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Artwork for Don't Call Me Mutti
Kids & FamilySociety & CultureRelationships

Don't Call Me Mutti

Libelle Verlag | Natalie McKeever

Zwei Frauen, zwei Perspektiven, viele Themen: Pia und Natalie haben zusammen ein Sixpack an Kindern zwischen 3 und 28 Jahren, aber das ist nicht ihre einzige Stärke. Ihr Podcast ist ein witziges, ehrliches und kluges Gespräch über alles, was Frauen mit Kindern beschäftigt – und noch so viel mehr. Von gesellschaftlichen Erwartungen bis zu persönlichen Herausforderungen, von Karriere bis Krisen, von Liebe bis Langeweile: „Don’t call me Mutti“ ist ein Podcast für alle, die sich nicht in einer einzigen Rolle wiederfinden wollen.

Es geht um das Leben – und darum, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren. Denn Frauen sind eben nicht nur Mütter – nicht, solange die Kinder klein sind, und schon gar nicht, wenn sie groß sind. Und so schauen Pia und Natalie aus sehr unterschiedlichen Positionen auf Träume, Perspektiven und Themen, die weit über den Familienalltag hinausgehen.

Neue Folgen gibt es alle zwei Wochen.

Infos und Kontaktmöglichkeiten findet ihr unter dontcallmemutti.de. Folgt uns auch auf Instagram.

„Don’t call me Mutti“ ist eine Produktion von Libelle Verlags GmbH und der Podcastagentur CASTCREW.

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  • 20 episodes
  • fortnightly
  • Avg 58 min
  • German
  • #34
    September 15 · 53 min

    #34 Neustart: Warum der Herbst das bessere Neujahr ist

    Zurück aus der Sommerpause und rein in den Herbst: Natalie und Pia sprechen darüber, warum Urlaub Luxus ist und der Herbst vielleicht sowieso das bessere Neujahr. Dazu gibt’s einen sehr speziellen Fahrradsattel samt Lebensphilosophie aus dem Fahrradladen, Duftkerzen, Renovierungsprojekte und einen erstaunlich erbitterten Streit darüber, ob ein E-Bike praktische Alltagshilfe oder einfach nur unnötig ist. Und dann wird’s doch noch ernst: Wenn die eigenen Eltern älter werden, sich zurückziehen und immer stärker an ihren Routinen festhalten – sollte man versuchen, sie mit der Welt verbunden zu halten? Oder lernen, dass sich Bedürfnisse eben verändern?

  • #33
    July 21 · 56 min

    #33 Tod & Trauer: Wir müssen (darüber) reden – mit Juliane und Victoria Frankenheim

    Über den Tod sprechen? Natalie würde lieber Wimbledon gucken, Pia „One Tree Hill“ – und überhaupt: Muss das wirklich sein, solange noch gar nichts passiert ist? Ja, sagen Juliane und Victoria Frankenheim. Die beiden Schwestern sind Bestatterinnen in sechster Generation und wissen: Wer sich frühzeitig mit Abschied, Trauer und den eigenen Wünschen beschäftigt, nimmt dem Thema nicht seine Schwere – aber den Angehörigen später vielleicht ein großes Stück Unsicherheit. Gemeinsam sprechen die vier darüber, warum Kinder oft viel unbefangener mit dem Tod umgehen als Erwachsene, was eine Bestattungsvorsorge eigentlich ist und warum der letzte Wille nicht nur die Person betrifft, die geht. Es geht um offene Särge, Lieblingslieder, buddhistische Zeremonien, Popcorn-Mais im Sarg und um die Frage, wie individuell ein Abschied sein darf. Außerdem: Was kann man tun, wenn eine Freundin, Kollegin oder Nachbarin trauert? Warum ist „Meld dich, wenn du etwas brauchst“ zwar gut gemeint, aber selten wirklich hilfreich? Und wo wird künstliche Intelligenz in der Trauerbegleitung interessant – und wo schlichtweg gruselig? Eine Folge, vor der Natalie ordentlich Respekt hatte. Die am Ende aber deutlich weniger düster geworden ist als gedacht. Denn über den Tod zu sprechen bedeutet eben auch, darüber zu sprechen, was im Leben wirklich wichtig ist.

