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böll.podcast

Heinrich-Böll-Stiftung

Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken.

Grafik: Grafik: Leo Lintang. ImageFlow, Oleksandra/Adobe Stock, Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • 20 episodes
  • fortnightly
  • Avg 27 min
  • German
  • September 10 · 31 min

    Starke Partner, stabile Welt: Warum Deutschland, Japan und Südkorea zusammenarbeiten müssen

    Wie können Deutschland, Japan und Südkorea in einer unsichereren Welt ihre Abhängigkeiten verringern und gemeinsam mehr Resilienz aufbauen? Zitat der Folge „Diese geopolitischen Veränderungen […] treffen diese drei Länder auf eine ähnliche Art und Weise, wenn auch nicht auf die gleiche. Und da macht es Sinn, sich zusammenzutun.“ Sara Nanni, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Episodenbeschreibung Deutschland, Japan und Südkorea haben vieles gemeinsam: exportorientierte Volkswirtschaften, enge Sicherheitsbeziehungen zu den USA und eine starke wirtschaftliche Verflechtung mit China. Doch genau diese Grundlagen geraten unter Druck. Washington wird unberechenbarer, während Peking wirtschaftliche Abhängigkeiten und Lieferketten als politisches Druckmittel nutzen kann. Was bedeutet das für drei Demokratien, die bislang kaum als strategische Gruppe gedacht wurden? Ausgehend von einer Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung fragt diese Folge, wie Deutschland, Japan und Südkorea enger zusammenarbeiten können. Es geht um Seltene Erden und De-Risking, wirtschaftliche Sicherheit, militärische Zusammenarbeit im Indo-Pazifik und das schwierige Verhältnis zwischen Japan und Südkorea. Und um eine grundsätzliche Frage: Können mittelgroße Demokratien durch neue, flexible Partnerschaften genug Resilienz aufbauen, um in einer zunehmend multipolaren Welt handlungsfähig zu bleiben? Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Intro • (00:02:14) – Deutschland, Japan und Südkorea in einer neuen Weltordnung • (00:03:33) – Die USA als unsicherer Partner • (00:06:50) – China, Abhängigkeiten und De-Risking • (00:08:25) – Japans Erfahrungen mit Seltenen Erden • (00:11:09) – Wirtschaftlicher Druck auf Südkorea • (00:13:44) – Neue Partnerschaften und Südkoreas Balanceakt • (00:15:57) – Gemeinsam mehr Resilienz schaffen • (00:18:32) – Rüstung, Forschung und sichere Lieferketten • (00:22:29) – Deutschlands Interessen im Indo-Pazifik • (00:24:34) – Vertrauen als Grundlage für Zusammenarbeit • (00:26:39) – Wie erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen könnte • (00:29:38) – Neue Partnerschaften für eine multipolare Welt Unsere Gesprächspartner*innen Sara Nanni • Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen Hitoshi Suzuki • Senior Research Fellow am Institute of Geoeconomics in Tokio Eunjung Lim • Professorin für Internationale Beziehungen an der Kongju National University Joel Sandhu • Head of Global Dialogue and Facilitation am Global Public Policy Institute (GPPi) Reporter der Folge: Viktor Coco Host: Jule Eikmann Produktion: Kevin Caners Hintergründe auf boell.de • Podiumsdiskussion: „Strong Partners, Stable World – Why Germany, Korea, and Japan Must Stand Together“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=C5TqsbEmAww&t=1s] Weiterführende Artikel und Quellen • ZDF-Reportage: „Seltene Erden: China beherrscht den Markt und drosselt den Export“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=T5M65wu515Y] • Analyse: „United in Shared Vulnerabilities: Why Germany, Japan and South Korea Must Stand Together“ – Global Public Policy Institute (GPPi) [🔗 https://gppi.net/2026/06/11/united-in-shared-vulnerabilities] • DW-Dokumentation: „New alliances in East Asia?“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=UjHbV-9O5wg&t=1s] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Prostock-studio/Adobe Stock, Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • September 9 · 1 min

    böll.podcast: Trailer - neue Staffel

    Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist ein Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule alle zwei Wochen mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Leo Lintang. ImageFlow, Oleksandra/Adobe Stock, Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • August 6 · 26 min

    Ein Jahr für die Republik? Die Debatte um eine neue Dienstpflicht

    Kann ein verpflichtendes Jahr mehr Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen oder belastet es vor allem eine junge Generation, die ohnehin schon viel tragen muss? Zitat der Folge „Wenn man junge Menschen in die Pflicht zieht, muss man jungen Menschen auch Entscheidungsfähigkeit zutrauen.“ Sofie Lilli Stoffel, Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung Episodenbeschreibung Ein Jahr bei der Bundeswehr, in der Pflege, bei der Feuerwehr oder im Katastrophenschutz: Könnte eine allgemeine Dienstpflicht mehr Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt schaffen? Oder führt Zwang eher zu Frust, ungerecht verteilten Lasten und weniger Vertrauen in den Staat? Auf der Konferenz „Die neue Republik“ diskutiert Quentin Gärtner, ehemaliger Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, mit jungen Menschen und Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung über ein mögliches „republikanisches Jahr“. Es geht um Freiwilligkeit und Pflicht, Geschlechtergerechtigkeit und die Frage, ob ein einjähriger Dienst wirklich nachhaltige Strukturen schaffen kann. Im Zentrum steht dabei nicht nur, was junge Menschen für die Republik leisten sollen, sondern auch, was der Staat ihnen im Gegenzug schuldet. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Intro • (00:03:47) – Das „republikanische Jahr“: Bundeswehr, Pflege, THW oder Feuerwehr • (00:07:15) – Ein gemeinsames „Wir“: Kann ein Pflichtjahr Zusammenhalt schaffen? • (00:09:01) – Pflicht oder Freiwilligkeit: Chancengerechtigkeit und Motivation • (00:11:38) – Wer soll dienen? Geschlecht, Alter und faire Lastenverteilung • (00:14:46) – Ungleiche Bezahlung: Die finanziellen Anreize von Bundeswehr und FSJ • (00:16:38) – Wofür dienen? Sicherheit oder gesellschaftlicher Zusammenhalt • (00:17:56) – Was verteidigen wir? Kriegserfahrung, Freiheit und die Ängste junger Menschen • (00:20:32) – Was bringt ein Pflichtjahr? Nachhaltige Strukturen und wirksamer Zivilschutz • (00:22:32) – Die „Gebergeneration“: Was der Staat jungen Menschen schuldet • (00:24:37) – Solidarität als gemeinsamer Nenner Unsere Gesprächspartner*innen Quentin Gärtner • ehemaliger Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Student und Kommunalpolitiker Sofie Lilli Stoffel • Referentin für Außen- und Sicherheitspolitik, Heinrich-Böll-Stiftung Stipendiat*innen der Heinrich-Böll-Stiftung • mit unterschiedlichen Perspektiven auf Dienstpflicht, Sicherheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Generationengerechtigkeit Reporter der Folge: Viktor Coco Autor der Folge: Kevin Caners Host: Jule Eikmann Produktion: Audiokollektiv Hintergründe auf boell.de • Böll.Thema "Wir, die Republik": [🔗 https://www.boell.de/de/boellthema-12026-wir-die-republik] • Debatte: „Brauchen wir eine neue Dienstpflicht?“ – ein Streitgespräch zwischen Leon Eckert und Quentin Gärtner [🔗 https://www.boell.de/de/2026/06/13/brauchen-wir-eine-neue-dienstpflicht] Weiterführende Artikel und Quellen • ARD-Reportage: „Wehrdienst oder Wehrpflicht? Zwischen Angst und Verantwortung“ [🔗 https://www.ardmediathek.de/video/bundesvibe/wehrdienst-oder-wehrpflicht-zwischen-angst-und-verantwortung/ard/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyODE0NjA] • NDR-Reportage: „Wehrpflicht wieder einführen? Der Ruf nach Kriegstüchtigkeit“ [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=JzSwx0_F6Ko] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: IMAGO / Zoonar, alle Rechte vorbehalten. / Bearbeitung hbs.

