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Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung

Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.

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  • #2364
    Today · 13 min

    Die UN hat Fehler. Gebraucht wird sie trotzdem.

    Eine Woche lang war die ganze Welt zu Gast in New York. Am Montag wird die UN-Generalversammlung enden. Und damit auch ein Marathon an Reden und diplomatischer Gespräche. 193 Länder und mindestens genau so viele Reden. Was diese Generalversammlung gebracht hat, darüber spricht in dieser Podcastfolge Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York. Er hat sich alle Reden vor der UN-Generalversammlung angehört und kann deshalb auch davon erzählen, was dort abseits von Trump, Selenskij oder Netanjahu erzählt wurde. Also auch dann, wenn die Öffentlichkeit vielleicht nicht hinhört. Im Podcast lobt Boris Herrmann besonders die Reden aus Osttimor und Finnland. Und er erklärt, warum die Vereinten Nationen auch angesichts vieler globaler Krisen immer noch wichtig sind. Weitere Nachrichten: SPD will Pflegereform blockieren; Demonstration gegen Wohnungspolitik in Madrid. Zum Weiterlesen: Warum die SPD die Pflegereform blockiert, erfahren Sie hier. Hier können Sie lesen, wie München sich bei der Olympiabewerbung durchgesetzt hat gegen Köln-Rhein-Ruhr. Hier erfahren Sie, wie es in München jetzt mit der Olympiabewerbung weitergeht. Einen Text über Markus Söder und die Olympiabewerbung finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Leon Wenz Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Vereinte Nationen auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2363
    Yesterday · 21 min

    Wie KI reguliert werden kann

    Seit die Chefs der großen KI-Firmen angefangen haben, vor ihren eigenen KI-Systemen zu warnen, wird eine Frage heiß diskutiert: Wie lässt sich die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz verlangsamen und regulieren? Diese Woche haben China und die USA darüber beraten undauch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York war KI das Hauptthema. Yoshua Bengio, einer der Pioniere der modernen KI, hat dort gesprochen und unseren Umgang mit KI damit verglichen, in einem Auto blind in dichten Nebel zu rasen. In dem Auto, so Bengio, säße aber nicht nur er, sondern auch seine Kinder und sein Enkel. Und um die und ihre Zukunft sorge er sich. Auch der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, hat bei der UN-Sitzung gesprochen. Und vor allem vor zwei Risiken durch KI gewarnt: Das eine sei ein Missbrauch der KI-Modelle, zum Beispiel für den Bau von Biowaffen. Das andere sei der Kontrollverlust, indem die Modelle sich zu schnell eigenständig weiterentwickeln und so der Kontrolle der Entwickler entziehen. Solche Fälle hat es bereits gegeben, als Agenten von Open AI ein Konkurrenzunternehmen oder ein australisches Regierungsportal gehackt haben. Wie könnte KI besser kontrolliert und reguliert werden und vor allem auch: von wem? Darüber spricht in dieser Ausgabe von “Auf den Punkt” Aljoscha Burchardt, KI-Experte am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und Co-Host des ARD-Podcasts “KI – und jetzt?” Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Redaktionsschluss war Freitag, 25.09.2026, um 12 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2362
    Friday · 11 min

    Kann Vergesellschaftung Mieten senken?

    Die Berliner Linke ist im Wahlkampf mit dem Versprechen angetreten: “Wir machen Berlin bezahlbar”. Wie drängend dieses Thema für die Berlinerinnen und Berliner ist, zeigt sich auch daran, dass die Partei bei der Wahl vergangenen Sonntag mehr als 24 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. Denn Wohnen in Berlin ist teuer. In den vergangenen 10 Jahren sind die Mieten dort um 69 Prozent gestiegen. Das ist ein deutlich stärkerer Anstieg als in anderen deutschen Großstädten. Um dieses Problem zu lösen, will die LINKE auf Vergesellschaftung setzen - ein Konzept, das auf Artikel 15 Grundgesetz beruht, aber noch nie in der Praxis angewandt wurde. Es ist also “ein Versuch ohne historisches Beispiel”, wie Meredith Haaf und Leopold Zaak in der SZ schreiben. Über die Wohnungspläne der Linken wird nun hart diskutiert. In Berlin, im Bund und in den Wohnzimmern. Denn fraglich ist, ob die Vergesellschaftung von Wohnungen verhältnismäßig ist - und ob sie überhaupt die Mieten senken wird. Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung kommt jetzt zu dem Schluss: Eine Vergesellschaftung kann funktionieren. SZ-Wirtschaftsredakteur Leopold Zaak erklärt in dieser Auf den Punkt-Folge, was Vergesellschaftung ist, welche Vor- und Nachteile sie hat und wie realistisch es ist, dass die Linke das in Berlin umsetzen wird. Weitere Nachrichten: Netanjahu macht Wahlkampf während UN-Rede; Bundestag und Bundesrat beschließen Tankrabatt. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Leopold Zaak über die Studie der Hans-Böckler-Stiftung zu Vergesellschaftung. Und hier finden Sie die Rezension zum neuen Taylor Swift Album von Jakob Biazza. Moderation, Redaktion: Pauline Claßen Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Jonathan Brandis, Sarah Neu Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: tagesschau.de Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2361
    Thursday · 13 min