  • #32
    July 7 · 1 hr 21 min

    #32 Kinderwunsch & IVF: Was dir niemand über diese Reise erzählt – mit Antonia Wesseloh

    Familienplanung klingt so schön sortiert. Nach Kalender, Timing, Entscheidung. Aber was, wenn der Körper einfach nicht mitplant? In dieser Folge sprechen Natalie und Pia mit der Psychologin Antonia Wesseloh über ihren langen Weg zum zweiten Kind: über Kinderwunsch, IVF, Spritzen, Wartezeiten, Hoffnung, Enttäuschung – und über all die Sätze, die man Menschen in dieser Situation bitte einfach nicht sagen sollte. Antonia erzählt offen und berührend, wie belastend es sein kann, Monat für Monat zu hoffen, wieder enttäuscht zu werden und trotzdem weiterzumachen. Es geht um sensible Ärzt:innen, unsensible Kommentare, Partnerschaft unter Druck, eingefrorene Eizellen, die berühmte „entspann dich doch mal“-Keule – und darum, warum Offenheit manchmal genau das ist, was andere brauchen, um sich weniger allein zu fühlen. Und weil es DCMM ist, geht es am Ende natürlich trotzdem noch um eingefrorene Wärmflaschen, gefährliche Sommerkleider und die Frage, was man wen wann überhaupt fragen sollte.

  • #31
    June 16 · 56 min

    #31 Ausmisten: Wer weiß, ob man’s noch braucht

    Natalie ist busy, Pia ist müde, das Universum telefoniert zurück – und irgendwo dazwischen landet ein völlig schiefer Papierflieger trotzdem auf Platz eins. In dieser Folge geht es um die kleinen Dinge, die plötzlich riesig werden: ein Glas Wasser, ein alter Harry-Potter-Film auf DVD, Nussknacker als Familienrunninggag und die Frage, warum in Düsseldorf offenbar alle glücklicher sind als in München. Eigentlich sprechen Pia und Natalie über Ausmisten. Also über Marie Kondo, Death Cleaning, volle Keller, schöne alte Bücher, Spielzeugkisten, Flohmarktphantasien und die bittere Wahrheit, dass man manche Dinge vielleicht nie wieder braucht – aber ganz sicher genau dann, wenn man sie weggegeben hat. Und am Ende bleibt wie immer die große Lebensfrage: Bin ich krank oder habe ich nur keine Lust? Spoiler: Vielleicht ist es Eisenmangel.

  • #30
    June 2 · 56 min

    #30 Selbstbewusstsein: Zwischen Performance und echter Stärke

    Wie viel Selbstbewusstsein ist gut – und ab wann wird es eigentlich unangenehm? Natalie und Pia sprechen über Abi-Feiern, große Kinder, kleine Kinder, Batterien im Haushalt und die Frage, warum manche Menschen so selbstverständlich Raum einnehmen, während andere ihre Sätze lieber mit „ich glaube“ weichzeichnen. Ausgehend von Pias Besuch bei der Abschlussfeier ihres Sohnes geht es um Selbstbewusstsein, Selbstwert, Selbstvertrauen – und um das, was Mädchen und Frauen oft eher abtrainiert als beigebracht wird. Natalie erzählt, warum Mutterschaft für sie ein echter Wendepunkt war und warum sie heute vieles klarer, gelassener und selbstbewusster sieht als früher. Eine Folge über innere Haltung, äußere Wirkung, Körperbilder, Vergleiche, schöne Menschen, Segelohren und die befreiende Erkenntnis, dass nicht jede andere Lebensweise ein Angriff auf die eigene ist.

