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Breitengrad

Bayerischer Rundfunk

48°8' Nord - das ist der Breitengrad, auf dem München liegt. Für den Podcast "Breitengrad" gilt: kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich. Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.

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  • 27 episodes
  • weekly
  • Avg 24 min
  • German
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  • September 18 · 23 min

    Von Chicago an den Pazifik - die Route 66 wird 100

    Die Route 66 in den USA ist ein Sehnsuchtsort für Millionen Menschen weltweit - voller ikonischer Wahrzeichen, die an den alten amerikanischen Traum von grenzenloser Freiheit erinnern.

  • September 11 · 23 min

    New Yorker Schicksale - 25 Jahre nach 9/11

    Die Terroranschläge vom 11. September 2001 waren eine Zäsur in derGeschichte der USA. Für die Bürger von New York City war der Einsturzdes World Trade Center ein Trauma, das auch 25 Jahre danach für vielenicht überwunden ist.

  • September 4 · 24 min

    “Koschere Klicks” – Israels Ultraorthodoxe

    In Israel vollzieht sich hinter den ultraorthodoxen Mauern eine stille Revolution: Die Gemeinschaft der Haredim öffnet sich kontrolliert der Moderne, und versucht dabei ihre Identität nicht aufzugeben.

  • August 26 · 23 min

    Sudan: Krieg als Normalität, Normalität im Krieg

    Seit mehr als drei Jahren herrscht Krieg im Sudan, ein Ende ist nicht in Sicht. Berichte über Massaker aus dem nordostafrikanischen Land gehören inzwischen fast zur Normalität. Leid und Tod gehören für fast alle Menschen im Land zum Alltag. Sie nutzen aber auch immer Kampfpausen, um sich im täglichen Leben ihre Würde zu bewahren. ARD-Korrespondent Moritz Behrendt berichtet.

  • August 18 · 23 min

    Die Flamingo-Revolution in Albanien

    Nach Serbien ist Albanien das zweite Land auf dem Balkan mit einer Dauer-Protestbewegung. Seit Ende Mai kommt es in der Hauptstadt Tirana fast täglich zu Massenprotesten mit Tausenden Teilnehmern. Der Protest nennt sich „Flamingo-Revolution“, denn der Auslöser ist eine mögliche Zerstörung eines Natur- und Vogelschutzgebietes an der Narta-Lagune an der albanischen Küste. Und das Ganze zugunsten eines Luxus-Tourismusresorts, das ausgerechnet Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner bauen will. Doch es sind auch noch eine Reihe weiterer ähnlicher Projekte in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Journalisten haben recherchiert, dass es in Albanien ein bemerkenswertes Netzwerk gibt, mit Premier Edi Rama im Zentrum, mit internationalen Bauherren und kriminellen Geschäftemachern, z.T. aus der albanischen Drogenmafia. Doch für die Demonstranten scheint es im Moment keine politische Alternative zu Edi Rama zu geben. Der mächtigste Oppositionsführer des Landes ist der Ex-Premier, dem auch Korruption vorgeworfen wird. Die Protestbewegung kämpft dennoch für einen politischen Neuanfang und zeigt dabei einen großen Durchhaltewillen. ARD-Korrespondent Oliver Soos war in Albanien und hat sich die Flamingo-Revolution dort angesehen.

  • July 31 · 24 min

    Frankreich setzt auf Ausbau der Kernenergie

    Auf der Liste der Staaten, die auf Kernenergie setzen, hält Frankreich Platz 3, hinter den Vereinigten Staaten und China. Gut 65 Prozent des heute im Land erzeugten Stroms stammt aus Atomreaktoren.

  • July 24 · 22 min

    Ein Zug soll kommen: Mega-Bahn-Projekt Rail Baltica

    Sie ist eines der größten europäischen Infrastrukturprojekte und soll endlich die Zugfahrtzeiten auf der Strecke von Warschau durch das Baltikum bis nach Tallinn deutlich verkürzen: Noch stärker in den Fokus gerät die Rail Baltica vor allem durch Putins Überfall auf die Ukraine. Die Bahntrasse wird laut NATO-Angaben eine wichtige Rolle bei künftigen Panzer-Transporten und Truppenbewegungen spielen. Bisher müssen Züge an der polnisch-litauischen Grenze umgesetzt werden, weil im Baltikum nach wie vor die alte sowjetische Spurbreite verbaut ist. Die würde es Russland auch erleichtern per Zug nach Kaliningrad durchzustoßen. Eigentlich sollte die Rail Baltica schon 2015 fertiggestellt sein. Inzwischen sind die Baukosten von ursprünglich geplanten sieben auf 24 Milliarden Euro angewachsen, 85 Prozent davon zahlt die EU. Angepeilt ist nun 2030 für die Inbetriebnahme. Doch es hakt noch immer an vielen Stellen, in Lettland etwa sind bis heute Eigentumsverhältnisse auf der Strecke ungeklärt. Viele Landbesitzer wissen bis heute nicht, ob und in welchem Umfang sie enteignet werden sollen. Und laut Informationen des estnischen Geheimdienstes unterstützt Russland NGO's und Aktivisten, die sich gegen das Mega-Projekt positionieren. Christoph Kersting berichtet.