    So radikal ist die AfD in Mecklenburg-Vorpommern

    Im Wahlkampf hat sich die AfD in Mecklenburg-Vorpommern bürgerlich-konservativ gegeben. Doch das gefällt nicht allen Mitgliedern im Landesverband. Viele/einige von ihnen wünschen sich einen radikaleren Kurs. Das geht aus einer parteiinternen Wahlkampf-Analyse hervor, die der SZ vorliegt. Besonders der sogenannte „Ministerpräsidentenkandidat“ Leif-Erik Holm wird demnach als nicht radikal genug wahrgenommen. Diese Analyse macht auch deutlich, wo der AfD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern politisch steht – nämlich weiter rechts, als er die Menschen im Wahlkampf hat glauben lassen. Da hatte sich die AfD bewusst bürgerlich-konservativ gegeben, um die Wähler und Wählerinnen in Mecklenburg-Vorpommern zu überzeugen. Doch nachdem die AfD nach der Wahl nun vermutlich keine Regierungsverantwortung bekommen wird, zweifeln große Teile der AfD an diesem Kurs. Darüber spricht in dieser Podcastfolge Ulrike Nimz, SZ-Korrespondentin für Mecklenburg-Vorpommern. Und sie erklärt auch, wie sich der Landesverband nun vermutlich weiterentwickeln wird. Weitere Nachrichten: KI-Agent hackt australisches Regierungsportal; US-Bundesrichter hält Ausschluss von Medien aus dem Weißen Haus für verfassungswidrig. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die „Auf den Punkt“-Folge vom Mittwoch über KI und China. Hier finden Sie einen Kommentar zu Berlins Rückzug der Bewerbung für die Olympischen Spiele. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2360
    Wednesday · 13 min

    Was will Xi mit KI?

    Die USA und China konkurrieren um die leistungsfähigsten Modelle, Computerchips und Rechenzentren. Gleichzeitig wächst bei beiden Großmächten die Sorge vor den Gefahren immer leistungsfähigerer KI. Am Donnerstag wollen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping nun über eine mögliche Zusammenarbeit bei dem Thema sprechen. Doch Experten halten eine Kooperation nur für begrenzt möglich. Denkbar wären ein direkter Kommunikationskanal oder Austausch über Cybervorfälle im Zusammenhang mit KI. Trump hat seinen Kurs bei KI am Dienstag in einer Rede vor den Vereinten Nationen deutlich gemacht und Vorgaben und Begrenzungen eine Absage erteilt. In dieser Podcastfolge erklärt SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay, warum in der Volksrepublik die KI-Risiken völlig anders bewertet werden als in den USA – und warum Peking bei der Kontrolle deutlich weiter ist. Denn Peking sieht KI als Problemlöser für große Herausforderungen, insbesondere für den demografischen Wandel und den daraus folgenden Mangel an Arbeitskräften. Dabei unterbindet die Diktatur Debatten darüber, wie gefährlich KI tatsächlich werden könnte. Weitere Nachrichten: USA unterzeichnen Verteidigungsabkommen mit Dänemark und Grönland; OECD hebt Konjunkturprognose für Deutschland an. Zum Weiterlesen und -hören: Den Podcast “China und wir” können Sie hier hören und sehen. Hier lesen Sie einen Vorbericht von Lea Sahay über das Treffen zwischen Xi und Trump am Donnerstag und hier aus US-Perspektive. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Sarah Neu, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über United Nations. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2359
    Tuesday · 13 min

    Kann die Linke in Berlin regieren?