  • #29
    May 19 · 52 min

    #29 Aufgeben oder Durchhalten: Kleine Krisen, große Fragen

    Nach einer kleinen, ungeplanten Versenkungspause sind Natalie und Pia wieder da – mit kaputtem Knie, gebrochenem Steißbein, Geburtstagsflucht per Zug und der großen Frage: Wann lohnt es sich eigentlich, durchzuhalten? Und wann ist Aufgeben vielleicht genau das Richtige? Zwischen Fitnessstudio-Kündigung, Familienalltag, Kinderhobbys, schlechtem Gewissen im Vollkorntoast-Regal und der ewigen Frage, wie viel man Kindern – und sich selbst – zumuten darf, nähern sich die beiden einem Thema, das im Alltag oft größer ist, als es klingt. Eine Folge über kleine und große Krisen, über "Rest" statt "Quit", über Mütter, die nicht immer funktionieren müssen, und über das gute Gefühl, wenn man merkt: Man darf neu justieren, ohne alles hinzuschmeißen.

  • #28
    April 7 · 56 min

    #28 Vorbilder: Echt sein reicht – mit Volker Rosin

    Manche Menschen strahlen etwas aus, das heute fast schon selten geworden ist: Ruhe, Klarheit und die völlige Abwesenheit von Selbstdarstellung. Genau so entwickelt sich auch dieses Gespräch. Es geht um Vorbilder, um den feinen Unterschied zwischen Werte vorleben und sich bewusst in diese Rolle zu setzen – und um die Frage, was Kinder eigentlich wirklich brauchen: perfekte Eltern oder einfach glaubwürdige Erwachsene. Mit dabei ist Volker Rosin, seit Jahrzehnten eine feste Größe in deutschen Kinderzimmern und auf Familienfesten. Er erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg vom Erzieher zum Kinderliedermacher, von einer Kindheit voller Umzüge und einer Mutter mit enormem Durchhaltewillen – und davon, warum er sich selbst nie als Vorbild gesehen hat, obwohl ihn viele genau so wahrnehmen. Es geht um das Vertrauen ins eigene Bauchgefühl, um die Freiheit, Kinder auch mal einfach machen zu lassen, und um die Gelassenheit, nicht jedem Erziehungsrat hinterherzulaufen. Und genau deshalb hallt diese Folge nach. Weil sie nicht mit großen Antworten um sich wirft, sondern mit etwas viel Wertvollerem: mit Gelassenheit, Lebenserfahrung und dem beruhigenden Gedanken, dass Kinder nicht an Perfektion wachsen, sondern an Echtheit.

  • #27
    March 24 · 1 hr 11 min

    #27 Rollen: Alles wuppen und trotzdem frei bleiben – mit Ira Meindl

    Zwischen Germany’s Next Topmodel, Social Media, Schmuck-Brand, Pre-Love-Idee, Umzugsorganisationsfirma und zwei Kindern macht Ira Meindl ziemlich eindrucksvoll vor, wie viele Rollen ein Leben gleichzeitig haben kann. Mit Pia und Natalie spricht sie darüber, warum sie heute lieber etwas Langfristiges aufbaut als eine Eintagsfliege zu sein, wieso sie sich nicht mehr auf ihren Körper reduzieren lassen will und weshalb sie sich trotz allem immer wieder traut, neue Wege zu gehen. Außerdem geht es um Glimmermomente statt Trigger, um Glanzstunden im Mutteralltag und um die große Frage, was wir unseren Kindern eigentlich mitgeben wollen: Stärke, Empathie, Freiheit, Grenzen – und den Mut, nicht immer für alle anderen verantwortlich zu sein. Ein Gespräch über Vorbildsein, Rollenbilder, Schönheitsideale und darüber, was Kinder sich abschauen, auch wenn wir es gar nicht merken. Und dann wird es noch philosophisch: Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nicht scheitern würdest? Ira hat darauf eine sehr klare Antwort – und die passt ziemlich gut zu einer Folge, die Lust darauf macht, weniger zu grübeln und mehr einfach zu machen.

