Schau mich an! - Was dein Hund in deinem Gesicht wirklich erkennt (Episode 14)
Dein Hund schaut dich an – aber erkennt er in deinem Gesicht wirklich deine Stimmung? Hunde und Menschen können Gefühle anhand von Gesichtsausdrücken unterscheiden, doch sie achten dabei auf unterschiedliche Merkmale. Zwei wissenschaftliche Studien aus den Jahren 2016 und 2026 zeigen, dass Hunde besonders auf Augen und Nase achten, während Menschen den Mund stärker betrachten. Besonders spannend: Hunde betrachten bedrohliche Gesichter anderer Hunde besonders aufmerksam, während sie wütende Menschengesichter eher meiden. In dieser Folge von Fell & Fakten erfährst du, warum dein Hund manchmal wegschaut, welche Rolle Augen und Mund bei der Wahrnehmung von Emotionen spielen und weshalb wir Hundemimik häufig falsch interpretieren. Außerdem bekommst du wieder fünf konkrete Tipps, mit denen du deinen Hund im Alltag besser verstehen, Missverständnisse vermeiden und eure Kommunikation verbessern kannst. Diese Folge basiert auf diesen Veröffentlichungen: Somppi, S., et al. (2016). Dogs Evaluate Threatening Facial Expressions by Their Biological Validity – Evidence from Gazing Patterns. https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0143047 Törnqvist, H., et al. (2026). Species-dependent Gazing Behavior of Emotional Facial Expressions in Dogs (Canis familiaris) and Adult Humans (Homo sapiens). Journal of Comparative Psychology, 140(3), 223–235. https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fcom0000433 Instagram: @Dr.Franziska.Kuhne Musik: Ian-Marius Ibiss