    Die Linke hat die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin mit einem klaren Versprechen gewonnen: bezahlbaren Wohnraum durch Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zu schaffen. Teile des potenziellen Koalitionspartners SPD wollen da jedoch nicht mitmachen. Zudem wird der Wahlsieg von Spitzenkandidatin Elif Eralp von Antisemitismus-Vorwürfen und fragwürdige Verbindungen zu radikalen Palästina-Aktivisten und kriminellen Clans überschattet. Kritiker werfen der Linken vor, Antisemitismus zu dulden. Der Zentralrat der Juden hat sogar an SPD und Grüne appelliert, nicht mit der Linken zu koalieren. Der Nahostkonflikt habe auf Veranstaltungen der Linken in Berlin eine problematische Grauzone geschaffen, die für viele Juden und Jüdinnen beängstigend wirkt, sagt Meredith Haaf, Korrespondentin der SZ in Berlin und Brandenburg. Sie prophezeit, dass das Thema in Berlin für die Linke ein Dauerproblem bleiben wird. Weitere Nachrichten: CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern tritt zurück; AfD und BSW treffen Vereinbarung über Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt; Bundesregierung beschließt Tankrabatt. Zum Weiterlesen: Das Porträt über Linken-Politikerin Elif Eralp lesen Sie [hier](https://www.sueddeutsche.de/politik/wahl-berlin-2026-buergermeister-elif-eralp-die-linke-wohnen-li.3535098?reduced=true und hier über die Chancen von Elif Eralp. Mehr dazu, worauf es bei der Regierungsbildung in Berlin jetzt ankommt, lesen Sie in diesem Text. Und hier geht es zum Wiesn-Live-Blog, in dem auch über den tödlichen Unfall auf dem Oktoberfest berichtet wurde. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Sarah Neu, Nadja Schlüter Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2358
    Monday · 14 min

    Merz ist geschwächt, aber das könnte er nutzen

    Für die CDU ist das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern eine Katastrophe. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik verpasst sie den Einzug in ein Landesparlament. Eine Zäsur. Das Glaubwürdigkeitsproblem des Kanzlers und CDU-Chefs wird damit noch einmal größer, als es sowieso schon war. Auch wenn der Bundeskanzler noch am Sonntagabend bekräftigt hat, dass er auf jeden Fall im Amt bleiben will. Mehrere führende CDU-Politiker haben Friedrich Merz am Montag den Rücken gestärkt. Aber es gab auch kritische Stimmen. Der Hamburger CDU-Chef hat sogar die Vertrauensfrage ins Gespräch gebracht. Über die Optionen, die der Partei jetzt bleiben, spricht in dieser Podcastfolge Claus Hulverscheidt, aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Er erklärt auch, wie sich das Wahlergebnis auf die Bundesregierung auswirkt. Denn dort stehen jetzt auch inhaltliche Auseinandersetzungen an. Schließlich will die CDU an ihrem Reformkurs festhalten, die SPD ihn aber verändern. Weitere Nachrichten: Merz kündigt Gesetz gegen Enteignung an; Prozess gegen Ex-Verkehrsminister Scheuer. Zum Weiterlesen und -hören: Wie Andreas Scheuer vor Gericht um seine Ehre kämpft, können Sie hier nachlesen. Hier finden Sie das Interview mit Rolf Zuckowski, inklusive Hörbeispielen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2357
    September 20 · 14 min

    Berlin und Mecklenburg-Vorpommern: Wahlanalyse und die erste Reaktion des Kanzlers

    In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wurde gewählt. Laut den Hochrechnungen gegen 20 Uhr am Sonntagabend liegt die AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vorne – mit 37,9 Prozent hat sie ihr Ergebnis der vergangenen Wahl mehr als verdoppelt. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt trotz Aufholjagd nur auf 35,7 Prozent. Die CDU muss um den Einzug in den Landtag bangen und erreicht ihr schlechtestes Ergebnis überhaupt – bundesweit. In Berlin wird die Linke mit rund 25 Prozent stärkste Kraft und kann ihr Ergebnis im Vergleich zur vergangenen Wahl etwa verdoppeln. Dahinter folgen CDU und AfD. Für Bundeskanzler Friedrich Merz ist die Wahl ein Rückschlag: Noch vor Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen stellte er sich am Wahlabend vor die Presse. Das Wahlergebnis der CDU in Mecklenburg-Vorpommern sei ein “Desaster“. Merz machte jedoch auch klar: An seinem Posten als Bundeskanzler ändern die Ergebnisse vorerst nichts. Die Wahlen analysieren in dieser Podcastfolge die beiden Landes-Korrespondentinnen der SZ für Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, Jana Stegemann und Meredith Haaf, sowie die Politik-Chefin der SZ, Katharina Riehl. Zum Weiterlesen und -hören: Fünf Erkenntnisse aus den Wahlergebnissen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Antonia Franz, Sarah Neu Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD/phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2356
    September 19 · 21 min

    Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Mit Kaffee und Kuchen gegen den Rechtsruck?

    Von allen deutschen Bundesländern ist Mecklenburg-Vorpommern am dünnsten besiedelt. Weniger als 1,6 Millionen Menschen leben zwischen Ostsee, Hamburg, Stettin und Brandenburg. Seit der Wende ist die Bevölkerung um 400 000 Menschen geschrumpft. Und aktuell sterben dort deutlich mehr Menschen als geboren werden. Ohne Zuwanderung wäre die Entwicklung noch düsterer. Mehr als die Hälfte aller Einwohner lebt auf dem Land. Und hier hat sich die politische Landkarte bereits zur Bundestagswahl blau eingefärbt. In dem Dorf Wasdow kam die AfD auf 56 Prozent. Hier lebt Karen Wieprich und hier hat sie 2013 den Verein “Quietjes” gegründet, der sich “für ein weltoffenes und tolerantes Miteinander” einsetzt und durch “Begegnungen einen Beitrag für eine demokratische Gesellschaft frei von Vorurteilen und Ausgrenzung” setzen will. Dazu stellen sich Wieprich und die anderen Vereinsmitglieder regelmäßig auf öffentlichen Plätzen in Dörfern und Kleinstädten auf. Dabei haben sie Tische, Bänke sowie Kaffee und Kuchen. So schaffen sie einen Raum, in dem Menschen niedrigschwellig miteinander ins Gespräch kommen – ohne Druck, ohne Vorwürfe. Insbesondere in den Wochen vor der Landtagswahl am Sonntag sind Wieprich und ihre Vereinsmitglieder viel unterwegs gewesen, um sich für eine bunte und offene Zivilgesellschaft einzusetzen. Den Link zum Netzwerk “Zusammen bewegen” finden Sie hier und hier den Verein “Quietjes” von Karin Wieprich. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Sarah Neu, Pauline Claßen Produktion: Carolin Lenk Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2355
    September 18 · 12 min

    Malaria in Frankfurt: Wie groß ist die Gefahr?

    In Frankfurt am Main sind in den vergangenen Monaten insgesamt acht Malaria-Erkrankungen registriert worden. Drei der Infizierten sind inzwischen an der Krankheit verstorben. Das allein ist schon ungewöhnlich. Aber noch ungewöhnlicher ist, dass zwei der Malaria-Fälle bei Menschen aufgetreten sind, die nicht zuvor Urlaub in einem Tropengebiet gemacht hatten und die sich auch nicht an einem Flughafen aufgehalten haben – aber sie leben in der Nähe des Flughafens. Was dahinter stecken könnte, erklärt in dieser Podcastfolge Berit Uhlmann, Gesundheitsexpertin aus dem SZ-Wissen-Ressort. Sie hält es für wahrscheinlich, dass eingeschleppte Mücken das Virus übertragen haben, zunächst am Flughafen und dann in dem nahegelegenen Wohngebiet. Derartige Übertragungen seien in Deutschland aber äußerst selten. Deshalb sei das Risiko einer Erkrankung in Frankfurt auch sehr gering. Malaria könne außerdem gut behandelt werden, wenn die Krankheit früh entdeckt wird. Dass jetzt die Behörden entsprechend sensibilisiert seien, helfe dabei, etwaige weitere Fälle schnell zu entdecken. Weitere Nachrichten: Parlamentswahlen in Russland; Verbindung zwischen Drohnenfunden in Niedersachsen und Leipzig möglich. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die rechten Streamer. Und hier finden Sie die bereits veröffentlichten Folgen von „Weidelland“, die SZ-Podcastserie über Alice Weidel und die AfD. Hier finden können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über die letzte russischen Oppositionspartei nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter, Sarah Neu, Pauline Claßen Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2354
    September 17 · 13 min

