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Junge Freiheit Interview

Junge Freiheit

JF Interview. Das exklusive Podcast Format der Jungen Freiheit.
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  • 30 episodes
  • Avg 48 min
  • German
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  • Today · 29 min

    Warum dieses Berliner Wahlergebnis viele falsch verstehen

    Jan Karon bei Vadim Derksen: Warum die Linke in Berlin gewonnen hat – und was die AfD verpasst hat Die Linke hat die Wahl in Berlin gewonnen, die Aufregung ist groß. Der Journalist und Autor Jan Karon sieht das gelassen: „Ich glaube, es wird sich nichts ändern, weil die Politik und die Realität in Berlin seit Jahren, seit Jahrzehnten eine linke ist.“ Regiere die Linke mit, werde sie von Grünen und SPD zu Zugeständnissen gezwungen. Sorgen macht ihm etwas anderes: was der Wahlerfolg für die Polizei bedeutet – weniger Kontrollen, weniger Kampf gegen organisierte und Straßenkriminalität. Gewonnen hat die Linke nach Karons Analyse mit zwei Themen, die andere Parteien liegen gelassen haben: den Mieten – Wohnungen für 1.600 Euro machen junge Berliner wütend – und dem Nahostkonflikt, der viele in den inneren Bezirken radikalisiert habe. Die Linke von heute sei keine SED-Nachfolgepartei mehr, sondern eine junge, migrantische Linke mit einem Wahlkampf aus einem Guss. Ein türkischstämmiger Gastronom im Wedding erzählt ihm, warum er BSW gewählt hat. Und die AfD? „Ich glaube schon, dass die AfD unter ihren Möglichkeiten geblieben ist“, sagt Karon. Sie müsse jünger auftreten und wertkonservative Migranten wie alte CDU-Wähler gezielt ansprechen. Zum Schluss geht es um die Antisemitismus-Debatte nach der Wahl: Für Karon empören sich die Parteien der Mitte über ein Ergebnis, zu dem sie selbst beigetragen haben – „Die Linke vollzieht doch nur das Ende dieser Migrationspolitik.“

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  • Monday · 12 min

    Prof. Patzelt: Dieses Wahlergebnis könnte die CDU komplett zerstören

    Werner Patzelt nach dem Wahldebakel der Union: Überlebt Merz das – und öffnet sich die CDU der AfD? Die CDU ist aus dem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern geflogen, in Berlin hat sie ein desaströses Ergebnis eingefahren. Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt entwirft zwei Szenarien: Im idealen streckt die Union Fühler zur AfD aus, sucht die Sollbruchstelle im Kabinett und geht in Neuwahlen mit einem Mitte-Rechts-Angebot – „klüger wäre es gewesen, schon vor 15 Jahren so eine Politik zu machen". Im wahrscheinlichen tauschen die Ministerpräsidenten Friedrich Merz gegen einen „progressiven Merkelaner" aus, und die Union gewöhnt sich an Ergebnisse von 15 oder 16 Prozent. Überlebt Merz das Debakel? „Es ist möglich, dass er es nicht überlebt", sagt Patzelt – der Kanzler stecke in einer Sackgasse, aus der er seine Partei nicht befreien könne. Dass sich die Ministerpräsidenten nach dem Treffen im Konrad-Adenauer-Haus noch einmal ohne ihn zusammengesetzt haben, erinnert ihn an Ludwig Erhard: „Dieses Schicksal kann dem guten Friedrich Merz jetzt genauso blühen." Für Sachsen-Anhalt hält er ein Magdeburger Modell für denkbar: Die CDU wählt Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten und überlässt der AfD die Regierung. Die Brandmauer sieht Patzelt bei den Linken unverändert stehen, zwischen Union und AfD dagegen „allmählich dabei zu erodieren". Und Hendrik Wüst als Nachfolger? „Sollte sich Wüst nicht vom Saulus zum Paulus bekehren, dann hat die Union nicht nur den Osten aufgegeben, sondern sie hat eingewilligt, den Westen zu verlieren."