  • #26
    March 14 · 1 hr 3 min

    #26 Verzicht: Warum wir Schokolade behalten – und anderes loslassen

    Zwischen Frühlingshoch, Morgenyoga und der Erkenntnis, dass ein früher Kinofilm ohne Popcorn vielleicht doch der Gipfel der Zivilisation ist, landen Pia und Natalie diesmal bei einem Thema, das im Familienalltag ständig mitschwingt: Verzicht. Aber was heißt das eigentlich genau – bewusst etwas weglassen, obwohl man es gern hätte? Oder einfach akzeptieren, dass manche Dinge mit Kindern gerade nicht gehen? Die beiden sprechen darüber, worauf man als Mutter ganz selbstverständlich verzichtet, ohne es immer so zu nennen: Schlaf, Spontaneität, kleine Freiheiten, vielleicht auch berufliche Möglichkeiten. Gleichzeitig geht es um die Frage, ob ausgerechnet in so einer Lebensphase noch zusätzlicher Verzicht sinnvoll ist – oder ob Snacks im Bett manchmal einfach die bessere Entscheidung sind. Außerdem geht es um Still-Empfehlungen, Druck von außen und darum, warum man sich von Vorgaben nicht verrückt machen lassen sollte. Und weil DCMM in diesem Jahr beim Podcasthon mitmacht – einer weltweiten Initiative, bei der Podcasts eine Episode nutzen, um auf die Arbeit einer gemeinnützigen Organisation aufmerksam zu machen – stellen Pia und Natalie auch die Düsseldorfer Graf-Recke-Stiftung vor, die sich für Kinder, Familien, ältere Menschen und Menschen mit Unterstützungsbedarf engagiert. Zum Schluss bleibt dann noch Platz für einen dieser kleinen, vollkommen grundlosen Glücksmomente, die einen Tag plötzlich schön machen. Informationen zur Graf-Recke-Stiftung findet ihr hier: https://www.graf-recke-stiftung.de/

  • #25
    February 24 · 1 hr 6 min

    #25 Gesunde Ernährung: Mehr Rohkost, weniger Drama – mit Florian Babor und Nibras Naami ("Hand, Fuß, Mund")

    Zwei Mütter, zwei Kinderärzte, eine Fußballmannschaft an Kids – und ein Thema, das in Familien gefühlt jeden Tag aufploppt: Essen. Pia und Natalie haben diesmal Florian Babor und Nibras Naami (aka „Hand, Fuß, Mund“) am Tisch und es wird einmal quer durch den ganz normalen Wahnsinn gerührt: Wie bleibt man im Winter halbwegs infektfrei (Spoiler: Hände. Waschen.)? Sind Kinder wirklich dauernd krank – und ist das sogar irgendwie… okay? Und warum ist „zuckerfrei“ manchmal einfach nur „Datteln in Tarnhose“? Dann geht’s ans Eingemachte: gesunde Ernährung ohne Stresslevel 3000. Was sind Basics, die wirklich was bringen? Wie kriegt man mehr „Optionen“ in den Alltag, ohne direkt ein 5-Sterne-Kinderrestaurant zu eröffnen? Was hilft, wenn Kinder plötzlich nur noch Nudeln (trocken, natürlich) akzeptieren? Und ist TK-Kost wirklich so verpönt? Mit dabei: Müsli als unterschätzter MVP, „trojanische“ Nudeln mit Gemüse-Schmuggel, Eisenmangel-Real Talk (hallo, Infusion!), und die wichtigste Message der Folge: Die Küche ist kein Chemielabor. Kirchen. Dorf. Ihr wisst schon.

