die nächste Episode erscheint am 10. August. Ein Angebot der VRM.

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  • June 15 · 34 min

    Folge 85: Fußball-WM – Die Verflechtung von Sport und Politik

    Zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, den USA und Mexiko sprechen VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte über das Spannungsfeld von Sport und Politik. Große Turniere sind längst mehr als sportliche Ereignisse – sie dienen als globale Bühnen politischer Inszenierung. Aktuelle Beispiele verdeutlichen die Ambivalenz: Während bei Pressekonferenzen kritische Fragen jenseits des Sports ausgeklammert werden und die Herkunft von Sportlern aus Krisenregionen in den Hintergrund tritt, entstehen parallel politische Dynamiken – wie etwa diplomatische Annäherungen im Umfeld der Spiele. Für Korte steht fest: Solche Ereignisse erzeugen eine eigene Realität, eine „Eigenwelt, in der wir Dinge akzeptieren, die in unserer Gegenwart sonst nicht akzeptiert werden.“ Milliardenschwere Investitionen, Interessen internationaler Verbände und strategische Kommunikation prägen das Bild. Gleichzeitig rücken andere Themen aus dem Fokus: „Im Schatten der weltweiten Großereignisse fallen oft unpopuläre Entscheidungen in Berlin.“ Rink und Korte diskutieren, wie Politik die emotionale Kraft solcher Turniere nutzt, welche Rolle Machtinteressen und Korruption spielen – und wer am Ende tatsächlich von einer Weltmeisterschaft profitiert. Ein Angebot der VRM.

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  • June 8 · 33 min

    Folge 84: Wenn Ausschüsse zur Bühne werden

    Ein Blick nach Rheinland-Pfalz: In der vergangenen Woche wurden die Ausschüsse des Landtags besetzt – und sorgen direkt für Diskussionen. In drei Fällen erhielten AfD-Kandidaten trotz Vorschlagsrecht keine Mehrheit, die Vorsitzposten bleiben vorerst unbesetzt. Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt sich in den Ausschüssen die Bedeutung parlamentarischer Arbeit jenseits der großen Bühne: „Der Nachweis eines Arbeitsparlaments lässt sich am besten messen an solchen Ausschüssen, diese sind zentral für parlamentarische Mitsteuerung.“ Gerade dort, im „Schatten der Hierarchie“, werden Gesetze vorbereitet, Positionen austariert und Expertise gebündelt. Für Korte liegt genau darin die eigentliche Kunst parlamentarischer Demokratie. Ein Angebot der VRM.

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  • June 1 · 31 min

    Folge 83: Lotto-Neubesetzung und Kanzlertausch-Debatte

    Aufregung um Lotto Rheinland-Pfalz: Ein angedachter Führungswechsel hat für Diskussionen gesorgt. Im Gespräch waren gleich zwei Geschäftsführer, die künftig die Gesellschaft leiten sollten – neben CDU-Politiker Christian Baldauf auch der frühere Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD). Für VRM-Chefredakteur Dennis Rink ist das ein problematisches Signal: Eine solche „Selbstversorgermentalität“ bestätige Vorurteile gegenüber Politik und politischen Akteuren. Hering gab zuletzt bekannt, dass er auf den Posten verzichtet. Auch bundespolitisch sorgt ein Satz für Unruhe: Die Debatte um ein mögliches „Kanzlertausch“-Szenario nach Äußerungen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zeigt, wie schnell mediale und parteiinterne Diskussionen ineinander greifen – und Gerüchte befeuern. Für Korte ist klar: Ein Austausch sei „gar nicht möglich“ – zumindest nicht ohne Rücktritt und formale Neuregelung durch den Bundespräsidenten. Mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen im Herbst zeichnet sich laut Korte eine neue politische Mitte ab – offen auch für Konstellationen wie Schwarz-Grün. Gleichzeitig bleibt die Lage der FDP unklar: „Die FDP hat hier einen Weg beschritten, der nach diesem Tag nicht klarer geworden ist.“ Ein Angebot der VRM.

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  • May 18 · 35 min

    Folge 82: GroKo in Mainz – Mehr Harmonie als im Bund

    Gordon Schnieder (CDU) ist als neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz vereidigt. Auffällig: Die Regierungsbildung verlief ungewöhnlich ruhig, die Spitzenkandidaten pflegen ein gutes Verhältnis – ganz anders als auf Bundesebene. Auch das neue Kabinett steht. „Die SPD hat auf Erfahrung gesetzt“, ordnet VRM-Chefredakteur Dennis Rink ein. Zugleich sorgen einzelne Personalien für Aufmerksamkeit – etwa die neue Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig aus Bayern. Für Korte eine „überraschende Lösung, aber kein Nachteil“ – vielmehr wirke sie wie „geliehene Expertise“. In der Bildungspolitik sieht er die Chance, „strukturell etwas zu ändern“ – mit dem Ziel, sozialen und gesellschaftlichen Frieden zu sichern. Ein zentrales Feld bleibt die Daseinsvorsorge. Besonders im Fokus: das neue Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, das Korte als „radikal interessant“ einordnet. Mit Sven Teuber übernimmt ein erfahrener Politiker aus RLP – und steht vor grundlegenden Fragen der Bezahlbarkeit und des politischen Gestaltungsspielraums. Ein Angebot der VRM.

