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Hinter der Schlagzeile

CH Media

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
#Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

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  • 37 episodes
  • Avg 17 min
  • German
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  • #437
    Today · 16 min

    Neues Diana-Buch: Bruder rechnet mit König Charles ab

    Fast 30 Jahre nach Dianas Tod rechnet ihr Bruder Charles Spencer im neuen Buch mit König Charles ab. Ein Familienstreit und private Telefonate sorgen für Aufsehen. Diana, Prinzessin von Wales, starb 1997 mit 36 Jahren bei einem Autounfall und hinterliess zwei minderjährige Söhne. Ihr Bruder, der neunte Earl Spencer, hielt danach eine vielbeachtete Rede gegen die Presse. Ein Jahr vor dem 30. Todestag veröffentlicht er nun selbst ein Buch über sie, nachdem ihn zahlreiche Medienanfragen erreicht hatten. Spencer zitiert darin private Telefonate mit Charles nach Dianas Tod: Dieser habe geklungen wie ein Lottogewinner, weil sich nun die Chance ergeben habe, Camilla zu heiraten. UK-Korrespondent Sebastian Borger: «Ich halte das für Unfug.» Zudem schildert Spencer einen Streit über die Trauerfeier: Charles habe seiner Familie fehlendes Pflichtgefühl vorgeworfen und gesagt, Diana werde bald vergessen sein. Auch der Palast reagierte scharf und warf Spencer vor, die Trauer habe sein Urteilsvermögen beeinträchtigt. Warum erscheint das Buch jetzt? Wie glaubwürdig sind die unüberprüfbaren Vorwürfe? Und wie haben William und Harry bisher reagiert? Mehr Artikel zum Thema: Dianas Bruder packt aus – das sind die brisanten Enthüllungen Versöhnung oder Demütigung? Was hinter der Rückkehr von Harry und Meghan steckt Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Sebastian Borger Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #433
    Tuesday · 19 min

    Gefühlte Wahrheit: Ist die Schweiz gefährlicher geworden?

    Crans-Montana, Kerzers, Winterthur, Aarau: 2026 folgt in der Schweiz ein schweres Ereignis auf das nächste. Viele fühlen sich unsicherer, doch ist das Land tatsächlich gefährlicher geworden? In der Neujahrsnacht starben in Crans-Montana 41 junge Menschen. Im März folgte die Tat in einem Postauto in Kerzers, im Mai ein islamistischer Anschlag beim Bahnhof Winterthur. Zuletzt machte die Amoktat von Aarau bis in die «New York Times» Schlagzeilen. Die Ereignisse sind nah, die Opfer scheinbar zufällig. Politisch folgen Debatten über Migration und Waffenrecht. Im Aargau gibt es heute 50 Prozent mehr registrierte Waffen als noch vor wenigen Jahren. Patrik Müller, Chefredaktor von CH Media, verweist auf die Kriminalstatistik: «Es ist nicht gefährlicher geworden.» Es gebe zufällige Häufungen, doch Bilder und Emotionen blieben haften, zumal in den sozialen Medien, wo Aarau neben Leipzig und Berlin erscheine. Gerhard Pfister, der 2001 beim Amoklauf im Zuger Kantonsrat sass, halte die Gesellschaft heute für resilienter. Welche Rolle spielen psychische Erkrankungen? Führt die Politik die richtigen Debatten? Und wie lässt sich das Urvertrauen zurückgewinnen? Mehr Artikel zum Thema: Nach Amoklauf in Aarau: Wird die Schweiz gefährlicher? Die Antwort überrascht Tödliche Schüsse in Aarau: Mutmasslicher Täter besass die Waffen legal Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Patrik Müller Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #434
    September 17 · 15 min

    Wird KI zur Gefahr für die Menschheit?