  • #24
    February 10 · 57 min

    #24 Wenn Pläne scheitern: Zwischen Enttäuschung und Ersatzprogramm – mit der CASTCREW

    Heute ist alles anders bei DCMM: Die angekündigten Gäste fallen krankheitsbedingt aus – dafür sitzen plötzlich zwei Carstens im Studio. Unsere Produzenten. Viel erwähnt, viel gelobt. Und weil das Chaos ja irgendwer auffangen muss, wird aus der geplanten Folge kurzerhand eine spontane Runde mit Premiere: zwei Männer am Mikrofon und eine Stimmung zwischen „wir schaffen das“ und „ich bin geladen“. Es geht um das, was wir alle hassen: wenn Pläne scheitern. Warum das so eskaliert, wenn man organisiert, schiebt, versucht, Erwartungen klein zu halten – und selbst das Minimum dann nicht klappt. Nebenbei stolpern wir in die großen Fragen unserer Zeit: Darf man “Gender Disappointment” eigentlich öffentlich ins Internet tragen? Sind Gender-Reveal-Partys wirklich nötig? Und warum fühlt sich ein Baby-Blessing gleichzeitig wunderschön und maximal unangenehm an? Spoiler: Am Ende ist der Tag doch so gelaufen, wie geplant – mit netter Gesellschaft, ein bisschen Hütte fürs Nervensystem, Karnevalstipps für Kälte-Realisten und dem Reminder, dass „müde“ manchmal einfach „Eisen leer“ sein kann.

  • #23
    January 27 · 53 min

    #23 Was ist schon normal? Eine Tasche in exakt der richtigen Größe.

    Was ist schon normal? Wenn man sich zu Weihnachten nichts Romantisches wünscht, sondern eine Tasche in exakt der richtigen Größe – weil alles, was größer ist, sich innerhalb von 48 Stunden in ein mobiles Chaos verwandelt (inklusive Trillerpfeife, Socken und irgendeinem ominösen Lutscher). Pia und Natalie hangeln sich von da aus durch ihre liebsten „Hä?!“-Momente: Fitnessstudio-Schüchternheit vs. „ich geh jetzt einfach zu den Pumpern“, griechische Bravo-Komplimente als Lebenselixier und die Erkenntnis, dass manche Menschen sich ernsthaft erst am späten Nachmittag „den Tag erzählen“. Dazu gibt’s eine sehr mittelglänzende Karussell-Glanzstunde (Spoiler: niemand wurde meterweit geschleudert, aber das schlechte Gewissen fährt trotzdem noch mit), ein Fundstück, das verdächtig nach „Küchengerät, das keiner braucht – aber dann vielleicht doch“ aussieht, und eine Stelle, an der es kurz leise wird: Freizeit. Hobbys. Hallo? Ist da wer? Und zum Schluss noch „eine Frage für eine Freundin“: Darf man Vertrauensgespräche mit dem Partner teilen – oder ist das schon Verrat light? Plus einem Mini-Anteaser: In der nächsten Folge wird’s medizinisch – schickt uns eure Fragen rund um Kindermedizin (mit Hand und Mund und Fuß).

  • #22
    January 13 · 1 hr 3 min

    #22 Erwartungen: Zwischen Anspruch und Realität

    Willkommen in 2026 – und zwar genau so, wie man halt „Frohes Neues“ sagt: entweder zu sehr wenigen Leuten oder noch Wochen später im Vorbeigehen, weil man sich ja 'noch gar nicht gesehen hat'. Pia und Natalie starten mit Schnee in Düsseldorf und landen schnell beim eigentlichen Thema: Erwartungen. Die lauten, die leisen und vor allem die, von denen man erst merkt, dass man sie hatte, wenn sie enttäuscht werden. Natalie erzählt von Weihnachtsferien, die gleichzeitig Ferien und erstaunlich wenig erholsam waren, von unterbewussten Stimmungs-Erwartungen – und von einer Geburtstagseinladung, die dank recycelter WhatsApp-Gruppe zur kompletten Fehlfahrt wird. Pia kontert mit einer alltäglichen Tragödie: Jogginghose auf die Heizung, große Vorfreude – Heizung aus. Enttäuschung pur. Es geht um stille Erwartungen in Familien, um Partnerschaften („Sag, was du willst – oder mach es selbst“) und um das Mutter-Ding zwischen Genießen, Funktionieren und dem Anspruch, bitte alles gleichzeitig richtig zu machen. Fazit: Erwartungen lassen sich nicht abschaffen, aber erkennen, hinterfragen und besprechbar machen hilft. Und manchmal reicht es auch, sie einfach sein zu lassen. Und jetzt – Auftrag, nicht Erwartung: fünf Sterne, Kommentar, Nachricht. Wir sehen uns in zwei Wochen. Frohes Neues. (Geht noch.)