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  • July 23 · 24 min

    Mehr Republik wagen: Wie Deutschland wieder handlungsfähig wird

    Wie können ein funktionierender Staat, echte Beteiligung und ein gemeinsames Gefühl von Zugehörigkeit das Vertrauen in die Demokratie stärken? Zitat der Folge „Das Einzige, was zählt, ist die Zukunft, die ihr selbst gestalten könnt. […] Lasst uns auf die Zukunft setzen. Das Land hat das Potenzial, wir haben die Menschen, und wir haben auch die Gegner. Aber das macht die Sache so spannend.“ Joschka Fischer, ehemaliger Bundesaußenminister Episodenbeschreibung Deutschland gilt vielen als bürokratisch, gespalten und blockiert. Gleichzeitig engagieren sich Millionen Menschen, und eine große Mehrheit fühlt sich dem Land weiterhin verbunden. Wie kann daraus neues Vertrauen in die gemeinsame Handlungsfähigkeit entstehen? Ausgehend von der Konferenz „Die neue Republik“ fragt diese Folge, was ein demokratisches Gemeinwesen heute zusammenhält. Es geht um das von der Politik kaum erreichte „unsichtbare Drittel“, um Zugehörigkeit und Patriotismus, aber auch um ganz konkrete Voraussetzungen für Vertrauen: funktionierende Institutionen, soziale Sicherheit und echte Möglichkeiten, mitzuentscheiden. An Beispielen aus Deutschland und Minneapolis zeigt die Folge, warum eine Republik nur dann lebendig bleibt, wenn Menschen Verantwortung übernehmen können und erleben, dass ihr Handeln tatsächlich etwas verändert. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Handlungsblockade und Zuversicht: Was „Die neue Republik“ verhandelt • (00:02:07) – Mehr als Wahlen: Republik, Beteiligung und Verantwortung • (00:04:09) – Das „unsichtbare Drittel“: Engagement, Rückzug und fehlende Repräsentation • (00:06:33) – Verbundenheit und Zugehörigkeit: Wer gehört zum gemeinsamen „Wir“? • (00:12:31) – Ein Land, das funktioniert: Infrastruktur, Sozialstaat und Vertrauen • (00:13:55) – Lehren aus Minneapolis: Demokratie beginnt in der Nachbarschaft • (00:16:12) – Freiheit braucht Grundlagen: Wohnen, Arbeit und Sicherheit • (00:18:29) – Republik als europäische Aufgabe: Verantwortung und politische Führung • (00:20:07) – Vertrauen durch Erfolge: Wie politische Handlungsfähigkeit entsteht • (00:21:46) – Raus aus der politischen Blase: Das „unsichtbare Drittel“ erreichen • (00:22:31) – Die Zukunft gestalten: Fischers Appell an die jüngere Generation Unsere Expert*innen Jan Philipp Albrecht • Co-Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Katarina Peranić • Geschäftsführerin von More in Common Deutschland Jérémie Gagné • Leiter der Forschung bei More in Common Deutschland Joschka Fischer • ehemaliger Bundesaußenminister Jacob Frey • Bürgermeister von Minneapolis und ehemaliger Bürgerrechtsanwalt Franziska Brantner • Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Roman Schmidt • Leiter der Programmlinie Demokratie und Gesellschaft, Heinrich-Böll-Stiftung Reporter der Folge: Viktor Coco Autor der Folge: Kevin Caners Host: Jule Eikmann Produktion: Audiokollektiv Hintergründe auf boell.de • Böll.Thema "Wir, die Republik": [🔗 https://www.boell.de/de/boellthema-12026-wir-die-republik] • Panels und Reden der Konferenz „Die neue Republik 2026“ ansehen [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=EaFykh5aM7Q&list=PLXLxngPWXbe4] Weiterführende Artikel und Quellen • Analyse: „Mehr Republik wagen!“ von Dr. Roman Léandre Schmidt [🔗 https://www.boell.de/de/2026/05/20/mehr-republik-wagen] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: State / Bearbeitung hbs. All rights reserved

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  • July 9 · 29 min

    Arbeitsgesellschaft im Wandel: Lust auf Veränderung, Optimismus und Sicherheit

    Welche politischen und wirtschaftlichen Weichenstellungen sind für die Zukunft der Arbeitsgesellschaft jetzt nötig? Zitat der Folge "Wir müssen doch eine Gesellschaft schaffen, die so viel Sicherheit bietet, so viele Möglichkeiten bietet. Dass Wandel dann mit Optimismus verbunden ist und vielleicht sogar mit einer Hoffnung auf besser." Katharina Dröge, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag Episodenbeschreibung Die Gegenwart ist unübersichtlich. Unsere Gesellschaft und auch wir müssen uns auf vielen Ebenen neu sortieren. Es gibt geopolitische Realitäten, demografischen Wandel, wirtschaftliche Verflechtungen und Reformdruck auf die sozialen Sicherheitssysteme. Hinzu kommt die Frage, wie Künstliche Intelligenz unser Arbeitsleben schon jetzt verändert. Wohin die Reise gehen kann, darüber haben Expert*innen in der Heinrich-Böll-Stiftung gesprochen. Dabei ging es um politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, aber auch um die Rolle von Sicherheit und Zuversicht. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Intro und Ausgangslage: Warum sich die Arbeitsgesellschaft angesichts von KI, Demografie, Klimawandel und geopolitischen Krisen grundlegend verändert • (00:03:39) – Deutschlands Erneuerungskrise: Stagnation, Fachkräftemangel, sinkende Industrieproduktion und fehlende Investitionen als zentrale Herausforderungen • (00:07:57) – Chancen durch Transformation: Energiewende, Wasserstoff und Künstliche Intelligenz als Motoren für neue Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum • (00:12:59) – Bewegung statt Stillstand: Welche politischen Weichen für Innovation, Infrastruktur, Qualifizierung und Gründungen jetzt gestellt werden müssen • (00:16:04) – Gute Arbeit in der Zukunft: Warum Arbeitsqualität, Mitbestimmung und demokratische Teilhabe wichtiger sind als reine Beschäftigungszahlen • (00:20:37) – Sicherheit statt Verunsicherung: Weiterbildung, neue Lebensläufe und soziale Absicherung als Grundlage für erfolgreichen Wandel • (00:23:03) – Ungenutzte Potenziale heben: Gleichstellung, Zuwanderung und bessere Entwicklungschancen als Antwort auf den Fachkräftemangel • (00:24:35) – Wandel gemeinsam gestalten: Warum Anerkennung, Zuversicht und gesellschaftlicher Zusammenhalt entscheidend für die Arbeitswelt der Zukunft sind Unsere Expert*innen Katharina Dröge • Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen im Deutschen Bundestag Jan Philipp Albrecht • Vorstand Heinrich-Böll- Stiftung Felix Banaszak • Parteivorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen Enzo Weber • Leiter des Forschungsbereiches Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Inhaber des Lehrstuhls für empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Regensburg Lisa Herzog • Professorin für Politische Philosophie an der Universität Groningen Weiterführende Artikel und Quellen • Hintergrund: Potenziale für mehr Beschäftigung [🔗 https://politcal.de/event/arbeitsgesellschaft-im-wandel-potenziale-fuer-beschaeftigung-und-wohlstand] • Studie: Wohlstand sichern im Wandel [🔗 https://www.wirtschaftsdienst.eu/pdf-download/jahr/2026/heft/4/beitrag/arbeitszeit-im-wandel-wie-sich-wohlstand-trotz-sinkenden-arbeitskraefteangebots-sichern-laesst.html] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: jozefmicic/Adobe Stock / Bearbeitung hbs. All rights reserved.

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  • June 25 · 21 min

    Politikstile – wie Medien sie deuten und was das mit der Demokratie macht

    Wie beeinflussen Politikstile das Vertrauen der Bürger*innen in die Demokratie, und welche Rolle spielen Medien dabei? Zitat der Folge "Wer etwas für das Demokratievertrauen tun will in diesen Zeiten […], muss verstehen, wie das Bild von Politik eigentlich bei den Bürgerinnen und Bürgern entsteht, welches Bild sie erreicht." Ole Meinefeld, Referent Zeitdiagnostik und Diskursanalyse, Heinrich-Böll-Stiftung Episodenbeschreibung Der rote Lippenstift von Heidi Reichinnek und das Temperament von Friedrich März – was wir über die persönlichen Stile der Politikerinnen und Politikern wissen, erfahren wir aus den Medien. Emotionale und symbolische Aspekte spielen dabei die größte Rolle; sie prägen das Bild der Deutschen von der Politik. Sachkompetenz oder Erfahrung kommen dabei wenig vor. Außerdem sind die Deutungen von Politikstilen oft negativ eingefärbt. Eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung zeigt, auf welche Zusammenhänge zwischen Politikstilen und dem sinkenden Vertrauen in die Demokratie wir achten sollten: Welche Verantwortung tragen die Medien? Und wie kann man den Menschen ein Bild von Politik vermitteln, das Vertrauen stärkt? Was können Politikerinnen und Politiker dazu beitragen? Das alles wurde bei der Vorstellung der Studie in der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Einführung: Warum Politikstile und ihr Einfluss auf das Demokratievertrauen • (00:31) – Definition Politikstile: Emotionale, symbolische, substanzielle und deskriptive Dimensionen • (03:00) – Symbolik und Emotionen: Medienanalyse am Beispiel Alice Weidel • (03:41) – Medien und Politikstile: Wie Berichterstattung Vertrauen in Politik beeinflusst • (05:07) – Substanzielle und deskriptive Dimensionen: Fachkompetenz und gruppenspezifische Merkmale • (08:59) – Misstrauensgemeinschaften: Wie soziale Medien das Vertrauen in Demokratie untergraben • (13:04) – Geschlecht und Politikstile: Unterschiede in der Darstellung von Politikerinnen und Politikern • (14:41) – Lösungsansätze: Prozessorientierung als Weg zu mehr Vertrauen Unsere Expert*innen Ole Meinefeld • Referent Zeitdiagnostik und Diskursanalyse, Heinrich-Böll-Stiftung Kristina Weissenbach • Politikwissenschaftlerin an der Universität Duisburg-Essen Peter Unfried • Chefreporter der Taz Holger Michel • Geschäftsführer der Politikberatungsagentur „Laut und deutlich“ Autorin der Folge: Susanne Balthasar Host: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de • Studie: „Politikstile. Wie Medien sie deuten und Emotionen und Symbole das Demokratievertrauen beeinflussen“: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/05/11/politikstile] Grafik: Adobe Stock / Bearbeitung hbs. All rights reserved.

