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»hörinsblau« ist der Podcast von »schauinsblau«, dem Onlinemagazin der Universität Augsburg für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Es vereint literarische Texte, Essays, Rezensionen zu Literatur, Theater, Film und Musik, führt Gespräche mit namhaften Künstler*innen und Kulturschaffenden, wie beispielsweise mit Friederike Mayröcker, Thomas Köck oder Stefan Kaegi von Rimini Protokoll und produziert Podcasts und Videoformate. Besonders die Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Interesses.

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  • 20 episodes
  • Avg 45 min
  • German
  • September 11 · 40 min

    #47 hörinsblau - Lukas Steiner - Junge Kunst aus Augsburg

    Der Künstler Lukas Steiner spricht mit Nele Hardt über sein Schaffen, die Vereinbarkeit von künstlerischer Tätigkeit und Studium, Kunst in Zeiten von Social Media, die Rückseite von Landkarten, Wolken und noch viel, viel mehr ... "Wenn du versuchst, dir auf Instagram ein bisschen Reichweite aufzubauen, kann das ja auch schnell irgendwie belächelt werden. Aber ich bin sehr froh drum, da nur Unterstützung zu bekommen. Das Schönste ist, wenn ich am nächsten Tag guck, wie ist es denn gelaufen, das neue Video und dann sehe, dass jemand dem ich folge das gerepostet hat - da macht mein Herz dann immer einen Satz, einen ganz großen.“ schauinsblau.de

  • June 16 · 1 hr 16 min

    #46 hörinsblau - Sandra Hoffmann - In-Beziehung-Sein

    "Je länger ich die Welt versprachliche, bin ich in immer genauerer, präziserer Beziehung zu ihr." Im Augsburger Brechthaus spricht die Literaturwissenschaftlerin Lisa Rettinger mit der Autorin Sandra Hoffmann, die Passagen aus ihren Büchern liest, die in kurzer Zeit das Panorama einer vielschichtigen Familienkonstellation erfahrbar machen. Auf dieser Grundlage entsteht eine Diskussion über die Bedeutung von Relationalität - des In-Beziehung-Seins.

  • March 27 · 20 min

    #45 hörinsblau - Hänsel und Gretel - Familienkonzert mit dem Augsburger Uniorchester

    Zusammen mit der Puppenspielerin Cornelia Fritzsche aus Dresden und den Sängerinnen Carolin Jurkat und Aline Quentin präsentiert das Universitätsorchester im Wintersemester eine 'familientaugliche' Fassung von Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Dazu wurde die Oper in eine ca. einstündige Fassung gebracht, die trotzdem alle musikalischen 'Highlights' enthält und mithilfe des Puppenspiels die vollständige Handlung der Oper in kindgerechter Länge bietet. An den Vormittagen des 10. und 11. Dezembers wurde die Produktion in vier Schulkonzerten jeweils 450 Augsburger Grundschulkindern ermöglichen, erste Erfahrungen mit Musiktheater zu machen. Hörinsblau war dabei und konnte sich mit Musiker:innen des Uniorchesters, dessen Leiter Christoph Teichner, der Puppenspielerin Cornelia Fritsche sowie einigen der anwesenden jungen Gäste unterhalten.

  • March 11 · 1 hr 19 min

    #44 hörinsblau – Internationaler Leseabend

    Am Mittwoch, 12. November 2025, fand der 3. Internationale Leseabend des Vereins zur Förderung ausländischer Studierender (f.au.st e.V.) und des Forums interkulturelles Leben und Lernen (FiLL e.V.) statt. Ab 19:00 Uhr versammelten sich Literaturbegeisterte im Ev. Forum Annahof (Hollbau, Ernst-Troeltsch-Raum, EG), um gemeinsam in die Welt der internationalen Literatur einzutauchen. Danu P. Wijanarko (Indonesien; THA, International Information Systems) und Dominik Maas (THA) lasen aus Laskar Pelangi / Die Regenbogentruppe von Andrea Hirata. Azaliia Sibgatullina (Russland; UA, Vergleichende Literaturwissenschaft) und Judith Schreiber (UA) präsentierten Прощание с Матёрой / Abschied von Matjora von Valentin G. Rasputin. Aislinn McSharry (Vereinigtes Königreich; UA, Englische Literatur/Deutsch) und Stephan Hollensteiner (UA) brachten Mrs. Dalloway von Virginia Woolf zu Gehör. Hörinsblau führte Interviews mit zahlreichen Personen, die diesen Abend organisierten, und schnitt die Lesungen mit.

