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Artwork for Constantin Schreiber privat

Constantin Schreiber privat

Constantinschreiber

Dies ist mein privater Account. Hier teile ich meine Gedanken, persönliche Gespräche und Berichte zu Migration, Islam, Wohlstand, Macht, Identität. Ich glaube, wir sind an einem historischen Punkt, an dem alte Gewissheiten nicht mehr gelten und sich alles neu sortiert. Werden wir Gewinner oder Verlierer sein? Wird die Welt ein besserer Ort? Und was kann ich tun, was können wir tun, um die Veränderungen zu bestehen? Ich suche nach Antworten. In Europa, im Nahen Osten, weltweit. Kommt gerne mit.

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  • 58 episodes
  • daily
  • Avg 19 min
  • German
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  • #68
    Today · 17 min

    Frankreich: Kann das auch bei uns passieren?

    Wer beim Blick nach Frankreich glaubt, solche Bilder seien eine rein französische Eigenart, verwechselt bloße Beruhigung mit Erkenntnis. Denn die zerstörerische Dynamik aus wachsendem Misstrauen, gelähmten Institutionen und einer gefährlichen Bereitschaft zur Eskalation macht an keiner Landesgrenze halt. Auch in Deutschland erodiert das Vertrauen in den Rechtsstaat längst im Stillen, während die Politik allzu oft so tut, als ließen sich tiefsitzende Konflikte mit reiner Verwaltungssprache lösen. Frankreich zeigt uns daher nicht zwangsläufig unsere unmittelbare Zukunft, wohl aber den Preis, den eine Gesellschaft zahlt, wenn sie die Risse im eigenen Fundament zu lange für harmlose Kratzer hält.

  • #67
    Yesterday · 13 min

    Mein tagesschau-Vermächtnis

    Wer spricht (bzw sprach) in deutschen Nachrichtensendungen eigentlich das beste Standarddeutsch? Eine neue Untersuchung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache hat Nachrichtensprecher analysiert – und beim berühmten „langen Ä“ lande ausgerechnet ich mit 94 Prozent Normtreue auf Platz eins. Was zunächst nach einer amüsanten sprachwissenschaftlichen Randnotiz klingt, führt zu einer viel größeren Frage: Wie wichtig sind Aussprache, Präzision und sprachliche Standards für guten Journalismus? Und warum ich dafür plädiere, Sprache lebendig zu halten, mit Veränderungen aber gerade in Medien und offiziellen Texten behutsam umzugehen.

  • #66
    Friday · 20 min

    ANGELA MERKEL:" Dann werden wir es vielleicht nicht schaffen!"

    Angela Merkel zweifelt plötzlich daran, ob „wir es schaffen“. Nur: Wer sechzehn Jahre regiert hat, ist kein unbeteiligter Beobachter dessen, was heute nicht mehr funktioniert. Russland, Migration, Bundeswehr, Reformstau – wie viel Merkel steckt in der Krise, vor der Merkel jetzt warnt? Und fragt sie sich eigentlich manchmal selbst, ganz ohne Kameras und Publikum: Was, wenn ich mich geirrt habe?

  • #65
    Thursday · 16 min

    Soll Bayern für Berlin zahlen?

    Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin stellt Markus Söder die Milliarden-Zahlungen an die Hauptstadt infrage und fordert, Hauptstadtvertrag und Länderfinanzausgleich neu zu diskutieren. Doch soll Bayern wirklich weniger für Berlin zahlen – oder gehört finanzielle Solidarität gerade zum Wesen des deutschen Föderalismus? Für beide Seiten gibt es Argumente. Entscheidend ist für mich die Frage: Wer Milliarden aus dem gemeinsamen System erhält, sollte transparent Rechenschaft darüber ablegen müssen, wie effizient und verantwortungsvoll dieses Geld eingesetzt wird.

  • #64
    Wednesday · 27 min

    Ministerpräsident Kretschmer: "Vielleicht braucht man die Kettensäge!"

    Sachsens Ministerpräsident Kretschmer spricht über den Vertrauensverlust in die Politik und das Personalproblem der Union. Er erklärt, die CDU habe angesichts der immer stärker werdenden AfD noch bis Mitte nächsten Jahres, um den Trend zu drehen. Kretschmer setzt auf Wachstum und will Ausgaben radikaler kürzer. Für Migration sei er "dankbar" und erzählt vom Burger-Essen in migrantisch geprägten Vierteln.

  • #63
    Tuesday · 25 min

    Das Gaza-Syndrom

    Sie tanzen auf dem Polizeiwagen, brüllen „Free Palestine“ und nennen das Solidarität – dabei würden sie unter genau den Fahnen, die sie schwenken, nicht als Verbündete gelten, sondern als Vergehen. Das Gaza-Syndrom ist keine Empörung. Es ist der Drang, endlich mit dem Rudel zu mobben, plus der alte Judenhass im neuen Tuch, plus eine gebildete Dummheit, die jeden Kontext streicht, sobald er die Hamas belastet.