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  • June 11 · 34 min

    Globale Energieordnung: Quo vadis Europa?

    Wie kann die EU mit dem globalen Süden und China eine gerechte Energiewende gestalten, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen? Zitat der Folge „Die neue Energiekooperation muss sich in ihrer Struktur unterscheiden, nicht nur in ihrer Rhetorik. Sie muss auf Augenhöhe beruhen, nicht auf Unterordnung.“ Gabriel Boric, ehemaliger Präsident von Chile Episodenbeschreibung Zwischen fossiler Machtdemonstration der USA, Chinas Vorsprung bei sauberen Technologien und Europas Suche nach einer eigenen Strategie stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann die EU gemeinsam mit Ländern des globalen Südens eine nachhaltige, sichere und gerechte Energiezukunft aufbauen? Im Mittelpunkt dieser Folge von böll.podcast stehen Debatten und Reden vom Berlin Forum on Global Cooperation der Heinrich-Böll-Stiftung, bei dem Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft über neue Energiepartnerschaften, industrielle Wertschöpfung, geopolitische Abhängigkeiten und die Rolle Chinas in der globalen Energiewende diskutierten. Das Berlin Forum findet jährlich in Kooperation mit dem Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt Universität statt. Die Folge fragt, wie Europa seine Lieferketten absichern kann, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen, warum Partnerschaften mit dem globalen Süden nur auf Augenhöhe funktionieren und weshalb eine pragmatische China-Strategie für die Klimapolitik unverzichtbar ist. Es geht um Rohstoffe, Wertschöpfung, Energie-Souveränität und die politische Herausforderung, Klimaschutz, Sicherheit und globale Gerechtigkeit zusammenzudenken. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Einführung: Energiegeopolitik zwischen USA, China und Europa • (02:30) – Das Berlin Forum: Electrotech-Revolution vs. fossile Energiedominanz • (07:27) – Der Krieg im Iran und die Fragilität des fossilen Energiesystems • (10:30) – Gute Nachrichten: Die globale Energiewende gewinnt an Fahrt • (13:47) – Europas Dilemma: Abhängigkeit von China bei Schlüsseltechnologien • (17:13) – Der globale Süden als strategischer Partner • (22:59) – Partnerschaft auf Augenhöhe: Was der globale Süden wirklich fordert • (28:56) – Europas Strategie gegenüber China: Konkurrenz, Kooperation Unsere Gesprächspartner*innen Jürgen Trittin • ehemaliger Bundesumweltminister, Deutschland Gabriel Boric • ehemaliger Präsident von Chile Jennifer Morgan • ehemalige Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik, Deutschland Olumide Abimbola • Executive Director, Africa Policy Research Institute (APRI) Adriana Abdenur • Co-President, Global Fund for a New Economy; ehemalige Sonderberaterin für internationale Angelegenheiten der Präsidentschaft Brasiliens Reporterin der Folge: Sarah Ribbert - Referentin für globale Kooperation und Transformation, Heinrich-Böll-Stiftung Produktion: Kevin Caners Host: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de •⁠ ⁠Studie mit Germanwatch: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/05/15/complementary-cooperative-or-competitive-eus-and-chinas-engagement-global-net-zero] •⁠ ⁠Berlin Forum on Global Cooperation: [🔗 https://www.boell.de/en/global-cooperation] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • May 28 · 33 min

    Social Media Academy #3: Digitale Aufholjagd für die Demokratie

    Wie gewinnen progressive Kräfte die digitale Öffentlichkeit zurück? Zitat der Folge „Es geht um Storytelling. Wir müssen die besten Geschichten erzählen. Wir müssen nicht nur die beste Politik machen, die besten Ansätze haben, die besten Lösungen haben, sondern wir müssen sie auch so gut verkaufen, dass Leute Teil von unserer Party sein wollen und mitmachen wollen bei der kommunalen Wärmewende und bei den Windrädern und so weiter, bei der Verkehrswende.“ Benedikt Döllmann, Grüner Stadtrat in Tübingen, Klimaaktivist und Content Creator Episodenbeschreibung Rechte Akteure dominieren viele Plattformen - doch wie kann progressive Kommunikation dagegenhalten? In dieser Folge von böll.podcast geht es um die „Digitale Aufholjagd für die Demokratie“. Die Social Media Academy der Heinrich-Böll-Stiftung bringt Strateg*innen, Politiker*innen und Content-Creator zusammen, die zeigen, wie politische Inhalte auf TikTok, Instagram oder YouTube Menschen erreichen können. Mit dabei: Erfolgsbeispiele aus den USA, Großbritannien und Deutschland, Diskussionen über Authentizität, Storytelling, Algorithmen, Hate Speech und politische Wirkung. Wie entsteht Vertrauen im Netz? Und was braucht progressive Kommunikation heute? Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Einführung: Die Social Media Academy der Heinrich-Böll-Stiftung • (02:36) – Kernfrage: Reichweite vs. Vertrauen – Wie erreicht progressive Politik die Menschen? • (06:28) – Best Practice New York: Zohran Mamdani Mikro-Influencer-Strategie • (13:25) – Storytelling: Hooks, Narrative und kommunalpolitische Inhalte • (17:46) – Humor und Haltung: Ricarda Lang über Selbstironie und Glaubwürdigkeit • (27:34) – Dilemma Social Media: Plattformen, Algorithmen und progressive Werte • (29:32) – Plattformstrategie: X, YouTube, TikTok – welche Plattform wofür? • (31:57) – Fazit und Outro Unsere Expert*innen Benedikt Döllmann • Grüner Stadtrat in Tübingen, Klimaaktivist und Content Creator Annette Maennel • Leiterin Kommunikation der Heinrich-Böll-Stiftung Philipp Töllner • Social-Media-Berater Morris Katz • Wahlkampfstratege der Kampagne von Zohran Mamdani Ross Hanson-Lowe • Social Media Manager von Zack Polanski und Gründer von Bold Politics Ricarda Lang • Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen, ehemalige Parteivorsitzende Daniela Sepehri • Aktivistin und Publizistin Emma Willisch • Initiative „Nur Ja heißt Ja“ Charlotte Obermeier • Stellvertretende Leiterin Presse Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Hannes Kreschel • Content Creator, Aktivist und Gewerkschafter Luna Möbius • Digital Creator und Social-Media-Managerin von Ricarda Lang Gavin Karlmeier • Journalist Arun Chaudhary • ehemaliger Videograph von Barack Obama Autorin der Folge: Bettina Ritter Host: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de • Dossier „Digitalpolitik - Debatten und Positionen“: [🔗 https://www.boell.de/de/kategorien/digitale-ordnungspolitik] Weiterführende Artikel und Quellen • Spiegel-Artikel über Benedikt Döllmann: [🔗 https://www.spiegel.de/politik/deutschland/influencer-aus-tuebingen-dieser-junge-mann-will-kommunalpolitik-auf-instagram-cool-machen-a-017fbe53-8d46-4282-bc09-c8b8de1d0c40] • Politico-Beitrag über Morris Katz: [🔗 https://www.politico.com/news/2026/03/06/mamdani-aide-british-progressives-00814876] • Hate Aid für Menschenrechte im digitalen Raum: [🔗 https://hateaid.org/] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik:hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • May 21 · 27 min

    Der Griff der organisierten Kriminalität nach Lateinamerika und Europa - Strategien und Rolle der Zivilgesellschaft 