  • February 25 · 35 min

    #43 hörinsblau - Mark Schröppel - Brechtfestival

    Vom 27. Februar bis 8. März 2026 findet das Brechtfestival in Augsburg statt. Mark Schröppel und Sahar Rahimi bilden die neue Intendanz und leiten gemeinsam das Festival bis in das Jahr 2028. Es steht unter dem Motto "Alle" und stellt damit die Frage, wie sich ein Festival gestalten lässt, zu dem möglichst viele einen Zugang finden. Im Podcast spricht Mark Schröppel über die Herausforderung, Inklusion nicht nur zu fordern, sondern zu leben: Wie lässt sich die Distinguiertheit des Theaters aufbrechen? Wie öffnen sich Räume, in denen Experiment, Vielfalt und Provokation aufeinandertreffen? Und wie kann es gelingen, eine Begegnung für "ALLE" zu ermöglichen? Schauinsblau hatte das Vergnügen, mit dem Regisseur, Performer und Musiker Mark Schröppel ein Gespräch zu führen.

  • Oct 20, 2025 · 30 min

    #42 hörinsblau - Jelena Kuljić - Augsburger Gespräche 2025

    Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement #Frieden bewahren Die 1979 im ehemaligen Jugoslawien geborene Jelena Kuljić ist Jazzmusikerin, Schauspielerin und Performerin. Ihr Weg führte über eine Begegnung mit „Summertime“ von Louis Armstrong und Ella Fitzgerald in der Schule zu dem Mühsal des Daseins als Mitglied einer Hotelband zum Studium des Jazzgesangs in Berlin. Nach Engagements am Thalia Theater in Hamburg und dem Burgtheater in Wien ist sie seit 2015 festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Warmherzig-schonungslos verbindet sie Musik, Theater, Politik mit dem Leben selbst – in der Souveränität wahrer Jazzmusik. Persönliche Erfahrung geht über in gesellschaftliche Reflexion – augenzwinkernd, selbstironisch, direkt. Zwischen Jazz, Punk, Improvisation und Performance entwickelt sie eine künstlerische Sprache, die Widerstand, Empathie und Gegenwärtigkeit miteinander verdichtet. Kuljić versteht Jazz als Haltung – als Form des Zuhörens, des Risikos und der Offenheit. Momentan ist sie mit dem kooperativen Projekt Fundamental Interactions auf den großen Bühnen zu sehen und zu hören. Schauinsblau hatte im Rahmen der Augsburger Gespräche 2025 die Gelegenheit, mit der großartigen Jelena Kuljić zu sprechen. Augsburger Gespräche 2025 Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas prägten die 1990er Jahre. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den Künsten wider? 30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen Auseinandersetzungen und schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast vergessen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege drängt sich die Frage auf: Wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit ethnischer und religiöser Vielfalt umgegangen werden? Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges geprägt, welche Formen des Austauschs entstanden, um mit Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht gelungene Integration aus, wo finden sich Assimilationsprozesse, die eigene Kulturen in den Hintergrund drängen? Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen sie die deutsche Gesellschaft seit Mitte der 1990er Jahre? Welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, wenn Slowenien und Kroatien der EU beigetreten sind, während die Spannungen zwischen Serbien und Kosovo zunehmen und in Bosnien und Herzegowina der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel steht? Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich daraus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo werden diese Fragen ausgetragen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement. Zehn Schriftstellerinnen, Theaterleute, Musikerinnen und Künstler*innen tauschen sich mit Studierenden in geschlossener und offener Runde aus. Diskutiert wird, inwiefern nationale, historische und kulturelle Hintergründe die eigene künstlerische Position prägen, wie Erfahrungen von Migration und Fremdheit Sichtweisen verändern und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates im künstlerischen Schaffen Niederschlag findet.