  • #62
    Monday · 17 min

    PHILIPP AMTHOR: Strandkorb-Gate

    Philipp Amthor lässt sich im Kanzleramt beim Aufstellen seines neuen Strandkorbs filmen – ausgerechnet in einer Zeit, in der die CDU politisch unter massivem Druck steht. Eine scheinbar harmlose Szene wird zum Symbol für die Frage, wie weit sich Berufspolitiker vom Alltag ihrer Wähler entfernen können. Was hat Amthor eigentlich geleistet, warum steigt er trotzdem immer weiter auf – und wo war jemand, der rechtzeitig sagte: „Philipp, vielleicht besser ohne Kamera“? Strandkorb-Gate – über politische Karrieren, fehlendes Gespür und eine Partei, die sich fragen muss, warum solche Bilder gerade jetzt so verheerend wirken.

  • #61
    September 27 · 14 min

    Das Drehbuch der LINKEN zur Macht?

    In meinem Roman „Die Kandidatin“ beschreibe ich, wie linke Schlagwörter über Antirassismus, Diskriminierung und Identitätspolitik mit islamistischen Interessen verknüpft und politisch instrumentalisiert werden. Wenn ich heute auf Elif Eralp und Teile der Berliner Linken schaue, entdecke ich Motive wieder, die mich beim Schreiben beschäftigt haben – etwa Debatten über antimuslimischen Rassismus und Palästina-Solidarität sowie die Kontroversen um antisemitische oder extremistische Positionen im Umfeld einzelner Parteigliederungen. Beim Vergleich von Fiktion und politischer Realität drängt sich mir fasrt schon die Frage auf: Hat DIE LINKE „Die Kandidatin“ gelesen und gedacht – super Idee, das machen wir genau so?

  • #60
    September 25 · 15 min

    Koalition der Untoten

    Drei Landtagswahlen, drei heftige Warnsignale – doch im Berliner Regierungsviertel macht man weiter, als ließe sich die politische Realität einfach aussitzen. Union und SPD verlieren Vertrauen, die Umfragen sind miserabel, und mit jeder Niederlage wachsen Nervosität, Streit und hektischer Reformaktivismus. Eine Regierung, die ständig ihre Handlungsfähigkeit betonen muss, wirkt zunehmend wie eine Koalition, die politisch längst erschöpft ist, aber trotzdem weiterläuft. Denn das ist das Unheimliche an Untoten: Sie machen einfach weiter – bis man sie stoppt.

  • #59
    September 24 · 19 min

    In Berlin regiert "politischer Wahnsinn!"

    Der Wahlsieg der Linken in Berlin sorgt für heftige Debatten – nicht nur über die Partei selbst, sondern auch über innere Sicherheit, Extremismus und organisierte Kriminalität. Bundespolizist und Gewerkschafter Manuel Ostermann spricht von „politischem Wahnsinn“ und warnt vor einer Schwächung rechtsstaatlicher Strukturen. Zugleich geht es um die Frage, warum die Linke gerade bei jungen und migrantischen Wählern so erfolgreich ist und welche Rolle Bildung und gesellschaftlicher Wandel spielen.

  • #58
    September 23 · 10 min

    "Demografie schafft Fakten!"

    Berlins Bevölkerung verändert sich fundamental – und damit die politischen Kräfteverhältnisse. In vielen Kiezen prägen Herkunft, Zugehörigkeit und Religion das politische Wahlverhalten. Berlin bekommt eine Entwicklung zu spüren, die gerade erst beginnt: Das Demografie unsere Politik bestimmen wird.

  • #57
    September 22 · 11 min

    R.I.P. FDP!

    Die FDP verschwindet aus immer mehr Parlamenten – und nach den jüngsten Wahlergebnissen stellt sich die Frage, ob wir gerade den politischen Niedergang einer traditionsreichen Partei erleben. Für mich ist das keine Nachricht, über die ich mich freue, denn mit der Idee des Liberalismus kann ich mich durchaus identifizieren. Doch Liberalismus ist mehr als Steuersenkungen, Schuldenbremse und ein möglichst kleiner Staat – und genau hier hat die FDP aus meiner Sicht etwas Entscheidendes verloren. Warum Deutschland liberale Ideen weiterhin braucht, aber vielleicht eine völlig andere Vorstellung davon, was eine liberale Partei sein sollte.

  • #56
    September 21 · 14 min

    "Wahl-Intifada!" Noch Fragen?

    Noch am Wahltag hatte ein Politiker der LINKEN zur "Wahl-Intifada“ aufgerufen. Unfassbar. Der Text verbindet migrantische Mobilisierung mit Israel-Feindschaft, pauschalen Vorwürfen gegen deutsche Parteien und der Forderung nach der „Befreiung Palästinas“. Er teilt die Bürger Berlins ein in ein "uns" - die Migranten - und "die anderen" - die sogenanntn "Komplizen". Was sagt dieser Wahlaufruf über das politische Klima in Teilen der Linken aus?

  • #55
    September 20 · 16 min

    Wählt Berlin die Dystopie?