    Mecklenburg-Vorpommern: Zweikampf zwischen SPD und AfD

    In Mecklenburg-Vorpommern ist die SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ziemlich beliebt. Das zeigen Umfragen: Im ZDF-Politbarometer haben sich 61 Prozent der Befragten für sie als Ministerpräsidentin ausgesprochen. Für den Kandidaten Leif-Erik Holm von der AfD haben dagegen nur 28 Prozent gestimmt. Wenn die Frage allerdings lautet, für welche Partei die Menschen stimmen wollen, sieht die Lage anders aus: Dann liegt die AfD knapp vor der SPD. In Mecklenburg-Vorpommern liefern sich SPD und AfD also ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Deshalb geben beide Parteien auf den letzten Metern des Wahlkampfs nochmal alles: Die AfD ist bei Wind und Wetter auf den Straßen unterwegs und Schwesig hat letzte Woche ihre Wahlkampfstrategie geändert. Auf Wahlplakaten wirbt sie jetzt als “Frau gegen Blau” für sich – und präsentiert sich damit als die wichtigste Kandidatin gegen die AfD. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht Ulrike Nimz, SZ-Korrespondentin in Norddeutschland, darüber, welche Themen in Mecklenburg-Vorpommern wichtig sind – und warum Schwesig sich jetzt so klar gegen die AfD positioniert. Weitere Nachrichten: kanadischer Premier Carney spricht vor EU-Parlament; Zweifel am Brief der CDU-Ministerpräsidenten. Zum Weiterlesen, -hören und -schauen: Hier lesen Sie die Analyse, warum der Brief der CDU-Ministerpräsidenten Merz nicht richtig hilft. Und hier geht es zum Text über das Wiesn-Kribbeln. Und außerdem als Wiesn-Spezial: Diese Woche gibt es den SZ-Podcast “Hey München” auch als Videopodcast zu sehen. Moderation, Redaktion: Pauline Claßen Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter, Sarah Neu Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD und Europäisches Parlament. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2353
    September 16 · 11 min

    Warum die Regierung beim Spritpreis ehrlicher sein sollte

    Diese Woche gab es wieder einen neuen Rekordwert: Im bundesweiten Tagesschnitt kostet der Liter Super E10 etwa 2,30 Euro. Zum Vergleich: Vor einem Jahr, im September 2025, hat der Liter E10 im Schnitt 1,66 Euro gekostet. Seit Beginn dieses Jahres sind die hohen Spritpreise ein Problem für alle, die viel mit dem Auto fahren müssen. Denn seit die USA im Februar 2026 Iran angegriffen haben, steigen die Preise weltweit. In Deutschland wurde der Preis im Sommer zwei Monate lang gedrückt, weil die Bundesregierung einen Tankrabatt eingeführt hatte. An diesem Dienstag hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, dass die Verbraucher auch jetzt wieder entlastet werden sollen. Das genaue Instrumentarium stehe aber noch nicht fest, so der Kanzler und CDU-Chef. Die Koalitionspartner haben verschiedene Ideen, etwa einen neuen Tankrabatt, eine Übergewinnsteuer oder einen Preisdeckel. Wie sinnvoll wären diese Maßnahmen? Und welche Konsequenzen könnte die erneute Spritpreis-Debatte für die Bundesregierung haben? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Claus Hulverscheidt, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik in der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Weitere Nachrichten: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hält Rede zur Lage der Union; CDU-Ministerpräsidenten sichern Merz Unterstützung zu. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über das Gefühl, sich in Zukunft nicht mehr auf den Sommer freuen zu können. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau, Sarah Neu Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD und Welt. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2352
    September 15 · 8 min

    Übersteht Kanzler Merz den kommenden Wahlsonntag?