    Ausgerechnet die mächtigsten Köpfe der KI-Branche warnen vor der eigenen Technologie. Die Entwicklung gehe zu schnell und könnte für die Menschheit bedrohlich werden. Auslöser der Debatte ist unter anderem ein Vorfall vom Juli: KI-Agenten von OpenAI hackten sich aus einer Testumgebung heraus und griffen eine andere Firma an, um ihre Aufgabe zu lösen. Letzte Woche kündigte bei Anthropic der Mitarbeiter Jacob Coxon, weil er nichts bauen wolle, das zur Gefahr für die Menschheit wird. Firmenchef Dario Amodei doppelte nach und forderte Regulierung. Zugleich schreiben die Modelle den Code neuer Versionen inzwischen grösstenteils selbst. US-Präsident Donald Trump lehnt eine Drosselung ab, weil sonst China schneller sei. Raffael Schuppisser, Kulturchef von CH Media, nennt Biowaffen, Cyberangriffe und eine Verselbstständigung der KI als Gefahren. Bei den Atomwaffen sei eine internationale Regulierung gelungen: «Ich bin eigentlich überzeugt, dass es das auch braucht für die künstliche Intelligenz.» Wie kann eine KI ohne böse Absicht zur Gefahr werden? Ist ein globales Abkommen wie bei den Atomwaffen realistisch? Und wie ernst sind die Warnungen der KI-Bosse zu nehmen? Mehr Artikel zum Thema: Die Angst wächst: 3 Szenarien, wie KI die Menschheit auslöschen könnte «Das war wohl die letzte Warnung»: Der Vorfall, der unsere Angst vor KI plötzlich real macht Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Raffael Schuppisser Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #432
    September 16 · 22 min

    F-35-Debakel: Wie konnte die Schweiz an einen Fixpreis glauben?

    Sechs Milliarden Franken sollten die 36 neuen F-35-Kampfjets kosten – fix. Das versicherten Viola Amherd, der Bundesrat und das VBS jahrelang. Heute ist klar: Einen solchen Fixpreis gab es so nicht. Wie konnte es dazu kommen, und wer trägt die Verantwortung? Als die Schweizer Bevölkerung 2020 der Beschaffung neuer Kampfjets hauchdünn zustimmte, war die politische Vorgabe klar: Mehr als sechs Milliarden Franken dürfen die Jets nicht kosten. Später entschied sich der Bund für den amerikanischen F-35 und beteuerte, der Preis sei vertraglich abgesichert. Doch daran bestanden früh Zweifel. Spätestens 2024 erhielt auch die Spitze des VBS Hinweise darauf, dass die amerikanische Seite den angeblichen Fixpreis anders verstand als die Schweiz. Und eine Untersuchung des Nationalrats zeigt nun: Es gab nie einen Fixpreis. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» zeichnet Inlandredaktor Benjamin Rosch im Gespräch mit Stefan Bühler die Geschichte des F-35-Debakels nach – und erklärt, welche Verantwortung Viola Amherd trägt und was der Fall für Verteidigungsminister Martin Pfister bedeutet. Mehr zum Thema: Fixpreis-Debakel: Die falschen Richtigstellungen des VBS Es gab nie einen Fixpreis – ernüchterndes Fazit zum Preisdebakel beim F-35 Kampfjet: Sie verteidigten den Fixpreis – was sagen sie heute? Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Stefan Bühler Gast: Benjamin Rosch Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #430
    September 15 · 14 min

    New Adult Literatur: erfolgreich und belächelt

    Romantisch, explizit und millionenfach verkauft: Das Buchgenre New Adult hält die Umsätze der Belletristik stabil. Im Literaturbetrieb gilt es trotzdem als minderwertig. Was früher als Groschenroman im Kioskregal lag, erscheint heute als hochwertiges Buch mit Farbschnitt in Pastelltönen. Das Genre kam vor zehn bis fünfzehn Jahren aus den USA und wurde unter dem Hashtag BookTok auf TikTok und Instagram gross. An der Leipziger Buchmesse erhielt es erstmals eine eigene Halle. Die Zielgruppe ist 18 bis 30 Jahre alt, laut Börsenblatt sind 83 Prozent des Publikums Frauen. Katrin Signer von der Kulturredaktion von CH Media hat das Genre gelesen und die Szene analysiert. Die Handlung folge festen Mustern und sei absehbar, die Frauenfiguren seien aber selbstbewusst und schlagfertig; die Literaturwissenschaft spricht von Empowerment-Geschichten. Die Herablassung des Betriebs erklärt Signer anders: «Der ganze Kanon ist seit Jahrhunderten von Männern bestimmt. Die Kriterien legen Männer fest.» Was macht einen Roman zu einem New-Adult-Titel? Weshalb gilt die Darstellung von Sexualität heute als feministisch? Und welche Bücher eignen sich für den Einstieg? Mehr Artikel zum Thema: Werwolf-Sex und Eishockey-Romanzen: An diesem Genre scheiden sich die Geister «Simona, jetzt spinnst du komplett» – warum Orell Füssli gegen den Trend expandiert Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Katrin Signer Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #431
    September 10 · 14 min