  • #21
    Dec 30, 2025 · 51 min

    #21 Jahresrückblick 2025: Entrümpelt ins neue Jahr

    Pia hängt schon halb zwischen den Jahren, Natalie macht das Intro – und damit ist klar: Wir sind angekommen in dieser komischen Woche, in der man gleichzeitig komplett durch ist und trotzdem noch „einmal kurz“ alles erledigen will. In der letzten DCMM-Folge dieses Jahres springen Natalie und Pia einmal quer durch das, was Eltern, Mütter und alle anderen halt so beschäftigt: Es geht um Vorsätze, die sich anfühlen wie Druck (und deswegen direkt wieder wegkönnen), um kleine Sachen, die man wirklich behalten will (Spazierengehen mit Kind statt Küche aufräumen) und um große Fragen zwischen Waldhexe, Karma und dem leisen Aberglauben, den man natürlich nicht zugeben würde, weil man’s sonst verschreit. Außerdem: Rauhnächte, Ritualkerzen, das 13-Wünsche-Ding – und ein „Fundstück“, das in Instagram-Videos magisch aussieht, in echt aber einfach nur Mandarinen und Wunderkerzen kostet (und am Ende dann doch ganz magisch funktioniert). Und weil es die letzte Folge 2025 ist, gibt’s den ganz großen Jahresrückblick im DCMM-Tempo: Pia hat zu jeder Folge eine Entweder-oder-Frage dabei – und plötzlich weiß man über sich selbst Dinge, die man nicht wusste (Paillettenkleid? Wirklich?). Zum Schluss wird’s noch einmal sehr zwischenmenschlich: eine „Frage für eine Freundin“ über kinderlose Silvesterpartys ohne Kinder (lol) – und ein kleines, verdientes Dankeschön an die Carstens und die CASTCREW, die DCMM durchs Jahr getragen haben. Guten Rutsch – und bis zum nächsten Jahr. Danke auch an euch da draußen, die ihr uns im zurückliegenden Jahr gehört habt. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann hinterlasst uns doch gern ein Like oder einen Kommentar. Wir freuen uns schon sehr auf 2026, wenn es an dieser Stelle wieder heißen wird: "Don't call me Mutti!"

  • #20
    Dec 16, 2025 · 1 hr 2 min

    #20 Mental Load: Nicht noch eine Sache mehr – mit Heike vom Heede

    Heute ist DCMM mal wieder diese perfekte Mischung aus Alltagschaos, innerem Augenrollen und ehrlicher Selbstbeobachtung – und mittendrin: Heike vom Heede, Pädagogin, Familiencoach und Gründerin des Familieninstituts in Düsseldorf, die Mental Load so gelassen erklärt, dass man beim Zuhören automatisch ruhiger wird. Es geht um diese unsichtbare Dauer-To-do-Liste im Kopf: Kindergeburtstag, Organisation, Mitdenken, Erinnern, Absprechen – alles Dinge, die laufen, ohne dass sie jemand sieht. Heike macht klar, was hilft: sichtbar machen, Zuständigkeiten klären, radikal ausmisten. Nicht noch mehr Rituale und Selbstoptimierung, sondern weniger, dafür stimmig. Plus ein starkes neues Lieblingswort: Selbsthygiene. Dazu gibt’s DCMM-Klassiker wie eine sehr echte Glanzstunde und ein herzliches „Bravo!“ für all das, was sonst einfach untergeht. Ehrlich, entlastend, genau richtig für alle, die gerade denken: Ich trag hier ganz schön viel. Informationen zum Familieninstitut findet ihr hier: https://familieninstitut-duesseldorf.de/ DCMM auf Instagram: https://www.instagram.com/dontcallmemutti.podcast/

  • #19
    Dec 2, 2025 · 47 min

    #19 Introvertiert vs. extrovertiert: Warum nicht gleich otrovertiert?