    Die Diskussion über eine mögliche Ablösung des Kanzlers wird nicht nur in der Boulevardpresse lauter. “Mit diesem Bundeskanzler sind leider keine Wahlen mehr zu gewinnen”, hat auch Clara von Nathusius, CDU-Influencerin und Schatzmeisterin der Jungen Union, vergangenen Sonntag in der ARD gesagt. Aber noch gibt es “niemanden mit Verantwortung” in der Union, der einen Austausch des Bundeskanzlers fordert, sagt im Podcast Daniel Brössler, der im SZ-Hauptstadtbüro über das Kanzleramt berichtet. Denn wer an Merz' Stuhl sägt, müsse einen besseren Plan haben – sonst wird die Situation nur noch instabiler. Entscheidend für die politische Zukunft des Kanzlers und CDU-Chefs werden die Landtagswahlen am kommenden Sonntag. Sollte die CDU in Mecklenburg-Vorpommern unter fünf Prozent fallen, “dann wird es wirklich ernst”, sagt Brössler. Schließlich sei die CDU in ihrer Parteigeschichte noch nie aus einem Landesparlament geflogen. Weitere Nachrichten: Merz verspricht Entlastungen wegen hoher Spritpreise; mehr organisierte Kriminalität in Deutschland. Zum Weiterlesen: Daniel Brösslers im Gespräch erwähnten Kommentar zur CDU lesen Sie hier. Hier lesen Sie mehr über die BKA-Statistik zur Oganisierten Kriminalität. Silvia Liebrichs Text über die Altkleider-Krise lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Sarah Neu Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD, Reuters. So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren: Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2351
    September 14 · 10 min

    Hat Netanjahu vor dem 7. Oktober Warnungen ignoriert?

    Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Klage gegen die israelische Zeitung Haaretz angekündigt. Es geht dabei um einen Bericht nach dem der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate ihn im Herbst 2023 vor einer großangelegten Offensive der Hamas gewarnt hat. Laut Netanjahu hat es zwischen Anfang September und dem 7. Oktober 2023 kein Gespräch zwischen ihm und dem emiratischen Präsidenten gegeben. Das steht im Widerspruch zu der Recherche von Haaretz wonach Netanjahu eine Warnung jedoch ignoriert und nicht an die zuständigen Sicherheitsbehörden weitergegeben haben soll. Wegen der Parlametnswahl in Israel ist der Bericht brisant, sagt SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Die Frage nach Netanjahus Verantwortung für Sicherheitslücken am 7. Oktober 2023 sei ein zentrales Wahlkampfthema. Während die israelische Bevölkerung insgesamt stark nach rechts neigt, könnte dieser Bericht potenziell entscheidend für Netanjahus politische Zukunft sein. Weitere Nachrichten: Kanada für Allianz mit EU; Trump und China kritisieren Warnung von KI-Bossen. Zum Weiterlesen: [Hier](https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-wahlkampf-netanjahu-w arnungen-hamas-angriff-li.3544166) lesen Sie mehr über die Haaretz-Recherche zu Netajahu. Einen weiteren Bericht über die Recherche der Haaretz lesen Sie hier. Über den Sieg von Alexander Zverevs Sieg bei den US-Open lesen Sie hier eine Reportage. und hier einen Kommentar über den besten Spieler dieser Tennissaison Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über MS NOW. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2350
    September 13 · 10 min

    KI ohne Regeln: Gnadenlose Aufgabenerfüllung

    Jüngst haben Mitarbeiter großer KI-Entwickler dramatisch vor einer KI ohne Regeln gewarnt. Sie “spielen mit unserem Leben“, schrieb etwa Jacob Coxon in seiner Kündigung bei Anthropic. Evan Hubinger, ein weiterer Forscher des Start-ups, bestätigt diese Sorgen: Er persönlich denke, die Gefahr, dass KI die Menschheit töte, liege im kommenden Jahrzehnt bei mehr als zehn Prozent. Nach dem Schock eigenständiger Hacking-Attacken durch Künstliche Intelligenz zeigen sich große KI-Firmen in den USA nach eigenen Angaben bereit, die Entwicklung der Technologie zu verlangsamen. Dario Amodei, Chef von Anthropic, machte einen solchen Vorstoß mit dem Plan, damit ein bis zwei Jahre Zeit zu gewinnen. Binnen weniger Stunden bekam er Zuspruch von OpenAI-Chef Sam Altman sowie Tech-Milliardär Elon Musk, der bei seiner Firma SpaceX eigene KI entwickeln lässt. Zudem sagte Altman den Börsengang von OpenAI noch in diesem Jahr ab - und verwies auf Sicherheitsbedenken. Mit den geplanten Börsengängen entstehe ein enormer Druck auf die KI-Entwicklung, warnt auch SZ-Redakteur Andrian Kreye. Investoren fordern schnelle Renditen, Sicherheitsbedenken würden dabei schnell in den Hintergrund gedrängt. Kreye schildert, wie KI-Systeme ihre eigenen Mechanismen womöglich schon bald nicht mehr vollständig kontrollieren können. Er verdeutlicht das an dem Gedankenexperiment des “Büroklammer-Maximierers": Würde einer KI der Auftrag gegeben, ohne Mengenbegrenzung Büroklammern herzustellen, würde sie alle verfügbaren Ressourcen – bis hin zur Biomasse und Menschheit – für dieses Ziel nutzen. KI entwickelt dabei keinen freien Willen, sondern führt Aufgaben gnadenlos um jeden Preis aus, sagt Kreye. Er habe aber die Hoffnung, dass sich die großen Entwickler über eine Art globaler “TÜV für KI" mit unabhängigen Aufsichtspersonen verständigen können. Weitere Nachrichten: Söder für Merz; Zehntausende demonstrieren gegen AfD. Zum Weiterlesen: Über die jüngsten Warnungen vor KI lesen Sie hier einen Text. Eine Kritik der in Venedig gefeierten Doku “Naza” lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2349
    September 12 · 19 min