  • Oct 1, 2025 · 54 min

    #41 hörinsblau - Adnan Softić - Augsburger Gespräche 2025

    Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement #Frieden bewahren Der 1975 in Sarajevo geborene Künstler Adnan Softić floh 1992 nach Deutschland. Er studierte in Berlin Philosophie und Politikwissenschaft sowie später in Hamburg Film und ästhetische Theorie. Heute arbeitet er zwischen Film, Installation, Hörspiel und Publikation an einer Praxis, die persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Analyse untrennbar miteinander verschränkt. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet und international gezeigt. Sie öffnen Räume der Übersetzung und ermöglichen eine Begegnung mit der Andersartigkeit des Anderen. Softić konfrontiert seine Zuschauer mit der Brüchigkeit des Friedens, mit Krieg, Flucht und Trauma und macht verdrängte Wirklichkeiten sichtbar. Er zeigt die Architekturen der Macht und den Mythos der Nation – stabilisiert von Ideologie und Gewalt. Er berichtet von der Unfähigkeit Europas im Umgang mit Komplexität und versteht die Balkanisierung als möglichen Begriff für radikale Toleranz. Dabei plädiert Softić dafür, den Konflikt zu umarmen, anstatt ihn zu verblenden – als Haltung, die Widerstand, Heilung und demokratische Auseinandersetzung erst möglich macht. Schauinsblau hatte im Rahmen der Augsburger Gespräche 2025 die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen. Augsburger Gespräche 2025 Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas prägten die 1990er Jahre. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den Künsten wider? 30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen Auseinandersetzungen und schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast vergessen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege drängt sich die Frage auf: Wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit ethnischer und religiöser Vielfalt umgegangen werden? Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges geprägt, welche Formen des Austauschs entstanden, um mit Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht gelungene Integration aus, wo finden sich Assimilationsprozesse, die eigene Kulturen in den Hintergrund drängen? Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen sie die deutsche Gesellschaft seit Mitte der 1990er Jahre? Welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, wenn Slowenien und Kroatien der EU beigetreten sind, während die Spannungen zwischen Serbien und Kosovo zunehmen und in Bosnien und Herzegowina der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel steht? Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich daraus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo werden diese Fragen ausgetragen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement. Zehn Schriftstellerinnen, Theaterleute, Musikerinnen und Künstler*innen tauschen sich mit Studierenden in geschlossener und offener Runde aus. Diskutiert wird, inwiefern nationale, historische und kulturelle Hintergründe die eigene künstlerische Position prägen, wie Erfahrungen von Migration und Fremdheit Sichtweisen verändern und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates im künstlerischen Schaffen Niederschlag findet.

