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Morgenimpuls mit Schwester Katharina
Am vergangenen Wochenende gab es unendlich viele Feste und Feiern in vielerlei Zusammenhängen. Da gab es Erntedankfeste, Feste zum Tag der Deutschen Einheit, das Kaiser-Otto-Fest in Magdeburg, die Transitusfeiern zum 800. Jahrestag des Todes des heiligen Franziskus, der neue Feiertag des heiligen Franziskus für ganz Italien und noch sehr viel mehr. Über die meisten Feste und Feiern kann man eine einzige Überschrift setzen: Dankbarkeit. Dankbarkeit für eine gute Ernte trotz aller größer werdenden Probleme mit dem Klimawandel, Dankbarkeit für das vereinte Deutschland trotz aller inneren und äußeren Schwierigkeiten, Dankbarkeit für das kulturelle und künstlerische Erbe einer viele jahrhundertealten Stadt, Dankbarkeit für einen Heiligen, der vor 800 Jahren gestorben ist und heute immer noch und immer neu verehrt und als Vorbild genommen wird für den Schutz und die Erhaltung der Schöpfung und das ungebrochene Lob an den Schöpfer trotz aller Schwierigkeiten mit der Verkündigung dieser Botschaft. Und da es eine allgemeine von und für alle geltende Dankbarkeit eigentlich nicht gibt, auch wenn man sie in Reden, Ansprachen und Predigten betont, kommt automatisch die Frage auf, wofür jede und jeder Einzelne eigentlich dankbar ist.Der Psalm 100 aus dem Alten Testament, der vor weit mehr als 2.000 Jahren entstanden ist, ist ein sehr kurzer und sehr schöner Dankpsalm, den jeder Einzelne, aber auch eine große Gemeinde beten kann und lautet: "Jauchzt dem HERRN, alle Welt! Dient dem HERRN mit Freude; kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! Erkennt, dass der HERR Gott ist! Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; dankt ihm, lobt seinen Namen! Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für."Hier mündet der Dank jedes Einzelnen in das Lob Gottes Aller, die an Gott glauben und darauf vertrauen, dass seine Güte und seine Gaben für alle in allen Zeiten gültig sind. Und es bleibt die Frage an Dich: Wofür bist Du im Moment besonders dankbar? Mir hilft es, mal aufzuschreiben, wofür ich konkret dankbar bin und dann zu spüren, wie viel das ist und wie daraus ein eigenen Dankpsalm werden kann mit dem Titel: Mein Dankpsalm Oktober 2026