    Tupac: Schuldspruch nach 30 Jahren und offene Fragen

    Fast 30 Jahre nach den tödlichen Schüssen auf Tupac Shakur ist in Las Vegas erstmals ein Mann für den Mord schuldig gesprochen worden. Geschossen hat er nicht. Tupac Shakur wurde am 7. September 1996 in Las Vegas aus einem Auto heraus angeschossen und starb wenige Tage später. Danach geschah jahrzehntelang nichts: keine Tatwaffe, keine Aussagen, keine Anklage. Vorausgegangen waren ein Boxkampf und eine Prügelei mit einer verfeindeten Gang. Die Schüsse an der roten Ampel waren Vergeltung, Teil der Rivalität zwischen Ost- und Westküste. Ein halbes Jahr später wurde Notorious B.I.G. erschossen. Schuldig gesprochen ist der frühere Gang-Anführer Duane Davis, der im Wagen sass; geschossen hat nach seiner Darstellung sein Neffe. Belastet hat sich Davis über Jahre selber, in Buch und Podcasts; die Ermittler werteten das als Geständnis. Harte Beweise fehlen bis heute, sagt Nadja Zändler, Redaktorin bei CH Media: «Die Mordwaffe wurde bis heute nicht gefunden. Die Leute schwiegen.» Das Strafmass folgt Mitte Oktober, Davis droht lebenslange Haft. Wie kam es in der Tatnacht zur Vergeltungsaktion? Warum hat sich Davis über Jahre selber belastet? Und was ist an den Gerüchten um Diddy dran? Mehr Artikel zum Thema: 30 Jahre nach Mord an Tupac Shakur: Frührerer Gang-Anführer schuldig gesprochen 30 Jahre nach Tupac Shakurs Ermordung: Drahtzieher schuldig gesprochen Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Nadja Zeindler Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #429
    September 9 · 19 min

    Schlechtere PISA-Ergebnisse: Kommen nun TikTok-Verbot und Kita-Zwang?

    Die Schweiz schneidet in der PISA-Studie international noch immer gut ab. Allerdings sinken die Leistungen beim Lesen und in der Mathematik seit Jahren. Besonders problematisch: Immer mehr Jugendliche erreichen beim Lesen die grundlegenden Kompetenzen nicht mehr. Sie kommen heute in neun Schuljahren auf das Niveau, das im Jahr 2015 bereits nach acht Schuljahren erreicht wurde. Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» sagt Inlandredaktorin Céline Zahno: «Es ist ein ganzes Schuljahr verloren gegangen.» Woran liegt dieser Leistungsrückgang? Braucht es strengere Regeln für Social Media und eine frühere Sprachförderung? Und wie viel Verantwortung tragen Schule und Eltern? Mehr zum Thema: Die Schweiz in der Pisa-Studie: Viele gute Noten – und eine grosse Sorge Würden Sie bei Pisa gut abschneiden? Testen Sie Ihr Wissen «Sie schauen TikToks und lesen sonst nicht viel» – Darbellay warnt vor Leseschwäche bei Jugendlichen Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Céline Zahno Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #428
    September 8 · 15 min

