
127: Eine Nacht im Crest-Hotel
Schon viele Namen trug das heutige Mercure-Hotel im Laufe seiner Geschichte: Hollstein, Hollstein-Ramada, Queens und – am bedeutsamsten für die Kindheit der Rückspultastler – das Crest-Hotel. Diese Folge erzählt, warum eigentlich, aber außerdem die Geschichte einer weiteren Lüdenscheider Betonburg. Ein architektonisches Ausrufezeichen am Rande der grünen Lunge der Stadt, am Stadtpark. Die Historie des Vorgängerhauses geht zurück in die Gründerzeit – in dessen Schatten wurde zu Zeiten des Dritten Reichs ein umstrittenes Monument eingeweiht – und das ebenfalls monumentale, heutige Haus entstand in der ersten Hälfte der 1970er, als sich die Stadt mit Sauerlandlinie, Tunnel und jeder Menge Beton neu erfand. Doch im Gegensatz zu vielen Bauwerken aus der selben Zeit floriert das Hotel. Neben aller faktischen Aufarbeitung tun Simon & Sebastian etwas Naheliegendes und Lohnenswertes, was man in seiner eigenen Heimat trotzdem nur selten tut: Sie verbringen eine Nacht im bekanntesten Hotel der Stadt. (Disclaimer: Die Dienste und Angebote des Hotels, mit Ausnahme des Frühstücks, hat der Podcast aus eigener Tasche gezahlt.) Der Dank der Taste für gilt dem Team des Mercure-Hotels Lüdenscheid, stellvertretend Direktorin Katja Günther. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt!
