    Wie kann transnationale Organisierte Kriminalität wirksam bekämpft werden – und welche Rolle spielen dabei Zivilgesellschaft, staatliche Institutionen und wir als Konsumgesellschaft? Zitat der Folge „Das Problem, das wir ansprechen müssen, ist also, dass wir uns beim Kampf gegen die Organisierte Kriminalität nicht auf staatliche Ermittlungsbehörden verlassen können.“ Prof. Carolina Grillo, Institut für Sozialwissenschaften und Methodologie der Sozialwissenschaften an der Universidade Federal Fluminense in Rio de Janeiro. Episodenbeschreibung Die Gesellschaften Lateinamerikas sind zunehmend von transnational organisierter Kriminalität bedroht. Die europäisch-lateinamerikanischen Beziehungen werden vom wachsenden Strom illegaler Aktivitäten beeinflusst, mit wenig wirksamen Gegenmitteln. Eine Fachtagung der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin in Zusammenarbeit mit Misereor brachte Expert*innen zusammen, um zu diskutieren: Wie kann dieses Phänomen eingedämmt werden, dessen Auswirkungen sich auch in Europa und Deutschland nachvollziehen lassen? Welche Rolle kann die lokale Zivilgesellschaft dabei spielen – und wo beginnt Verantwortung, wenn etwa der westliche Heißhunger auf Drogen die transnational organisierte Kriminalität in Lateinamerika befeuert? Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Einführung: Organisierte Kriminalität in Lateinamerika • (01:57) – Was ist organisierte Kriminalität? Definition und Kontext • (04:22) – Kolumbien: Drogenbanden, Gewalt und das Erbe des FARC-Friedensabkommens • (10:37) – Brasilien: Drogenkartelle, Milizen und die Verstrickung des Staates • (15:05) – Rolle der Zivilgesellschaft: Investigativer Journalismus und Aufklärung • (22:52) – Alternativen zur Gewalt: Bildung und soziale Programme • (24:28) – Europa in der Verantwortung: Drogenkonsum und globale Vernetzung • (26:28) – Fazit und Outro Unsere Expert*innen Prof. Carolina Grillo • Institut für Sozialwissenschaften und Methodologie der Sozialwissenschaften an der Universidade Federal Fluminense in Rio de Janeiro. Diana Salinas • Investigativjournalistin unter anderem für Cuestion Pública José Luis Caballero Ochoa • Vize-Präsident der Interamerikanischen Menschenrechtskommission Arne Schwoch • Landeskriminalamt Hamburg, Leiter des Hafensicherheitszentrums in Hamburg Autor der Folge: Vincent Lindig Host: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de • Stream/Deutsch: Eröffnungspanel Fachtagung „Transationale Organisierte Kriminalität – Gegenstrategien von Lateinamerika bis Deutschland“: [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=c-pEQBh4L8I&t=5207s] • Stream/Englisch: Eröffnungspanel Fachtagung „Transationale Organisierte Kriminalität – Gegenstrategien von Lateinamerika bis Deutschland“: [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=CYgmtNA-jEE&t=2990s] • Stream/Spanisch: Eröffnungspanel Fachtagung „Transationale Organisierte Kriminalität – Gegenstrategien von Lateinamerika bis Deutschland“: [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=qhVCi2lAWfY&t=3625s] Weiterführende Artikel und Quellen • Abwasseruntersuchung der European Union Drug Agency: [🔗 https://www.euda.europa.eu/publications/pods/waste-water-analysis_en] • Definition Organisierte Kriminalität des Bundeskriminalamts: [🔗 https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/OrganisierteKriminalitaet/organisiertekriminalitaet_node.html] • Bericht der Vereinten Nationen über Situation von Umweltaktivist*Innen in Kolumbien: [🔗 https://www.hchr.org.co/wp/wp-content/uploads/2024/10/241027-Information-noteEnviromental-human-rights-defenders-final.pdf] • Bericht von Rutas Del Conflicto über Angriffe auf soziale Aktivist*innen in Kolumbien: [🔗 https://rutasdelconflicto.com/notas/menos-187-lideres-lideresas-sociales-fueron-asesinados-colombia-2025] • Recherche von Cuestion Pública: NarcoFiles: [🔗 https://cuestionpublica.com/narcofiles-el-nuevo-orden-criminal/] • Historische Karte der bewaffneten Gruppen in Rio de Janeiro der Universidade Federal Fluminense: [🔗 https://geni.uff.br/2022/09/13/mapa-historico-dos-grupos-armados-no-rio-de-janeiro/] • Bericht von Global Initiative: After The War on Drugs. The impacts oif cocaone and cannabis regulation in Rio de Janeiro: [🔗 https://globalinitiative.net/wp-content/uploads/2024/10/After-the-war-on-drugs-The-impacts-of-cocaine-and-cannabis-regulation-in-Rio-de-Janeiro-Carolina-Christoph-Grillo-GI-TOC-October-2024.pdf] • Bericht der Tagesschau über die Polizei-Razzia in Rios Favela Oktober 2025: [🔗 https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/rio-drogenbanden-razzia-100.html] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Irene Mayo, alle Rechte vorbehalten. | Bearbeitung: hbs

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  • May 7 · 26 min

    Digital, kreativ, weiblich – Strategien der Gen Z Bewegungen

    Wie verändert die Gen Z weltweit Protestkultur – und warum müssen Frauen als Anführerinnen dieser Bewegungen sichtbar bleiben? Zitat der Folge „Ich denke, die Frauen, die die Proteste anführen, haben die Deutungshoheit fest im Griff. Sie werden nicht zulassen, dass irgendjemand sie ins Abseits drängt. Und genau deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben, um sicherzustellen, dass die Frauen, die die Führung übernehmen, als die Anführerinnen der Bewegung anerkannt werden.“ Emitomo Tobi Nimisire, Autorin, Forscherin und Beraterin für reproduktive Rechte, Nigeria Episodenbeschreibung Seit den 2020er Jahren gehen weltweit junge Menschen gegen autoritäre Regime, Korruption und wirtschaftliche Unsicherheit auf die Straße – unter anderem in Nepal, Indonesien, Madagaskar, Nigeria oder auf den Philippinen. Die Gen Z nutzt Internetplattformen, soziale Medien und kreative Protestformen, um sich zu organisieren, Öffentlichkeit zu schaffen und politischen Druck aufzubauen. In vielen dieser Bewegungen spielen Frauen eine zentrale Rolle: als Organisatorinnen, Identifikationsfiguren, Aktivistinnen oder Teilnehmerinnen. Trotzdem bleiben sie in der Medienberichterstattung oft unsichtbar. Und selbst wenn Proteste politische Veränderungen oder Regimewechsel anstoßen, gelangen Frauen nicht automatisch in politische Verantwortung. Die Heinrich-Böll-Stiftung untersucht in ihrem Gen-Z-Dossier „Gen Z: Voices of a Global Generation“ Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Bewegungen. In dieser Folge sprechen wir mit Aktivistinnen, Autorinnen, Forscherinnen und Künstlerinnen aus Nigeria, Nepal, Indonesien und Sri Lanka über Protest, Geschlechtergerechtigkeit, politische Teilhabe und die Frage, was die Gen Z weltweit verbindet. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Definition der Generation Z • (04:53) – Proteste für Gerechtigkeit im Fall Ocania • (08:18) – Discord als politische Diskussionsplattform • (12:05) – Rapper als Regierungschef in Nepal • (15:12) – Frauen in Protestbewegungen • (17:53) – Reden über Burnout und Mentorship • (22:50) – Rückschritte und Proteste in Bangladesch • (24:11) – Frauen als Anführerinnen der Bewegung Unsere Expert*innen Emitomo Tobi Nimisire • Autorin, Forscherin und Beraterin für reproduktive Rechte, Nigeria Loveth Liberty • Autorin und Spoken-Word-Performerin, Nigeria Sanskriti Pandey • Aktivistin für die Anliegen junger Menschen sowie für sexuelle und reproduktive Rechte, Nepal Sarthak Bhattarai • Aktivist für politische Reformen, Nepal Michelin Sallata • Aktivistin für die Rechte indigener Menschen, Indonesien Sulochana Peiris • Dokumentarfilmerin, Forscherin und Autorin, Sri Lanka Hintergründe auf boell.de • Web-Dossier „Gen Z: Voices of a Global Generation“: [🔗 https://www.boell.de/en/gen-z-voices-global-generation] Weiterführende Artikel und Quellen • Loveth Liberty: „In Another Story“ – Spoken-Word-Gedicht: [🔗 https://www.boell.de/en/2023/11/12/another-story] • „Dry“ – Spielfilm über Kinderehe und sexualisierte Gewalt von Stephanie Linus: [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=yctwblYQl4g] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die globalen Protestbewegungen der Gen Z besser zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗 https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Credits: CC-BY-NC-ND, Urheberin ist kat dems; Bearbeitung: hbs.

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  • April 30 · 12 min

    Interviewspezial Update: Krieg in Nahost – Wie geht es weiter in Iran?