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  • Saturday · 17 min

    Was die Zahlen nicht sagen: Philosoph Sebastian Ostritsch über 15 Jahre Einwanderung und ihre Folgen

    Fast 26 Millionen Migranten: Philosoph Sebastian Ostritsch über die Folgen für Deutschland. Seit 2011 ist die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland von knapp 15 auf fast 26 Millionen gestiegen – ein Plus von 71,6 Prozent, der Anteil an der Bevölkerung von etwa 19 auf 31 Prozent. Im Osten fiel der Anstieg des Anteils weit stärker aus als im Westen: In Thüringen hat er sich fast vervierfacht, in Niedersachsen wuchs er um 63 Prozent. Das sind die Zahlen einer Recherche der JUNGEN FREIHEIT. Mike Siemens, der die Recherche geschrieben hat, spricht darüber mit dem Philosophen Sebastian Ostritsch. Sein erster Einwand: „Die reine Zahl sagt noch gar nicht so viel darüber aus, wie problematisch ein solcher Zuwachs ist." Entscheidend sei, wer kommt, woher – und ob ein Gemeinwesen den gemeinsamen Geist behält, der seine Institutionen trägt. Wo Menschen die Sprachen um sich herum nicht mehr verstehen und fremde Sitten dominanter werden, sinke das Vertrauen in die Institutionen – und mit ihm das Vertrauen der Menschen untereinander. Dass Vielfalt Vertrauen kostet, sei soziologisch belegt. Den Ostdeutschen, denen man vorhalte, sie hätten doch kaum Ausländer, gibt Ostritsch recht: Es sei völlig berechtigt zu sagen, man wolle es erst gar nicht so weit kommen lassen. Und auf die Frage, was bei 40, 50 oder 60 Prozent geschähe: Ein Land ohne kollektives Bewusstsein könne eines Tages „als Minderheit im eigenen Land" aufwachen – und dann sei es schwer, das rückgängig zu machen. Sebastian Ostritsch ist promovierter und habilitierter Philosoph, Privatdozent an der Universität Heidelberg und Chef vom Dienst der Tagespost. Sein Vortrag in der Bibliothek des Konservatismus ist als Buch erschienen: „Ethik der Migration – Naturrechtliche Überlegungen zur Begrenzung der Zuwanderung".

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  • Friday · 30 min

    Tochter durch Asylbewerber ermordet: Michael Kyrath über die Trauerwache und die Absagen aus Berlin

    Am 25. Januar 2023 tötete ein staatenloser Palästinenser, dessen Asylantrag abgelehnt worden war, im Regionalzug bei Brokstedt Ann-Marie Kyrath (17) und ihren Freund Danny (19). Er war vorbestraft und kurz zuvor aus der Untersuchungshaft entlassen worden; das Landgericht Itzehoe verurteilte ihn 2024 zu lebenslanger Haft. Seitdem spricht Michael Kyrath für die Familien, die niemand fragt. Morgen, am 19. September, gedenkt die Trauerwache Deutschland auf dem Römerberg in Frankfurt der Opfer migrantischer Gewalt seit 2015 – von 14 bis 19 Uhr, mit Trauerzug und Porträts der Toten. Über 1.000 Opferfamilien stehen mit ihr in Kontakt, „und es kommen tagtäglich neue dazu". Bundespräsident, Kanzler und Ministerpräsidenten waren eingeladen: „Reagiert haben alle, aber es hat keiner zugesagt." Kyrath berichtet, wie man ihm riet, „besser den Mund zu halten" – wären die Nationalitäten von Opfer und Täter umgekehrt, könne man darüber reden, „diese Konstellation ist nicht gewünscht". Unter den Toten sind nach seinen Worten mehr als 500 Kinder. Als Redner sprechen Manuel Ostermann von der DPolG Bundespolizeigewerkschaft und die Journalistin Julia Ruhs.