  • Sep 29, 2025 · 34 min

    #40 hörinsblau - Marko Dinić - Augsburger Gespräche 2025

    Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement #Frieden bewahren Der österreichische Schriftsteller und Essayist Marko Dinić gilt als eine der bedeutendsten und spannendsten Stimmen der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur. Er wurde 1988 in Wien geboren, verbrachte jedoch Kindheit und Jugend in Belgrad – eine Erfahrung, die seiner literarischen Arbeit besondere Tiefe und Vielschichtigkeit verliehen hat. Sein Debütroman „Die guten Tage“ (2019) wurde sowohl von Leser*innen als auch von Kritiker*innen mit großer Anerkennung aufgenommen. Sein neuer Roman „Das Buch der Gesichter“ (2025) zeigt erneut die besondere Perspektive des Schriftstellers auf zentrale Themen wie Identität, Erinnerung und historische Traumata. Das Buch wurde für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2025 nominiert. Im Rahmen der Augsburger Gespräche hatten wir die Gelegenheit, mit Marko Dinić ein ausführliches Interview zu führen. Darin spricht er offen und tiefgründig über den Entstehungsprozess seines Textes, über die Verantwortung des Schriftstellers sowie über die Rolle der Literatur bei der Vermittlung persönlicher und kollektiver Erinnerung. Seine Antworten sind nicht nur umfassend, sondern auch emotional überzeugend – genau deshalb hat dieses Gespräch einen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich bin überzeugt, dass auch die Hörer*innen diese Aufrichtigkeit und die intellektuelle Kraft spüren werden, die Dinićs Werk so einzigartig machen. Augsburger Gespräche 2025 Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas prägten die 1990er Jahre. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den Künsten wider? 30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen Auseinandersetzungen und schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast vergessen. Vor dem Hintergrund aktueller Kriege drängt sich die Frage auf: Wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit ethnischer und religiöser Vielfalt umgegangen werden? Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges geprägt, welche Formen des Austauschs entstanden, um mit Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht gelungene Integration aus, wo finden sich Assimilationsprozesse, die eigene Kulturen in den Hintergrund drängen? Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen sie die deutsche Gesellschaft seit Mitte der 1990er Jahre? Welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, wenn Slowenien und Kroatien der EU beigetreten sind, während die Spannungen zwischen Serbien und Kosovo zunehmen und in Bosnien und Herzegowina der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel steht? Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich daraus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo werden diese Fragen ausgetragen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement. Zehn Schriftstellerinnen, Theaterleute, Musikerinnen und Künstler*innen tauschen sich mit Studierenden in geschlossener und offener Runde aus. Diskutiert wird, inwiefern nationale, historische und kulturelle Hintergründe die eigene künstlerische Position prägen, wie Erfahrungen von Migration und Fremdheit Sichtweisen verändern und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates im künstlerischen Schaffen Niederschlag findet.

  • Sep 3, 2025 · 30 min

    #39 hörinsblau - Mateja Meded - Augsburger Gespräche 2025

    Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement #Frieden bewahren Mateja Meded, geboren in Jugoslawien und seit 1992 in Deutschland ist Schauspielerin, Autorin, Regisseurin und Filmemacherin. Bereits während ihres Studiums an der Filmuniversität Babelsberg war sie Teil des Ensembles im Maxim Gorki Theater Berlin und wirkte dort am vielfach ausgezeichneten Stück "Common Ground" mit. 2018 wurde sie als beste Schauspielerin beim Socially Relevant Film Festival in New York nominiert und 2021 wurde eine ihrer Videostallationen auf der Architektur Biennale in Venedig gezeigt. Derzeit arbeitet sie an der Filmtrilogie "Hack the System" und setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit Themen wie Flucht, Politik und Migration auseinander. Augsburger Gespräche 2025 Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas haben die 1990er Jahre stark geprägt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man im Zuge dessen mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den jeweiligen Künsten wider?30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen kriegerischen Auseinandersetzungen und die damit verbundenen schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast in Vergessenheit geraten zu sein. Gerade vor dem Hintergrund aktueller anderer kriegerischer Auseinandersetzungen, muss daher umso mehr gefragt werden, wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit einer ethnischen und religiösen Vielfalt umgegangen werden? Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges also geprägt, welche Möglichkeiten und Formen des Austauschs wurden gefunden, um mit den Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht vor diesem Hintergrund eine gelungene Integration aus und wo finden sich aber auch Assimilationsprozesse, die die jeweils eigenen Kulturen in den Hintergrund drängen?Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen diese die deutsche Gesellschaft seit der Mitte der 1990er Jahre? Und schließlich, welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, denn während Slowenien und Kroatien den Weg in die Europäische Union gefunden haben, nehmen die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo wieder zu und auch in Bosnien und Herzegowina steht der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel. Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich dadurch aus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo sind die Orte, an denen diese Dinge ausgetragen werden?Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement zu der insgesamt zehn Schriftsteller*innen, Theaterleute, Musiker*innen und Künstler*innen eingeladen werden, um sich gemeinsam mit einer Gruppe von Studierenden in geschlossener und offener Runde auszutauschen. Diskutiert wird u.a., inwiefern die jeweiligen nationalen, historischen und kulturellen Hintergründe die eigene künstlerische Position mitgeprägt haben, inwiefern Erfahrungen der Migration, der Fremd- und Andersheit zur Veränderung der eigenen künstlerischen Sichtweise geführt haben und schließlich ob und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates ihren Niederschlag im künstlerischen Schaffensprozess findet.