    Natalies Sohn hat Geburtstag und ist glücklich mit Schokokuchen, seinen zwei Lieblingsfreunden, einer Krone in der Kita und einem Kuschelauto als Geschenk, das eine neue Ära der Autoleidenschaft einläutet. Währenddessen jongliert Pia mit Job-Stress, ihrem Fetisch für Pfand-Taschen von dm und einem Auftrag über Sportvereine, den sie mit maximaler Prokrastination und eigentlich minimaler Sportliebe angeht. Natalie bringt als Fundstück eine fragwürdige Anschnallgurt-Halterung in Lebkuchenbraun mit und die beiden ergründen, was ihr gemeinsames Kennenlernen vor gut einem Jahr mit 1001 Nacht zu tun hat. Von Kita-Umtrunk bis Hochzeitsfeier tasten sich unsere Hostinnen an die Frage heran: Bin ich introvertiert, extrovertiert oder vielleicht sogar „otrovertiert“ – also jemand, der Gruppen anstrengend findet, aber stundenlang tief mit einer Person reden kann? Warum fühlen sich manche nach Elternabenden wie ausgebrannt, andere eher aufgeladen – und was hat das alles mit Weihnachtsfeiern, Adventskränzen, Playdates, Vereinsleben, Mental Load und Kindern zu tun, die immer überall dabei sein wollen? Am Ende geht es um genau das: auf sich selbst hören, Labels nicht zu ernst nehmen, lieb zu sich sein – und darum, dass auch Männer, Väter und Kuscheltherapeuten in diesem Podcast gesehen werden.

  • #18
    Nov 18, 2025 · 1 hr 7 min

    #18 Neustart: Zwischen Kanada, Kita und Karneval – mit Jenna Davis

    In dieser Folge holen Pia und Natalie zum allerersten Mal eine Gästin ans Mikro – und was für eine: Jenna Davis, Kanadierin, Bloggerin, Mama von zwei Kindern, Gründerin von „Life in Düsseldorf“ und „Life in Germany“ und aktuell mitten in einer Buchreihe für Expats-Kids. Gemeinsam sprechen die drei über Neustarts: Wie fühlt es sich an, mit 23 für die Liebe von Kanada nach Düsseldorf zu ziehen, den eigenen Job, das alte Leben und gleich ein ganzes Freund:innen-Netzwerk hinter sich zu lassen – und hier plötzlich zwischen St. Martin, Krankenkasse, Karneval und Grundschule neu anzufangen? Es geht um Mental Load, Therapie als „Sport für den Kopf“, das berühmte „Village“, das vielen fehlt, und die Frage, wie man sich in einem neuen Land oder einer neuen Stadt Nähe und Freundschaften aufbaut. Zwischendurch wird es sehr persönlich: Pia erzählt, warum Hilfe annehmen für sie ein kleiner Meilenstein ist, Natalie outet sich als Entscheidungsneurotikerin mit Socken-Spezialregeln im Bett, Jenna erklärt ihre Busunfall-Narbe zwischen den Augen und warum Basilikum für sie das bessere Geschenk ist als Blumen. In der „Frage für eine Freundin“ drehen die drei das Ganze dann nochmal auf euch: Wie überlebt man Familienalltag ohne eigenen Clan vor Ort – und was hilft wirklich, um sich ein neues Dorf um sich herum aufzubauen?