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  • Friday · 30 min

    Was droht Berlin nach der Wahl? FDP-Spitzenkandidat warnt vor der Linken | Christoph Meyer

    Christoph Meyer, FDP-Spitzenkandidat in Berlin, über Kubicki, Brandmauer, Linke und Rot-Rot-Grün. Vier Tage vor der Abgeordnetenhauswahl steht die Berliner FDP in den Umfragen bei drei Prozent. Ihr Spitzenkandidat Christoph Meyer setzt auf den Neustart unter Wolfgang Kubicki – „wir müssen mehr Kubicki wagen, nicht weniger" – und auf die acht Prozent der Berliner, die nach seinen Worten die FDP wählen würden, wenn sie sicher ins Parlament käme: „Das sind 20.000, 25.000 Stimmen." Zur Brandmauer sagt Meyer, was Kubicki sagt: Es brauche keine. Inhaltliche Auseinandersetzung mit allen Parteien, parlamentarischer Umgang – er habe 2017 im Bundestag für die Ausschussvorsitzenden der AfD gestimmt. Eine Zusammenarbeit könne er sich dennoch nicht vorstellen, solange die AfD ihre offenen Fragen nicht kläre, allen voran ihr Verhältnis zu Russland. Mit den Grünen: „Ich bin von den Grünen geheilt." Mit der Linken: gar nicht – „zumindest das, was ich in Berlin und im Wahlprogramm lese, ist es eine extremistische Partei", die der Verfassungsschutz beobachten müsste. Warum Meyer Rot-Rot-Grün für „ausgemachte Sache" hält, wenn die FDP es nicht verhindert, warum er den Berliner Haushalt für „mit Vollgas gegen die Wand gefahren" hält – und was er mit seinem Auftritt bei der Wahlveranstaltung eines Berliner Moscheevereins erreichen wollte. Christoph Meyer ist Jurist, seit 2018 Landesvorsitzender der Berliner FDP und war von 2017 bis 2025 Mitglied des Bundestages, zuletzt stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Das Gespräch führte Moritz Schwarz.

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  • September 17 · 44 min

    Peter Hahne über Merz, Amthor und den freien Fall der CDU

    Peter Hahne über Friedrich Merz, Philipp Amthor und die CDU vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Peter Hahne kommt von den Kundgebungen in Mecklenburg-Vorpommern – Ueckermünde, Güstrow, Waren an der Müritz – und beschreibt eine Stimmung, die er in über fünfzig Jahren an vorderster Front so nicht erlebt hat: Entsetzen über CDU und Bundesregierung, überlagert von der Hoffnung, mit der Wahl etwas ändern zu können. Seit Sachsen-Anhalt, sagt er, sei die alte Losung „eine Stimme für die AfD ist verloren" vorbei. Die Regierungserklärung im Bundestag nennt Hahne „ein Waterloo für den Merz": Der Kanzler beende seine Rede mit dem Brief eines Theologen und lobe Tafeln und Suppenküchen als Leistung – während sich die eigenen Leute für das Spitzenpersonal schämten. In Sachsen-Anhalt reiße der Wahlverlierer Sven Schulze den Fraktionsvorsitz an sich und spalte die geschrumpfte Fraktion; in Mecklenburg-Vorpommern stehe mit Philipp Amthor „das Aushängeschild der CDU und gleichzeitig der wichtigste Mann im Kanzleramt" an der Spitze. Hahnes Prognose für Sonntag: Die CDU könne unter die Fünf-Prozent-Hürde fallen – „Sie wird auch niemand retten." Was Ulrich Siegmund anders gemacht hat als alle vor ihm, warum die politische Sprache verroht – und was Hahne nach all dem bleibt: „Mir reicht es schon, wenn wir endlich wieder normal werden." Peter Hahne war mehr als drei Jahrzehnte beim ZDF, zuletzt als Moderator von „Berlin direkt" und der Sendung „Peter Hahne". Heute ist er Publizist und Buchautor. Das Gespräch führte Vadim Derksen. Peter Hahne können Sie persönlich treffen am 8. Oktober in Bünde (Westfalen) bei einer Kundgebung mit dem Lebensrechtler Prof. Dr.Paul Cullen.