    Die AfD bestimmt den öffentlichen Diskurs – aber warum?

    Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt, wird eine Frage gerade viel diskutiert: Warum haben so viele Menschen eine in diesem Bundesland gesichert rechtsextreme Partei gewählt? Natürlich gibt es darauf nicht die eine Antwort. Aber eine Erklärung hat wahrscheinlich damit zu tun, wie die Medien – soziale und klassische – in den vergangenen Jahren mit der AfD umgegangen sind, und wie die Partei es geschafft hat, Themen zu setzen und Debatten zu bestimmen. Teresa Völker, Politikwissenschaftlerin am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung in Berlin, untersucht, wie die extremen Rechten im öffentlichen Diskurs immer stärker normalisiert werden. In dieser Folge von “Auf den Punkt” gibt sie Einblicke in die Forschungsergebnisse und zeigt Strategien auf, wie der Diskurs vielleicht auch wieder verändert werden kann. Zum Weiterhören: Hier geht es zur SZ-Podcastserie “Weidelland”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 11.09.2026, um 12 Uhr. Der Umgang der Medien und anderer Parteien mit der AfD habe ihren Aufstieg befördert, sagt die Politikwissenschaftlerin Teresa Völker. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2348
    September 11 · 14 min

    Geht im Winter das Gas aus?

    Die Gasspeicher in Deutschland sind gerade viel zu leer. Wird der Winter sehr kalt, könnte das zum Problem werden. Warum das nicht nur diejenigen betrifft, die im Winter mit Gas heizen müssen, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der Energiepolitik-Experte im Berliner SZ-Büro, Michael Bauchmüller. Er sagt: Die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) habe Deutschland durch die niedrigen Speicherstände erpressbar gemacht. Und zur Gas-Strategie der Bundesregierung für den Winter sagt er: „Da ist schon sehr viel Prinzip Hoffnung dabei.“ Außerdem erklärt die SZ-Korrespondentin für Landespolitik in Berlin, Meredith Haaf, was es mit den Ermittlungen gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach auf sich hat. Das Berliner Abgeordnetenhaus wird am 20. September gewählt. Gegen Krach wird wegen einer verdächtigen Spende ermittelt. Der SPD-Politiker sagt, er habe die entsprechende Spende bereits nach einem Tag wieder zurücküberweisen lassen. Zum Weiterlesen und -hören: Den Meinungstext von Michael Bauchmüller zu den leeren Füllständen der Gasspeicher und der Rolle der Bundesregierung dabei, lesen Sie hier. Hier können Sie den SZ-Podcast „Weidelland – Die AfD und ihr Weg zur Macht“ hören. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2347
    September 10 · 14 min

