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Artwork for Berlin Booth
MusicArts

Berlin Booth

Martin Daßinnies

Berlin Booth porträtiert Künstlerinnen, Bookerinnen, Barpersonal, Türsteherinnen, Partymacherinnen, Kollektive, Clubbetreiberinnen, sowie Publikum auf Augenhöhe und zeigt so die Einzigartigkeit der Club- und Ravekultur.


Unser Clubkultur-Podcast zeichnet ein lebendiges Schaubild der Berliner Elektroszene und darüber hinaus. Wir porträtieren wichtige Persönlichkeiten aller Clubbereiche und zeigen die anhaltende Vitalität der elektronischen Szene.


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  • 28 episodes
  • weekly
  • Avg 50 min
  • German
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  • S1 · E83
    April 23 · 50 min

    Klub Verboten-Gründer Karl über Social Media-Zensur, Fetisch-Kultur und sexpositive Partys

    Wie schafft man sichere Räume für Sexualität im Clubkontext – und wer trägt die Verantwortung dafür? Für Klub Verboten beginnt die Antwort beim Dialog: zwischen Gästen, Veranstaltenden, Clubbetreibenden und Behörden. Vor zehn Jahren schlug Klub Verboten einen neuen Weg ein und setzte zunächst in London ein Zeichen, das weit über die Stadt hinaus Wirkung zeigte. Heute prägt Klub Verboten auch in Berlin und international die Standards einer Kink-Community, in der Konsens, Respekt und klare Strukturen im Mittelpunkt stehen. Die Mission ist dabei unverändert: Räume zu schaffen, die Schutz und Verantwortung nicht nur versprechen, sondern aktiv leben – etwas, das in vielen sexpositiven Kontexten noch immer keine Selbstverständlichkeit ist. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Gründer Karl Verboten über die Grenzen der Freiheit und die Zensur auf Instagram, die Ambivalenzen sexpositiver Partys – und seinen ganz persönlichen Weg zu Klub Verboten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E82
    April 16 · 45 min

    TBXX vom Gleis 44 in Ulm über Clubkultur im Ländle, Sperrstunden und Durchhaltevermögen

    Seit Oktober 2025 wird das Gleis 44 in Ulm – nach langem Hin und Her bis hin zur Schließung – als gemeinnütziger Verein betrieben. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern entfaltet sich ein vielschichtiges Programm: Ateliers und Werkstätten treffen auf Clubkultur, Workshops, Vorträge und Konzerte. Ein Ort, der sich nicht festlegen lässt. Der Weg dorthin war steinig. Von bürokratischen Hürden bis zu strukturellen Herausforderungen: Die Betreibenden mussten sich ihr Projekt buchstäblich erkämpfen. Wie sich das konkret angefühlt hat, erzählt Tim alias TBXX – Resident-DJ, Produzent und verantwortlich fürs Booking – im Gespräch mit Berlin Booth. Es geht um Anwohnerbeschwerden und Lärmschutz, um die Realität von Sperrstunden. Aber auch um die größere Frage, welche Rolle Nachtleben in Ulm heute spielt – als kultureller Resonanzraum ebenso wie als wirtschaftlicher Faktor. Und nicht zuletzt um den unbedingten Antrieb, Räume für Musik zu schaffen und zu erhalten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E81
    April 9 · 50 min

    Günther Krabbenhöft über die Kraft von Techno, das Berghain, Individualismus und Konformität

    Günther Krabbenhöft ist eine Berliner Stil-Ikone. Seine einzigartige Erscheinung erregte 2015 durch einen zufälligen Schnappschuss eines Touristen internationale Aufmerksamkeit. Das Bild ging viral und machte ihn über Nacht berühmt. Nicht viel später entschied sich Krabbenhöft, die Nacht zum Tag zu machen und tauchte in die Berliner Techno- und Housewelt ein. Berlin Booth sprach mit Krabbenhöft über die Kraft elektronischer Musik, Individualismus und Konformität, das legendäre Berghain, sowie den feinen Unterschied zwischen Mode und dem Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E80
    April 2 · 51 min

