
Weniger Bildschirm. Mehr Kindheit. Wie digitale Medien ihren Platz im Familienalltag finden
Wie viel Bildschirmzeit ist für kleine Kinder in Ordnung? Ab wann dürfen sie überhaupt vor ein Tablet, und was tun, wenn das Ausschalten in Tränen endet? In dieser Folge von Kompass Kindheit spricht Oskar Jenni mit Patricia Lannen und Raquel Paz Castro vom Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) über digitale Medien in der frühen Kindheit. Die beiden Fachfrauen erklären, warum Babys und Kleinkinder kaum von Bildschirmen lernen, warum kleine Kinder vor allem die reale Welt brauchen und weshalb genaue Minutenangaben im Familienalltag wenig weiterhelfen. Das Gespräch bleibt dabei bewusst nah am echten Leben: Wann darf ein Bildschirm auch einmal entlasten? Wie gelingt der Übergang, wenn die Bildschirmzeit vorbei ist? Was hilft, wenn das Tablet beim Essen zur Gewohnheit geworden ist? Und welche Rolle spielt der eigene Medienkonsum der Eltern? Sie erfahren in dieser Folge unter anderem, warum Kinder bis etwa zwei Jahre aus Bildschirminhalten nur schlecht lernen, weshalb das Ende einer Geschichte für Kinder verständlicher ist als eine abgelaufene Minutenzahl, wie elterlicher Stress und Medienzeit zusammenhängen, warum Verbote Eltern eher unter Druck setzen als stärken und wie ein Medienplan mit medienfreien Zeiten und Orten den Alltag erleichtern kann. Eine differenzierte, ermutigende Folge für alle, die kleine Kinder im digitalen Alltag gut begleiten möchten. Nicht perfekt, aber aufmerksam und bewusst. Kompass Kindheit ist der Podcast über die Kindheit, die Entwicklung, die Erziehung und das Zusammenleben mit Kindern. Alle zwei Wochen spricht Oskar Jenni mit Fachpersonen und Eltern über Fragen, die Familien bewegen, fundiert, verständlich und nah am Alltag. Weitere Folgen, Blogbeiträge und Hintergründe finden Sie auf kompasskindheit.com. Abonnieren Sie dort am besten auch den Newsletter, um keine Folge und keine Impulse für den Familienalltag zu verpassen.