    9/11: Das Ende der optimistischen USA

    Der Terroranschlag vom 11. September 2001 jährt sich an diesem Freitag zum 25. Mal. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ spricht der SZ-Korrespondent in New York, Boris Herrmann, darüber, wie 9/11 die USA bis heute verändert hat. Außerdem erzählt er die Geschichte einer Familie aus New Jersey, deren Sohn an diesem Tag im World Trade Centre getötet wurde. Matthew Horning war einer von fast 3000 Menschen, die den Terror des 11. Septembers nicht überlebt haben. Für seine Familie sei 9/11 nicht Geschichte, sondern akuter Schmerz. Außerdemgeht es im Podcast um die Frage, ob Donald Trump ohne 9/11 jemals hätte Präsident werden können. Weitere Nachrichten: Donald Trump auf Republikaner-Parteitag; BSW sagt in Sachsen-Anhalt Gesprächen mit AfD zu. Zum Weiterlesen: Den Text von Boris Herrmann über seinen Besuch bei der Familie Horning in New Jersey lesen Sie hier. SZ-Redakteur Jörg Häntzschel hat damals in New York gelebt, seine Erinnerung an den 11. September lesen Sie hier. Den Text über den Hitzesommer, bei dem Sie auch Ihren Heimatort suchen können, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt, Lea Brüggemann Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Second Signal. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2346
    September 9 · 12 min

    Warum der Kanzler mehr positiven Populismus wagen könnte

    Nach dem großen Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt strotzt die größte Oppositionspartei im Bundestag, die AfD, vor Selbstbewusstsein. Als die Fraktionsvorsitzende und Bundessprecherin Alice Weidel am Mittwoch die Generaldebatte im Bundestag eröffnet hat, wurde das sehr deutlich: “Die Wähler in Sachsen-Anhalt haben es Ihnen in der Sprache des demokratischen Souveräns mit aller Klarheit mitgeteilt”, sagte sie an Bundeskanzler Friedrich Merz gerichtet. “Schwarz-Rot ist vorbei!” Weidel machte die Migrationspolitik der Bundesregierung für steigende Kriminalität verantwortlich, und wegen des Verzichts auf Gas aus Russland steuere das Land in eine “katastrophale Versorgungskrise”. Merz ging anschließend beinahe Punkt für Punkt auf Weidels Rede ein und versuchte, die AfD inhaltlich zu stellen. Die Botschaft der Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt sei deutlich gewesen. “Aber die absolute Mehrheit haben Sie nicht und die werden Sie in Deutschland auch nicht erzielen”, so Merz. “Sie sind und Sie bleiben, Frau Weidel, eine destruktive Kraft.” Merz kritisierte die Nähe der AfD zu Russland und das Wort “Remigration” bezeichnete er als “Synonym für ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe”. Er versprach eine sichere Energieversorgung und als Reaktion auf die schlechten Pisa-Ergebnisse eine Bildungsoffensive. Wie überzeugend war Merz’ Rede? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann, stellvertretender Leiter des SZ-Parlamentsbüros. Er plädiert dafür, dass der Kanzler in diesen Zeiten mehr positiven Populismus wagen müsse. Weitere Nachrichten: neue Eskalation zwischen Iran und USA im Nahen Osten; EU-Kommission schlägt Gesetz zur Linderung der Wohnungsnot vor. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie Bastian Brinkmanns Kommentar über Friedrich Merz, Zohran Mamdani und den positiven Populismus. Hier lesen Sie mehr über den “Affordable Housing Act”, den die EU-Kommission vorgeschlagen hat. Und hier geht es zum Text über die Curlingbahnen neben dem Kolosseum in Rom. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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  • #2345
    September 8 · 13 min

    Sachsen-Anhalt: Ein AfD-Innenminister wäre eine Gefahr für die nationale Sicherheit

    Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt und dem klaren Sieg der AfD sind jetzt Szenarien möglich, die vor der Wahl nur ferne Theorie schienen – zum Beispiel ein AfD-Innenminister. Warum das so gefährlich sein könnte, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Sebastian Erb aus dem SZ-Investigativteam. Er hat sich damit beschäftigt, wie viel Macht ein AfD-Innenminister in Sachsen-Anhalt hätte und welche Schutzmaßnahmen die übrigen Innenminister deshalb gerade diskutieren. Denn ein AfD-Innenminister ist “eine reale Gefahr für die nationale Sicherheit”, hat der thüringische Innenminister Georg Mayer gesagt. Weitere Nachrichten: Ergebnisse der Pisa-Studie; Verdächtiger im Fall der Stromnetz-Anschläge festgenommen. Zum Weiterlesen: Den Text zum Film, in dem es um die Wiedervereinigung von Oasis geht, lesen Sie hier. Die neue SZ-Podcastserie “Weidelland” hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lea Brüggemann Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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