  • Aug 4, 2025 · 1 hr 6 min

    #38 hörinsblau - Alida Bremer - Augsburger Gespräche 2025

    Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement #Frieden bewahren Alida Bremer fiktionalisiert in ihrem Roman Olivas Garten die Geschichte der Frauen ihrer Familie. Dafür schickt sie ihre Erzählerin Alida auf eine Reise in ihr Heimatland Kroatien. Dort wollte diese eigentlich nur die Erbschaft ihrer Großmutter Oliva, einen Olivenhain, anerkennen lassen, begegnet dort aber mehr und mehr den Lebensgeschichten ihrer Mutter, Tanten, Cousinen, Großmutter und Urgroßmutter. Trotz oder vielleicht gerade wegen Krieg, Armut, Verfolgung und Trauma bewahren sie alle sich ihren Mut und ihre Resilienz — alle, außer der Großmutter Oliva, die sich nach Jahren in Gefangenlagern bei ihrer Rückkehr in ihr Heimatdorf aus der Realität zurückzieht. Mit schauinsblau spricht sie darüber, wo und wie aus Fakten und Erinnerungen Fiktion wurde, wie viel von ihr und ihren Verwandten in Olivas Garten steckt, wie wenig wir in Deutschland über Kroatien während des Zweiten Weltkrieges wissen und warum die verstummte Oliva die ungewöhnliche Protagonistin ihres Romans ist. Augsburger Gespräche 2025 Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien und die sich anschließenden kriegerischen Auseinandersetzungen im Südosten Europas haben die 1990er Jahre stark geprägt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik nahm die Bundeswehr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aktiv an einem Krieg teil. Welche Auswirkungen hatte dies auf das gesellschaftspolitische Selbstverständnis des Landes, wie ging und geht man im Zuge dessen mit Fragen der Schuld und Verantwortung um und spiegeln sich diese Fragen in den jeweiligen Künsten wider? 30 Jahre nach dem Abkommen von Dayton, der Partnerstadt Augsburgs, sind diese Fragen aktueller denn je. Die schrecklichen kriegerischen Auseinandersetzungen und die damit verbundenen schwersten Menschenrechtsverletzungen scheinen fast in Vergessenheit geraten zu sein. Gerade vor dem Hintergrund aktueller anderer kriegerischer Auseinandersetzungen, muss daher umso mehr gefragt werden, wie kann Frieden nachhaltig gelingen und wie kann produktiv mit einer ethnischen und religiösen Vielfalt umgegangen werden? Welche kulturellen Einflüsse haben Deutschland seit dem Ende des Bosnienkrieges also geprägt, welche Möglichkeiten und Formen des Austauschs wurden gefunden, um mit den Menschen aus so unterschiedlichen Ländern in Verbindung zu treten? Wie sieht vor diesem Hintergrund eine gelungene Integration aus und wo finden sich aber auch Assimilationsprozesse, die die jeweils eigenen Kulturen in den Hintergrund drängen? Welche Folgen haben Flucht und Vertreibung und wie prägen diese die deutsche Gesellschaft seit der Mitte der 1990er Jahre? Und schließlich, welche Idee von Europa wurde seitdem entwickelt, denn während Slowenien und Kroatien den Weg in die Europäische Union gefunden haben, nehmen die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo wieder zu und auch in Bosnien und Herzegowina steht der gesellschaftliche Frieden erneut auf dem Spiel. Welches Verständnis von gesellschaftlicher Identität prägt sich dadurch aus, wie wird das eigene und das fremde Land wahrgenommen und wo sind die Orte, an denen diese Dinge ausgetragen werden? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der achten Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement zu der insgesamt zehn Schriftsteller*innen, Theaterleute, Musiker*innen und Künstler*innen eingeladen werden, um sich gemeinsam mit einer Gruppe von Studierenden in geschlossener und offener Runde auszutauschen. Diskutiert wird u.a., inwiefern die jeweiligen nationalen, historischen und kulturellen Hintergründe die eigene künstlerische Position mitgeprägt haben, inwiefern Erfahrungen der Migration, der Fremd- und Andersheit zur Veränderung der eigenen künstlerischen Sichtweise geführt haben und schließlich ob und in welcher Weise die Idee eines Vielvölkerstaates ihren Niederschlag im künstlerischen Schaffensprozess findet.