    Krieg und Krise in Iran: Wie geht es weiter für die Menschen im Land? „Ich denke, dass allerdings völlig klar ist, die Menschen wissen jetzt, sie sind auf sich allein gestellt, auch wenn es eben vollmundige Äußerungen gibt, die sie von außen ermutigen, auf die Straße zu gehen. Am Ende sind sie es, die ihr Leben riskieren. Und da denke ich, dass viele nicht mehr daran glauben, dass Europa oder auch die Vereinigten Staaten für sie eine konstruktive Rolle spielen können.“ Bente Scheller, Referatsleitung Nahost und Nordafrika bei der Heinrich-Böll-Stiftung Episodenbeschreibung Welche Zukunft Iran erwartet ist unklar. Wie es mit den Iran-Gesprächen zu einem möglichen Friedensabkommen weitergehen kann, ist zum Zeitpunkt der Interviewaufnahmen ebenso ungewiss. In dieser Podcast-Folge geht es um Perspektiven für Iran und die Frage, welche Chancen hat der Protest im Land unter Kriegsbedingungen überhaupt? Wer kann hier Hoffnung geben und was muss in einem möglichen Friedensschluss berücksichtigt werden, um den Menschenrechten im Land eine Chance zu geben. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Lage in Iran: Abgeschaltetes Internet, wirtschaftliche Krise und über eine Million verlorene Arbeitsplätze infolge des Krieges. • (00:02:00) – Protest unter Kriegsbedingungen: Warum Demonstrationen kaum möglich sind und welche Konsequenzen das Regime für Oppositionelle zieht. • (00:03:12) – Kommunikation und Organisation im Land: Wie das abgeschaltete Internet die Vernetzung innerhalb von Iran lähmt. • (00:04:21) – Regime Change vom Tisch? Internationale Wirtschaftsinteressen rücken in den Vordergrund – was das für die Bevölkerung bedeutet. • (00:06:05) – Hoffnung in der Opposition: Warum der Wille zum Wandel trotz allem nicht erlischt und warum das Vertrauen in Europa und die USA schwindet. • (00:06:57) – Reza Pahlavi als Hoffnungsträger? Eine kritische Einschätzung seiner Rolle und wie er im Exil und im Land wahrgenommen wird. • (00:10:07) – Was würde ein Kriegsende bedeuten? Mögliche Inhalte eines Friedensabkommens und welche Mindestforderungen für die iranische Bevölkerung darin stehen könnten. Unsere Expertin Bente Scheller • Referatsleitung Nahost und Nordafrika bei der Heinrich-Böll-Stiftung Interviewerin: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de • Aktuelle Artikel und Analysen zu Iran: [🔗 https://www.boell.de/de/tags/iran] • Artikel: Iran nutzt Todesstrafe als Instrument der Herrschaft und Unterdrückung: [🔗 https://www.boell.de/de/2025/07/08/iran-nutzt-todesstrafe-als-instrument-der-herrschaft-und-unterdrueckung] • Vorstandskolumne: Krieg gegen Iran schafft keinen Frieden im Nahen Osten: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/03/25/krieg-gegen-iran-schafft-keinen-frieden-im-nahen-osten] • Podcast Märkte, Mächte, Emissionen mit Adam Tooze: Iran-Krieg: Folgen für Wirtschaft & Energiewende: [🔗 https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/iran-krieg-folgen-fuer-wirtschaft-energiewende] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: IMAGO / Middle East Images / Mahsa, all rights reserved. Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • April 23 · 41 min

    40 Jahre Tschernobyl – Geschichte und Gegenwart

    Was bedeutet Tschernobyl für die Geschichte der Grünen und der Anti-Atomkraft-Bewegung – damals und heute? Zitat der Folge „Die Grünen haben immer zu denen gehört, die eindringlich und verzweifelt vor den unermesslichen Gefahren der Atomenergienutzung und vor einem GAU gewarnt haben. Wir wünschten, wir hätten niemals recht behalten. Nach Tschernobyl können auch die bundesdeutschen Atomkraftwerke nicht weiterlaufen, als sei nichts geschehen und als könne bei uns nichts geschehen.“ Eva Quistorp, Mitgründerin der Grünen aus der Pressemitteilung vom 29. April 1986 Episodenbeschreibung Vierzig Jahre ist es jetzt her: Es explodiert ein Reaktor im Kernkraftwerk Wladimir Iljitsch Lenin – besser bekannt als Atomkraftwerk Tschernobyl. In der Folge werden riesige Mengen radioaktiver Stoffe freigesetzt. Das Unglück gilt als der schwerste Atomunfall in der Geschichte – mit weitreichenden Folgen für Umwelt, Gesundheit, Politik. Je nach Lesart gilt der Super-Gau als Wendepunkt oder Katalysator auch in der Grünen Geschichte dieses Landes. Warum das so ist, wie Tschernobyl grüne Politik geprägt hat, wie Zeitzeug*innen sich an das Frühjahr 1986 erinnern und warum ein Nachdenken über Tschernobyl auch heute sehr relevant ist, hört ihr in diesem Podcast. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Einführung: 40 Jahre Tschernobyl – Warum die Katastrophe noch heute relevant ist • (01:08) – Persönliche Erinnerungen und die unterschiedliche Informationspolitik in Ost und West • (04:28) – Was genau passierte am 26. April 1986? • (07:54) – Geheimhaltung und das globale Rätselraten um das Ausmaß der Katastrophe • (09:37) – Reaktionen in der Bundesrepublik: Die Grünen und die Anti-AKW-Bewegung • (21:13) – Tschernobyl in der DDR: Zensur, Widerstand und der Ost-Berliner Piratensender • (35:37) – Tschernobyl heute: Kollektives Gedächtnis, Atomausstieg und neue Bedrohungen durch den Krieg in der Ukraine • (40:22) – Outro: Ausstellung, Dossier und Portal Grüne Geschichte Unsere Expert*innen Rebecca Harms • Zeitzeugin, Anti-Atomkraft Aktivistin, ehemaliges Mitglied des EU-Parlamentes Karena Kalmbach • Umwelt- und Technikhistorikerin Eva Quistorp • Zeitzeugin, Gründungsmitglied der Grünen Tina Krone • Zeitzeugin, Teil der Frauenbewegung in der DDR Clara Frysztacka • Historikerin, Referat Zeitgeschichte der Heinrich-Böll-Stiftung Autorin der Folge: Mandy Schielke Host: Jule Eikmann Hintergründe auf boell.de • Dossier „Nach Tschernobyl – Dokumente und Perspektiven einer grünen Geschichte“: [🔗 https://www.boell.de/de/nach-tschernobyl] • Dossier "Tschernobyl: 40 Jahre nach der Katastrophe – Atomkraft im Osten Europas": [🔗 https://www.boell.de/de/tschernobyl-40-jahre-nach-der-katastrophe] Weiterführende Artikel und Quellen • Tina Krone Piratensender gegen die Stille des Regimes: [🔗 https://soundcloud.com/boellstiftung/tina-krone-piratensender-gegen] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Cornelia Blomeyer, alle Rechte vorbehalten. | Bearbeitung: hbs