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  • September 17 · 20 min

    Acht Skandale in einer Woche: Gerald Grosz über den Zustand der Union

    Der österreichische Publizist Gerald Grosz über Friedrich Merz, die Brandmauer und das Ende der Union. Eine Woche nach Sachsen-Anhalt, nach den Kommunalwahlen in Niedersachsen und vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sieht Gerald Grosz den Kanzler am Ende: „Das Vertrauen der deutschen Wähler ist gebrochen. Unwiederbringlich." Merz sei mit einem Bauchladen konservativer Versprechen angetreten – Migrationswende, Asyl-Obergrenze, bürgerliche Wirtschaftspolitik – und an ihnen selbst gescheitert. Die Brandmauer hält Grosz nicht für einen Schutzwall gegen die AfD, sondern für den bequemen Weg, die eigenen Versprechen nie einlösen zu müssen: Merz habe gewusst, dass er sie nur mit den Stimmen der AfD hätte umsetzen können. Sein Urteil über die Wahlabende: „Er wollte immer eine Partei halbieren. Das ist ihm gelungen, nämlich die eigene." Auch die SPD sieht Grosz am Ende – in Niedersachsen wurde die AfD sogar in Munster stärkste Kraft, der Heimatstadt des Vizekanzlers Lars Klingbeil. Die neue Volkspartei sei, ob sie es wolle oder nicht, die AfD. Für die Union sei die Lage aussichtslos: Bleibe Merz, setze sich der Abwärtstrend fort; gehe er, folge mit Wüst oder Söder die Fortsetzung der Merkel-Politik. Zum Schluss, mit Schiller: „Geben Sie Demokratie" – und Neuwahlen, die die neuen Mehrheiten abbilden. Gerald Grosz war Abgeordneter im österreichischen Nationalrat und Gemeinderat in Graz. Sein Buch „Ausgemerzt" ist seit zwei Wochen im Handel.

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  • September 7 · 18 min

    Analyse der Wahl in Sachsen-Anhalt: Das kommt jetzt auf uns zu | Patzelt im Interview

    Politologe Werner Patzelt über Merz, die CDU und eine AfD-Regierung nach der Wahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD ist in Sachsen-Anhalt mit Abstand stärkste Partei geworden, die absolute Mehrheit hat sie verfehlt. Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt, selbst CDU-Mitglied, erklärt im Gespräch mit Moritz Schwarz, was jetzt beginnt: ein Spiel um Mehrheiten, das Monate dauern kann — bis zu einer Abstimmung über die Auflösung des Landtags oder einem dritten Wahlgang, in dem die einfache Mehrheit reicht. Wahlkampfaussagen zur absoluten Mehrheit sollte man nicht „als das ewige Gelübde einer Nonne" nehmen, sagt Patzelt. Ein Bündnis mit dem BSW hält er für ein gewaltiges Risiko, wie in Thüringen zu besichtigen. Der AfD am nächsten stehe nach wie vor die Union — ein großer Teil ihrer Wähler und Mitglieder war früher dort. Dass beide Parteien dieses Bündnis ausgeschlossen haben, nennt er das Ergebnis abnormaler Zeiten. Für die CDU sieht Patzelt einen Kurs, der in eine „nachgerade tödliche Sackgasse" geführt hat: weder mit der AfD noch mit der Linken, und damit ohne Gestaltungsmehrheit. Der Befreiungsschlag könnte darin liegen, aus staatspolitischer Verantwortung mit der AfD zusammenzuwirken — wäre da nicht die Verachtung, die viele AfD-Mitglieder der CDU entgegenbringen. Den Begriff „Überläufer" für CDU-Abgeordnete, die eine AfD-Regierung wählen könnten, hält er für diffamierend: Abgeordnete haben ein freies Mandat. Und Friedrich Merz? Als Parteivorsitzender könne er stürzen — er habe seine Partei in die Sackgasse manövriert und die Wende von der Politik seiner Vorgängerinnen nicht vollzogen. Als Bundeskanzler sei er sicherer, weil es keinen plausiblen Nachfolger gibt. Vorgezogene Neuwahlen im Bund würden die CDU weiter schrumpfen lassen und die AfD in die Nähe der absoluten Mehrheit bringen. Patzelts Bilanz: ein spektakulärer Durchbruch der AfD — und womöglich „der Anfang vom Ende der CDU, wie wir sie kennen". 00:00 Intro 01:54 Wahlkampf-Versprechen 05:44 Die CDU-Sackgasse 09:50 Freies Mandat 11:48 Merz kann stürzen ► Die JUNGE FREIHEIT zum Jubiläumspreis testen: https://jubilaeum.jungefreiheit.de/youtube ► Der tägliche Newsletter: https://jungefreiheit.de/newsletter/ ► Diesen Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/@Junge_Freiheit?sub_confirmation=1 #JungeFreiheit #SachsenAnhalt #CDU ÜBER DIESEN KANAL Die JUNGE FREIHEIT ist die unabhängige Wochenzeitung für Politik und Kultur — seit 1986.

