

Zwischenmenschliche Kontakte – der unterschätzte Gesundheitsfaktor
Einsam sein ist genauso gesundheitsschädlich wie Rauchen. Klingt drastisch? Genau das legen mehrere Studien nahe. In dieser Folge schauen Elli und Umes hinter die Zahlen – und stellen fest: Einsamkeit ist längst kein Thema mehr nur für ältere Menschen. Gerade Jugendliche und junge Erwachsene sind betroffen. Und das mitten in einer Welt, in der wir ständig von Menschen umgeben sind: in der Fußgängerzone, im Fitnessstudio, mit tausenden Followern bei Instagram. Wie passt das zusammen? Und warum macht Einsamkeit eigentlich krank? Umes erklärt den Stress, der dabei im Körper wirkt, und erzählt aus seinem Praxisalltag. Und dann wird es persönlich. Denn stabile Partnerschaften hängen nachweislich mit einem gesünderen Herzen und einer längeren Lebenserwartung zusammen. Dr. Rudolf Sanders, integrativer Paartherapeut und Begründer der so genannten „Partnerschule“ präsentiert als heutiger Gast seine mutige These: Rund 90 Prozent aller Trennungen hält er für vermeidbar. „Lieber mit dem Alten etwas Neues als mit einem Neuen das Alte“, so sagt er. Und verrät praktische Werkzeuge, die gestressten Paaren aus seiner Sicht helfen: bewusste Berührung zum Beispiel – für die kleine Portion Oxytocin, die uns glücklich macht. Am Ende bleibt eine Erkenntnis: Beziehungen sind ein Gesundheitsfaktor – und wollen wie ein Muskel gepflegt und trainiert werden. Zuhören, offen sein, aufeinander zugehen. Eine Folge, die Mut macht, wieder mehr in Verbindung zu kommen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.