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  • April 9 · 34 min

    Impulse für die Finanz- und Sozialpolitik

    Wie kann eine progressive Finanz- und Sozialpolitik aussehen? Zitat der Folge „Häufig scheitern oder verlangsamen sich Infrastrukturprojekte deswegen, weil wir unglaublich aufwendige, viele administrative und rechtliche Prozeduren haben. Genehmigen, planen, steuern, bauen. Alles machen wir uns sehr kompliziert. Also, es ist nicht kompliziert, wir machen es uns kompliziert.“ Michael Thöne, geschäftsführender Direktor des FiFo Köln Episodenbeschreibung Krisen verschärfen Ungleichheit und untergraben Vertrauen. Doch Politik kann gegensteuern. In dieser Folge von böll.podcast machen wir deutlich, warum eine progressive Finanz- und Sozialpolitik jetzt entscheidend ist. Es geht darum, Investitionen endlich wirksam umzusetzen und staatliche Strukturen handlungsfähig zu machen. Es geht um fehlende Fachkräfte, ohne die Klimaschutz und Daseinsvorsorge nicht gelingen. Und es geht um die Frage, wie der Sozialstaat Menschen schützen kann, wenn Klimapolitik den Alltag verteuert. Mit Stimmen aus Wissenschaft und Praxis zeigen wir Bedingungen auf, unter denen Veränderung wirklich gelingen kann. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Einführung: Modernisierungsdruck in Deutschland • (01:31) – Das Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung: Finanz- und Sozialpolitik neu denken • (04:26) – Zukunftsorientierte Finanzpolitik: Transparenz, Prioritäten und Schulden • (12:09) – Infrastrukturinvestitionen erfolgreich umsetzen: Bürokratieabbau und Kulturwandel • (15:04) – Kommunen unter Druck: Was kommt vom Sondervermögen an? • (18:40) – Fachkräftemangel in Energiewende und sozialer Daseinsvorsorge • (24:45) – Soziale Sicherheit in der Klimakrise: Klimageld und Alternativen • (32:24) – Fazit: Zukunftsorientierung und Infrastruktur als roter Faden Unsere Expert*innen Valentin Persau • Leiter des Referats Sozialpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) Phillip Käding • Leiter des Referats Wirtschafts- und Finanzpolitik (HBS) Peter Bofinger • Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg Michael Thöne • Geschäftsführender Direktor des FiFo Köln Christine Zeller • Stadtkämmerin von Münster Michaela Evans-Borchers • Direktorin des Forschungsschwerpunktes „Arbeit und Wandel“ am Institut Arbeit und Technik Frank Nullmeier • Emeritierter Professor für Politikwissenschaft Uni Bremen Autorin der Folge: Bettina Ritter Host: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de Studien (Heinrich-Böll-Stiftung): • Soziale Sicherheit in der Klimakrise: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/01/07/soziale-sicherheit-in-der-klimakrise] • Fachkräfte gesucht: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/01/26/fachkraefte-gesucht] • Prinzipien zukunftsorientierter Finanzpolitik: [🔗 https://www.boell.de/de/prinzipien-zukunftsorientierter-finanzpolitik] • Viel Geld erfolgreich ausgeben: [🔗 https://www.boell.de/de/2025/12/03/viel-geld-erfolgreich-ausgeben] Weiterführende Artikel und Quellen • Diskussion zu sozialstaatlichen Antworten auf steigende Klimakosten für Haushalte: [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=fJD0HBk5yuQ] • Analyse des Fachkräftebedarfs für Klimaschutz und öffentliche Daseinsvorsorge: [🔗 https://www.youtube.com/live/tyNLj0LdZXc?si=p4isyxIRu6fgnYyG] • Grundsätze für eine nachhaltige und investitionsorientierte Finanzpolitik: [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=WyHpInNYn9I] • Wie staatliche Investitionen effektiv geplant und umgesetzt werden können: [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=txeKwYrI1gQ] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Foto von Christian Lue auf Unsplash | Bearbeitung: hbs

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  • March 26 · 27 min

    Man enough to care - Gemeinsam sind wir stärker

    Wie können Männer für den Feminismus gewonnen werden und was muss sich strukturell ändern? Zitat der Folge »Das Patriarchat wird getrieben von Männern. Das ist nicht eine abstrakte Macht, eine abstrakte Energie, die in der Luft schwebt, sondern das Patriarchat ist die Macht der Männer. […] Und deshalb ist es sehr, sehr wichtig, eben die Strukturen an sich zu ändern und da, wo es nötig ist, auch über Abschaffung zu sprechen.« Emilia Roig, Autorin und Politologin Episodenbeschreibung Seit 1910 protestieren Frauen am 08. März für Gleichberechtigung - aber wo bleibt die männliche Solidarität? Gleichstellung ist kein „Frauenthema“ – sie geht uns alle an. Feminismus braucht Männer. Und Männer brauchen Feminismus. Auf dem Symposium MAN ENOUGH TO CARE wurde in der Heinrich-Böll-Stiftung kontrovers diskutiert, wie Männer für Gleichberechtigung gewonnen werden können und welchen Schaden der Backlash verursacht. Auf der Bühne waren unter anderem Professorin Dr. Jutta Allmendinger oder Robert Stadlober. Es wurden aber auch konkrete Vorschläge und Vorbilder gezeigt, die all das schon umsetzen, ob in der Schule, im Kinderzimmer oder auf staatlicher Ebene. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00) – Einführung: Wo sind die Männer? • (02:25) – Stand der Gleichberechtigung • (07:46) – Was haben Männer vom Feminismus? • (12:04) – Was Männer tun können • (13:30) – Was muss gesellschaftlich passieren? • (17:31) – Positive Vorbilder • (19:00) – Backlash und Retraditionalisierung • (23:11) – Gleichstellung im Kinderzimmer • (26:06) – Fazit Unsere Expert*innen Teresa Monfared • Mitbegründerin Bühnenmütter e.V. Prof. Dr. Jutta Allmendinger • Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung, Humboldt-Universität zu Berlin Jens van Tricht • Autor und Berater Robert Stadlober • Musiker und Schauspieler Fikri Anıl Altıntaş • Autor Emilia Roig • Autorin und Politologin Gianni Jovanovic • Autor und Künstler Tobias Ginsburg • Journalist, Theaterregisseur und Autor Sascha Verlan • Berater, Autor und Regisseur Autorin der Folge: Emily Thomey Host: Jule Eikmann Hintergründe auf boell.de • Symposium der Heinrich-Böll-Stiftung zum Weltfrauentag: [🔗 https://www.boell.de/de/symposium-8-maerz-man-enough-to-care] • Afrikas Wachstumsraten blenden unbezahlte Care-Arbeit von Frauen aus: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/02/26/afrikas-wachstumsraten-blenden-unbezahlte-care-arbeit-von-frauen-aus] • Feminismus heißt auch: Landwirtschaft verändern: [🔗 https://www.boell.de/de/2026/03/06/feminismus-heisst-auch-landwirtschaft-veraendern] Weiterführende Artikel und Quellen • Website des Bundesverband Equal Care: [🔗 https://equalcareday.org/] • Website Male Feminists Europe: [🔗 http://www.male-feminists-europe.org/] • HeForShe Bewegung der UN Women: [🔗 https://unwomen.de/heforshe/] • Website Emancipator (EN): [🔗 https://emancipator.nl/] • Wesite MenEngage Alliance (EN): [🔗 https://menengage.org/] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Heinrich-Böll-Stiftung. All rights reserved

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  • March 12 · 28 min

    Sicherheit und Verteidigung im hybriden Zeitalter: Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe?

    Krieg in Europa, Cyberangriffe, Sabotage: Sicherheit ist heute mehr als Militär. Was bedeutet integrierte Verteidigung für Staat und Gesellschaft? „Mit neuen Technologien gibt es praktisch keine weit entfernten Grenzen mehr. Berlin kann mit weitreichenden Waffensystemen in fünf oder zehn Minuten erreicht werden. In Europa gibt es keinen fernen Gegner mehr. Wir alle leben an der Grenze zu einem terroristischen und kriminellen Staat. Und das in einer Lage, in der unser Partner versucht, seine Verantwortung schnell wieder auf unsere Schultern abzuwälzen. Das ist unsere Realität.“ Dalia Grybauskaitė, ehemalige Präsidentin der Republik Litauen Episodenbeschreibung Sicherheitspolitik war lange vor allem Militär, Bündnisse und Abschreckung. Doch im hybriden Zeitalter verschwimmen die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, Cyberangriffe, Desinformation, Sabotage an kritischer Infrastruktur und die Folgen der Klimakrise zeigen: Bedrohungen treffen Staaten und Gesellschaften zugleich. Wie verteidigungsfähig sind wir – militärisch, politisch und gesellschaftlich? Bei der 26. Außenpolitischen Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung diskutierten Expertinnen und Experten, wie integrierte Sicherheit und Gesamtverteidigung in einer komplexen Welt funktionieren können. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Der Urlaub von der Geschichte ist vorbei: Veränderte sicherheitspolitische Realität, hybride Bedrohungen und Europas neue Verantwortung. • (00:06:08) – Was ist Gesamtverteidigung?: Das Konzept erklärt – von militärischer Abschreckung zu gesamtgesellschaftlicher Resilienz; Vorbilder aus Schweden und Singapur. • (00:10:16) – Gesellschaft, Sozialstaat und Zusammenhalt: Warum starke Zivilgesellschaft und sozialer Zusammenhalt die Grundlage jeder Verteidigungsfähigkeit sind. • (00:14:14) – Klimakrise, Infrastruktur und Dual Use: Klimawandel als Risikomultiplikator, Schutz kritischer Infrastruktur und die Frage, wann das Militär einspringen darf. • (00:17:38) – Lehren aus der Ukraine und neues Mindset für Europa: Redundanz, Kommunikation und Benedetta Bertis Forderung nach einem grundlegenden Umdenken. • (00:22:20) – Zeit drängt – bis 2030 wehrhaft: Politischer Handlungsdruck, Finnland als Vorbild und die Rolle der Bürger*innen bei der individuellen Vorsorge. Unsere Expert*innen Dalia Grybauskaitė • ehemalige Präsidentin der Republik Litauen Agnieszka Brugger • MdB und stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Ong Wei Chong • Senior Associate Fellow an der S. Rajaratnam School of International Studies (RSIS), Singapur Anna Wieslander • Direktorin Nordeuropa beim Atlantic Council, Stockholm Konstantin von Notz • MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und stellv. Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums Leonie Stamm • Research Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) Stefan Bayer • Forschungsleiter am German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) Karl Torring • Berater in der Abteilung für strategische Politik und Planung der Schwedischen Behörde für Zivilschutz und Resilienz Sylvia Borcherding • Geschäftsführerin von 50Hertz Transmission GmbH Victoria Voytsitska • Ehemalige ukrainische Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Brennstoff und Energie, Nuklearpolitik und nukleare Sicherheit Benedetta Berti • Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung der NATO Sebastian Gold • Leiter THW-Connect bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) Christian Mölling • Direktor bei Edina Defence Sara Nanni • MdB und Sprecherin für Sicherheitspolitik von Bündnis 90/Die Grünen Annukka Ylivaara • stellv. Generalsekretärin des Sicherheitskomitees im Finnischen Verteidigungsministerium Autorin der Folge: Bettina Ritter Host: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de • Ausführliches Online-Dossier zur 26. Außenpolitischen Jahrestagung der Heinrich-Böll-Stiftung mit Videomitschnitten und Graphic Recordings der Veranstaltung und weiteren Analysen: [🔗 https://www.boell.de/de/26-aussenpolitische-jahrestagung] Weiterführende Artikel und Quellen • Broschüre vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: [🔗 https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/ratgeber-checkliste_node.html] • Infos vom Verteidigungsministerium zu integrierter Sicherheit: [🔗 https://www.bmvg.de/de/themen/friedenssicherung/integrierte-sicherheit-mehr-als-verteidigung-5828732] • Rahmenrichtlinien für die Gesamtverteidigung vom Bundesinnenministerium: [🔗 https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/sicherheit/RRGV.pdf?__blob=publicationFile&v=1] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Heinrich-Böll-Stiftung. All rights reserved