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  • September 3 · 22 min

    Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Ingo Langner über den Zeitenwechsel — Im Interview

    IM GESPRÄCH: CATO-Chefredakteur Ingo Langner über den Kipppunkt, die Wahl im Osten und das Bauhaus. Das große Interview der JUNGEN FREIHEIT — jede Woche eine Stimme, die anderswo nicht ausreden darf. Deutschland steht vor politisch spannenden Wahlen im Osten: Die AfD verzeichnet starken Zuspruch, das etablierte Parteiensystem gerät unter Druck, und auch in der Medienlandschaft verschiebt sich etwas. Ingo Langner, Chefredakteur des Magazins CATO, spricht über die aktuelle Ausgabe, den Aufstieg neuer Medien wie Apollo News und einen möglichen gesellschaftlichen Kipppunkt weg vom links-grünen Zeitgeist. Im Fokus: die AfD und die bevorstehenden Wahlen. Was passiert, wenn sie stärkste Kraft wird oder sogar die absolute Mehrheit erreicht? Wie würden die etablierten Parteien reagieren? Und was könnte eine AfD-Regierung kulturell verändern? Dabei spart Langner die AfD nicht aus. Gerade in der Kulturpolitik sieht er Nachholbedarf und nennt den Bauhaus-Vorstoß des AfD-Politikers Hans-Thomas Tillschneider „zu platt". Am Streit um das Bauhaus zeigt er, wie schwierig konservative Kulturpolitik tatsächlich ist — bis hin zur Stalinallee, wo sich Ulbricht gegen den Bauhaus-Architekten durchsetzte. Außerdem geht es um WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt, den Wandel der deutschen Medienlandschaft und die Frage, ob die politischen Strukturen der alten Bundesrepublik an ihre Grenzen geraten. 00:00 Intro 02:44 Die neuen Medien 09:38 Der Wahlabend 11:15 AfD und Kultur 14:46 Der Bauhaus-Streit ► Die JUNGE FREIHEIT zum Jubiläumspreis testen: https://jubilaeum.jungefreiheit.de/yo... ► CATO — das Magazin von Ingo Langner: https://www.cato-magazin.de ► Der tägliche Newsletter: https://jungefreiheit.de/newsletter/ ► Diesen Kanal abonnieren: / @junge_freiheit #JungeFreiheit #CATO #SachsenAnhalt ÜBER DIESEN KANAL Die JUNGE FREIHEIT ist die unabhängige Wochenzeitung für Politik und Kultur — seit 1986.