    Berlin wählt – und ausgerechnet die Linke könnte am Ende ganz vorne stehen. Eine Partei, die Enteignungen vorantreibt, den Verfassungsschutz abschaffen will und zugleich mit heftigen innerparteilichen Konflikten über Israel und Antisemitismus konfrontiert ist, könnte künftig noch größeren Einfluss auf die Hauptstadt bekommen. Gleichzeitig warnen Wirtschaftsvertreter vor den Folgen der Vergesellschaftungsdebatte für Investitionen – während Berlin dringend Wohnungen, Kapital und Wachstum braucht. Deshalb frage ich mich an diesem Wahlsonntag: Wählt Berlin in die Dystopie? SAGEN, WAS IST auch live: https://www.eventim.de/artist/constantin-schreiber/constantin-schreiber-live-sagen-was-ist-4147824/?affiliate=TUP

  • #54
    September 19 · 12 min

    "Was ist mit Europa passiert?"

    Als ich zwischen 2006 und 2009 in Dubai lebte, war Europa noch eine selbstverständliche Bezugsgröße – wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Heute erlebe ich eine Region, die selbstbewusst in die Zukunft blickt und auf Europa zunehmend wie auf einen faszinierenden, aber alternden Kontinent schaut. Unsere Geschichte wird bewundert, unsere Kultur geschätzt – doch sind wir für andere noch ein Modell für die Zukunft? Aus Dubai frage ich deshalb: Wird Europa gerade zum Museum?

  • #53
    September 18 · 20 min

    "Wir haben eine Führungskrise!"

    Was haben ein Rechtsextremer, ein Linksextremer und ein progressiver Aktivist nach Analyse von Ahmad Mansour gemeinsam? Dass sie, so der Psychologe, Opfer von Radikalisierung wurden. Ich spreche mit Mansour anlässlich seines Buches „Haltung ohne Hass“. Wir reden über gesellschaftliche Polarisierung, Extremismus und die Frage, wie man klare Grenzen zieht, ohne den Dialog aufzugeben. Ein Gespräch darüber, wie viel Streit eine Demokratie braucht – und wann aus Überzeugung Feindseligkeit wird.

  • #52
    September 17 · 14 min

    Es hat gerade erst begonnen!

    Europa war über Jahrhunderte das Zentrum einer Welt, die sich nach seinen Regeln richtete – vielleicht war genau das die historische Anomalie. Jetzt beginnt sich diese Ordnung aufzulösen: Kapital, Technologie und Einfluss wandern in neue Zentren, während unsere Selbstverständlichkeit schwindet. Noch leben wir von einem gewaltigen Erbe und glauben, dieser Zustand werde irgendwie fortbestehen – doch Geschichte schuldet Europa keine Fortsetzung. Wenn die Anomalie Europa gerade endet: Was wird aus uns?

  • #51
    September 16 · 1 hr 7 min

    SPITZENRUNDE VOR DER WAHL: Wie antisemitisch ist Berlin?

    Vor der anstehenden Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus habe ich mit den Spitzenkandidaten von CDU, SPD, GRÜNE und LINKE in der jüdischen Gemeinde zu Berlin über Antisemitismus diskutiert. Die AfD wurde nicht eingeladen, da die Veranstalter mit denjenigen Politikern diskutieren wollten, die realistischerweise eine Chance haben, künftig den Posten des Regierenden Bürgermeisters zu besetzen. Es war eine kontroverse Diskussion, die vor allem das Spannungsfeld zu Islamismus, politischem Islam und zunehmende Grenzen der Politik bei der Bekänpfung von Antisemitismus deutlich machte. Hier auf vielfachen Wunsch die ganze Diskussion nach dem Eingangsstatement.

  • #50
    September 15 · 15 min

    Merz ist durch, aber.....

    Friedrich Merz ist politisch erledigt – und dennoch könnte er sich noch eine ganze Weile als Kanzler halten. Denn wer wollte das Amt in einer derart desolaten und brisanten Lage überhaupt übernehmen? Mit einem Wechsel an der Spitze wären die grundlegenden Probleme von CDU und Bundesregierung ja noch lange nicht gelöst. Für jeden, der Merz jetzt ablösen wollte, wäre das Job mit großer Sicherheit daher ein Himmelfahrtskommando.

  • #49
    September 14 · 14 min

    Muss Freiheit dreckig sein?

    Warum wirken Städte wie Dubai sauber, sicher und geordnet, während ausgerechnet das freie, liberale Berlin vielerorts verwahrlost erscheint? Mich beschäftigt die Frage, warum wir uns daran gewöhnt haben, Schmutz, Chaos und kaputte Infrastruktur beinahe als Begleiterscheinungen von Freiheit hinzunehmen. Dabei ist eine offene Gesellschaft doch nicht automatisch eine ungepflegte Gesellschaft. Vielleicht sollten wir uns fragen, ob Freiheit wirklich dreckig sein muss – oder ob wir uns das nur viel zu lange eingeredet haben.

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