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  • March 11 · 1 min

    böll.podcast: Neue Staffel Trailer

    Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist ein Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Mandy und Jule alle zwei Wochen mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Leo Lintang. ImageFlow, Oleksandra/Adobe Stock, Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • March 6 · 30 min

    Interviewspezial: Krieg in Nahost – Wie geht es weiter in Iran?

    Krieg und Krise in Iran: Welche Zukunft hat das Regime? „Die Chancen für eine echte demokratische Transformation sehe ich im Augenblick nicht wirklich gut. Auch wenn das Regime ums Überleben kämpft, ist es, glaube ich, resilienter, als viele von uns sich das vorstellen können.“ Bauke Baumann, Referent für Israel, Palästina, Jordanien und Iran bei der Heinrich-Böll-Stiftung Episodenbeschreibung Seit dem 28. Februar gibt es Krieg im Nahen Osten. Im Iran kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Protesten. Wie geht es den Menschen im Land jetzt, hoffen sie darauf, dass der Wandel nun gelingen kann? Wir sprechen mit Bauke Baumann über den Zustand der Zivilgesellschaft und die politische Zukunft des Iran. Was muss passieren, damit eine demokratische Transition gelingen kann? Es geht um best case und worst case Modelle und die Frage, welchen Einfluss die politische Entwicklung im Iran auf die gesamte Region haben kann. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:01) – Leben im Iran im Ausnahmezustand: Repression nach den Protesten, wirtschaftliche Krise und Angst vor neuen Angriffen. • (00:03:18) – Politische Zukunft des Iran: Mögliche Szenarien - Regimesturz, Führungsrochade oder autoritäre Stabilisierung. • (00:08:35) – Wie stabil ist das Regime wirklich? Warum ein kurzfristiges Überleben wahrscheinlich erscheint - und warum langfristiger Wandel dennoch möglich ist. • (00:12:25) – Krieg und regionale Folgen: Welche Auswirkungen der Konflikt auf den Nahen Osten, Israel und die Sicherheitslage in der Region haben könnte. • (00:16:18) – Proteste und Zivilgesellschaft: Die Rolle gesellschaftlicher Bewegungen, brutale Repression und Hoffnung auf weiteren Widerstand. • (00:22:13) – Unterstützung von außen und Wege zur Transition: Internationale Hilfe, Menschenrechtsarbeit und mögliche Ansätze für politischen Wandel. Unser Experte Bauke Baumann • Referent für Israel, Palästina, Jordanien und Iran bei der Heinrich-Böll-Stiftung Interviewerin: Mandy Schielke Hintergründe auf boell.de • Aktuelle Artikel und Analysen zum Iran: [🔗 https://www.boell.de/de/tags/iran] • Artikel: Iran nutzt Todesstrafe als Instrument der Herrschaft und Unterdrückung: [🔗 https://www.boell.de/de/2025/07/08/iran-nutzt-todesstrafe-als-instrument-der-herrschaft-und-unterdrueckung] • Online-Diskussion am 10. März 2026: Der Anfang vom Ende des iranischen Regimes?: [🔗 https://calendar.boell.de/de/event/der-anfang-vom-ende-des-iranischen-regimes] • Podcast Märkte, Mächte, Emissionen mit Adam Tooze: Iran-Krieg: Folgen für Wirtschaft & Energiewende: [🔗 https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/iran-krieg-folgen-fuer-wirtschaft-energiewende] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: IMAGO / Middle East Images / Mahsa, all rights reserved. Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • February 19 · 32 min

    Syrien: Wir sind vielfältig.

    Einheit durch Vielfalt? Wie kann Sicherheit und Gerechtigkeit in Syrien für alle hergestellt werden? „Was wir bisher in Syrien gesehen haben, ist eine Kultur der Straflosigkeit, eine Wiederholung bestimmter Verbrechen. Und wenn diese Kultur der Straflosigkeit nicht angegangen wird, glaube ich nicht, dass wir das Syrien aufbauen können, das wir uns alle wünschen: ein rechtsstaatliches Syrien, mit Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit.“ Razan Rashidi, Aktivistin (The Syria Campaign) Episodenbeschreibung Syrien, ein Jahr nach dem Sturz von Bashar al-Assad: Zwischen Hoffnung und neuer Gewalt ringt das Land um Sicherheit, Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Menschen in Syrien und in der Diaspora haben unter extremen Bedingungen überlebt, Strukturen aufgebaut und Unrecht dokumentiert. Doch Massaker, Misstrauen gegenüber der Übergangsregierung unter Ahmad al-Sharaa und die Angst religiöser Minderheiten stellen die Zukunft infrage. Wie kann Schutz für alle gelingen? Wie sieht bürgernaher Wiederaufbau aus? Und welche Rolle spielen Frauen jetzt? Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Nach Assad: Übergangsregierung, neue Konflikte und wie Syrer*innen aus der Diaspora ihre Heimat sehen. • (00:03:39) – Einheit durch Vielfalt: Identitätsfragen, Minderheiten und die Rolle der Zivilgesellschaft im neuen Syrien. • (00:07:13) – Wiederaufbau braucht mehr: Gebäude, soziale Strukturen und die Bedeutung von Orten der Begegnung. • (00:11:02) – Frauen als Rückgrat: Widerstand, Engagement im Exil und der Kampf um gesellschaftliche Teilhabe. • (00:16:02) – Herausforderungen des Wiederaufbaus: Wohnungsnot, Erinnerungskultur und Einfluss der Bevölkerung. • (00:20:59) – Rückschritte für Frauenrechte: Alltagsdiskriminierung, Gewalt und juristischer Aufbruch trotz Hürden. • (00:26:06) – Wissenstransfer & Gerechtigkeit: Wie Exil-Syrer*innen, digitale Räume und deutsche Erfahrung Syriens Zukunft prägen können. Unsere Expert*innen Rula Asad • Aktivistin, (Mit) Gründerin des Female Syrian Journalist Networks Jamshid Hussein • Soziologe und Aktivist für die Rechte der Kurden Petra Stienen • Strategieberaterin für internationale Beziehungen und Menschenrechte und ehemalige Diplomatin in Syrien Ahmad al-Mahairy • Architekt, Strategischer Planer, Gründungsmitglied von „Together Space“ Chaghaf Howayek • Architektin, Gründungsmitglied von „Together Space“ Yasmin Merei • Journalistin und Aktivistin Razan Rashidi • Geschäftsführerin „The Syria Campaign“ Joumana Seif • Juristin, ECCHR Autorin der Folge: Bettina Ritter Host: Lukasz Tomaszewski Hintergründe auf boell.de • Aktuelle Artikel und Analysen zu Syrien: [🔗 https://www.boell.de/de/tags/syrien] • Hintergründe über die Arbeit von Joumana Seif: [🔗 https://www.boell.de/de/anne-klein-frauenpreis-2023-joumana-seif] Weiterführende Artikel und Quellen • Seite der Menschenrechtsorganisation The Syria Campaign: [🔗 https://thesyriacampaign.org/] • Zur schwierigen juristischen Aufarbeitung des Unrechts unter al-Assad: [🔗 https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/syrien-2025/562724/der-syrienkonflikt-und-das-voelkerstrafrecht/] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Public Domain by Ahmed akacha, Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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  • February 12 · 27 min

    Globale Kreislaufwirtschaft: Zwischen Rohstoffsicherung und globaler Gerechtigkeit

