
Mehr Regeln, mehr Sicherheit? Deutschlands Cyberpolitik im Realitätscheck
Cyberbedrohungen gehören für viele Unternehmen längst zum Alltag. Gleichzeitig wächst das regulatorische Geflecht: NIS2, KRITIS-Dachgesetz, Cyber Resilience Act und weitere Vorgaben stellen Unternehmen vor neue Anforderungen. Hinzu kommen geplante staatliche Ermittlungs- und Zugriffsbefugnisse, die tief in digitale Infrastrukturen und Services eingreifen können. Doch führt all das tatsächlich zu mehr Cybersicherheit? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ schauen Sidonie und Sven deshalb auf zwei Seiten derselben Debatte: auf die Rolle des Staates und auf die Realität in den Unternehmen. Sie diskutieren darüber, wie Cybersicherheitspolitik gestaltet sein muss, damit sie Unternehmen und digitale Infrastrukturen tatsächlich sicherer machen, statt zusätzliche Komplexität zu schaffen. Mit Klaus Landefeld, Vorstand bei eco, spricht Sven darüber, wo verbindliche Regeln digitale Infrastrukturen tatsächlich sicherer machen und wo neue Zielkonflikte entstehen. Dabei geht es unter anderem um automatisierte biometrische Ermittlungsverfahren, neue Zugriffsmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden und die geplante BND-Reform. Die Unternehmensperspektive bringt Dr. Yvonne Bernard, CTO bei Hornetsecurity, ein. Sie zeigt, was parallele Vorgaben wie NIS2, DORA oder der Cyber Resilience Act für IT- und Security-Teams ganz praktisch bedeuten. Außerdem erläutert sie, wie neue regulatorische Pflichten, Budgets, Prozesse und Verantwortlichkeiten in Unternehmen verändern. Weitere Informationen: IT-Sicherheitsumfrage von eco Alle Infos zu den Internet Security Days @ it-sa und zum Rabattcode eco Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen zum Energieeffizienzlabel für Rechenzentren Redaktion: Christin Patricia Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg, Erik Jödicke Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.
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