    Daniel Stenger über Live-Sets, Heimat und Fernbeziehungen, Queen und Tischtennis

    DJ und Produzent Daniel Stenger alias Flashbaxx lebt Musik mit Leib und Seele. Seine DJ-Sets sind fließende Klangreisen: Mühelos verbindet er Downbeat mit House, durchzogen von warmen Disco-Vibes, groovigem Boogie sowie Einflüssen aus Jazz und Funk. Seit 2024 steht er auch als Live-Act auf der Bühne und verwandelt den Dancefloor mit Synthesizern und Samplern in ein pulsierendes Spielfeld seiner eigenen Disco- und House-Mash-ups. Berlin Booth hat mit ihm über seine Wurzeln in Aschaffenburg gesprochen, über seine Fernbeziehung zu Berlin, die nicht nur von Tischtennis geprägt ist, sowie über Queen und die Relevanz von Social Media. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E79
    March 26 · 47 min

    Reese über die Leipziger Clubszene, die Liebe zu House und das Groovers-Kollektiv

    Die Clubkultur ist allerorten in Bewegung, vor allem die kritischen Aspekte (Clubsterben, Preissteigerung) sind überall spürbar. In Leipzig haben in den vergangenen Jahren einige Clubs wie das IfZ und das Axxon geschlossen. Die Distillery hat auf dem Leipziger Messegelände 2025 ihre dritte Inkarnation gefeiert. Wie steht es also um die Leipziger Clubkultur und welche Rolle spielt House in der Stadt? Berlin Booth sprach mit DJ Reese über die Arbeit und Gründung des Kollektivs Groovers, Politik auf dem Dancefloor und den Spaß an der Gestaltung einer eigenen Radioshow. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E78
    March 19 · 41 min

    Tigerhead über Karriere mit Kind, Hater, Labelarbeit und Influcencer in der Booth

    Seit über 15 Jahren bewegt sich Tigerhead durch elektronsiche Grenzbereiche – und das mit einer Konsequenz, die man nicht lernen kann. Ihre Sets gelten als roh, intensiv und kompromisslos – eine Mischung aus industrieller Härte und rhythmischer Fragmentierung. Im Berghain, im Tresor oder in der inzwischen legendären Griessmuehle: Tigerhead hat sich ihren Platz im Techno erspielt und arbeitet gerade konsequent an ihrem eigenen Label 66.circuit. Berlin Booth hat sich mit ihr aber nicht nur über Musik und ihre Karriere unterhalten, sondern auch über die Vereinbarkeit von Kind und Nachtleben, den Umgang mit Hatern, Labelarbeit und die Rolle von Influencern in der Clubwelt. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E77
    March 12 · 50 min

    Nico Mohammadi über seinen C115 Club, Risikobereitschaft und die Clubszene Berlins

    Ein prall gefülltes Curriculum Vitae ist heute mehr als nur eine Auflistung von Stationen – es erzählt Geschichten. Bei Nico Mohammadi liest sich das so: Komponist, Multi-Instrumentalist, Live-Performer und DJ mit Stationen in Halle, Graz und Berlin. Dann: Gastronom, Barbesitzer (YSY Bar). Und ganz aktuell: Clubbetreiber. Er hat in geschichtsträchtiger Lage den Club C115 eröffent. Während Berlins Gastro- und Kulturszene noch mit den Nachwehen der Corona-Jahre ringt, Clubräume knapper werden und die Kosten steigen, hat Mohammadi in kurzer Zeit erst eine Bar für audiophile Nachtschwärmer eröffnet – und nun auch einen Club in geschichtsträchtiger Lage. Berlin Booth hat mit ihm über Chancen und Risiken der Berliner Clubgastronomie, über das Konzept hinter C115 und über die Verbindung von Geschichte, Partykultur und Risikobereitschaft gesprochen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  • S1 · E76
    February 26 · 43 min

    Lucinee über ihr Label Distant Lifeforms, Kunstförderung und Tinitus in der Clubwelt

    Berlin und Hamburg sind für DJ, Musikerin und Labelchefin Lucinee eine logische Achse. Berlin ist Metropole und Melting Pot der elektronischen Szene, Epizentrum für neue Strömungen und klangliche Experimente. Hamburg ist für sie eine langjährige Heimat – verbunden mit einer bis heute lebendigen Erinnerung an den Club PAL, wie sie im Interview erzählt. Ende 2025 veröffentlichte sie die EP „First Contact“, die den Auftakt ihres Techno-Labels Distant Lifeforms markiert, das sie gemeinsam mit Lifka gegründet hat. Die Split-Veröffentlichung vereint jeweils zwei Tracks beider Künstler*innen. Berlin Booth sprach mit Lucinee über die Gründung ihres Labels, ihren Anspruch an Musik und Marketing, Reisen, Förderprogramme für Künstler*innen - und über ein Thema, das in der Clubkultur meist nur unterschwellig präsent ist: Gehörschutz. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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