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  • August 14 · 43 min

    CDU-Kandidat kritisiert Merz: „Er hätte sagen müssen: Ich habe geflunkert“ | Bernd Siggelkow (Arche)

    Bernd Siggelkow ist Pastor und Gründer des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“. Und seit einigen Jahren nun CDU-Politiker. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet er mit Kindern und Familien in sozialen Brennpunkten. Jetzt will er selbst in die Politik und spart dabei auch die eigene Partei nicht mit Kritik aus. Im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT spricht Siggelkow ungewöhnlich offen über Friedrich Merz, Angela Merkels „Wir schaffen das“, den Vertrauensverlust der etablierten Politik und den Aufstieg der AfD. Warum benennt die AfD aus seiner Sicht Probleme, über die andere Parteien jahrelang geschwiegen haben? Was hält er von der Brandmauer? Und warum glaubt er, dass die AfD vor allem von den Fehlern der anderen Parteien profitiert? Über sein Werdegang, seine Anfänge mit Hilfe für Kinder aus armutsgeprägten Elternhäusern erzählt er offen. Und was er sich jetzt von der Politik erhofft. 📰 *Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus mit einem Abo! Die JUNGE FREIHEIT jetzt zum Jubiläumspreis testen:* https://jubilaeum.jungefreiheit.de/youtube

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  • July 27 · 23 min

    Hausbesuche vom Verfassungsschutz bei AfD-Mitgliedern | Hans-Georg Maaßen im Interview

    📰 Das JUNGE FREIHEIT Jubiläumsabo 12 Wochen für nur 27€ testen: https://jubilaeum.jungefreiheit.de/yo... Mutmaßliche Anwerbeversuche von AfD-Mitgliedern am helllichten Tag, nicht zugelassene Landratswahlen aufgrund vermeintlich verfassungsschutzrelevanter Erkenntnisse und erweiterte Befugnisse – die Schlagzeilen über den Verfassungsschutz häufen sich. Jetzt meldet sich der frühere Präsident des Bundesamtes, Hans-Georg Maaßen, zu Wort und ordnet die Fälle aus seiner Erfahrung ein. 📩 Sie haben selbst eine Geschichte, die gehört werden muss? Schreiben Sie uns: socialmedia@jungefreiheit.de

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  • July 14 · 56 min

    Vom klassischen Rundfunk zum alternativen Medium | NIUS-Moderator Andreas Dorfmann im Interview

    📰 *Das JUNGE FREIHEIT Jubiläumsabo 12 Wochen für nur 27€ testen + Kurz-Urlaub gewinnen:* https://jubilaeum.jungefreiheit.de/youtube NIUS-Moderator Andreas Dorfmann blickt auf 45 Jahre im Radio und Fernsehen zurück. Im Interview spricht er über seine Anfänge beim RIAS, den Wandel der Medien und seinen Weg zum alternativen Medium. Außerdem erklärt er, warum Journalisten aus seiner Sicht keine Aktivisten sein sollten. 📩 Sie haben selbst eine Geschichte, die gehört werden muss? Schreiben Sie uns: socialmedia@jungefreiheit.de

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  • July 6 · 37 min

    CSU-Aussteiger rechnet mit Söder und der Union ab | Michael Kretzer im Interview

    📰 *Das JUNGE FREIHEIT Jubiläumsabo 12 Wochen für nur 27€ testen + Kurz-Urlaub gewinnen:* https://jubilaeum.jungefreiheit.de/youtube Der Unternehmer und Vorstandsmitglied der Wirtschaftsunion Michael Kretzer hat die CSU verlassen – und spricht im Interview Klartext über die Politik der Union. Er kritisiert die Brandmauer, die wirtschaftliche Lage des Mittelstands und den Kurs von Markus Söder. 📩 Sie haben selbst eine Geschichte, die gehört werden muss? Schreiben Sie uns: socialmedia@jungefreiheit.de

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  • June 29 · 16 min

    AfD-Parteitag droht zu eskalieren: »Der Rechtsstaat muss hart durchgreifen« | Ulrich Siegmund