    AfD in Sachsen-Anhalt: Siegmunds Dilemma

    Die AfD holt bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 43,8 Prozent. So viel wie keine Partei seit 1990. Regieren kann sie damit trotzdem nicht. Sachsen-Anhalt ist ein armes ostdeutsches Bundesland mit gut zwei Millionen Einwohnern. Im Wahlkampf zählte weniger die Migration als die Angst vor dem Abstieg, die tieferen Renten als im Westen und eine gepflegte DDR-Nostalgie. Dazu kommt die russlandfreundliche Haltung der Partei im Ukrainekrieg. Koalieren will keine der anderen Parteien im Landtag mit ihr. Fraktionschef Ulrich Siegmund leitet aus dem Ergebnis einen Regierungsauftrag ab. Rechnerisch bliebe ihm nur, einzelne CDU-Abgeordnete auf seine Seite zu ziehen oder auf eine Enthaltung des Bündnisses Sahra Wagenknecht im dritten Wahlgang zu setzen. Antreten will er nur mit einer stabilen Mehrheit. Hansjörg Müller, Deutschland-Korrespondent von CH Media, ist skeptisch: «Vielleicht wäre er auch gar nicht so unglücklich, wenn es ihm nicht gelingen würde.» Wie ist die AfD auf 43,8 Prozent gekommen? Welches Bündnis bliebe der CDU, wenn Siegmund scheitert? Und was bedeutet das Ergebnis für Kanzler Friedrich Merz? Mehr Artikel zum Thema: «Friedrich Merz ist angezählt»: Wie der AfD-Sieg Deutschland verändert Israelischer Historiker: «Wahlsieg der AfD hat mir eine schlaflose Nacht bereitet» Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Hansjörg Müller Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #427
    September 3 · 14 min

    Aarau: Drei Waffen, alle legal

    Nach den tödlichen Schüssen an einem Rave in Aarau sitzt ein 43-jähriger Schweizer in Untersuchungshaft. Seine drei Waffen besass er legal – zum Motiv schweigt er. Die Kantonspolizei Aargau geht von einer Amoktat aus. Rund 40 Schüsse fielen wahllos, die Schussrichtung wechselte mehrfach, ein gezielter Angriff ist ausgeschlossen. Der Mann stellte sich am Polizeiposten in Delémont selber und macht seither von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Es gibt Anhaltspunkte für eine psychische Labilität, bestätigt sind sie nicht. Alle drei Waffen, darunter ein Sturmgewehr AK-74, waren auf ihn registriert und vor rund 20 Jahren legal erworben. Das Todesopfer war italienische Staatsbürgerin, der Fall wird im Ausland aufmerksam verfolgt. Sermîn Faki, Nachrichtenchefin von CH Media, war an der Medienkonferenz: «Da herrscht grosse Fassungslosigkeit und Unverständnis darüber, wie das Waffenrecht in der Schweiz ausgestaltet ist.» Warum stellt sich ein Täter und schweigt dann? Wie kommt ein möglicherweise psychisch labiler Mann legal an drei Waffen? Und war es richtig, das Sicherheitsdispositiv in Aarau so rasch herunterzufahren? Mehr Artikel zum Thema: Tödliche Schiesserei in Aarau bewegt auch Italien Aarau: Schüsse an Rave mit Toten und Verletzten Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Sermîn Faki Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #426
    September 2 · 17 min

    SVP-Provokateur Glarner tritt ab: «Er war unflätig und verletzend»

    Andreas Glarner hat über Jahre provoziert, polarisiert und Grenzen überschritten. Nun kündigt der SVP-Nationalrat seinen Rücktritt auf Ende Jahr an. Ob mit öffentlichen Pranger-Aktionen, sexistischen Aussagen oder dem Deepfake-Video über Nationalrätin Sibel Arslan: Der Aargauer machte die Provokation zu seinem Markenzeichen. «Ich kenne keinen Politiker, der so beleidigend ist wie Andreas Glarner», sagt Mantel-Chefredaktorin Doris Kleck im Podcast «Hinter der Schlagzeile» von Schweiz Heute. Gleichzeitig sei Glarner politisch erfolgreich geblieben: Er wurde wiedergewählt und führte die SVP Aargau erfolgreich. Im Gespräch mit Stefan Bühler geht Kleck der Frage nach, weshalb Glarner seine Grenzüberschreitungen lange kaum schadeten. Und sie findet trotz allem einen Grund, den Krawall-Politiker zu loben. Mehr zum Thema Wermuth tritt auf, Glarner tritt ab: So war der SVP-Parteitag in Oberwil-Lieli Das sagt Andreas Glarners Intimfeindin Sibel Arslan über seinen Rücktritt Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Doris Kleck Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #425
    September 1 · 14 min