  • June 19 · 27 min

    Landraub – Wie Russland die Ukraine russifiziert

    Nur wenig erfahren wir über das Schicksal der ukrainischen Bevölkerung, die unter russischer Herrschaft in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine leben müssen. Ein Fünftel des Landes halten die russischen Besatzungstruppen unter ihrer Kontrolle.

  • June 12 · 24 min

    Belgien - wo der Radsport eine Religion ist

    Geht es um Radsport, fallen den meisten Deutschen nur drei Worte ein: Tour de France. Doch nach den großen dreiwöchigen Landesrundfahrten (Frankreich, Italien, Spanien) folgen im Stellenwert für Rennradfahrer die fünf Monumente. Zwei davon finden in Belgien statt und sie unterstreichen die Bedeutung des Radsports im belgischen Nationalbewusstsein. Anfang April startete die "Ronde van Vlaanderen" - das Rennen lockte rund eine Million Zuschauer. Auch abseits dieses Mega-Events finden fast täglich in Belgien Radrennen statt. Querfeldein, Mountainbike, Straße. Von den ganz Kleinen bis zu den Senioren. Wie ist diese Liebe zu erklären? ARD-Korrespondent Jean Marie Magro, selbst ein begeisterter Radsportler, hat einige Antworten darauf.

  • June 5 · 23 min

    Taipeh - Zwischen Chips und China - das wahre Taiwan

    Wenn es Taiwan in Deutschland in die Schlagzeilen schafft, dann geht es meistens um die Bedrohung aus China oder um die begehrten Mikrochips, die der Inselstaat produziert. Fast nie erfährt man etwas über Land und Leute, über die Vielfalt und das Lebensgefühl auf Taiwan. Dabei hat das Land eine Menge zu bieten: den teuersten Tee der Welt, eine spektakuläre Geologie und Geografie, bemerkenswert tolerante Menschen und eine außergewöhnliche Küche. ARD-Ostasien-Korrespondent Thorsten Iffland war für uns auf der Insel.

  • May 22 · 25 min

    Italiens Jugend im Knast?

    Italiens Gefängnisse sind überfüllt, die Zustände katastrophal. Im Schnitt nimmt sich alle drei Tage ein Häftling das Leben, regelmäßig kommt es zu Aufständen. In diesem Jahr sind erstmals auch die Jugendhaftanstalten überfüllt.

  • May 15 · 24 min

    Südafrikas Pinguine verhungern

    Früher haben hunderttausende Brillenpinguine die Inseln und Küsten Südafrikas bevölkert. Heute steht der Afrikanische Pinguin auf der roten Liste der bedrohten Arten. In der Wildnis gibt es nur noch 8.000 brütende Paare.

  • May 6 · 23 min

    Brasiliens Metropole der Gegensätze: Rio de Janerio

    Rio de Janeiro: Strände und Favelas, Caipirinha und Chaos, Urwald und Beton, Samba, Karneval und Drogenkrieg, nirgends liegen die Gegensätze so nah beieinander. Brasiliens Metropole unterm Zuckerhut ist Großstadtdschungel und Dschungelgroßstadt in einem – dabei gibt es wohl keinen Ort, der ungünstiger gewesen wäre, um eine Stadt zu gründen, sagt zumindest der Historiker Luiz Simas. Die Portugiesen haben Rio de Janeiro inmitten des tropischen Klimas des Atlantischen Urwaldes nur deswegen errichtet, weil sie ihre Pfründe in Übersee sichern wollten – und kämpften dabei von Beginn an gegen Natur. Dabei hätten sie beinahe den Regenwald um die Stadt zerstört und eine Wasserkrise ausgelöst – was dann allerdings zum ersten Aufforstungsprojekt Brasiliens führte. Die Kolonialstadt Rio wurde später nicht nur zur Hauptstadt des portugiesischen Kolonialreiches, sondern war eine lange Zeit auch der größte Sklavenhafen der Welt – beides hat die Stadt und ihre Kultur bis heute geprägt. Anne Herrberg und Joao Soares aus dem ARD Studio Südamerika berichten.

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