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  • May 11 · 37 min

    Folge 81: Ein Jahr Merz, GroKo und der fehlende Masterplan

    Ein Jahr Große Koalition unter Friedrich Merz – und die Bilanz fällt ernüchternd aus. Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte ist die Stimmung im Land geprägt von „aggressiver Ratlosigkeit“. Egal ob im Fernsehstudio, bei der IHK oder in Gesprächen mit Arbeitgeberverbänden: Die Unsicherheit ist greifbar. Diskussionen um die 1.000-Euro-Entlastungsprämie („Verschwendungsharmonie“), durchgestochene Details aus eigentlich vertraulichen Verhandlungen („da dringt zu viel nach außen“) und ein zunehmend scharfer Ton aus dem Kanzleramt („wir wollen umworben werden“) prägen das Bild. Derzeit fehle es der Bundesregierung an emotionaler Ansprache. Der „nüchterne Pathos“ im Führungsstil von Kanzler Merz käme bei den Wählern nicht gut an: „Was er macht, macht er falsch“. Statt klarer Prozesse dominiere ein politisches Versuch-und-Irrtum-Prinzip – ein Masterplan sei nicht erkennbar. „Da hatte man mehr erwartet.“ Und doch sieht Korte eine Chance: „Politik bewegt viele Menschen. Was wir brauchen ist organisierte Zuversicht.“ Reformvorhaben wie die Einkommenssteuer- und Rentenpolitik stehen an – Stillstand herrscht also nicht. Ein Angebot der VRM.

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  • May 4 · 31 min

    Folge 80: GroKo in RLP – Mehr als nur ein Zweckbündnis?

    SPD und CDU haben in Rheinland-Pfalz ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen und den Vertrag vorgestellt – „mit weniger Getöse als in Stuttgart“, bilanziert Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Im Zentrum stehen die klassischen Schlüsselressorts Finanzen, Bildung und Inneres. Auffällig: Die SPD ist trotz Wahlniederlage mit fünf Ministerien mittendrin statt nur dabei – darunter ist auch das wichtige Finanzressort. Neu zugeschnitten wird auch die Ministerienlandschaft. Ein eigenes Haus für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur soll künftig zentrale Aufgaben bündeln. Für Korte ein richtiger Schritt: „Wer sich um Daseinsvorsorge kümmert, schafft Vertrauen.“ Ein Ministerium, das gezielt soziale Infrastruktur stärkt und Gemeinwohl organisiert, sei ein wichtiges Signal. Nach 35 Jahren Regierungszeit bringt der Machtwechsel dennoch tiefgreifende Veränderungen mit sich. Die CDU müsse sich zunächst orientieren – für Korte läuft das „erstmal auf betreutes Regieren hinaus“. Und wie steht es um die große Koalition im Bund? Dort werde SPD und CDU aktuell als schwaches Bündnis wahrgenommen, das „wenig gemeinsam“ habe, so Rink. Ob die gleiche Konstellation in Rheinland-Pfalz stabiler funktioniert, ist eine der zentralen Fragen der Folge - wie auch in unserer Spotify-Umfrage. Diese findet ihr in der aktuellen Folge auf Spotify unter den Shownotes. Jetzt abstimmen! Ein Angebot der VRM.

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  • April 27 · 34 min

    Folge 79: Wa(h)l und Wahnsinn

    Ein gestrandeter Wal als politische Metapher: Für Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zeigt der Fall „Timmy“, wie sehr Wahrnehmung und Wirklichkeit auseinandergehen können. „Ein Wal im Wasser muss eben auch schwimmen, so denkt der Mensch.“ Ein Bild für politische Fehlannahmen, für den Umgang mit komplexen Lagen in Zeiten wachsender Unsicherheit und medialer Überzeichnung. Im Zentrum der Folge stehen die Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Es gehe vor allem um Vertrauen: „Kollaborationen sind zuständig für vertrauensbildende Maßnahmen.“ Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie Regierungen künftig aufgestellt sein sollten – etwa mit stärkerem wissenschaftlichen Einfluss oder neuen Ressorts wie einem eigenen Wissenschafts-, Verkehrs- oder sogar Medienministerium. Auch der Vorstoß von Markus Söder, Ilse Aigner als Bundespräsidentin ins Spiel zu bringen, werden eingeordnet. Für Korte ist klar: In Zeiten des Gewissheitsschwunds braucht es die richtigen Persönlichkeiten, um durch Erklärung und Sprache Vertrauen zu schaffen. Ein Angebot der VRM.

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  • April 20 · 32 min

    Folge 78: Politik ohne Plan?