  • Feb 18, 2025 · 53 min

    #37 hörinsblau - Das Gespräch - mit Julian Warner

    Gespräch mit Julian Warner über das Brechtfestival Vom 21.2. bis zum 2.3.2025 findet das Brechtfestival in Augsburg statt. Julian Warner ist künstlerischer Leiter des Festivals von 2023 bis 2025. Als Kurator prägt er eine Öffnung des Festivals für alle als Kunst der schönen Begegnung. Zwischen Tanz, Gedanke, Musik, Sport und Theater wird das Festival als Bel Composto somit zur Möglichkeit, eine andere Gemeinschaft auszudrücken und schafft so ein Mittel für ein anderes Bewusstsein und eine andere Sensibilität. Schauinsblau hatte das Vergnügen, mit dem Künstler und Ethnologen ein Gespräch zu führen.

  • Feb 12, 2025 · 1 hr 1 min

    #36 hörinsblau - Das Gespräch - von Olivia Kuderewsk und Julius Hendricks

    Gespräch von Olivia Kuderewsk und Julius Hendricks über das Phänomen der Schreibschulen Die Autorin Olivia Kuderewski liest im Leopold Mozart Haus. Im Rahmen der Bayerischen Akademie des Schreibens sind Olivia Kuderewski und Julius Hendricks (DuMont Verlag) an der Universität Augsburg zu Gast. Olivia Kuderewski wird aus ihrem aktuellen Roman "HaHa Heartbreak" lesen und im Anschluss mit Julius Hendricks über das Phänomen der Schreibschulen sprechen. Schauinsblau schnitt das Gespräch mit. Olivia Kuderewski hat vergleichende Literaturwissenschaft in Augsburg und Sevilla und literarisches Schreiben in Hildesheim studiert. Sie lebt in Berlin und arbeitet unter anderem als freie Lektorin. Ihr Debütroman „Lux“ wurde 2021 mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichnet und erschien im Verlag Voland&Quist, ebenso ihr zweiter Roman "Haha Heartbreak". Julius Hendricks hat Komparatistik und Kunstgeschichte in Bonn studiert und einige Jahre in einer Kölner Buchhandlung gearbeitet. Nach Praktika in München, London und Köln hat er 2018/2019 ein Volontariat im DuMont Buchverlag absolviert und war danach als freier Lektor für verschiedene Verlage tätig. Seit 2021 ist er Lektor im DuMont Buchverlag. Im Thiele Verlag erschienen seine Bücher ›Be a little analog‹ (2016) und ›Slow down a little‹ (2017).

  • Dec 9, 2024 · 38 min

    #35 hörinsblau - Raphaela Bardutzky - Augsburger Gespräche 2024

    Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Demographischer Wandel, Würde und Alter, intergenerationale Konflikte, Stadt-Land-Gefälle, Migration, Mehrsprachigkeit, globalisierter Kapitalismus, massenmediale Zerstreuung, Zwänge von Armut und Ausbeutung, der menschengemachte Klimawandel, das Scheitern von Kommunikation. Raphaela Bardutzky verhandelt die großen Themen unserer Zeit, wie sie die Nahwelt ihrer Figuren konkret betreffen. In ihren Stoffen verdichtet sich die Verkomplizierung und Komplexität der globalisierten Gegenwart im kompakt Alltäglichen. Bardutzkys Sprechtheater bezeugt eine ergreifende Realitätskunde. Es steht für eine Ethik der Öffnung, für Empathie und den warmen Blick unbedingter Menschlichkeit. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.