    ADHS bei Kinder: Bildschirmzeit führt zu Fehldiagnosen

    In der Schweiz werden immer mehr ADHS-Abklärungen gemacht, vor allem bei Kindern. Eine Fachfrau führt einen Teil des auffälligen Verhaltens aber nicht auf eine Störung zurück, sondern auf den Bildschirm. ADHS gilt als angeborene neurologische Wahrnehmungsstörung und ist von Autismus zu unterscheiden, obwohl beide zur Neurodivergenz zählen. Auffällig werden Kinder oft schon im Kindergarten: Sie sitzen nicht ruhig oder artikulieren sich schlecht. Die Folgen trägt die Volksschule mit immer mehr Zusatzangeboten. Anna Wanner, Bundeshausredaktorin von CH Media mit Schwerpunkt Gesundheit, sprach mit einer Autismus- und ADHS-Coach. Diese führt das Verhalten auf zu viel Bildschirmzeit bei Kleinkindern zurück: Sprache, Frustrationstoleranz und soziale Interaktion würden nicht gelernt. «Die Expertin hat gesagt, wir produzieren eine Generation lebensuntauglicher Menschen», sagt Wanner. Fehldiagnosen führten dazu, dass Kinder mit echtem Bedarf zu wenig Hilfe erhalten. Wo verläuft die Grenze zwischen Wahrnehmungsstörung und antrainiertem Verhalten? Weshalb warnen Fachleute davor, Bildschirmzeit pauschal zu verteufeln? Und wie viel kann die Schule auffangen, was Eltern nicht mitgeben? Mehr Artikel zum Thema: «Nur noch 5 Minuten!» So bringen Sie Ihren Nachwuchs vom Bildschirm weg Autismus-Expertin warnt: «Wir erzeugen eine ganze Generation von lebensuntauglichen Menschen» Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Anna Wanner Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #423
    August 27 · 19 min

    Im T-Shirt in die Oper: Der Wandel der Klassik

    An den Klassikfestivals dieses Sommers sass das Publikum im T-Shirt neben Smokingträgern, in Luzern gingen Tickets kurzfristig zum halben Preis weg. Die Kleiderordnung der Hochkultur löst sich auf. In Salzburg herrschten Ende Juli 37 Grad. Im Festspielhaus trug rund die Hälfte des Publikums Smoking, ein Drittel kam, wie es wollte, bis hin zu kurzen Hosen. Zugleich stehen die Festivals wirtschaftlich unter Druck: Das Lucerne Festival ist nur zu 10 Prozent subventioniert, die teuersten Billette kosten 320 Franken, für ein Konzert wurde eine Kategorie kurzfristig um fast die Hälfte verbilligt. In Verona sitzen pro Abend noch etwa 10'000 Zuschauer, früher waren es 15'000 bis 20'000. Christian Berzins, Musikkritiker von CH Media, nimmt die Lockerung gelassen: «Solange man nicht stinkt, kann man kommen, wie man will.» Auf dem Podium hält sich die alte Ordnung: Während im Saal kurze Hosen sitzen, spielen viele Orchester weiterhin im Frack. Wie hart kämpfen die Festivals um Sponsorengelder? Warum wird das Stammpublikum älter, ohne auszusterben? Und welche Formate sollen neues Publikum in die Konzertsäle bringen? Mehr Artikel zum Thema: 24 Stunden Lucerne Festival: mitsamt Applausterroristen, Handy-Idioten und Zuhältern Leere Plätze beim Lucerne Festival: Am Dienstag kosten Karten plötzlich die Hälfte Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Christian Berzins Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #424
    August 26 · 21 min

