
Maximilian Kolbe: Aus der Reihe für einen anderen
Freiheit kann selbst dort sichtbar werden, wo ein Mensch fast jeder Selbstbestimmung beraubt ist. Maximilian Kolbes Entscheidung in Auschwitz wuchs aus einem Leben des Gebets, der Medienarbeit und des konkreten Dienens. Seine Biografie bleibt dabei nicht widerspruchsfrei: Kolbe übernahm vereinzelt antijüdische Verschwörungsbilder, half später jedoch auch jüdischen Flüchtlingen. Zeugenaussagen erinnern zudem an seinen seelsorglichen Beistand im Lager. Sein freiwilliger Gang in den Hungerbunker fragt, wo Menschen auf Nummern, Herkunft oder Fehler reduziert werden – und was es heute heißen kann, ihre Würde zu verteidigen. Quellen Hinweis: Biografische Quellen sind private Produktionsgrundlage; die Folge paraphrasiert und ordnet ein. Heute weiterhören Ein Leben. Ein Glaube. Eine Frage für heute. Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 Ein Schritt gegen die Angst 1:11 Freiheit inmitten der Gewalt 7:44 Für wen trete ich ein
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