
#107 Kündigungsschutzklage – und dann?
Der Arbeitnehmer will seinen Arbeitsplatz zurück, muss sich aber gleichzeitig um einen neuen bemühen. Wahrscheinlich will er das in Wahrheit auch gar nicht, wandelt aber auf diesem Argumentationsweg zur hohen Abfindung. Der Arbeitgeber will die Trennung endgültig durchsetzen, riskiert aber erhebliche Gehaltsnachzahlungen, während die Tage verstreichen. In dieser Gemengelage muss ein Stichwort fallen: „Annahmeverzugslohn“. Britta erklärt, was es damit auf sich hat – und welche auch echt fiesen Strategien Arbeitgeber mitunter anwenden. Apropos fies: Jan kann einmal glänzen und die Wendung „böswillig unterlassener Zwischenverdienst“ zu dieser Podcast-Folge beisteuern. Während der gekündigte Arbeitnehmer Wochen, vielleicht Monate, auf den Kammertermin beim Arbeitsgericht wartet, hat er sich gleichwohl um einen neuen Job zu bemühen. Arbeitgeber vermuten unzureichende Bewerbungsbemühungen und wollen das genauestens überprüfen. Das könnte nämlich den zu zahlenden „Annahmeverzugslohn“ reduzieren oder bestenfalls ganz entfallen lassen. Also auch darüber ist zu reden. Smart setzt sich letztlich Maraike bei der Schätzfrage durch. Die richtige Taktik ist einfach schon der halbe Lohn. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Für Rechtsberatung hier entlang: www.kanzleiamrathaus.com Abonniert unseren Podcast in eurer Liebings-App und folgt uns auf Instagram und LinkedIn. Ihr habt auch eine Frage? fragen@kanzleiammikrofon.de Eine Produktion der Podcastmeisterei.
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