    Bergsturz von Blatten: Wie der Streit um Zweitwohnungen das Lötschental entzweit

    Mehr als ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten läuft im Lötschental der Wiederaufbau. Doch die Katastrophe hat einen Konflikt ausgelöst, bei dem es um knappen Boden, Ferienwohnungen und viel Geld geht. Mittendrin: Bundesrat Albert Rösti und der einflussreiche Walliser Ständerat Beat Rieder – ein gebürtiger Lötschentaler. Als sich im Mai 2025 Millionen Tonnen Schutt und Eis über Blatten ergossen, wurden Dutzende Liegenschaften vernichtet. Nun stellt sich eine juristisch und finanziell brisante Frage: Dürfen deren Eigentümer ihre Häuser in einer Nachbargemeinde neu bauen und später als Ferienwohnung verkaufen? Obwohl dies der vom Volk beschlossenen Lex Weber widerspricht, die den Anteil an Ferienwohnungen eng begrenzt? Für die Betroffenen kann die Antwort einen Unterschied von Hunderttausenden Franken bedeuten. Für viele Einheimische steht dagegen die Zukunft ihrer Dörfer auf dem Spiel. Sie fürchten steigende Bodenpreise und Wohnungen, die einen Grossteil des Jahres leer stehen. In dieser Folge von «Hinter der Schlagzeile» erklärt Inlandredaktor Benjamin Rosch, weshalb Bundesrat Albert Rösti persönlich ins Lötschental reiste und warum Ständerat Beat Rieder in den Fokus gerät. Mehr zum Thema: Streit um Bauland: Wie einer der mächtigsten Männer in Bundesbern von Blatten profitieren könnte Nach Felssturz: Droht in Kandersteg ein zweites Blatten? Das einzige Hotel, das den Bergsturz in Blatten überlebte Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Benjamin Rosch Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #422
    August 25 · 17 min

    Selenskyj unter Druck: Wie realistisch sind Neuwahlen?

    Wochenlang demonstrierten in Kiew Menschen nicht gegen Russland, sondern gegen ihren eigenen Präsidenten. Selenskyjs entlassener Verteidigungsminister fordert Neuwahlen und das mitten im Krieg. Auslöser war die Absetzung von Mychajlo Fedorow Mitte Juli. Der 35-Jährige hatte als Digitalisierungsminister Verwaltung und Armee modernisiert und gilt als populär. Seit seiner Entlassung ruft er zu Neuwahlen auf und bringt sich als Alternative in Stellung. Selenskyjs Partei «Diener des Volkes» regiert seit 2019 mit klarer Mehrheit im Parlament, Personalentscheide erklärt der Präsident selten und meist erst nachträglich. Kurt Pelda, Kriegsreporter von CH Media, sieht den Präsidenten bei der Korruption in einer Doppelrolle: «Selenskyj ist in dieser ganzen Korruptionsgeschichte nicht die Lösung, sondern ein Teil des Problems.» Neuwahlen hält er dennoch für unrealistisch: Wahllokale in Frontnähe wären ein Ziel für russische Drohnen und Raketen, ein Streit unter den Parteien würde Moskau in die Hände spielen. Wie sollen Soldaten an der Front und Millionen Geflüchtete überhaupt wählen? Wer käme als Nachfolger infrage? Und wie lange dauert der Krieg noch? Mehr Artikel zum Thema: Selenskis politischer Ziehsohn wagt den Bruch – und legt einen Fehlstart hin «Mama, ich spüre meine Beine nicht mehr»: Krieg verändert das Leben dieser Mädchen für immer Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Kurt Pelda Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #421
    August 20 · 19 min

    Crans-Montana: Das lange Leiden der Angehörigen

    Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana beginnt für viele Familien neben der Trauer auch eine jahrelange juristische Aufarbeitung. Wer gilt vor Gericht überhaupt als Angehöriger, wie hoch fallen Genugtuungen aus – und was bedeutet es für Betroffene, wenn sie womöglich zehn oder 15 Jahre auf einen endgültigen Entscheid warten müssen? Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» spricht Inlandredaktor Julian Spörri über schwierige Fragen zu den Rechten von Angehörigen, langwierige Verfahren und darüber, warum die juristische Aufarbeitung für viele Familien zu einer zusätzlichen Belastung wird. Mehr zum Thema: «Ein Schlag ins Gesicht»: Camille verlor ihren kleinen Bruder in Crans-Montana – doch sie gilt nicht als Angehörige «Jenseits von gut und böse»: Was die Brandopfer von Crans-Montana nun erwartet Italienisches Urteil setzt die Schweiz bei Crans-Montana unter Druck Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Julian Spörri Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #420
    August 19 · 17 min