  • #17
    Nov 5, 2025 · 47 min

    #17 Prokrastination: Vom Müssen, Mögen und Machen – irgendwann

    Pia und Natalie starten mit dem Tetris-Lebensgefühl: Von oben fallen Alltagsblöcke – und erstaunlich oft sortiert sich alles. Glück der Woche: das verloren geglaubte Weihnachtsarmband taucht mitten im Hausflur wieder auf. Pias Glanzstunde: zwischen Chorprobe und Theatertickets ohne Drama die eigene Entscheidung treffen – und genießen. Fundstück: das „Pubertier“. Witzig oder respektlos? Vom französischen „Pubertier“ bis zur Frage, wie wir über Jugendliche sprechen, ohne sie kleinzumachen. Dann Prokrastination: Was ist nur Aufschieben – und ab wann hat’s echte Folgen? Pia hält die 20-Minuten-Regel für einen „Tipp aus der Hölle“, Natalie liebt Sofort-Mini-Tasks. Es geht um Steuerordner, Schreibtisch-Friedhöfe und die stille Freude, wenn sich Dinge unten von selbst erledigen; um smarte Ziele – und den Mind-Blow: Perfektionismus befeuert Aufschieberitis, weil „nicht perfekt“ oft „noch nicht anfangen“ heißt. Zum Schluss die Frage für eine Freundin: Wie viel Mode-Autonomie fürs Grundschulkind, ab wann Grenze? Zwischen Ertragen, Erklären und Alternativen bleibt kein Patent­rezept – aber eine Haltung: Respekt, Humor und das Vertrauen, dass sich vieles sortiert. Bravo.

  • #16
    Oct 21, 2025 · 56 min

    #16 Hilfe und helfen: Zwischen großzügig gemeint und wirklich gebraucht

    Hier wird nicht nur geredet – hier wird geholfen. Also… versucht. Natalie und Pia stolpern aus zwei proppenvollen Wochenenden direkt in ein Thema, das jede*r kennt: Hilfe und helfen. Was bringt wirklich etwas – „Sag Bescheid, wenn ich was tun kann“ oder einfach machen? Wie setzt man Grenzen, wenn gut Gemeintes daneben geht, und warum ist radikale Akzeptanz manchmal die beste Superpower. Zwischen Tomatensuppe, Chor-Bootcamp und dem griechischen „Bravo!“ sortieren die beiden, was konkrete Unterstützung ausmacht, warum „Ich kann dir da nicht helfen“ in manchen Momenten die ehrlichste und damit hilfreichste Antwort ist, und wie man Hilfe annimmt, ohne reflexhaft „Nee, passt schon“ zu sagen. Dazu ein Fundstück aus der Zentralbibliothek Düsseldorf, eine Glanzstunde gegen Entscheidungsdrama im Restaurant und die kleine Erinnerung, dass nicht-helfen dürfen Teil des Menschseins ist. Wenn dir diese Folge geholfen hat (oder wenigstens ein „Bravo!“ entlockt), abonnier den Podcast und erzähl davon weiter – so hilfst du uns.

  • #15
    Oct 7, 2025 · 46 min

    #15 Glück: Zwischen Zufall und Zufriedenheit

    Pia und Natalie suchen das Glück nicht im großen Knall, sondern im Alltag: im Abschiedsschmerz beim Autoverkauf, in der waghalsigen Jagd nach einem geklauten Becherhalter, im echten Glücks-Cent vorm Studio. Sie erzählen von Walnussbäumen und einem Nummernschild, das „BREATHE“ flüstert – und fragen, ob „glücklich“ eher Zufall (lucky) oder Haltung (happy) ist. Dabei zeigt sich: Zufriedenheit trägt weiter als der kurze Kick, Achtsamkeit funktioniert ohne Kitsch, und Körperglück beginnt bei Schlaf, Licht und Bewegung. Mini-Momente werden zu Inseln: zwei Autos in der Tupperdose, ein warmes Kind auf dem Arm, ein Butterbrot am Fenster. Zum Mitnehmen gibt’s eine kleine Challenge: Finde heute drei winzige Dinge, die schön sind – und stell deinen inneren Filter bewusst auf „gut“. In „Frage für eine Freundin“ geht’s außerdem ums morgendliche Trödeln: Wie Routinen, Rollenwechsel und weniger Entscheidungen den Start in den Tag entspannen können.

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