    Wie kann Kreislaufwirtschaft global gerecht gestaltet werden - und nicht nur Europas Zugang zu Rohstoffen stärken? Zitat der Folge »Nachts bündeln sie die Kabel und verbrennen sie, um dann die Kupferdrähte herauszuholen. Beim Verbrennungsprozess wird ein Cocktail von Chemikalien freigesetzt, einschließlich persistenter organischer Schadstoffe. Menschen in der Nachbarschaft atmen diese sehr schädlichen Gase ein.« Professor Nnorom Innocent, Umweltchemiker in Nigeria Episodenbeschreibung Smartphones, Laptops, Elektroautos -- sie gelten als Schlüssel für Klimaschutz und Digitalisierung. Doch sie brauchen Rohstoffe, die oft aus dem Globalen Süden stammen. Und sie landen irgendwann - als Elektroschrott - wieder dort. Die EU setzt große Hoffnungen auf die Kreislaufwirtschaft: Sie soll Ressourcen sparen, Abhängigkeiten reduzieren und die Industrie widerstandsfähiger machen. Noch in diesem Jahr will die EU einen neuen Circular Economy Act vorlegen. Doch Kreislaufwirtschaft ist nicht automatisch gerecht. Während Europa über Recycling-Quoten debattiert, passiert Kreislaufwirtschaft längst - in Lagos, in Accra, in Delhi. Nur unter Bedingungen, die wir hier nie akzeptieren würden: Hunderttausende Menschen zerlegen unseren Elektroschrott, verbrennen nachts Kabel, um Kupfer zu gewinnen, und setzen sich dabei giftigen Dämpfen aus. Was bedeutet Kreislaufwirtschaft also global gedacht? Und was müsste passieren, damit sie nicht nur Europas Industrie stärkt - sondern auch den Menschen nutzt, die heute schon einen großen Teil dieser Arbeit leisten? Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Intro: Elektroschrott zwischen Europa und dem Globalen Süden -- Warum Kreislaufwirtschaft mehr als Recycling ist • (00:02:15) – Was ist Kreislaufwirtschaft?: Von Produktdesign über Reparatur bis Recycling -- die zirkulären Strategien erklärt • (00:05:50) – Die EU-Strategie zur Kreislaufwirtschaft: Ökodesign, Recycling-Quoten und der geplante Circular Economy Act • (00:10:56) – Die Realität in Nigeria: Wie unser Elektroschrott im informellen Sektor landet und was dort damit passiert • (00:16:30) – Zwischen Ressourcensicherung und globaler Gerechtigkeit: Warum Kreislaufwirtschaft kein Selbstläufer für globale Gerechtigkeit ist • (00:23:08) – Was kann die EU tun?: Erweiterte Herstellerverantwortung, Design for Recycling und echte Partnerschaften • (00:24:20) – Der Circular Economy Act -- eine Chance?: Vorsichtiger Optimismus und die Frage nach mutiger politischer Führung Unsere Gesprächspartner*innen Luisa Denter • Referentin für Rohstoffpolitik und zirkuläres Wirtschaften bei Germanwatch, einer Umwelt- und Entwicklungsorganisation Professor Nnorom Innocent • Umweltchemiker in Nigeria, erforscht seit über 20 Jahren die Auswirkungen von Elektroschrott Autor der Folge: Kevin Caners Produktion: Audiokollektiv Host: Emily Thomey Co-Host: Vincent Lindig Weiterführende Artikel und Quellen • Video-Report aus Africa: The tragic costs of e-waste - CBS [🔗 https://www.youtube.com/watch?v=4GtWGHvX-rk Hintergründe auf boell.de • Hintergrund: Kreislaufwirtschaft: Vom Abfall zum Rohstoff [🔗 https://www.boell.de/de/2024/04/19/kreislaufwirtschaft-vom-abfall-zum-rohstoff • Studie: Global Circular Economy - Reflections for a Just Transition [🔗 https://www.boell.de/de/2025/03/07/global-circular-economy Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Fotocredits: Tobi &Chris, Bearbeitung: hbs

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  • January 29 · 59 min

    Gespräch mit der Hannah-Arendt-Preisträgerin Seyla Benhabib

    Seyla Benhabib ist eine der bedeutendsten Philosophinnen ihrer Generation. Im Dezember 2025 war sie in Bremen, um den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken entgegenzunehmen. Im Anschluss sprach sie in einem ausführlichen Interview mit der Journalistin Catherine Newmark über ihr Leben, ihr Werk und die Frage, was politische Urteilskraft heute bedeutet. Wir senden dieses Gespräch fast in voller Länge als Interview-Spezial im böll.podcast. Zitat der Folge »Es gibt eine Unterscheidung zwischen politischer Urteilskraft und moralischer Verantwortung. Moralische Verantwortung würde ich jeder Philosophin zuschreiben. Manche werden es praktizieren, andere nicht. Aber politische Urteilskraft, glaube ich, ist auch ein bisschen etwas, wo[für] man die Welt lieben muss.« Prof. Seyla Benhabib, Philosophin Episodenbeschreibung Seyla Benhabib zählt zu den bedeutendsten Philosophinnen ihrer Generation. Die Professorin für politische Theorie und Philosophie an der Yale University hat wichtige Debatten über Demokratie, Feminismus, Menschenrechte und Migration philosophisch begleitet und immer wieder mitgeprägt. In dieser Sonderfolge spricht Benhabib über ihre Kindheit im kosmopolitischen Istanbul, ihre akademische Laufbahn in den USA und Deutschland sowie ihre Auseinandersetzung mit Hegel, der Kritischen Theorie, dem Feminismus und Hannah Arendt. Im Gespräch geht es auch um die Frage, wie Menschenrechte heute begründet werden können, was demokratische Praxis bedeutet und warum politische Urteilskraft mehr verlangt als abstraktes Denken: nämlich eine Liebe zur Welt und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Kapitel mit Zeitmarkierungen • (00:00:00) – Intro & Sonderfolge: Vorstellung von Seyla Benhabib und Anlass des Gesprächs (Hannah-Arendt-Preis 2025) • (00:03:10) – Kindheit in Istanbul: Mehrsprachigkeit, jüdische Herkunft und ein säkulares, kosmopolitisches Umfeld • (00:10:50) – Aufbruch in die USA: Studium, Migrationserfahrung und erste philosophische Prägungen • (00:14:20) – Hegel & Kritische Theorie: Habermas und die intellektuellen Strömungen der 1970er • (00:22:30) – Feminismus & Streit um Differenz: Normative Grundlagen, Autonomie und Debatten mit Butler und Fraser • (00:32:00) – Hannah Arendt neu lesen: Antisemitismus, Weltbegriff und politische Urteilskraft • (00:42:00) – Menschenrechte & Migration: Das „Recht, Rechte zu haben“ und demokratische Iterationen • (00:55:40) – Philosophie & Öffentlichkeit: Moralische Verantwortung, politische Urteilskraft und die Liebe zur Welt • (00:58:35) – Abschluss & Fazit: Dank und Verabschiedung Unsere Gäst*innen Seyla Benhabib • Philosophin und politische Theoretikerin, emeritierte Professorin an der Yale University & Hannah-Arendt-Preisträgerin 2025. Catherine Newmark • Philosophin und Journalistin. Hosting & Schnitt: Johanna Fricke Hintergründe auf boell.de • Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken [🔗 https://www.boell.de/de/hannah-arendt-preis] • „Die Menschenwürde verteidigen: Seyla Benhabib und das Denken mit Hannah Arendt“ [🔗 https://www.boell.de/de/2025/12/05/die-menschenwuerde-verteidigen-seyla-benhabib-und-das-denken-mit-hannah-arendt] Inhalte verbreiten, den Podcast unterstützen Hat dir diese Folge geholfen, die Zusammenhänge zu verstehen? Dann hilf uns, noch mehr kritische Hörer*innen zu erreichen! Bewerte uns auf Spotify und Apple Podcasts und teile diese Episode in deinen Netzwerken. böll.podcast Gebündelt und auf den Punkt gebracht: böll.podcast ist das neue Podcastformat der Heinrich-Böll-Stiftung. Hier sprechen unsere Hosts Emily und Lukasz jede Woche mit Gäst*innen über Politik, Gesellschaft und Umwelt. Es geht um Ideen, Konflikte und Fragen, die uns heute bewegen und unser Morgen prägen. Jede Folge eröffnet neue Blickwinkel und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken. • Website: [🔗 https://www.boell.de/de/podcasts/boell-podcast] • Spotify: [🔗https://open.spotify.com/show/7kruXVyvQnBjhIxOf2AXIY] • Apple Podcasts: [🔗 https://podcasts.apple.com/podcast/id1846544218] Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de. Grafik: Malte Jäger, Bearbeitung: hbs, alle Rechte vorbehalten.

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