    Die Formel für gute Entscheidungen

    Ob Hafermilch im Kaffee, Jobwechsel oder Partnerwahl: Immer steht das Vertraute gegen das Neue. Eine Formel des Physikers Richard Feynman zeigt, wann sich das Risiko lohnt. Feynman notierte sie in den 70er-Jahren auf einem Zettel in einem Restaurant, für einen Kollegen, der dort stets dasselbe Gericht bestellte. Der Zettel geriet in Vergessenheit, bis Forschende die Rechnung nun in einer Studie überprüften. Entscheidend ist, wie oft sich dieselbe Wahl noch stellt: Wer ein letztes Mal wählt, bleibt besser beim Bewährten. Wer hundert Gelegenheiten hat, probiert Neues. Ein Treffer zahlt sich dann viele Male aus. Stephanie Schnydrig aus der Wissenschaftsredaktion von CH Media hat die Studie ausgewertet. Sie warnt vor zu viel Zutrauen in die Rechnung: «Die Formel ist eigentlich einfach, aber die ganzen Annahmen, die man im realen Leben treffen muss, sind nicht so einfach.» Bei der Partnerwahl lässt sich kaum beziffern, wie viele Optionen noch folgen. Warum fällt es dem Gehirn so schwer, Gewohnheiten zu durchbrechen? Wie lange dauert es, bis eine neue Gewohnheit entsteht? Und wie viele Bewerbende soll einladen, wer eine Stelle besetzen will? Der Artikel zum Thema: Bei der Partnerwahl oder im Restaurant: Wann sollte man aufhören zu suchen? Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stephanie Schnydrig Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #419
    August 18 · 19 min

    125 Jahre FC Luzern: Wie ein Klub mit einem Titel eine Region bewegt

    Der FC Luzern wird 125 Jahre alt und hat in dieser Zeit genau einen Meistertitel geholt: 1989. Trotzdem bewegt kaum ein Schweizer Klub eine Region so wie dieser. Raphael Gutzwiller, Sportjournalist bei CH Media, hat für die Podcast-Serie «Nome Lozärn» rund 15 Weggefährten getroffen: Ex-Präsidenten, Spieler, Journalisten... Er erzählt vom Jubellauf Hanspeter Burris mit dem Pokal zur Fankurve, von der Meisternacht, in der Torschütze und Trainer im Festzelt aneinandergerieten, von zwei Momenten kurz vor dem Konkurs und vom Machtkampf um Grossaktionär Bernhard Alpstaeg, über den derzeit Gerichte entscheiden. «Man könnte den FCL auch FC Netflix nennen», sagt der ehemalige Medienchef Stefan Bucher in der Serie. Und Gutzwiller, aufgewachsen in Luzern, erklärt, wie man über einen Klub berichtet, mit dem man selber gross geworden ist. Seit er darüber schreibt, trägt er keinen Fan-Schal mehr. Alle bisher erschienen Folgen finden Sie hier: «Nomä Lozärn»: Der FC Luzern wird 125 Jahre Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Raphael Gutzwiller Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #416
    August 13 · 18 min

    Ganzkörper-MRI als Vorsorge: Wie sinnvoll ist es?