  • Nov 29, 2024 · 43 min

    #34 hörinsblau - Daniel Kahn - Augsburger Gespräche 2024

    Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Freedom is a verb. Daniel Kahns Songs hinterfragen unsere gewohnten Denkordnungen – sie sind unbequem. Sie mahnen, sie verfremden, sie entfremden, sie appellieren, sie provozieren. Sie rufen uns auf: zur Wachsamkeit, zur Offenheit, zum Widerstand, zur Rebellion, zum Austausch, zur Solidarität, zur Haltung, zur Hoffnung. Sie fordern uns auf: hinzusehen, zu urteilen, aktiv zu werden, sich nicht blenden zu lassen. Sie sehen zurück, sie sehen nach vorne, sie sehen ins Jetzt. Sie zeigen die brüchigen Landschaften der Moderne, sie zeichnen Bilder der Ausbeutung, der Tragödie. Sie sind Einladung, sie sind Weckruf – sie machen uns zu Verantwortlichen. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.

  • Nov 22, 2024 · 42 min

    #33 hörinsblau - Shida Bazyar - Augsburger Gespräche 2024

    Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Provokant empathisch: Shida Bazyars Texte öffnen den Zugang zu Lebenswelten jenseits der weißen Dominanzbrille. Mit Relationalität als höchstem Gebot legt sie erzählerische Machtstrukturen frei, hinterfragt vermeintliche Sicherheiten, lässt Ambivalenzen zu und schafft so fragile Begegnungsräume. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.

  • Nov 14, 2024 · 16 min

    #32 hörinsblau - Joshua Groß - Augsburger Gespräche 2024

    Augsburger Gespräche 2024 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Joshua Groß ist ein hoch interessanter und radikal gegenwärtiger Autor, der davon erzählt, wie es sich anfühlt, im Jetzt zu leben. Er gilt als experimentierfreudig, was sich nicht nur an seinem Umgang mit Sprache und Sprachtraditionen zeigt, sondern auch dadurch, dass er geschickt die unterschiedlichen Dimensionen der Weltwahrnehmung in Beziehung setzt. Immer wieder erforscht er, in welchen Lebensumständen wir uns bewegen, wo wir herkommen und wohin wir gehen. Dabei vermischen sich nicht selten Fiktionen und Realitäten und es entsteht ein komplexes „Vexierspiel“. Mit schauninsblau spricht er über Widerstand und Begeisterung, kleine Schnipsel und das Geheimnisvolle. Über existenzielle Notwendigkeiten und das Wagnis der Offenheit, das gegenseitige Erkennen – das Schönste. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.

  • Nov 8, 2024 · 44 min

    #31 hörinsblau - Franz Dobler - Augsburger Gespräche 2024

    Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Identität ist uneindeutig. Franz Dobler verhandelt Identität als etwas Persönliches sowie im Kontext der Gesellschaft, als etwas Authentisches und zugleich in gewissem Maße Fiktionales, im Zusammenhang mit Gefühlen der Fremdheit und des Dazugehörens, mit Multiperspektivität und der Empathie, die der Umgang mit verschiedenen Positionen in einer Gesellschaft erfordert. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen.So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden.Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.