    📰 *Das JUNGE FREIHEIT Jubiläumsabo 12 Wochen für nur 27€ testen + Kurz-Urlaub gewinnen:* https://jubilaeum.jungefreiheit.de/youtube Beim AfD-Parteitag in Erfurt werden zehntausende Gegendemonstranten erwartet – darunter laut Angaben auch gewaltbereite Gruppen. Ulrich Siegmund spricht im Interview über die angespannte Lage, mögliche Blockaden, den Schutz demokratischer Parteitage und die Rolle des Rechtsstaats. 📩 Sie haben selbst eine Geschichte, die gehört werden muss? Schreiben Sie uns: socialmedia@jungefreiheit.de

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  • June 26 · 1 hr 2 min

    Neidgesellschaft: Warum Kapitalismus Armut besiegt | Dr. Dr. Rainer Zitelmann im Interview

    ⚽️ JETZT unser WM-Abo und Trikot sichern, damit wir Deutschland im Finale würdig feiern können: https://wm2026.jungefreiheit.de/yt Dr. Dr. Rainer Zitelmann spricht über sein neues Buch, das sogenannte Nullsummendenken und die Frage, warum Kapitalismus seiner Ansicht nach nicht Armut schafft, sondern Armut beseitigt. Im Gespräch geht es um Reiche, Sozialstaat, Bürokratie, Entwicklungshilfe und die These: Deutschland braucht weniger Neid – und mehr marktwirtschaftliches Denken. 🔻 Das neue Buch von Rainer Zitelmann bestellen: https://jf-buchdienst.de/ZERO-SUM-MINDSET.html?listtype=search&searchparam=Zitelmann 🔻 Mehr von Zitelmann entdecken: https://www.rainer-zitelmann.de 📩 Sie haben selbst eine Geschichte, die gehört werden muss? Schreiben Sie uns: socialmedia@jungefreiheit.de

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  • June 24 · 1 hr 41 min

    Datingcoach: »Männer müssen wieder mutiger werden« | Maximilian Pütz im Interview

    📰 Das JUNGE FREIHEIT Jubiläumsabo 12 Wochen für nur 27€ testen + Kurz-Urlaub gewinnen: https://jubilaeum.jungefreiheit.de/yo... Im Gespräch geht es um Flirten, Selbstbewusstsein, männliche Verunsicherung, Feminismus, moderne Rollenbilder und die Frage, warum viele Männer sich heute kaum noch trauen, Frauen im Alltag anzusprechen. Pütz vertritt dabei streitbare Thesen: Für ihn hat Flirten nicht automatisch mit Sexualität zu tun, sondern mit Spiel, Lebensfreude und Mut. Außerdem erklärt er, warum seiner Ansicht nach Ausstrahlung, Charme und Aktivität für Männer wichtiger sind als perfekte Dating-Profile. 🚀 Mehr von Maximilian Pütz entdecken: 🌐 Webseite: www.casanovacoaching.de 🎧 Das Hörbuch von Maximilian Pütz: Mit dem Code "JF19" bekommst du das Hörbuch für nur 19€ statt 39€ 🔥 👉 https://go.casanovacoaching.de/hoerbuch

  • June 11 · 1 hr 42 min

    Schattenseiten der Migration | Prof. Frank Urbaniok im Interview

    ⚽️ 🇩🇪 *JF-Deutschland-Trikot + 6 Monate JUNGE FREIHEIT + WM-Paket gratis dazu.* Einmalig 99€: https://www.wm2026.jungefreiheit.de/yt Der forensische Psychiater Prof. Frank Urbaniok beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Straftätern und hat rund 5.000 Fälle untersucht. Im Gespräch erklärt er, warum bestimmte Migrantengruppen in der Gewalt- und Sexualkriminalität stark überrepräsentiert sind, welche Rolle kulturelle Prägungen spielen und weshalb diese Fakten in der öffentlichen Debatte häufig ausgeblendet werden. 🔻 Urbanioks Buch „Schattenseite der Migration“ bestellen: https://jf-buchdienst.de/Schattenseiten-der-Migration.html?listtype=search&searchparam=Urbaniok 🔻 Urbanioks persönliche Seite als forensischer Psychiater: https://www.frankurbaniok.com 🔻 JF-Printinterview mit Urbaniok: https://jungefreiheit.de/debatte/interview/2025/buch-urbaniok-migration-kriminalitaet/ 📩 Sie haben selbst eine Geschichte, die gehört werden muss? Schreiben Sie uns: socialmedia@jungefreiheit.de