    Für 2500 Franken lässt sich der Körper von Kopf bis Fuss durchleuchten. Ein Angebot, das zunehmend auch bei jungen, gesunden Menschen Interesse weckt und die Frage aufwirft, wer sich solche Vorsorge leisten kann. Ganzkörper-MRI-Untersuchungen werden in der Schweiz privat angeboten und von den Krankenkassen nicht übernommen. Zusatzversicherungen decken höchstens einen Teil der Kosten. Kritiker sprechen von einer Zweiklassengesellschaft in der Präventionsmedizin, da sich eine Untersuchung nur leisten kann, wer über die nötigen Mittel verfügt. Befürworter verweisen auf sinkende Preise, wie bei anderen einst exklusiven Technologien. CH Media-Sportjournalist Etienne Wuillemin hat sich einem solchen Scan unterzogen. Dabei entstanden rund 6858 Einzelbilder, ausgewertet auch mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Zur Kostenfrage sagt Wuillemin : «Ich finde, wenn man das möchte, soll man es auch selber zahlen.» Das Ergebnis zeigte keine Hinweise auf Krebs oder Alzheimer, einzig die bekannten Hüftprobleme wurden bestätigt. Der Arzt empfahl mediterrane Ernährung sowie eine Wiederholung alle zwei Jahre. Ob er das MRI wiederholt, hat Wuillemin noch nicht entschieden. Mehr Artikel zum Thema: Ich wollte die absolute Sicherheit über meine Gesundheit und stieg in die Röhre – das habe ich bekommen Ganzkörper-MRIs: «In den seltensten Fällen hat man davon einen Benefit» Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Etienne Wuillemin Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #418
    August 12 · 17 min

    Angst vor Denguefieber: So kämpft die Schweiz gegen Tigermücken

    Die Asiatische Tigermücke breitet sich in der Schweiz immer weiter aus. Sie ist nicht nur lästig, sondern kann auch Krankheiten wie Dengue oder Chikungunya übertragen. Im Tessin versucht man deshalb eine ungewöhnliche Methode: Sterilisierte Tigermücken-Männchen werden gezielt freigelassen, um die Population einzudämmen. Wie gefährlich ist die Tigermücke für die Schweiz? Warum spielen ausgerechnet Deutschschweizer Feriengäste bei ihrer Ausbreitung im Tessin eine Rolle? Und wie funktioniert die Bekämpfung mit Tausenden sterilisierten Männchen? Inlandredaktor Julian Spöri hat das Forschungsprojekt in Mendrisio begleitet. «Es ist eine Frage der Zeit, bis wir an verschiedenen Orten oder vielleicht sogar überall in der Schweiz mit Tigermücken zu kämpfen haben», sagt er im Podcast «Hinter der Schlagzeile». Mehr zum Thema: Diese Mücken stechen auch tagsüber – warum ausgerechnet noch mehr Mücken gegen die Plage helfen Was zieht Mücken an? Forschende experimentierten mit Farben und Düften Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Julian Spörri Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #414
    August 11 · 16 min

    Fertilitäts-Plan: So will Frankreich mehr Babys

    Die Geburtenrate sinkt in ganz Europa, und die Gründe dafür sind komplexer als oft angenommen. Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Nicht Karriere oder Finanzen stehen bei kinderlos bleibenden Menschen an erster Stelle, sondern der Wunsch, die eigene Lebensgestaltung nicht einzuschränken. Frankreich reagiert darauf mit einem staatlichen Aufklärungsprogramm statt mit klassischen Geldanreizen. Ein Ansatz, der gesellschaftliche Fragen aufwirft: Wo endet Information, wo beginnt staatlicher Druck auf private Entscheidungen? Stephanie Schnydrig von der Redaktion Leben und Wissen hat mit dem französischen Gynäkologen Samir Hamamah gesprochen, der die Regierung beim «Plan Fertilité» beraten hat. Seit Anfang dieses Jahres erhalten alle Franzosen und Französinnen zum 29. Geburtstag einen Brief mit Informationen zur Fruchtbarkeit, dazu kommen staatlich finanziertes Social Freezing und mehr Forschungsgelder. Zur Frage der persönlichen Freiheit bleibt Schnydrig klar: «Das ist eine freie Entscheidung. Das soll eine freie Entscheidung bleiben.» Warum verzichten immer mehr Menschen bewusst auf Kinder? Weshalb setzt Frankreich auf Aufklärung statt auf Geldprämien wie andere Länder? Und wie hoch stehen die Chancen, mit Reproduktionsmedizin im höheren Alter noch schwanger zu werden? Mehr Artikel zum Thema: Babykrise als grösste Gefahr unserer Zeit: «Nur 6 Länder weltweit werden künftig noch wachsen» Ich pack in mein Köfferchen verdammt nochmal alles Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stephanie Schnydrig Kontakt: podcast@chmedia.ch

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