  • Sep 6, 2024 · 1 hr 2 min

    #30 hörinsblau - Barbara Yelin - Augsburger Gespräche 2024

    Augsburger Gespräche 2023 zu Literatur, Theater und Engagement Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen Barbara Yelin, Comiczeichnerin und Autorin zahlreicher Graphic Novels, wurde 1977 geboren. Ihr Schaffen zeichnet sich durch den Fokus auf dokumentarische, historische und biografische Stoffe aus. 2022 veröffentlichte sie die Anthologie "Aber ich lebe – Vier Kinder überleben den Holocaust". 2023 die Memoiren der Holocaustüberlebenden "Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung". 2024 erhielt sie den Spezialpreis der Jury des Comicsalons Erlangen. 2025 wird sie Stipendiatin der Villa Massimo. Mit schauinsblau spricht sie über Glück, die Vielstimmigkeit des Bildes, über Farbe. Darüber, die Komplexität des Menschen sichtbar zu machen und über die Zeichen des Fragens. Über das Entgegenkommen von Geschichten und die Form der Kunst. Und sie spricht von der Perspektive der Überlebenden, über das Vergessen und Erinnern. Augsburger Gespräche 2024 zur Demokratie Demokratien zeichnen sich unter anderem durch Achtung der Menschenrechte, Gewaltenteilung, Unabhängigkeit der Gerichte, ein Mehrparteiensystem sowie freie, gleiche und geheime Wahlen aus. Im Grundgesetz sind die Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre verankert. Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein. Hat Kunst nicht nur das Privileg, sondern auch die Aufgabe, sich kritisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen und in ihrer Unbestimmtheit zum Nachdenken anzuregen? Dabei geht es nicht um moralische Stellungnahmen, sondern gerade ihr potenziell offener Charakter, der sich in den Formen der Künste zeigt, spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Dass diese Formen potenziell als gefährlich eingestuft werden, zeigt nicht nur unsere Vergangenheit, sondern auch gegenwärtige autoritative Systeme versuchen immer wieder diese Offenheit der Kunst zu unterbinden. Freiheit der Kunst bedeutet aber auch, sie von konkreten Zwecken zu entkoppeln. Kunst muss weder gefallen, erklären, noch irgendetwas richten. Nur so kann sie ihren übergeordneten Sinn und ihr demokratieförderndes Potenzial entfalten. Nur so kann sie irritieren, provozieren, kritisieren, Begegnungs- und Gesprächsräume eröffnen. Gerade durch ihr freies Spiel mit der Form fordert sie zu einer Haltung heraus, stößt ethische Aushandlungsprozesse an, ohne dabei moralische Positionierungen vorzunehmen. So gesehen lebt Demokratie vom offenen künstlerischen und kulturellen Diskurs, der auch Gegensätze und Kontroversen aushält. Als Ort des Experimentierens oder Medium der Kommunikation trägt Kunst dazu bei, das Leben in einer Gesellschaft vielfältiger zu machen, Ambiguitäten auszuhalten und Diversität sichtbar zu machen. In diesem Sinne können die Künste als gesellschaftliches Laboratorium verstanden werden. Diese und andere Fragen werden in offener und geschlossener Runde bei den diesjährigen Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement diskutiert, die vom 23.-25. Juli 2024 stattfinden. Das Seminar versteht sich als Vorbereitung zu den Gesprächen, deren Mitwirkung ein Pflichtteil des Seminars darstellen. In dem Zusammenhang besteht die Möglichkeit des intensiven Austausches mit den eingeladenen Schriftsteller*innen, Musiker*innen und Theaterschaffenden. Für dieses Jahr haben bereits fest zugesagt: Raphaela Bardutzky, Shida Bazyar, Thomas Brussig, Franz Dobler, Joshua Groß, Michael Jordan, Daniel Kahn, Burhan Quarbani, Barbara Yelin.

  • May 24, 2024 · 1 hr 2 min

    #29 hörinsblau - Das Gespräch - von Tanja Raich und Matthias Jügler

    Gespräch von Tanja Raich und Matthias Jügler zum Thema: Von Literatur leben? Im Anschluss an die Lesung im vollbesetzten Augsburger Brechthaus von Tanja Raich und Matthias Jügler geht es im gemeinsamen Gespräch um die Frage, wie und ob man vom Schreiben leben kann. Die 1986 in Meran geborene Tanja Raich ist Autorin der Romane "Jesolo" und "Schwerer als das Licht". Matthias Jügler ist 1984 bei Halle geboren. Er ist unter anderem Autor der Romane "Raubfischen", "Die Verlassenen" und jüngst "Maifliegenzeit". ⁠⁠⁠⁠⁠schauinsblau.de⁠

  • Apr 20, 2024 · 23 min

    #28 hörinsblau - Das Gespräch - mit Jan Philipp Reemtsma

    Gespräch mit Jan Philipp Reemtsma über Arno Schmidt Im staatlichen Textil- und Industriemuseum TIM findet vom 22. März bis zum 13. Oktober 2024 die Sonderausstellung „Kleider. Geschichten. Der textile Nachlass von Arno und Alice Schmidt“ statt. Schauinsblau hatte die Gelegenheit, mit dem 1952 geborenen Literatur- und Sozialwissenschaftler, Publizisten, Mäzen und Schmidt-Experten Jan Philipp Reemtsma ein Interview zu führen. ⁠⁠⁠⁠⁠schauinsblau.de⁠

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