

Marie Jacquot. Die neue Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters stellt sich vor
Ihr gelingt so einiges aus dem Stand. Kyrill Petrenko ruft aus der Bayerischen Staatsoper an und beruft die Noch-Studentin als Assistentin für eine Uraufführung. Dann wird ihr eine Kapellmeisterstelle an einem Opernhaus angeboten, ohne dass sie je eine Oper dirigiert hätte. Und sie dirigiert ihre erste Vorstellung fulminant und begeisternd. Und dann will sie Axel Kober an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, bestellt sie ein und legt ihr gleich den Arbeitsvertrag vor. (Siehe klassikfavori-Interview https://klassikfavori.de/die-opernstadt-der-frauen-heisst-nancy-unaufgeregt-sensationell-punkten-hier-maestra-jacquot-und-regisseurin-bernreitner-mit-prokofjews-drei-orangen/) Wer auf sie setzt, setzt richtig. Das WDR Sinfonieorchester hat gesetzt, nach ihrem Debütkonzert im Dezember 2022. Siehe Klassikfavori-Artikel über ihr Debüt in Köln (https://klassikfavori.de/marie-jacquot-feiert-begeisterndes-debuet-beim-wdr-sinfonieorchester/) Und bringt damit die erste Chefdirigentin in Köln in Position. Siehe Klassikfavori-Artikel zur Spielzeitvorstellung (https://klassikfavori.de/die-erste-chefdirigentin-in-koeln-marie-jacquot-stellt-erste-spielzeit-des-wdr-sinfonieorchesters-vor/). Am 18. September findet in der Philharmonie ihr Antrittskonzert statt. Nach der ersten Probe fand dieses Gespräch statt, das hören lässt, wie bodenständig, Allüren-frei, verbindlich und spontan sympathisch sie trotz ihrer Karrieresprünge geblieben ist. (Die Fragen stellt Sabine Weber)
