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  • June 10 · 21 min

    Kritik an Friedrich Merz: Warum der Begriff »Lügenfritz« jetzt juristisch verfolgt wird

    ⚽️ 🇩🇪 *JF-Deutschland-Trikot + 6 Monate JUNGE FREIHEIT + WM-Paket gratis dazu.* Einmalig 99€: https://www.wm2026.jungefreiheit.de/yt Die Debatte um die „Lügenfritz“-Aussage über Friedrich Merz reißt nicht ab. Warum der Politikerbeleidigungsparagraph 188 verfassungswidrig ist und was einer Abschaffung im Wege steht, verrät Staatsrechtler Ulrich Vosgerau im Interview.

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  • June 2 · 57 min

    40 Jahre JF: Unangenehme Fragen an Dieter Stein, den Chef der JUNGEN FREIHEIT

    In diesem exklusiven Interview spricht Dieter Stein, Gründer und Chefredakteur der Jungen Freiheit, offen über den außergewöhnlichen Werdegang seiner Zeitung und beantwortet einige unangenehme Fragen, die sonst niemand stellte. Von den ersten handgehefteten Ausgaben 1986 gegen die linke 68er-Dominanz, über schwere Krisen, Brandanschläge und Verfassungsschutz-Beobachtung bis hin zum erfolgreichen Aufstieg als wichtigste Stimme des nationalkonservativen Deutschlands. 📰 Das JUNGE FREIHEIT Jubiläumsabo 12 Wochen für nur 27€ testen: https://jubilaeum.jungefreiheit.de/yo...

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  • May 12 · 22 min

    Geschlechterkampf: »Dr. Bonelli, warum finden Männer und Frauen nicht mehr zueinander?«

    *Der Geschlechterkampf* Alle Artikel der JUNGEN FREIHEIT zum Thema hier als Sammlung: https://jungefreiheit.de/geschlechterkampf/ Warum geraten Männer und Frauen immer stärker gegeneinander, obwohl sie einander eigentlich ergänzen sollten? Dr. Raphael Bonelli spricht über Geschlechterkampf, Feminismus, Männlichkeit, Familie und die Krise moderner Beziehungen. Im Gespräch geht es um eine der großen gesellschaftlichen Bruchlinien unserer Zeit: das Verhältnis zwischen Mann und Frau. Dr. Bonelli beschreibt, warum er den Begriff »Geschlechterkrieg« zwar für zugespitzt hält, aber dennoch eine tiefe Störung im Verhältnis der Geschlechter sieht. Er spricht über toxischen Feminismus, männliche Gegenreaktionen, verlorene Familienorientierung, ideologische Verhärtungen und die Frage, warum Anziehung, Bindung und gemeinsame Werte heute oft aus dem Blick geraten. Besonders deutlich wird seine These: Männer und Frauen seien nicht dazu da, sich zu bekämpfen, sondern sich zu ergänzen. Ein Gespräch über Liebe, Familie, Identität, Ideologie und die Frage, ob die moderne Gesellschaft verlernt hat, an kommende Generationen zu denken. Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare, abonnieren Sie den Kanal und teilen Sie das Gespräch mit Menschen, die sich für Familie, Gesellschaft und solche Kulturdebatten interessieren. 📰 *Die JUNGE FREIHEIT 100 Tage testen für nur 19€:* https://www.jf.de/100

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