    Welche Zukunftsvorstellung hat die Bundesregierung? VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte blicken auf eine politische Lage zwischen Krisendruck und Orientierungssuche. In Berlin erkennt Korte eine „Verschwendungsharmonie“ in einer angespannten Wirtschaftslage. Statt sich auf Kürzungen zu verständigen, werde verteilt, – teils auf Kosten Dritter. Vorschläge wie Tankrabatt oder Prämien stoßen auf Kritik, „quasi Geld ohne Haushalt“ analysiert der Experte. Auch inhaltlich wirkten viele Entwürfe „handwerklich nicht rund“. Die eigentliche Herausforderung liege tiefer: „Das Unvorhersehbare zu managen in Zeiten des Gewissheitsschwundes“ sei die zentrale Aufgabe der Politik. Doch strukturelle Reformen bleiben schwierig, etwa beim Bürokratieabbau, wo oft eher ein Durchwurschteln zu beobachten sei – mit politischen Folgen. Rink und Korte diskutieren, warum sich dadurch immer mehr Menschen nach rechts orientieren, welche Rolle die AfD spielt und wie wehrhaft die Demokratie aktuell ist. Und: Was hat eine positive Zukunftserzählung mit „Kathedralendenken“ zu tun? Ein Angebot der VRM.

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  • April 13 · 33 min

    Folge 77: Aufgehende Sonne in Mainz, Krise in Berlin

    In Rheinland-Pfalz laufen die Sondierungen erstaunlich harmonisch – trotz einer „asymmetrischen Machtkonstellation“, wie Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte beobachtet. Die Regierungsbildung der ersten großen Koalition im Land wirkt auf ihn „wie bei einer aufgehenden Sonne“: respektvoll, konstruktiv, fast schon ungewöhnlich eingespielt. Die Spitzenkandidaten Alexander Schweitzer und Gordon Schneieder begegnen sich auf Augenhöhe – das Du ist längst gefunden, der Ton geprägt von Feingefühl und Professionalität. Nun geht es an die entscheidenden Fragen: Eckpfeiler setzen, Arbeitsgruppen bilden, Ministerien zuschneiden. Erste Signale? Kaum. Für Korte ein gutes Zeichen: „Alles ist professionell und gut, wenn wir nichts dazu hören.“ Ein ganz anderes Bild zeigt sich in Berlin. Die große Koalition um Kanzler Friedrich Merz wirkt in der öffentlichen Wahrnehmung wenig krisenfest. Reformideen werden angekündigt, zurückgenommen und kontrovers diskutiert. Für Korte entsteht der Eindruck einer „inszenierten Kompromisslosigkeit“ bei gleichzeitig schwacher Führung. Der Unmut vieler Wählerinnen und Wähler sei nachvollziehbar – es dominiere ein „Defensiv-Bündnis“ mit begrenzter Zukunftsperspektive. Der Kanzler wirke derzeit vor allem „hilflos“. Ein Angebot der VRM.

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  • April 7 · 34 min

    Folge 76: FDP in der Krise, SPD in der Offensive

    Nach der Osterpause melden sich VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte zurück und nehmen sich gleich ein politisches Dauerproblem vor: die Krise der FDP. Mit dem Vorstoß von Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz und dem Rückzug von Christian Dürr rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob bekannte Gesichter allein reichen, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und die Partei aus der Krise zu führen. Korte ordnet ein, warum die Liberalen trotz Nachfrage nach ihren Kernthemen – weniger Bürokratie, mehr Freiheit – politisch kaum profitieren. Er nennt ein grundlegendes Wählerparadox, strategische Fehler und das Ampel-Aus unter Christian Lindner. „Das wirkt bei der FDP auf jeden Fall nach.“ Neben der Bundespolitik richten Korte und Rink den Blick auch auf Rheinland-Pfalz nach der Landtagswahl. Dort deute sich in den laufenden Sondierungen ein vergleichsweise stabiler Prozess an, bei dem interne Machtkämpfe bislang ausblieben. Ein Angebot der VRM.

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  • March 30 · 37 min

    Folge 75: Die SPD in RLP - Zwischen Schock und Sondierung

    Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz analysieren VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte die politische Lage der SPD zwischen Schock und Neuaufstellung. Für Korte ist klar: „Gewissheiten haben sich pulverisiert.“ Die rheinland-pfälzische SPD versucht trotz Niederlage handlungsfähig zu bleiben, während sich in den Sondierungen zeigt, wie entscheidend Erfahrung und Geschlossenheit sind. Dabei gehe es weniger um Inhalte als um Vertrauen und Struktur – denn: „Am Ende muss man sich klar machen, welchen geringen Stellenwert diese Aushandlung hat, weil vieles nach einem Jahr ohnehin überholt ist.“ Einordnungen, Hintergründe und Perspektiven zur Regierungsbildung in RLP sowie ein spezielles Ostergeschenk von Korte & Rink – jetzt in der neuen Podcast-Folge. Ein Angebot der VRM.

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